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Specials (390)

(25.11.2006 23:05)

Die diesjährigen Stadtmeister Handball wurden am 15. November 2006 bei den Jungen und Mädchen der Wettkampfklassen II (Jg. 90-91) und III (Jg. 92-95) ermittelt. In der Wettkampfklasse III der Mädchen dominierte das eingespielte Team des Wilhelms- gymnasiums im einzigen Spiel gegen die Albert-Schweizer-Schule (10:0) und wurde Stadtmeister.

Foto der siegreichen Mannschaft bei den Mädchen WK II: GOE
Stehend: Jacqueline Thielke, Anna-Sophie Krug, Marie-Luise Holler, Sabrina Gombert, Mareike Panther, Lehrer Hr. Diederich;
Vorne: Lisa Kolbe, Lisa Wolf, Anna Uebach, Eva Reichert, Sabrina Holz


In der Wettkampfklasse II der Mädchen spielten die Mannschaften des Goethe-Gymnasiums (GOE), der Albert-Schweizer-Schule (ASS) und der Offenen Schule Waldau (OSW) den Stadtmeister aus. Es wurden sehr spannende Spiele gezeigt, in deren Verlauf die Mädchen der ASS die OSW mit 8:6 und die der GOE die ASS mit 5:4 besiegte. Im letzten an Dramatik kaum zu überbietenden Spiel des Goethe-Gymnasiums gegen die OSW führten die Mädchen der OSW dreieinhalb Minuten vor Schluss noch mit 6:3, mussten aber nach engagiertem Spielverlauf in letzter Minute doch noch den Ausgleich zum 6:6 Endstand hinnehmen. Damit wurde hier das GOE knapp vor ASS und OSW Stadtmeister.

Foto der Sieger der WK III Jungen: GOE
Stehend: Steffen Friedrich, Jan-H. Reitz, Lukas Schmidt, Sebastian Brunnert, Admir Neziri, Lehrer Hr. Diederich;
Vorne: Daniel Klein, Nicolas Krug, Nicolas Bachmann

Bei den Jungen der Wettkampfklasse III (Jg. 92-95) wurde der Stadtmeister im Spiel der OSW gegen die GOE ermittelt. Die Jungen der GOE konnten sich zwar nie entscheidend absetzen, führten aber ständig mit ein- bis zwei- Toren und gewannen schließlich mit 9:8 Toren.
In der Wettkampfklasse II der Jungen hatte sich außer der GOE keine weitere Mannschaft gemeldet, so dass das Goethe-Gymnasium insgesamt mit drei Mannschaften und das WG mit einer Mädchen-Mannschaft beim Regionalentscheid im Februar 2007 vertreten sein werden.

Ralf Diederich

Montag, 18 April 2011 11:47

Verharmlosung des Lehrermangels

(04.11.2006 15:56)

Anlässlich des Weltlehrertages am 5. November hat der Deutsche Philologenverband die Politik aufgefordert, das Problem des drastisch wachsenden Lehrermangels in Deutschland ernst zu nehmen und umgehend Gegensteuerungsmaßnahmen zu ergreifen.

Noch gibt es junge Lehrer/innen am Goethe-Gymnasium


Der DPhV-Bundesvorsitzende Heinz-Peter Meidinger übte in diesem Zusammenhang deutliche Kritik an einigen Kultusministern, die offensichtlich versuchten, die gegenwärtige Mangelsituation schönzureden. Er bekräftigte, dass nach Schätzungen seines Verbandes rund 14.000 - 16.000 ausgebildete Lehrer fehlten, deren Stellen entweder gar nicht oder durch nicht ausreichend qualifiziertes Lehrpersonal besetzt worden seien. Inzwischen habe sich der Lehrermangel in den westlichen Bundesländern auf fast alle Schularten und in manchen Bundesländern auch auf die meisten Fächerverbindungen ausgeweitet. Beispielsweise seien in Bayern außer in den Fächern Kunst und Musik kaum noch Gymnasiallehrer auf dem Arbeitsmarkt verfügbar, während es dort vor 5 Jahren noch 3.000 Wartelistenbewerber gegeben habe.

"Tatsache ist, dass infolge des Lehrermangels aktuell kein einziges Bundesland mehr über eine auch nur annähernd ausreichende Krankheitsreserve an ausgebildeten Lehrkräften verfügt. Aus diesem Grund ist die Zahl der nicht lehrplangemäß gehaltenen Stunden
deutlich angestiegen. Bloße Beaufsichtigung ist kein Unterricht", sagte Meidinger. Wie angesichts dieser Situation einige Kultusministerien behaupten könnten, es gebe keine Engpässe, sei ihm rätselhaft. Der DPhV-Vorsitzende erinnerte daran, dass sogar die von der Kultusministerkonferenz (KMK) selbst in Auftrag gegebene Lehrerbedarfsstudie für den Zeitraum von 2003 bis 2015 von einem bundesweiten Fehlbedarf von 75.000 Lehrerstellen ausgehe.

"Man kann den Lehrerverbänden jetzt nicht Panikmache vorwerfen, nur weil diese den von der KMK selbst prognostizierten Mangel kritisieren", so Meidinger. Er erneuerte die Forderung seines Verbandes, einerseits durch Nachqualifizierung von Seiteneinsteigern den Unterrichtsausfall kurzfristig zu mindern, andererseits aber mittel- und langfristig durch bessere Arbeitsbedingungen und mehr gesellschaftliche Rückendeckung den Lehrberuf in Deutschland attraktiver zu gestalten.

DPhV - Deutscher Philologenverband
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Montag, 18 April 2011 11:46

Der iPod von Apple wird fünf Jahre alt

(27.10.2006 01:01)

Davon träumt jeder Erfinder: Ein Produkt auf den Markt zu bringen, das mehr ist als nur ein Produkt, nämlich Stil-Ikone, Statussymbol, unverzichtbarer Begleiter im Alltag. Mit dem digitalen Musik-Abspielgerät iPod ist dem Computerkonzern Apple ein solcher Coup gelungen.

Videos auf einem mp3-Player sind...


Ende Oktober vor fünf Jahren trat die kleine Kiste mit dem großen Musikspeicher ihren weltweiten Siegeszug an. Die Markteinführung war der Beginn einer kleinen Revolution. Inzwischen sind fast 70 Millionen iPods im Umlauf. Der Minicomputer kann weit über 10.000 Musiktitel speichern. Und er hat eine Eigenschaft, die eigentlich unbezahlbar ist: den Coolness-Faktor. Der iPod prägt die Alltagsgewohnheiten einer ganzen Generation. Etliche junge Leute führen ihn ständig mit sich.

...der aktuellste Trend.

Als die Marktforscher des US-Instituts Student Monitor kürzlich eine Umfrage an US-Universitäten machten, waren sie selbst vom Ergebnis überrascht. Auf die Frage, was derzeit auf dem Campus als cool gilt, nannten 73 Prozent den iPod. Damit lag das Gerät auf Platz eins - noch vor dem traditionellen Studenten-Vergnügen Biertrinken, was immerhin noch 71 Prozent cool finden. Auch jenseits des Campus stößt das Gerät auf Interesse: die Queen, George W. Bush und selbst der Papst sollen eines besitzen. 

Speicherplatz von bis zu 20.000 Liedern ist groovy bis verrückt, ...

"Der iPod ist die erste kulturelle Ikone des 21. Jahrhunderts", urteilt der Soziologe und iPod-Experte Michael Bull von der englischen Universität Sussex. Die Nutzer könnten sich durch einfaches Herunterladen der Titel vom Computer einen "Soundtrack für ihre eigene Welt" schaffen. Apple-Chef Steve Jobs führt den Erfolg des MP3-Players auf eine einfache Festellung zurück: "Musik ist in uns allen drin", sagte er dem US-Magazin "Newsweek". Die kleinen Ausfluchten mittels Kopfhörer seien "gut für die Seele". Und sie sind gut für die Umsätze von Apple. Ende Oktober gab das Unternehmen exzellente Bilanzzahlen bekannt. Im eben zu Ende gegangenen Geschäftsjahr kletterten die Gewinne um 49 Prozent auf knapp zwei Milliarden Dollar. Eines der Zugpferde war der iPod, von dem innerhalb von zwölf Monaten 39 Millionen Stück verkauft wurden. Ob der iPod-Umsatz weiterhin zweistellige Zuwächse erzielt, wird auch von der Konkurrenz abhängen. Im September stellte Microsoft seinen MP3-Player Zune vor, der dem iPod Marktanteile abjagen soll.

...dazu umwerfende Schallquellen und ...

Die Geschichte des iPod begann Anfang 2001 in den Rocky Mountains. Der Ingenieur Tony Fadell war gerade auf der Skipiste, als er übers Mobiltelefon einen Auftrag von Apple erhielt. An der Spitze eines Entwicklungsteams sollte ein völlig neues Abspielgerät für digitalisierte Musik entwerfen. Bedingung: Das Gerät musste schon zum Weihnachtsgeschäft in den Läden stehen. Es sollte eine einfache Benutzeroberfläche haben und in der Lage sein, Musikstücke extrem schnell vom Computer herunterzuladen. Die Tüftler machten sich an die Arbeit. Der Apple-Industriedesigner Jonathan Ive entwarf für das Gerät die knallig weiße Plastikhülle, die zum Markenzeichen wurde. Am 23. Oktober 2001 wurde das Gerät vorgestellt. Die Startbedingungen waren schwierig: Wenige Wochen nach den Anschlägen vom 11. September passte das pfiffige Entertainment-Gerät schlecht in die aufgewühlte Stimmung.

... atemberaubende Ästetik haben eine weltweite Kultbewegung ausgelöst.

Montag, 18 April 2011 11:46

Kämpferischer Einsatz der Mädchen

(14.10.2006 22:47)

Beim Stadtentscheid Tennis "JUGEND TRAINIERT FÜR OLMPIA" traten im WK III Jungen auf der Anlage des KTC Wilhelmshöhe Mannschaften der Engelsburg, der Heinrich-Schütz-Schule und des Goethe-Gymnasiums gegeneinander an.

Sieger WK II: hinten von li nach re: Asselina Medeov, Lisa Wolf, Alina Renner - vorn von li nach re: Philipp Schulz und Johannes Zahnwetzer, auch am Erfolg beteiligt: Rene Horch und Ersatzspieler Marc Glinka


Nach hartem Kampf jeder gegen jeden errang das Goethe-Gymnasium den 1. Platz, zweiter wurde die Mannschaft der Engelsburg, dritter das Team der Heinrich-Schütz-Schule.
In der WK II waren die Engelsburg und das Goethe-Gymnasium vertreten. Dank einer überlegenen Jungentruppe und eines starken kämpferischen Einsatzes der Mädchen, was sich in einem gewonnenen Mixed und dem ersten Mädcheneinzel bezahlt machte, konnte das Goethe-Gymnasium auch diesen Entscheid für sich verbuchen.

Der WK III Mädchen und der WK I gingen kampflos an die Mannschaften der Engelsburg.

Sieger WK III Jungen: Sebastian Metzger, Lukas Schmidt, Tobias Pitsch, Tim Herbst, Tobias Lang


Beide Mannschaften haben sich damit für den Regionalentscheid qualifiziert

Montag, 18 April 2011 11:46

Jungs hängen über ein Jahr hinterher

(02.09.2006 23:24)

"Jungs machen nicht nur Probleme, sie haben auch eine Menge Probleme", sagt Uwe Sielert. Jungs prügeln sich häufiger, es fehlt ihnen an Rollenvorbildern, und viele haben schlechte Noten, zählt der Professor auf, der Sozialpädagogik mit Schwerpunkt Sexual- und Geschlechterpädagogik an der Uni Kiel lehrt. Sind die Jungs also benachteiligt?

Fakt ist: Immer mehr Jungs scheitern in der Schule. Der erste Nationale Bildungsbericht von Juni 2006 belegt, dass zwei Drittel aller Schulabbrecher und drei Viertel aller Sonderschüler männlich sind. Sie stellen den Hauptanteil der Schulverweigerer, Sitzenbleiber und Verhaltensauffälligen. Auch in der Hauptschule sind sie überproportional vertreten. Beim Abitur fallen sie dafür ab. 56 Prozent der Abiturienten sind mittlerweile weiblich. Ein Bildungsvorsprung, den Frauen im Berufsleben leider noch nicht umsetzen können.
Angesichts solcher Zahlen fordert der Geschlechterpädagoge Sielert, dass die Schule mehr auf die Bedürfnisse der Jungs eingehen müsse. Auch müssten mehr Männer als Lehrer gewonnen werden - Lehrer, die im Umgang mit Stärken und besonders auch mit Schwächen Rollenvorbilder sein könnten. Denn die "Durchsetzungskultur der Männlichkeitskultur" solle nicht wieder durch die Hintertür eingeführt werden, meint Sielert.

Fakt ist allerdings außerdem: Jungs sind zugleich in der Spitzengruppe überproportional vertreten. Die Pisa-Ergebnisse zeigen nicht nur, dass mehr Jungs zu den Risikoschülern in den vier Kompetenzbereichen Deutsch, Mathematik, Physik und Chemie (12 Prozent gegenüber 9,7 Mädchen) gehören. Wer die vier Kompetenzbereiche gemeinsam betrachtet, sieht auch, dass mehr Jungen als Mädchen in allen Bereichen eine hohe Kompetenz aufweisen. Waltraud Cornelißen, Leiterin der Abteilung Geschlechterforschung und Frauenpolitik am Deutschen Jugendinstitut in München: "Bei den Jungen ist sowohl die Spitzengruppe ausgeprägter als auch der Anteil der Aussteiger aus dem Schulsystem höher." Auch Sielert bestätigt, dass 20 bis 30 Prozent der Jungen ähnlich gute Leistungen wie die besten Mädchen bringen: "Die Schulen sind durchaus jungengerecht für Schüler, die aus gebildeten Elternhäusern kommen."

Der Abstand zwischen den Besten und den Schlechtesten, in Deutschland ohnehin groß, fällt bei den Jungs extrem aus. Und für Jungs, denen das Lernen schwer fällt, ist der Leidensweg lang. Das deutsche Schulsystem sortiert leistungsschwache Schüler aus, anstatt sie rechtzeitig zu fördern. Sie werden später eingeschult, müssen die Klasse wiederholen oder werden an weniger anspruchsvolle Schulen verwiesen. Und wer einmal auf der untersten Stufe, der Sonderschule, angekommen ist, geht häufig ohne Abschluss. Leider sind das mittlerweile viele. Ein genauerer Blick auf die Daten über schulisches Scheitern lohnt sich: Die Zahl der Schulabbrecher ist mit 9,5 Prozent bei Jungen deutscher Herkunft zwar hoch. Erschreckend ist aber eine andere Zahl: Fast ein Viertel (19,7 Prozent) der Jungs mit Migrationshintergrund verlässt die Schule ohne einen Abschluss. Damit ist das Risiko für sie doppelt so hoch. Auch die Schulabbrecher-Quote ausländischer Mädchen liegt mit 12,9 Prozent noch vor der der deutschen Jungen. Innerhalb der Schülergruppen mit Migrationshintergrund gibt es ebenfalls Unterschiede: Laut Bildungsbericht stehen Jugendliche aus der Türkei deutlich schlechter da als andere Gruppen.

Wichtig wären daher Lehrer mit Migrationshintergrund, die die Probleme kennen. So aber ist der Konflikt spätestens vorprogrammiert, wenn die Jungen die Autorität der Lehrerinnen in Frage stellen. Sielert: "Jungen werden eher dazu erzogen, ihre Probleme nach außen zu kehren und Widerstand zu leisten." Dazu kommt, dass ihnen ein anderes, modernes Männlichkeitsbild, auf das sich laut Sielert viele Jungen aus gebildeten Familien stürzen, nicht offen steht: Gemeint ist der flexible Karrieremensch der New Economy mit technischem Know-how, der sich nicht mit Schwächen aufhält. Dieses Männlichkeitsbild, das Jungs auf Wettbewerb und Leistung trimmt, passt nicht zum Lehrerberuf. Ein Grund dafür, dass immer weniger Männer Lehrer werden wollen?

Cornelißen warnt: "Wir dürfen das Bild von männlicher Dominanz nicht respektieren. Es muss sowohl für Mädchen als auch für Jungen möglich sein, ein breiteres Spektrum von Fähigkeiten zu entwickeln, als bisher gesellschaftlich erlaubt." Während also Mädchen beim Girls Day technische Berufe kennen lernen, sollten Jungen in soziale Berufe hineinschauen und lernen, Hilfsbedürftige stärker wahrzunehmen. Sielert mahnt, Mädchen jetzt keinesfalls zu vernachlässigen: "Mädchen aus benachteiligten Familien haben oft ähnliche Probleme wie die Jungen, erbringen aber die größere Anpassungsleistung. Deshalb haben sie in der Schule mehr Erfolg."

Während Jungs nach wie vor in Mathematik, Physik und Chemie besser sind, liegen die 15-jährigen Mädchen international im Durchschnitt über ein Lernjahr vorn. In Deutschland ist der Vorsprung sogar noch größer - Jungs lesen hier noch weniger gern als ihre Altersgenossen in anderen Ländern. Lesen ist jedoch in der Wissensgesellschaft eine grundlegende Schlüsselkompetenz. Auch die Schule funktioniert laut Cornelißen inzwischen immer mehr über Sprache - ein weiterer Grund, weshalb viele Jungs scheitern. Ein Schlüssel zum Leserückstand der Jungs ist die Lesemotivation. Robert Elstner, Verantwortlicher für die Kinder- und Jugendmedienarbeit bei der Stadtbibliothek in Leipzig, möchte daher, dass die Leseinteressen von Jungs stärker berücksichtigt werden.

Der Geschlechterpädagoge Sielert empfiehlt außerdem, die Schule zu "entschulen". Er meint damit, dass die Schule sich stärker für praktische Tätigkeiten öffnen soll: "Schulen sind heute zu sehr Unterrichtsanstalten. Viel von dem, was für Kinder wichtig ist, wird in der Schule nicht berücksichtigt. Das Bedürfnis nach Bewegung und gemeinschaftlicher produktiver Arbeit wird nicht genug abgedeckt." Also raus aus der Schule, mehr Praktika und mehr Projektarbeit machen. Vielleicht interessieren sich dann auch wieder mehr Männer für den Lehrerberuf.

gekürzt aus: taz vom 30.8.2006

Montag, 18 April 2011 11:45

Email von Irene Ravior

Von unserer Sportlehrerin Irene Ravior (20.09.2006 23:23)

Hallo, Benno, mit der 7e mache ich gerade ein Ruderprojekt, das am letzten Sporttag vor den Herbstferien mit einer "großen Benotungsaktion" seinen Abschluss findet. Wir essen dort auch gemeinsam zu Mittag und Beate Ullrich und Monika Göbel bereiten immer alles frisch vor. Die Kinder hauen rein wie die Scheunendrescher. Aber auch sportlich sind sie gut drauf.

Unsere Jungs auf hoher See!


Am letzten Donnerstag haben sich dann die Sportkollegen auf unserem Rudergelände getroffen, um zu beweisen, dass sie auch auf anderem als dem sportlichen Sektor zu Höchstleistungen fähig sind. Erwähnenswert ist, dass alle !!!!!! Sportler/innen da waren, manche wegen Training oder Seminar etwas später, aber leiblich da.

Das Häuflein der letzten Aufrechten kurz vor Mitternacht

Wir hatten supertolles Wetter und sind bis ca. 23 Uhr draußen gewesen und mussten die Boosthalle gar nicht in Anspruch nehmen. Wir haben viel geklönt, gelacht, gegessen und getrunken. Wenn du noch Fragen hast, einfach melden.

Ein schönes Wochenende und viele Grüße

Irene

Montag, 18 April 2011 11:45

Butterbrot macht Wangen rot

(03.10.2006 23:38)

Am letzten Freitag dachte ich, es würde ein ganz normaler Freitag werden. Auf dem Weg zur Schule gehe ich wie jeden Morgen bei unserem Bäcker vorbei und wollte noch schnell eine Quarktasche holen. Da sah ich hinter der Warentheke einige Butterbrote in verschiedenen Variationen liegen und mein Bäcker erzählte mir, dass heute "Der Tag des deutschen Butterbrotes" sei!


Ja! Richtig gehört, es gibt einen Tag zu Ehren unseres Butterbrotes. Seit 1999 ist der letzte Freitag im September dem Brot und der Butter gewidmet. Dieses Jahr fiel der Tag auf den 29. September, also eine Art Bäcker-Feiertag, an dem knapp 5.000 Bäckereien in ganz Deutschland teilnehmen und aus den 300 verschiedenen Brotsorten und den 3 Buttersorten die verschiedensten Variationen kreieren. Wenn ihr jetzt denkt, wie schwachsinnig es ist, einen Artikel oder gar einen ganzen Tag für das Butterbrot zu "opfern", so denkt ihr falsch!

Erinnert euch doch einmal zurück an die Zeit, wo ihr jeden Morgen in den Pausen mit euerem besten Freund oder besten Freundin euer Butterbrot auf dem Schulhof gegessen habt oder du mit deiner ersten großen Liebe das Tomatenbrot geteil hast. Wie oft hat deine Mutter doch gesagt: "Iss lieber ein Stückchen Brot als ständig dieses süße Zeug; das macht dir noch die Zähne kaputt!" Und Mutter hatte Recht, denn mit nur durchschnittlich 1,93 Gramm Fett pro Butterbrot ist dieses somit auch ziemlich gesund. Und natürlich gilt immer noch: "Butterbrot macht Wangen rot".

Und was sagt die Ökotrophologin Ulrike Gonder: "Ein Butterbrot weckt nicht nur schöne Kindheitserinnerungen, es ist nach wie vor ein guter Start in den Tag. Aber nicht nur zum Frühstück, auch als Pausensnack gilt: ein gutes Butterbrot ist nahrhaft und schmeckt." Und deshalb schmiere ich mir noch ein Butterbrot und hinterher gibt es einen großen Mohrenkopf als Belohnung!

Kim Kraft

Montag, 18 April 2011 11:45

Wacken-Open-Air 2006

(25.06.2006 21:52)

Wacken 2006? Ein Wort: EMPEROR! Wer die vielleicht letzte Gelegenheit, der norwegischen Legende in Andacht lauschen zu dürfen, nicht verstreichen lassen will, der weiss, was er am ersten Augustwochenende, vom 3. bis 5. August 2006, zu tun hat. Auf nach Wacken!



Dieses Jahr liest sich das Line-Up wieder wie ein "Who is Who" des Metals. Celtic Frost sind zurück, um den Jungspunden zu zeigen, wo der Hammer hängt. Morbid Angel haben David Vincent zurück ans Mikro gezerrt. Ministry trällern neue Liebesbotschaften an George Bush jr., Peter Steele von Type O Negative hat seine alten Mittäter von Carnivore wieder um sich geschart. Von Motörhead kann man noch seinen Enkeln erzählen, damit sie endlich verstehen, warum Oma bei diesem Namen immer mit einem verträumten Lächeln an ein Festival im Jahre 2006 zurückdenken muss. Im nicht ganz so harten Sektor finden sich diesmal schon am Donnerstag die Altrocker der Scorpions, die nicht nur auf "Wind of Change" festzulegen sind, und ihre rockigste Seite unter Beweis stellen werden.


Desweiteren gibt es natürlich noch alte Festivalbekannte wie etwa In Extremo und Subway to Sally oder auch genug Bands für das jüngere Publikum, beispielhaft seien hier Amon Amarth, Children of Bodom, Fear Factory, Finntroll, Six Feet Under, Soulfly und Opeth genannt. Man sieht also, es ist für jeden etwas dabei. Wer sich darüber hinaus in Lokalpatriotismus üben will, dem sei der 3. August 2006 wärmstens ans Herz gelegt, denn da spielen die Kasseler Jungs von Gutlock.

Umlauf Online wird aktuell berichten!

Montag, 18 April 2011 11:44

Wir sind nicht dümmer

(02.07.2006 15:28)

Wer heute die Schule verlässt, ist nicht dümmer als frühere Schulabgänger. Die neue Schülergeneration wisse nicht weniger, sondern kenne sich schlicht in anderen Bereichen besser aus, so der Essener Bildungsforscher Klaus Klemm. Belege für die Klage, die heutigen Abgänger seien dumm, gebe es nicht.


"Das ist die Klage einer alternden Generation, die den Jungen vorwirft, sie leisteten weniger als sie selbst", betonte der Wissenschaftler im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" unter Hinweis auf die vom Kölner Institut der deutschen Wirtschaft am Montag veröffentlichte Studie.

Bildungsexperte Klemm betonte, seit Jahrzehnten gebe es die Vorwürfe der Wirtschaft und Universitäten, Schulabsolventen besäßen weniger Kompetenzen. Belege gebe es dafür nicht. In den sechziger Jahren habe ein Viertel einer Generation keine Ausbildung gehabt. Diese Gruppe der besonders Leistungsschwachen existiere nach wie vor. Sie falle aber mehr auf, weil es in der Berufswelt kaum noch möglich wäre, eine Stelle als ungelernter Arbeiter zu finden.

Die Autoren der Untersuchung des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft bemängelten eine "Stagnation in den Bildungsanstrengungen der nachrückenden Generationen". Als Beleg nannten sie unter anderem die hohe Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss. Weil ein großer Teil der jungen Generation nicht den Anforderungen der Unternehmen gerecht werde, "droht Deutschland im internationalen Wettbewerb zurückzufallen", mahnten die Kölner Forscher.

Montag, 18 April 2011 11:44

Der schlanke Staat will schlanke Beamte

(07.07.2006 17:29)

110 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,83 Metern: zu schwer - zumindest wenn man als Lehrer verbeamtet werden möchte. Stefan Bauer hat das am eigenen Leib erfahren. Beim Gesundheitscheck vor der Verbeamtung wurde bei dem Karlsruher Hauptschullehrer Bluthochdruck wegen Übergewichts diagnostiziert - ein Ausschlußkriterium. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg beklagt, dass Beamtenanwärter immer häufiger wegen eines zu hohen Body-Mass-Index (BMI) abgelehnt würden.


Die GEW kritisiert, dass an der Hürde eines zu hohen BMI auch Lehrer mit hervorragenden fachlichen Beurteilungen scheiterten. Seit etwa zwei Jahren trete das Problem verstärkt auf. Zahlen, wie viele Beamtenanwärter davon insgesamt betroffen sind, gibt es nicht, momentan kümmert sich die GEW Baden-Württemberg um zehn bis 20 Betroffene. Sie hat sogar ein Infoblatt herausgegeben mit dem Titel: "Der schlanke Staat will schlanke Beamte". Da das Beamtenrecht bundesweit einheitlich ist, ist das Thema potentiell in ganz Deutschland relevant. Beim Hauptvorstand der GEW hat man von dem Problem allerdings noch nichts gehört.

Alfred König, Leiter der Rechtsabteilung der GEW Baden-Württemberg, bemängelt: "Wer raucht und trinkt, kann das bei der Untersuchung hervorragend kaschieren." Renate Renner vom Philologenverband Baden-Württemberg kritisiert den BMI als zufälliges, nicht aussagekräftiges Kriterium für eine Prognose des Risikos einer vorzeitigen Dienstunfähigkeit. Das Stuttgarter Kultusministerium hingegen beruft sich darauf, dass laut Gesetz für die Verbeamtung neben der persönlichen und sachlichen Befähigung auch die gesundheitliche Eignung gegeben sein müsse.

"Ab einem BMI über 30 werden Bluthochdruck, Blutzucker und Cholesterin getestet", sagt Ministeriumssprecherin Susanne Neib. Die Amtsärzte gäben dann eine individuelle Einschätzung des Risikos, vorzeitig dienstunfähig zu werden, an die einstellenden Regierungspräsidien. "Wenn jemand nicht verbeamtet wird, heißt das ja nicht, dass er nicht arbeiten kann, es gibt ja auch die Möglichkeit des Angestellten."

Britta Müller vom Deutschen Beamtenbund erklärt, dass es im Gesetz keine ausdrückliche Regelung darüber gebe, was unter gesundheitlicher Eignung zu verstehen sei. Die GEW Baden-Württemberg weiß auch von Sportlehrern, die an einem zu hohen BMI gescheitert seien - ihre Muskeln wogen zu schwer. Einsprüche hätten hier aber zur Verbeamtung geführt, sagt König.

Annette Bräunlein: in Ärzte Zeitung vom 06.07.2006

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