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Specials (390)

von unserer Redakteurin Anja Anbarchian (30.09.07)

Die Zahl der Eheschließungen sinkt seit Jahren kontinuierlich, immer mehr Menschen leben in nichtehelichen Lebensgemeinschaften. Einer der wesentlichen Gründe dafür liegt in der Einfachheit der Trennung: kein Scheidungsanwalt, keine Schlammschlacht.
Doch all dies würde die Sieben-Jahre-Ehe zusätzlich vereinfachen. Da wandert unsere Fürther Landrätin Gabriele Pauli noch auf sehr optimistischen Pfaden, wenn sie jedes Ehepaar in das verflixte Siebte Jahr laufen lässt.

Hat sich der gefragte Medienstar vor dem Staate blamiert? Die meisten Menschen haben Paulis Vorschlag sofort ins Reich der Hirngespinste verbannt und weisen ebenso dezent darauf hin, dass sich die Landrätin langsam aber sicher von der Realität entferne.

 
Gabriele Pauli - Rebellin der CSU  

Ein hartes Stück Brot für die CSU-Politikerin, dennoch hält sie an ihrem Vorschlag fest, der eigentlich nicht aus ihrer Feder stammt. Ja, richtig gelesen. Die verehrte Landrätin betrieb Ideen-Klau. Nicht bei einem angesehenen Politiker oder Wissenschafter, sondern bei dem Kabarettisten Frank-Markus Barwasser, der schon vor zwei Jahren in einem seiner Sketche auf die absurde Idee kam. Doch Barwasser zeigte sich über Paulis Recycling seiner Idee hocherfreut. „Das amüsiert mich wirklich sehr“, sagte er. „Hier ist doch mal wirklich was angekommen!“ Übel nimmt der gebürtige Würzburger den Ideenklau nicht, im Gegenteil: „Ich finde es toll, wenn man mal was bewirkt.“

Doch wie denkt man in unseren Reihen über ein solches Vorhaben nach? Natascha, eine Siebtklässlerin, erklärt, dass sie dies nicht gut findet: „Was bringt einem die Ehe dann noch? Wenn ich heirate, will ich mit diesem Partner auch ein Leben lang zusammen sein und nicht alle sieben Jahre darüber diskutieren.“

In den höheren Klassen ist die Stimmung jedoch anders. So sagt Anne: „Ich finde das ziemlich gut, weil es mir die Angst vor dem binden nimmt.“ Ebenso findet sie toll, dass die Ehe dadurch ihren viel zu hohen Status verliert. „Als würde die Ehe etwas daran ändern, ob ich meinen Mann liebe, oder nicht.“ sagt sie verächtlich.

Natürlich rufen Kirchen nun: „Was wird aus unserem heiligen Sakrament der Ehe?“ und Unrecht haben sie mit der Aussage nicht, doch unsere Gesellschaft fühlt sich immer weniger den kirchlichen Gesetzen verpflichtet, und so wäre es kein Wunder, wenn sich viele für diese „Kurzzeit Ehe“ aussprechen würden. Man lebt in aller Harmonie mit einem Menschen zusammen und entscheidet dann alle sieben Jahre neu, ob man sich das weitere Leben so vorstellen könnte.

 

Das Ende der Ehe?

 

Eigentlich geht Paulis Vorschlag doch nur auf die Gegebenheiten der heutigen Zeit ein, in der sich alles immer schneller verändert und Menschen sich jeden Tag aufs Neue entscheiden müssen. Wieso nicht auch die Ehe nach einiger Zeit auf den Prüfstand stellen? Doch die Debatte endet schnell, wenn auch nicht aus inhaltlichen Gründen: die ehemalige Familienministerin Renate Schmidt (SPD), stellvertretend für viele andere zu sueddeutsche.de: "Zu so etwas äußere ich mich nicht. Ich habe überhaupt keine Lust mehr, mich mit der Frau Pauli zu beschäftigen."

Und so verliere nun auch ich die Lust daran…

Montag, 18 April 2011 11:54

Simpsons-Der Film

Von unseren Redakteurinnen Kim Kraft und Marie Thiede (02.09.2007)

Nach rund zwanzig Jahren Simpsons im Fernsehen kommt jetzt der erste
Film in die Kinos: Wie überzeugend kann die gelbe Familie aus
Springfield auf der großen Leinwand sein? Zwei unterschiedliche
Antworten aus der Redaktion:

Überzeugend!

Nach rund zwanzig Jahren Simpsons, denkt man: Wie kann man jetzt einen Film machen? Wie kann man einen ganzen Kinofilm mit Simpsons Humor füllen ohne das es schon da war oder an Identität verliert? Doch der Film hat alle meine Erwartungen erfüllt und mit einer besseren Animation und auf einer Kinoleinwand hat er sie sogar übertroffen. Für alle Simpsons-Fans ein Ereignis, das man nicht verpassen darf.

Der Film greift außerdem Zeitgeschehnisse auf und übt Kritik an der amerikanischen Regierung. So ist Arnold Schwarzenegger der Präsident der Vereinigten Staaten, der gewählt wurde „um zu lenken, nicht um zu denken“ und Amerika selbst wird als Spionage-Staat dargestellt, in dem niemand Privatsphäre hat. Der Springfielder See ist nur noch eine grüne, mit Bakterien durchzogene Masse, die durch die Fäkalien eines Schweins endgültig brodelt. Der Täter: Natürlich Homer, der ein Schwein aus einem Restaurant rettet, da es nicht geschlachtet werden will. Das Schwein, auch bekannt als Spider-Schwein, begleitet ihn bald überallhin und wird von Homers Vaterliebe überschüttet.

Bart, der seinen Vater so liebevoll mit dem Schwein umgehen sieht, verschlägt es zu Flanders, der ihm bald als Vaterersatz dient. Lisa verliebt sich wieder in einen Jungen, diesmal mit Irischem Dialekt und den gleichen Absichten wie sie, nämlich die Umwelt zu schützen.


Doch nicht nur ernste Themen wurden behandelt. Der bekannte Humor kam nicht zu kurz. So hängt Bart in Alaska an der Whiskyflasche, weil er Flanders vermisst, Marge kauft keine Rasierer, weil sie sich als Europäerin ausgibt und „Moe´s“ wird in Alaska zu „Eski Moe´s“.


Auch die üblichen Scherze sind enthalten: Ein durchaus gelungener Film, der Lust macht auf mehr gelben Spaß!

Nicht schlecht.

Scheinbar muss man ihn gut finden. Jeder schwärmt von ihm. Man hört ständig irgendwelche Zitate aus ihm. Dem Simpsonsfilm.

Ich bin mal mutig, und stelle mich dagegen. Mir hat er nicht besonders gut gefallen. Er war irgendwie recht langweilig. Ich gucke gerne die üblichen Simpsonsfolgen, doch der Film wird meiner Meinung nach überbewertet.

Allein von der Handlung des Films war ich ein wenig enttäuscht. Ok, wie so oft hat Homer etwas verbockt, was er am Ende wieder geradebiegen konnte. Doch war die Geschichte insgesamt recht schwach.

 

Man kannte zu viele Witze, die auch wirklich lustig waren, schon aus der Fernsehwerbung, welche man sich immer und immer wieder in jeder einzelnen Werbepause ansehen durfte. Bevor der Film überhaupt in den Kinos lief, redete bereits jeder über das „Spiderschwein“, welches dann im späteren Film auch einen großen Auftritt hat. Doch wo das Schwein in diesem Film zu Anfang doch eine so große Rolle spielt, verschwindet es mitten im Film auf einmal von der Bildfläche und wird nicht einmal mehr erwähnt. Was ist also passiert mit dem berühmten Spiderschwein? Egal, der Film läuft schließlich weiter.

Außerdem stellte Marge eine eher ungewohnte Person dar; im Film wirkte sie dynamischer als in den Fernsehfolgen. Hinzu kommt natürlich ihre neue Stimme, was aber ja in den neuen Fernsehfolgen genauso ist.

Vielleicht ist der Film auch einfach ein Film, bei dem das Kino voll sein muss um richtig lachen zu können - wenn das Gelächter der anderen Leute einen selber auch zum Lachen bringt. Bei mir war das Kino recht leer, und man hörte nur ab und an einzelnes Gelächter, doch waren dies meistens die Witze, die man schon tausendmal in einer Simpsons-Werbung im Fernsehn vorher zu Gesicht bekommen hatte.

Im Allgemeinen war der Film nicht schlecht, doch meiner Meinung nach konnte er seinem exzellenten "das ist der absolute Kracher"-Ruf nicht gerecht werden.

Montag, 18 April 2011 11:54

Lärm im Klassenraum

WDR-Radio (13.05.2007)

Lärmmessungen in Schulen haben gezeigt, dass es in durchschnittlichen Klassenräumen oft so laut zugeht wie auf einer Autobahn. Kein Wunder, dass der erhöhte Pegel Lehrer und Schüler stresst und die Aufmerksamkeit erschwert. Erst wenige Schulen ergreifen wirkungsvolle Gegenmaßnahmen. Und auch an unserer Schule ist die Akustik an manchen Tagen in einigen Räumen unerträglich.

Bettina Sievert im Anfangsunterricht: "Fahr-rad. Fe-der," Bettina Sievert betont langsam und deutlich jede Silbe. "Die Silbensegmentierung im Anfangsunterricht ist ganz wesentlich zur Vorbereitung für die Rechtschreibung", sagt die Grundschullehrerin, "und da ist eine gute Akustik sehr entscheidend. Die Kinder müssen jeden einzelnen Laut verstehen können." Ob Rechtschreibübungen, fremdsprachige Vokabeln oder Handlungsanweisungen – der überwiegende Teil des Schulunterrichts läuft mündlich ab. Damit die Kommunikation gelingt, muss das Gesagte überall im Raum deutlich zu verstehen sein. Leider wird die Sprachverständlichkeit in der Praxis jedoch oft genug durch Lärm und Halligkeit stark beeinträchtigt. Die Schüler müssten deshalb störende Nebengeräusche ausblenden und fehlende Informationen ergänzen können. Dazu sind Grundschüler aber entwicklungsgemäß nicht in der Lage. Besonders benachteiligt sind Lernende mit Hörbeeinträchtigungen oder Aufmerksamkeitsstörungen.

 

Seit Beginn der 1990er Jahre haben mehrere Studien zur Lärmsituation in Klassenräumen Lärmpegel zwischen 60 – 85 dB(A) nachgewiesen. Damit wird der festgelegte Grenzwert für Arbeitsplätze mit geistigen Tätigkeiten in Höhe von 55 dB(A) deutlich überschritten. Das liegt zum einen am Lärmverhalten der Schüler, zum anderen an der in vielen Schulen herrschenden ungünstigen Akustik. Glatte Wände, große Fensterflächen und harte Ausstattungsmaterialien bewirken zu lange Nachhallzeiten. Idealerweise liegen diese bei einem Wert unter 0,55 Sekunden, in der Praxis liegen sie meist deutlich darüber. Das bedeutet, ausgesendete Sprachsignale werden zu lange reflektiert. So überlagern sich gesprochene Silben mit den vorangehenden, die Sprachverständlichkeit leidet. Aber auch die Schallenergie wird nicht schnell genug abgebaut, so dass Schallpegel unnötig hoch sind. Ganz normale Hintergrundgeräusche wie Räuspern, Husten, Stühlerücken oder Blättern werden dadurch vergrößert. Vor allem in Fluren und Turnhallen mit ihren oftmals schlechten physikalischen Eigenschaften geht es, wie Stichprobenmessungen ergeben haben, oft so laut zu wie auf einer Autobahn.

 
Stressfaktor Lärm  

Auch moderne Unterrichtsformen wie Projekt- und Kleingruppenarbeit mit mehreren gleichzeitig sprechenden Personen bringen erhöhte Lärmpegel mit sich. Hier setzt sich schnell ein Teufelskreis in Gang, wenn eine Stimme die andere zu übertönen versucht. Lärm gehört bei Lehrern und Schülern bekanntlich zu den größten Stressfaktoren. Die meisten Tinnitus-Patienten kommen aus der Berufsgruppe der Lehrer. Aber auch die Lernenden sind unter Lärm nachweislich in ihrer Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigt. Das erfuhren auch die Schüler der Klasse 9 an der Düsseldorfer Hulda-Pankok- Gesamtschule, als sie sich im Selbstversuch einem Konzentrationstest in stiller und in lauter Umgebung unterzogen. Dass sie bereits zuvor bei ihren Lärmpegelmessungen in verschiedenen Schulbereichen zu hohe Werte gemessen hatten, schien ihnen zwar bedenklich, aber irgendwie hinnehmbar. Als sie dann aber ihre eigene Leistungsfähigkeit unter Lärmeinwirkung deutlich beeinträchtigt sahen, erkannten sie dringenden Handlungsbedarf.

 
Forschungsprojekte bestätigen Handlungsbedarf  

Der Dringlichkeit des Themas widmen sich auch die Aktivitäten des Kooperationskreises „Lärmprävention in Bildungseinrichtungen“, zu dem sich verschiedene Institutionen in NRW zusammengeschlossen haben. Unter anderem können Schulklassen und andere Interessierte in der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA) in Dortmund zwei baugleiche Unterrichtsräume besuchen, in denen die Kinder unterschiedliche Akustiken erfahren können: Einer der beiden Räume besitzt eine schallabsorbierende Decke und Pinnwand. "Da braucht man nicht einmal laut zu klatschen, der Unterschied ist bereits bei normal leisen Sprachäußerungen für die Kinder deutlich hörbar," erklärt Dr. Peter Becker, wissenschaftlicher Oberrat in der Gruppe Lärm der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und Mitglied des Kooperationskreises. Derartige bautechnische Interventionen können den Grundgeräuschpegel schon fast halbieren. Allerdings nicht nur aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften: Die Kinder verhalten sich erfahrungsgemäß in einer ruhigeren Umgebung auch selber leiser, was sich wiederum positiv auf die Lerneffizienz auswirkt.

http://www.wdr.de/radio/schulportal2007/

Montag, 18 April 2011 11:53

Kritische Parodien der Medien

Von unserer Kunstlehrerin Christina Coers-Dittmar (09.05.2007)

Die Schülerinnen und Schüler des LK 12.5 Kunst verwendeten sorgfältig gewählte Worte und kurze Sätze mit doppeldeutigem, suggestivem Inhalt sowie einfache Bildmotive.
Diese Wort-Bild-Kombinationen arbeiten mit den psychologischen Strategien der Werbung; Kompositionen „nach dem Prinzip des primitiven Lernprozesses“. Ziel ist es, sich gegen die Manipulation zu richten und sie damit in den Dienst der politischen und sozialen Emanzipation zu stellen.

   

Montag, 18 April 2011 11:53

Abnehmen durch Zigaretten

(27.4.2007)

Eine neue Studie über die Ursachen des Rauchens bei deutschen Jugendlichen ergab, dass annähernd jede zweite junge Raucherin zur Zigarette greift, um nicht zuzunehmen. Jeder achte junge Raucher hat sogar schon in den ersten fünf Minuten nach dem Aufstehen einen Glimmstängel in der Hand.

Die Studie belegt darüber hinaus einen Zusammenhang zwischen Rauchen und Alkoholkonsum: Jugendliche Raucher neigen fünf Mal mehr zum Rauschtrinken als Nichtraucher. Das Rauchstopp-Programm "Just be smokefree", das unter anderem von der Krankenkasse DAK und der Deutschen Krebshilfe gefördert wird, stellte am Donnerstag in Berlin die Studie vor.
Sie brachte unter anderem das Ergebnis, dass zwölf Prozent der rauchenden Jungen der Klassenstufen 7 bis 13 bereits innerhalb der ersten fünf Minuten nach dem Aufstehen zur Zigarette greifen - wissenschaftlich erwiesenes Symptom einer Sucht, wie Klaus Spörkel von der DAK erläuterte. Insgesamt rauchen der Untersuchung zufolge etwa 30 Prozent der Jugendlichen, womit Deutschland international eine Spitzenstellung einnimmt.

 

Die Geschlechtsunterschiede sind deutlich: Täglich rauchen 18,8 Prozent der Jungen und 13 Prozent der Mädchen, gelegentlich 8,1 beziehungsweise 11,1 Prozent. Von den Rauchern und Raucherinnen konsumieren 40 Prozent der Jungen und 30 Prozent der Mädchen mehr als zehn Zigaretten täglich. Unter diesen geben 41 Prozent "Nicht zunehmen" als einen Grund für das Rauchen an. 92 Prozent dieser Mädchen haben allerdings überhaupt keinen Grund, sich Sorgen um ihre Figur oder ihr Gewicht zu machen. 35 Prozent der rauchenden Mädchen gaben in der Umfrage unter 1.738 Schülerinnen und Schülern an, zu rauchen anstatt zu essen.

Die Ursachen für das Rauchen sind "komplexer als man denkt", wie der Kinderarzt und Suchtberater Wolf-Rüdiger Horn erklärte. So sind Raucher weniger gebildet als Nichtraucher. Hintergrund seien oft die Neigung zur Normüberschreitung ("Renitenz"), was auch das Erliegen der alkoholischen Versuchung teilweise erkläre, aber auch größerer Konsum elektronischer Medien oder Schulprobleme. Horn regte an, die Risikofaktoren wie Renitenz stärker bei Prävention und Therapie zu berücksichtigen und statt lediglich medikamentöser Behandlung Gespräche und Motivationshilfen aller Art stärker ins Blickfeld zu nehmen.

 

Die Initiative, die einen "niedrigschwelligen" (Spörkel) Einstieg zum Rauchstopp bietet, hat bisher mehr als 11.500 Anmeldungen erhalten. Die Erfolgsquote liegt, so weit messbar, zwischen rund zwölf und 45 Prozent. Nach Auffassung der Organisatoren sind das ermutigende Zahlen, da die Quote derjenigen Jugendlichen, die ohne Hilfe rauchfrei werden, bei nur zwei Prozent liegt.

Die DAK kritisierte das "Hin und Her" der politischen Ebenen über die Gesetzgebung zum Nichtraucherschutz. "Das ist genauso uncool wie das Rauchen", meinte DAK-Sprecher Jörg Bodanowitz.

Quelle: RP-Online


http://www.rp-online.de:80/public/article/aktuelles/wissen/gesundh eit/429876

Montag, 18 April 2011 11:53

Landesendscheid JtfO in Frankfurt

Von unserem Redakteur Tobias Aschenbrenner (10.04.2007)

Schnelligkeit, Technik und Ausdauer, all diese Dinge forderte der Schwimm-Trainer unserer Schule, Herr Kräbs, von seinen beiden Teams. Wir hatten uns das Ziel gesteckt, auf dem Landesendscheid, welcher dieses Jahr in Frankfurt ausgetragen wurde, mindestens für beide Schwimm-Teams des Goethe-Gymnasiums eine Medaille zu holen. Daher mussten wir, um auf den Landesendscheid fahren zu können, mindestens Zeitschnellster beim Regionalendscheid in Baunatal werden. Und genau dieses gelang uns dank des harten, aber auch sinnvollen Trainings.

Nun galt es noch einmal hart und fit zu sein für den Landesendscheid - für uns alle ein bedeutender Wettkampf.

Treffpunkt 6:45 Uhr bei den Pavillons im Hauptgebäude und für einen Montagmorgen ziemlich früh. Aber was bleibt den 6- bis 10-Kässlern des Goethe-Gymnasiums anderes übrig, denn wir hatten uns ja qualifiziert und mussten daher in den sauren Apfel beißen. Immerhin hatten wir uns für das zweitgrößte Ereignis von JtfO (Jugend trainiert für Olympia) qualifiziert.

Dieser Schwimmwettkampf auf Landesebene wurde diesmal im Frankfurter Rebstockbad ausgetragen. Doch um von Kassel nach Frankfurt zu gelangen, mussten wir erst einmal eine zweistündige Busfahrt über uns ergehen lassen. Dank MP3- oder MP4 – Player verlief die sonst langweilige Autobahnfahrt noch einigermaßen unterhaltungsreich. Wir unterhielten und schauten uns noch einmal die Mannschaftsaufstellungen von Herrn Krebs an. Auch wenn einige Schwimmer aus beiden Mannschaften mit dieser Aufstellung nicht ganz einverstanden waren, war diese doch sehr durchdacht.

Gegen 9:30 kam der Bus am Rebstockbad in Frankfurt an und der erste Eindruck war erstaunlich, denn ein derart großes Bad kannten wir Kasseler bis dahin noch nicht. Und so marschierten wir mit großem Staunen durch die Eingangstüren in das Innere des Bades. „Orientierungslosigkeit“ war aufgrund eines uns unbekannten Schwimmbades vorprogrammiert, so dass wir erst einmal den Weg zu den Umkleidekabienen suchten.

Rebstockbad

Nach dem Einschwimmen, was uns ein gewisses Feeling für das „Frankfurter Wasser“ gab, schwammen wir noch ein paar 254 m - Sprints und rundeten somit die Wettkampfvorphase ab. Wenig später startete auch schon der Wettkampf. Es ging alles ziemlich schnell. Nach unserem ersten Schwimmer waren wir schon einmal froh, dass er eine hervorragende Zeit an den Start legte. So schöpften wir Mut für die anderen Starts und überwältigt von den großen Schwimmleistungen der starken Konkurrenz bemerkten wir überhabt nicht, wie die Zeit verging.

Rückenschwimmen

Um ca. 12 Uhr waren die Schwimmer und Schwimmerinnen aus ganz Hessen mit den Einzelstarts fertig. In der nun anstehenden Pause machte sich das Team des Goethe-Gymnasiums schon mal die ersten Gedanken, welche Platzierungen wir erreichen könnten, da die Konkurrenz dieses Jahr wieder einmal besonders stark war. Somit gingen wir mit gemischten Gefühlen an den Start zu den Mannschaftswettbewerben in der Hoffnung auf einen Medaillenplatz.

Schon wurden schon die ersten Mannschaften zu ihren Starts aufgerufen. Einen Lauf später feuerten wir mit großer Spannung und Hoffnung unsere jüngere Mannschaft an. Sie hielten sich auch noch gut im Rennen, allerdings war die Konkurrenz sehr, sehr stark. Wie älteren machten uns augenblicklich fertig und traten danach hinter die Startblöcke. Es ertönte der erste Pfiff, ein „Auf die Plätze“, ein weiterer kurzer Pfiff und alle acht Schwimmer sprangen gleichzeitig ins Wasser, darunter auch der Startschwimmer des Goethe-Gymnasiums. Dieser erreichte den Start nach 50 m mit großem Vorsprung, worauf auch schon unser nächster Staffelschwimmer folgte. Allmählich verloren wir aber den Vorsprung und hielten uns an der 3. Stelle. Die beiden Schlussschwimmer verkürzten den Rückstand noch etwas. Das Mannschaftsschwimmen endete für uns als 3. Sieger. Doch dieses war nicht das Endergebnis, denn die gesamten Zeiten mussten noch einmal zusammengerechnet werden, um daraus das Endergebnis zu ermitteln.

Eine halbe Stunde später packten wir unsere Sachen, zogen uns um und gingen in die Vorhalle des Bades, wo wir auf die Siegerehrung warten wollten. Vergebens, denn die Ehrung konnte leider nicht am gleichen Tag stattfinden, da es einige technische Probleme gab. Deswegen verließen wir enttäuscht die Schwimmstätte und stiegen wieder in den Bus Richtung Kassel. Wie auch schon auf der Hinfahrt teilten wir uns den Bus mit ein paar anderen Schulen aus der Region. So schlossen wir teilweise neue Freundschaften und hoffen nun, uns nächstes Jahr auf dem Landesendscheid wieder zu sehen. Denn das ist unser großes Ziel, einmal mit der gesamten Mannschaft nach Berlin zu fahren.

Tage später erfuhren wir dann von unserem Schwimmlehrer Herrn Kräbs, dass beide Schulmannschaften den 4. Platz belegt hatten. Leider knapp an einer Medaille vorbei, doch beide Mannschaft sind sich sicher, dass es nächstes Jahr eine Medaille geben muss. Und deshalb trainieren wir schon wieder sehr hart, um unser eigens gestecktes Ziel (Berlin) im nächstes Jahr zu erreichen.

Teilnehmer des Goethe-Gymnasiums:

Wettkampfklasse II (1990-93)

Tobias Aschenbrenner, Alessandro Beylich, Niklas Brandt, Najib Habibi, Christoph Hinz, Tobit Illgen, Timo Ringelhann, Sven Schmidt, Tobias Schmidt, Kevin Stenzel, Johannes Zahnwetzer.

Wettkampfklasse III (1992-95)

Jonas Beckmann, Fabian Fischer, Marc Fricke, Jannis Klute, Nils Knieschek, Thomas Rojek, Walerij Schidlowski, Dominik Sperling, Felix Ullmann

Montag, 18 April 2011 11:52

Erster deutscher Lehrerpreis

(1.4.2007)

Diesjährige Absolventen staatlich anerkannter Schulen in Deutschland können ihre besten Lehrer ab sofort für den Deutschen Lehrerpreis PISAGORAS 2007 vorschlagen. Dazu riefen die Initiatoren am Montag auf einer Pressekonferenz in Berlin auf. Bis zum 4. Mai können Abgänger allgemein bildender Schulen einen Pädagogen ihrer Wahl auf der Internetplattform www.deutscher-lehrerpreis.org nominieren. Dabei sollen sie die Wahl ihrer besten Lehrer begründen und ein Beispiel schildern, das die Leistung der Vorgeschlagenen veranschaulicht. Aus den Einsendungen wählt eine paritätisch besetzte Jury die Preisträger aus, denen im Rahmen eines feierlichen Festakts Anfang Juli der PISAGORAS 2007 verliehen wird.

Hier stehen doch schon einige zur Auswahl.

Photo: W. Waldrich, Lehrerausflug 2006

Die 2006 gegründete gemeinnützige Initiative "Deutscher Lehrerpreis" wird von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Als langfristig angelegte Initiative soll ein Dialog angestoßen werden, der die Wahrnehmung der Leistungen von Lehrern in unserer Gesellschaft schärft. Unter Einbeziehung der Schüler wird das Engagement verschiedener Lehrerpersönlichkeiten honoriert und als repräsentatives Beispiel ihres Berufsstands der Öffentlichkeit vorgestellt.

 
Wollt ihr solche Lehrer oder...  

Prof. Susanne Porsche, Initiatorin und Vorstandsvorsitzende des Deutscher Lehrerpreis e.V., rief dazu auf, herausragende Lehrerleistungen anzuerkennen und Bildung zu einer gesamt- gesellschaftlichen "Herzensangelegenheit" zu machen: "In Deutschland gibt es viele gute Lehrer, die unsere Anerkennung verdient haben. Deshalb haben wir uns das Ziel gesetzt, mit Unterstützung von Schülern die Leistungen von Pädagogen zu beleuchten und einen Dialog über deren Bedeutung anzustoßen. "Schirmherrin Dr. Annette Schavan lud in einem Grußwort Schülerinnen und Schüler dazu ein, sich am PISAGORAS 2007 zu beteiligen: "Lehrer müssen für ihren wichtigen Dienst gesellschaftliche Anerkennung bekommen. Es muss zum Ehrgeiz dieser Gesellschaft gehören, dass die Besten eines Jahrgangs Lehrerinnen und Lehrer werden."

 
...einen ganz lustigen...  

Diesjährige Absolventen sollen für ihre Einreichung die gesamte Schulzeit bis zur Grundschule bedenken und ihre Wahl auf der offiziellen Website www.deutscherlehrerpreis.org begründen. Teilnahmeberechtigt sind alle Schüler, die in diesem Jahr ihren Abschluss an einer staatlich anerkannten allgemein bildenden Schule der Sekundarstufe I oder II machen. Dazu zählen Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Mittelschulen, Regelschulen, Oberschulen und Gesamtschulen bzw. so genannte Schulen mit mehreren Bildungsgängen. Bewertet wird nach der Häufigkeit, mit der ein Lehrer von verschiedenen Schülern vorgeschlagen wurde sowie nach der Anzahl und dem Inhalt der eingegangenen persönlichen Begründungsformulare pro Lehrer.

Also, traut euch mal und reflektiert die eigenen zurückliegenden Schulerfahrungen und natürlich auch die gegenwärtigen. Da wird es doch ein Highlight an unserer Schule gegeben haben oder geben.

Quelle: www.deutscher-lehrerpreis.org vom 29.03.2007© Wolters Kluwer Deutschland GmbH

 

...oder einen, der mehr

anschaulicher ist?

 

Von unserem Mitarbeiter Henri Blaschke (23.3.2007)

Schon das zweite Jahr des Bestehens unserer Schach-AG ist sehr erfolgreich. So konnte das Goethe-Gymnasium bereits mit zwei Mannschaften bei den hessischen Schulschachmeisterschaften antreten.

Die erste Mannschaft unserer Schach-AG, ...

Schachlehrer Herr Rafiee hat dazu folgende Mannschaften aufgestellt:In der ersten Mannschaft spielt am ersten Brett Benjamin Aslan (8d), am zweiten Brett Henri Blaschke (8b), am dritten Brett Lukas Krug (6c) und am vierten Brett Constantin Blaschke (5a). Die komplette zweite Mannschaft kommt aus der Klasse 6d: Yannick Münzel am ersten, Gottlieb Steitz am zweiten, Dorian Lajqi am dritten und Arthur Scherflink am vierten Brett.

 
...mit Constantin, Lukas, Henri, Benjamin (v.l.) und
Frau Friedenberg-Blaschke, der Schach-Kontaktlehrerin
 

Die erste Runde wurde Ende November am Friedrichsgymnasium in Kassel ausgetragen. Unsere erste Mannschaft belegt den zweiten Platz hinter der ersten Mannschaft des Friedrichsgymnasiums mit 2,5 abgegebenen Brettpunkten, d.h. einem verlorenen Spiel. Unsere zweite Mannschaft belegte den vierten Platz hinter der zweiten Mannschaft des Friedrichsgymnasiums und vor der Erich-Kästner-Schule Baunatal. Die Mannschaften auf Platz 1 und 2 qualifizierten sich für die 2. Runde der Meisterschaft. Die zweite Runde wurde im Januar in Rotenburg ausgetragen. Hier belegte unsere Mannschaft den ersten Platz mit nur einem abgegebenen Brettpunkt und keinem verlorenen Spiel! Den zweiten Platz belegte die Jacob-Grimm-Schule Rotenburg, an der einst Herr Dockhorn in der Schach-AG aktiv war. Das Halbfinale wurde Anfang März am Friedrichsgymnasium Kassel ausgetragen. Das FG hatte sich in der 2. Runde in Korbach erfolgreich geschlagen und traf nun wieder auf das Goethe-Gymnasium. An diesem Tag spielte unsere Schule aber besser als in der 1. Runde und belegte den 1. Platz mit nur 2 abgegebenen Brettpunkten vor dem FG! Damit geht unsere Mannschaft als bestes nordhessisches Team in das Finale, was für unsere Schach-AG ein tolles Ergebnis darstellt.

Montag, 18 April 2011 11:52

Robi, unser neuer Lehrer

Steve Wozniak, Mitbegründer der Computerfirma Apple, stellt sich den Lehrer der Zukunft als "freundlichen Roboter für Kinder" vor. Dieser "virtuelle Lehrer" werde genau wissen, "was sie besonders interessiert", sagte Wozniak der ZEIT. "Er kennt ihre neuesten Witze und weiß über die TV-Show von gestern Abend Bescheid.


Eine schwierige Klasse, Herr Kollege!


Er ist also eine Art bester Freund - mit einer guten Portion Humor." Der virtuelle Lehrer dürfe keine perfekte Maschine sein: "Lehrer sind Menschen und deshalb nie perfekt. Entsprechend dürfen auch ihre virtuellen Kollegen nie perfekt sein. Sie haben wie reale Lehrer Wissenslücken. Es kann vorkommen, dass ein virtueller Lehrer auf die Frage eines Schülers keine Antwort weiß. Und er wird sich informieren und sich über spezielle Programme im Internet fortbilden müssen. Das macht ihn seinen Schülern umso sympathischer." 

 
Manchmal ist auch der Wurm im Apfel  

Pädagogen müssten sich aber keine Sorge machen, ihren Job zu verlieren: "Der Computer hat weder Schreibstift noch Papier, weder Buch noch Zeitung überflüssig gemacht. Der virtuelle Lehrer wird ein neuer Kollege sein, der euch viel Arbeit abnimmt. Vokabeln wiederholen, den Stoff nochmals durchgehen - das ist Vergangenheit." Außerdem gebe es auf der Welt noch viele Kinder, "die keinen oder nur schlechten Unterricht bekommen", da sei es doch "eine großartige Idee, wenn jedes Kind seinen persönlichen virtuellen Lehrer hat".

 
  Unser neuer Stützpunkt-Trainer


Die Roboter-Lehrer würden aber "nicht von heute auf morgen den Unterricht übernehmen. Das ist eine Entwicklung, die viele Jahre dauern wird. Und in dieser Zeit werden aus den gewöhnlichen Lehrern hoch spezialisierte Software-Berater, deren Aufgabe es ist, neue Lernprogramme zu verwalten und ständig zu verbessern".

Quelle: http://www.teachersnews.net

Pressekontakt:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Montag, 18 April 2011 11:51

Photographische Mahnungen

(10.02.2007)

Die World Press Photo Foundation ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die 1955 in den Niederlanden gegründet wurde. Das Hauptziel von World Press Photo besteht darin, die Arbeit professioneller Pressefotografen zu unterstützen. Im Laufe der Jahre hat sich World Press Photo zu einer unabhängigen, international renommierten Plattform für Fotojournalismus entwickelt.

World-Press-Foto 2007

Zum Erreichen seiner Ziele veranstaltet World Press Photo alljährlich den weltweit größten Wettbewerb für Pressefotografie. Die preisgekrönten Fotos werden in einer Wanderausstellung gezeigt, die in mehr als 80 Ländern von über einer Million Besuchern gesehen wird. Begleitend wird ein Jahrbuch mit allen preisgekrönten Einsendungen in sechs Sprachen veröffentlicht. Neben dem Ausstellungsprogramm beschäftigt sich World Press Photo eingehend mit aktuellen Entwicklungen im Fotojournalismus. Förderprojekte spielen eine immer größere Rolle: So werden unter anderem sieben Mal im Jahr in Entwicklungsländern Seminare für Fotografen, Fotoagenturen und Bildredakteure veranstaltet.

World-Press-Foto Sieger 2007


Ein nach den israelischen Angriffen auf den Libanon aufgenommenes Bild aus Beirut ist als bestes Pressefoto des vergangenen Jahres ausgezeichnet worden. Der US-Fotograf Spencer Platt fotografierte eine Gruppe offenbar wohlhabender junger Leute, die mit einem Cabriolet durch ein von der israelischen Luftwaffe zerbombtes Stadtviertel fahren. Das Bild wurde unmittelbar nach Ausrufung des Waffenstillstands aufgenommen.

World-Press-Foto 2007

Die Fotografie zeige die Komplexität und Gegensätzlichkeit des wirklichen Lebens, urteilte die Jury des "World Press Photo" am Freitag in Amsterdam. Das Bild führe den Betrachter dazu, genauer hinzusehen. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird dem Gewinner im April überreicht. Mehr als 78.000 Fotos waren für den Wettbewerb eingereicht worden.

Newsroom vom 9.02.2007, 12:06

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