Samstag, 16 April 2011 16:09

Streit um Love Parade: Berliner Clubs rufen zu «Love Week» auf

(04.05.2001 19:28)

Wegen des andauernden Terminstreits um die Love Parade haben die Berliner Clubs jetzt kurzerhand zu einer ganzen «Love Week» aufgerufen. Berlin (dpa) - Wegen des andauernden Terminstreits um die Love Parade haben die Berliner Clubs jetzt kurzerhand zu einer ganzen «Love Week» aufgerufen. Vom 14. bis 22. Juli werde es in der Hauptstadt ein umfangreiches Partyprogramm in den Clubs sowie zahlreiche Openair-Veranstaltungen geben, kündigte die Club Commission am Donnerstag in einer «Declaration of Berlin» an. «Auf jeden Fall werden am 14. Juli, dem ursprünglichen Love Parade- Termin, mehrere zehntausend Leute nach Berlin reisen», sagte Club Commission-Sprecher Sascha Wolf.
Durch das Angebot der Club Commission, in der 40 Berliner Szene- Institutionen zusammengeschlossen sind, solle ein Chaos verhindert werden. Die «Declaration of Berlin» sei auch an alle Botschaften der in Deutschland akkreditierten Nationen gesandt worden.
Nach wie vor steht nicht fest, ob die Love Parade - das weltweit Techno-Spektakel - wie im zweiten Anlauf geplant am 21. Juli stattfinden kann. Die Bürgerinitiative «Aktion 2000» hat für den selben Tag und die selbe Strecke durch den Tiergarten eine Gegendemonstration angemeldet und ist nicht bereit, ihren Erstanmelder-Anspruch aufzugeben. An diesem Freitag will sich die Bürgerinititative erneut mit der Versammlungsbehörde beraten.
«Bislang dachten wir, dass die sich schon irgendwie einigen werden», sagte Wolf. Doch da dies bislang nicht der Fall sei, erwarte man ein Chaos in der Stadt und «eine wilde Woche im Juli.» Viele Raver seien «höchst konservative und lang planende Menschen» und hätten sich längst auf den jetzt von Innensenator Eckart Werthebach (CDU) verbotenen 14. Juli eingestellt.

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