Montag, 29 August 2011 15:44

„Jeder Euro kann helfen!“

von unserer Redakteurin Kirstin Appel (14.05.2011)

Gleich mehrere Erdbeben, ein Tsunami und ein Atomunfall, dessen Folgen bis jetzt kaum abzumessen sind, erschütterten Japan in kurzen Abständen. Unzählige Menschen starben, noch immer werden Tausende vermisst. Die Zahl der Opfer und Vermissten liegt mittlerweile bei über 25 000. Die Spätfolgen sind noch lange nicht abzusehen. Während ganz Deutschland jetzt über die Sicherheit von Atomkraftwerken diskutiert, darf man nicht vergessen, dass Japan noch immer Hilfe bei Aufräumarbeiten und Wiederaufbau braucht. Vor den Osterferien fand zu diesem Zweck an unserer Schule eine Spendenaktion statt.

 

 Die SV sammelt für Japan - hier im Jahrgang 5

 

„Als ich die schlimmen Nachrichten im Fernsehen und im Internet verfolgt habe und dort gesagt wurd, dass in Japan die schlimmste Naturkatastrophe nach dem zweiten Weltkrieg passiert war, war ich geschockt, wie viele Menschen sterben mussten und wie viele Menschen noch immer vermisst werden. Dabei fiel mir spontan eine Idee ein, wie wir den Mensch in Japan helfen könnten. Wir sind eine Menge Schüler und jeder Euro kann helfen, daher beschloss ich, eine Spendenaktion an unserer Schule durchzuführen.“

 

Saminy Santhirapalan ist Schülerin der Einführungsphase und organisierte die Spendenaktion für Japan. Nachdem sie diesen Entschluss gefasst hatte, setzte sie sich mit der SV und der Schulleitung in Verbindung, die beide sofort einverstanden waren. Somit stand dem Projekt nichts mehr im Weg. Zusammen gingen Saminy und einige Mitglieder der SV durch die Klassen und sammelten Geld für die „Aktion Deutschland hilft“. „Ich habe mich für diese Hilfsorganisation entschieden, weil es eine seriöse Organisation ist, bei der man auch sicher sein kann, dass das komplette Geld in Japan ankommt.“

 

Und wie haben Lehrer und Schüler  auf den Spendenaufruf reagiert?

„Viele Schülerinnen und Schüler waren zuerst skeptisch, ob das Geld auch wirklich nach Japan überwiesen wird, jedoch konnten wir sehr viele von der Seriosität der Organisation überzeugen. Die meisten Lehrer fanden die Idee gut und haben auch gespendet.“ Dementsprechend fiel der Erlös aus: Gemeinsam spendeten unsere Schülerinnen, Schüler und Lehrer € 1032,62!

Saminy ist begeistert: „Klar wäre es toll gewesen, wenn sogar noch mehr Geld zusammengekommen wäre, aber jeder Euro kann helfen.“

 

Zwar ist die Spendenaktion am Goethe-Gymnasium mittlerweile beendet, aber man kann immer noch individuell an die Aktion „Deutschland hilft“ spenden. (Weitere Informationen über Spenden für Japan findet man unter http://www.aktion-deutschland-hilft.de/de)

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