Ehrenamt im Notzustand

Ehrenamt im Notzustand

Jede*r vierte Deutsche engagiert sich ehrenamtlich. Die ergab eine Erhebung der Statista. Ehrenamtlich aktiv zu sein hat mir, einem ehemaligen Schüler des Goethe-Gymnasiums, ein Stipendium für mein Studium erbracht. Doch seitdem im Frühjahr das Coronavirus den ganzen Globus in einen Ausnahmezustand versetzt, ist die Möglichkeit, ein Ehrenamt auszuüben, stark eingeschränkt. Es folgt mein persönlicher Bericht über die Erfahrungen mit Ehrenamtlichkeit in diesem Jahr. Für mich und mein Ehrenamt kam Anfang März dieses Jahrs die Hiobsbotschaft: Die Veranstaltung des Europäischen Jugendparlaments (EJP) in Göteborg fiel aus.

Sonntag, 03. März 2013

Schnee, Spaß, bleibende Eindrücke: Skifreizeit Fichtelberg 2013

Von 
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Von unserem Gastredakteur Christopher Schmelz (Klasse 7b)

1. Februar 2013; 07:40 Uhr, Parkplatz Auestadion: ca. 50 Schülerinnen und Schüler, bepackt mit Koffern und Skiern, können es kaum erwarten, dass die Fahrt endlich losgeht. Nach einer Woche mit Dauerregen in Kassel kann sich niemand vorstellen, dass wir schon am selben Nachmittag auf unseren Skiern stehen können. Nachdem alles gut verstaut worden ist und jeder seinen Platz im Bus gefunden hat, geht es los: Eine Woche voller Spaß, Schnee und toller Aktivitäten beginnt. 

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Nachdem alles gut verstaut worden ist und jeder seinen Platz im Bus gefunden hat, geht es los: Eine Woche voller Spaß, Schnee und toller Aktivitäten beginnt. Gegen Mittag kommen wir in dem kleinen Örtchen Fichtelberg-Neubau an.

Die langjährigen Erfahrungen des Organisationsteams um Frau Ravior, Frau Dietrich, Herrn Simshäuser und Herrn Pflüger erleichtert die schnelle Zimmerverteilung und ruckzuck sind Koffer, Skier & Co. untergebracht. Kurze Zeit später treffen wir uns alle im Konferenzraum, wo Herr Simshäuser uns die Hausregeln erklärt und uns das Programm für den Freitagnachmittag vorstellt.

Ach ja! Habe ich schon erwähnt, dass bei unserer Anreise kein Schnee lag? Manchmal kommt es leider ganz anders, als man denkt. Und dann, wahrscheinlich wegen der ganzen traurigen Gesichter: Es fängt zu schneien an. Zum Ski-Langlauf zwar noch zu wenig, aber immerhin, und Wandern macht ja auch Spaß! 

artikel 1Nach einem guten Frühstück sollte es losgehen. Um 09:00 Uhr trafen wir uns vor der Herberge, um, in vier Gruppen aufgeteilt. in den Tag zu starten.

Jede Gruppe startete ihre individuellen Langlauf-Programme. Mittags stärkten sich alle beim gemeinsamen Essen, um anschließend gegen 14:00 Uhr das Nachmittags-Programm beginnen zu können, das vom Skifahren und einigen spannenden Partien am Billardtisch geprägt war. Die Herberge konnte sowohl mit guten Freizeitangeboten als auch mit einer tollen Lage überzeugen. So meinte Nedim Hodzic aus der Klasse 7e: "Die Lage der Herberge ist sehr gut, da wir nur wenige Meter gehen müssen, um auf die Piste zu gelangen. Das Essen und die Verpflegung der Herberge sind auch gut." 

Und die gute Stimmung sollte auch vom Wetter gefördert werden, denn die ersten Nächte brachten Schnee zur Genüge. Das verregnete Grün wandelte sich in eine tolle Winterlandschaft und alle Gruppen hatten Spaß. Die Tage verflogen in Windeseile und ehe wir uns versahen, war es schon Dienstag und wir hatten unseren freien Tag, den wir in Gruppen gestalten konnten.

Ein besonderes Highlight war dann noch die Tagestour, die wir am Mittwoch mit allen vier Gruppen gemeinsam machten: Um 10 Uhr starteten alle -zeitlich versetzt- zu einer 11 Kilometer entfernten Hütte, um dort Mittag zu essen. Die Rückfahrt war bedeutend einfacher: Nachdem wir auf der Hinfahrt die Berge hochfahren mussten, konnten wir auf dem Rückweg einige Abfahrten genießen.

Das zweite Highlight folgte noch am selben Abend: Alle Interessierten konnten an einer Fackel-Ski-Wanderung teilnehmen. In einer Gruppe mit ca. zehn Schülern und Schülerinnen machten wir uns um 20 Uhr auf den Weg zu einem eindrucksvollen Rundweg.artikel 2

Der Donnerstag bescherte drei Gruppen einen Super-Biathlon-Event, und mit Blick auf den Abreisetag wurde bereits Donnerstagabend ein Großteil der Sachen gepackt.

Nach dem Frühstück am Freitagmorgen packten nun auch die Letzten ihre Koffer, sodass wir gegen 09:00 Uhr die Rückfahrt nach Kassel starten konnten.

Ein gutes Fazit zieht Jakob von Stockhausen (8e) : "Ich fand die Woche schön, aber auch anstrengend. Außerdem findet man auch neue Freunde." Deswegen freuen wir uns, dass noch viele Gruppen nach uns eine tolle Zeit im Fichtelgebirge verbringen werden. 

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