Ehrenamt im Notzustand

Ehrenamt im Notzustand

Jede*r vierte Deutsche engagiert sich ehrenamtlich. Die ergab eine Erhebung der Statista. Ehrenamtlich aktiv zu sein hat mir, einem ehemaligen Schüler des Goethe-Gymnasiums, ein Stipendium für mein Studium erbracht. Doch seitdem im Frühjahr das Coronavirus den ganzen Globus in einen Ausnahmezustand versetzt, ist die Möglichkeit, ein Ehrenamt auszuüben, stark eingeschränkt. Es folgt mein persönlicher Bericht über die Erfahrungen mit Ehrenamtlichkeit in diesem Jahr. Für mich und mein Ehrenamt kam Anfang März dieses Jahrs die Hiobsbotschaft: Die Veranstaltung des Europäischen Jugendparlaments (EJP) in Göteborg fiel aus.

Dienstag, 13. Januar 2015

Mit Musik in die Weihnachtsferien

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"Ich weiß ja nicht, ob Sie es schon wussten, aber wir veranstalten jedes Jahr eine Weihnachtsfeier." Mit diesen Worten begrüßte unser Religions- und Sportlehrer Michael Kräbs die anwesenden Schüler/innen und Lehrer/innen nach der letzten Unterrichtsstunde vor den Weihnachtsferien in der Aula. Den ungefähr 70 Anwesenden wurde, wie auch die Jahre zuvor, einiges geboten. Zu Beginn hielt Herr Kräbs eine Predigt und erzählte von verschiedensten Sitten, Weihnachten zu feiern. Im weiteren Verlauf präsentierten sich noch das Ensemble und der Unterstufenchor.

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Aber alles von vorne und international: In den USA bringt Santa Claus die Geschenke. In Island übernehmen diese Aufgabe die 13 Trolle. In Australien feiert man am Strand, während besagter Tag in Holland erst am 6. Januar begangen wird, wie auch in Russland. Es gibt in allen Ländern der Welt verschiedenste Traditionen, Weihnachten zu feiern, wie dieser kurze Überblick bereits zeigt. Doch keine dieser Auslegungen sei, so Herr Kräbs, falsch. Und besonders in der Schülerschaft am Goethe-Gymnasium bietet sich ein breites Spektrum an Weihnachtsbräuchen. An unserer Schule lernen gemeinsam Schüler aus 38 Nationen unter einem Dach. In einigen Familien schenkt man dem Weihnachtsfest keine Beachtung, für andere wiederum stellt das christliche Fest den Höhepunkt des Jahres und einen versöhnlichen Abschluss dar. 

DSC 6791 KopieNach der kleinen Andacht übergab Herr Kräbs das Mikrophon an Herrn Dr. Scharvogel (Musik- und Erdkundelehrer) und das von ihm geleitete Ensemble der Schule ab. Der musikalische Teil der Weihnachtsfeier stand nun an. Das Ensemble startete mit dem Hit "Apologize" von One Republic und Timberland. Dieses Lied wirkt zu Beginn nicht besonders weihnachtlich, doch wenn man sich genauer mit dem Text befasst, wird klar, dass es den weihnachtlichen Gedanken der Versöhnung beinhaltet. 

Ein durchaus gelungener Auftakt seitens des Schulensembles! Und es ging auch gut weiter. Mit dem Weihnachts-Klassiker "Silent Night" wurde jetzt auch für weniger textsichere Zuhörer weihnachtliche Stimmung erzeugt, obwohl der Blick aus dem Fenster dann doch wieder enttäuschen sollte, da es draußen dauerhaft regnete. 

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Das Ensemble wurde mit viel Applaus verabschiedet und machte die Bühne frei für den Unterstufenchor unter der Leitung von Herrn Reitinger (Musik- und Englischlehrer), der den Chor mit seiner Gitarre begleitete. Dieser begann mit dem von George Michael komponierten Weihnachtsklassiker "Last Chrismas." Dann sollte ein lustiges Lied folgen: "I want a hippopotamus for Christmas. Only a hippopotamus will do. I don't want a doll, no dinky Tinkertoy. I want a hippopotamus to play with and enjoy."Diese Zeilen des Kinderstars Gayla Peevey aus Oklahoma brachten das Publikum zum Schmunzeln und alle sangen mit. Zum Abschluss der Veranstaltung wagte sich noch Musik- und Mathelehrer Andreas Knöpfel ans Klavier und begleitete den Unterstufenchor bei dem Weihnachtslied "Es ist die Zeit gekommen." Herr Reitinger beendete die Weihnachtsfeier und wünschte allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Jahr 2015.

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