Ehrenamt im Notzustand

Ehrenamt im Notzustand

Jede*r vierte Deutsche engagiert sich ehrenamtlich. Die ergab eine Erhebung der Statista. Ehrenamtlich aktiv zu sein hat mir, einem ehemaligen Schüler des Goethe-Gymnasiums, ein Stipendium für mein Studium erbracht. Doch seitdem im Frühjahr das Coronavirus den ganzen Globus in einen Ausnahmezustand versetzt, ist die Möglichkeit, ein Ehrenamt auszuüben, stark eingeschränkt. Es folgt mein persönlicher Bericht über die Erfahrungen mit Ehrenamtlichkeit in diesem Jahr. Für mich und mein Ehrenamt kam Anfang März dieses Jahrs die Hiobsbotschaft: Die Veranstaltung des Europäischen Jugendparlaments (EJP) in Göteborg fiel aus.

Freitag, 05. Juni 2015

Von Stolz und Lampenfieber

Von 
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Es ist Donnerstag, der 22. Mai, und die Aula füllt sich allmählich. Auch dieses Jahr findet wieder das Schulkonzert statt, das hauptsächlich SchülerInnen, aber auch LehrerInnen gestalten, um die Schulgemeinde an ihrem musikalischem Talent teilhaben zu lassen. Doch wie fühlt es sich für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigentlich an, auf der Bühne im Rampenlicht zu stehen, während die unzähligen Augenpaare des Publikums auf sie gerichtet sind? Wir von UMLAUF waren dabei und haben anschließend nachgefragt!


einleitungsbildDer Abend beginnt mit den Sechstklässlern der Bläsergruppe, welche von Herren Di Wang (aus einer Musikschule) geleitet wird. Insgesamt werden von ihnen drei Stücke gespielt.

Darauf folgt die Gitarren-AG unserer Schule, und auch von diesen begabten, jungen Schülern bekommt das Publikum drei Lieder zu hören. Übrigens hat Madeleine Wengel bei dem zweiten Song („Für Elise") sogar ein Solo, welches sie später im Interview als "sehr aufregend" bezeichnet, da Madeleine es für eine tolle Erfahrung hält und zu Recht stolz auf sich ist: „Davor war ich schon sehr aufgeregt, aber es hat sich echt gelohnt!"

Sicher kann der Unterstufenchor Ähnliches von sich behaupten: Er trug bekannte Popsongs vor und wurde anschließend von Nastasia Philipps Soloauftritt abgelöst, der von Herrn Scheer auf dem Piano begleitet wurde. Auch Viktoria Mazer aus Klasse 7 berichtet nach ihrem Gesangsauftritt (gemeinsam mit Weronika Sobanski und Veronika Walter): „Ich war extrem nervös, bevor ich die letztendlich die Bühne betreten habe, aber jetzt loben mich alle für meine Performance."

Zum Selbstläufer hat sich inzwischen die beliebte Trommel-AG entwickelt, die auch dieses Jahr wieder mit Eigenkompositionen auftrat. In der anschließenden Pause verriet uns Frau Uhlenbrock, dass sie den Abend bisher für gelungen erachte und besonders von der Individualität und Vielfalt Künstlerinnen und Künstler beeindruckt sei.

Nach der kurzen Unterbrechung traten Maria Mai und Paulina Gorol jeweils mit klassischen Klavierstücken auf. Die Klassik unterbrachen Nicole Gumann und Xenia Namuddinova mit ihren Auftritten. Sehr schöne Musik gaben auch das Ensemble des Goethe-Gymnasiums und der Grundkurs Musik Q4 zum Besten. Den Abschluss bildeten dann die Lehrerband „Blauregen", bestehend aus Herrn Reitinger, Herrn Scharvogel und Frau Gerland-Wackerbarth.

Am Ende des Abends zieht Herr Kilian ein sehr positives Fazit: „Ich bin von den musikalischen Talenten unserer Schüler begeistert und ich finde es wichtig, dass ihnen eine Bühne wie diese geboten wird." Und wenn man sich im Publikum so umhört, lässt sich durchaus bestätigen, dass diese Aussage für alle spricht.

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