Montag, 29 August 2011 15:31

Präsenzbibliothek – Lernraum oder Chillraum?

Von unserer Redakteurin Jessica Jaworski (21.03.2010)

Computer, ein Sofa und gemütliche Sessel – Alles, was ein Schüler braucht. Jedoch gibt es einiges, was gegen diese Gemütlichkeit spricht. Herr Johannes ist der Meinung, dass die Präsenzbibliothek kein Aufenthaltsraum sei und deswegen sich einiges ändern solle.

 

Herr Johannes plant die neue Präsensbibliothek

 

„Früher war die Präsenzbibliothek eine Bibliothek, zwar war sie schlecht bestückt, aber dennoch war sie eine. Es gab eine richtige Aufsicht und Schülerinnen und Schüler kamen zum Lesen und Lernen her. Heute sitzen sie alle vor den Rechnern, chatten, machen andere private Dinge, oder liegen auf dem Sofa und schlafen." So klingt es, wenn Herr Johannes über die jetzige Präsenzbibliothek spricht.

 

Katharina Zeh aus der Klasse 10b teilt Herrn Johannes Meinung nicht: „Ich bin nur am PC, wenn ich etwas recherchieren muss. Eigentlich sitze ich nur in den gemütlichen Sesseln und lerne."

Yannick Schubert, unser Mittelstufensprecher, ist ein gutes Beispiel um Herrn Johannes Theorie zu bestätigen: „Das sollte ein Chillraum werden und dann sollen die Lehrer keinen Stress machen, wenn wir mal was anderes machen als zu recherchieren."

 

Dennoch hat Herr Johannes ein großes Ziel vor Augen: „Die ganze Präsenzbibliothek

soll neu konstruiert werden: neue Möbel, neue Regale, neue Bestuhlung. Die Bibliothek soll oberstufengerechter werden, mit Nachschlagewerken und allgemein neuen Büchern. Und vor allem soll es wieder ruhiger werden und kein Aufenthaltsraum mehr sein." So stellt sich Herr Johannes die neue Präsenzbibliothek vor. „Im Moment ist alles noch eine Überlegung", sagt Herr Johannes und sitzt zusammen mit Herrn Burghardt vor dem Modell der neuen Präsenzbibliothek. Das Modell ist millimetergenau und auch Schränke, Tische und Stühle passen genau auf das Modell. Somit können verschiedene Möglichkeiten für eine ''neue'' Präsenzbibliothek zusammengestellt werden. Stundenlang wird gemessen, Tische werden verschoben und neue Möglichkeiten des Umstellens am Modell ausprobiert.

 

„Eine Veränderung in der Präsenzbibliothek wäre toll, muss aber nicht unbedingt sein!"; Polina Schneider aus der Klasse 10b findet die jetzige Präsenzbibliothek ganz gut, da es Computer gibt. „Die Bücher lese ich sowieso nicht, dafür gehe ich in die Unibücherei. Ich benutze nur die Computer in unserer Präsenzbibliothek. Aber wenn es dort mal neuer und moderner aussehen würde, hätte ich auch nichts gegen." Lisa Noelle aus der 10b ist folgender Meinung: „Ich finde die Präsenzbibliothek recht gut, da es dort Internet gibt und viele Bücher, jedoch würde ich persönlich nicht alle Bücher von dort lesen. Es müssten mal neue Bücher dazukommen."

 

„Zuerst muss Herr Becklas unser Konzept genehmigen, dann können wir beginnen die Präsenzbibliothek umzubauen." Ein wichtiger Punkt, an dem Herr Johannes scheitern könnte. Jedoch ist Herr Johannes optimistisch: „Ich wurde zum größten Teil nur wegen dem Neuaufbau der Präsenzbibliothek eingestellt." Für Herrn Johannes ist klar, dass es jetzt an der Zeit ist anzufangen die Präsenzbibliothek neu aufzubauen, denn seiner Meinung nach sei die Präsenzbibliothek unpraktikabel. Jetzt fehlt nur noch die Zusage von Herrn Becklas.

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