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Specials (390)

Montag, 18 April 2011 11:42

Auf zum Bundesfinale

(11.05.2006 21:54)

Einen Riesen-Erfolg verbuchten die Nachwuchsfußballer des Goethe-Gymnasiums Kassel beim diesjährigen Landesfinale im DFB-Talentwettbewerb Fußball für Schulen in der Sportschule Grünberg.

Vorne von links: Adina Rogler, Michelle Knierim, Leonie Griesel, Michelle Baum, Nina Gill
Hinten von Links: Steffen Friedrich, Jonas Springer, Maik Siebert, Marius Landsberger, Moritz Köhler


Sowohl die Jungen- als auch die Mädchenmannschaften der Jahrgänge 1993-95 wurden Vize-Hessenmeister und qualifizierten sich somit für das Bundesfinale in diesem Wettbewerb in Berlin. Dort werden sie vom 9.-12. Mai auf die Konkurrenten der übrigen 15 Bundesländer treffen, um erstmalig einen Deutschen Meister für diesen Schulwettkampf zu ermitteln. In Grünberg trafen sich die 32 besten Mannschaften aus Hessen, welche sich alle in regionalen Vorausscheidungen qualifiziert hatten.

Der Talentwettbewerb besteht aus einem 4:4-Turnier nach Regeln des "adidas-Cup" sowie dem Ablegen des DFB-Fußballabzeichens. Gerade in diesem Wettbewerbsteil erwiesen sich beide Teams am vergangenen Donnerstag jedoch ungewohnt nervenschwach, so dass man mit einem erheblichen Punkterückstand ins Turnier ging. Dort jedoch zeigten die Fußballtalente dann hervorragende Leistungen. Die Jungen verbuchten durch 4 deutliche Siege in 4 Partien die maximale Ausbeute von 320 Punkten, während die Mädchen in 5 Spielen einmal als Verlierer das Feld verließen und somit auf 240 Punkte kamen. In der Addition dieser beiden Wettbewerbe stand dann am Ende einer spannenden Veranstaltung jeweils der zweite Tabellenplatz hinter den Schulen aus Wiesbaden (Jungen) und Melsungen (Mädchen).

Nun freuen sich beide Teams auf das Bundesfinale auf dem Gelände des Olympiastadions in Berlin, welches eingebettet ist in das Talente-Festival der Kampagne "Talente2006- Die FIFA-WM in der Schule".

Klaus Müller

Montag, 18 April 2011 11:41

Goethe-Schüler in Berlin erfolgreich

(22.05.2006 17:32)

Nachdem sie sich Ende April beim Hessenfinale im DFB-Talentwettbewerb für Schulen für das Bundesfinale qualifizierten, standen die jungen Fußballerinnen und Fußballer des Goethe-Gymnasiums in der vergangenen Woche in Berlin am Start. Auf dem Gelände des Olympiastadions wetteiferten die besten 32 Schulteams aus dem Bundesgebiet um den Titel eines Deutschen Meisters. Wie schon bei den Vorentscheiden mussten alle Fußball-Talente das DFB-Fußballabzeichen ablegen sowie ein 4:4-Turnier spielen.

Stehend v.li.: Betreuer Klaus Müller, Michelle Baum, Betreuerin Andrea Finke, Jonas Springer, Michelle Knierim, Maik Siebert, Nina Gill, Marius Landsberger
Knieend v.li.: Adina Rogler, Moritz Köhler, Leonie Griesel, Steffen Friedrich


In großartiger Form präsentierten sich an den beiden Wettkampftagen die Mädchen des Goethe-Gymnasiums, welche das WM-Land Paraguay vertraten. Sie belegten in der Gesamtwertung einen hervorragenden vierten Platz. Dabei wurden sie nicht nur souverän Gruppensieger im 4:4-Turnier, sie schafften auch das drittbeste Fußballabzeichen aller Mädchenteams. Eine besondere Auszeichnung erhielten die Spielerinnen Michelle Baum und Nina Gill, welche in der Einzelwertung die Ränge 5 und 8 unter 160 Spielerinnen belegten. Sieger bei der Mädchen-Konkurrenz wurde die Berthold-Brecht-Schule Nürnberg (Mexiko).

Ein fast echtes Nationen-Turnier

Die Jungen des Goethe-Gymnasiums (ebenfalls Paraguay) mussten sich in einer sehr schweren Gruppe u.a. mit dem Vorjahressieger Leverkusen und drei Sportgymnasien aus den neuen Ländern messen. Hier gelangen ihnen bei 3 Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen immerhin 11 Punkte. Nach dem DFB-Fußballabzeichen stand in der Gesamtwertung aller 32 Mannschaften ein sehr guter 17. Platz zu Buche. "Weltmeister" wurde hier übrigens Argentinien (Hamburg).

Anke Engelke war einer der Talent-2006-Paten.

Eingebettet war dieses Bundesfinale in das Abschlussfestival "Talente 2006 - die FIFA-WM in der Schule". Hierzu fanden sich an den beiden Tagen etwa 42.000 Schüler auf dem Festival-Gelände ein, um bei Musik und Mitmachangeboten die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft im eigenen Land zu dokumentieren.

Die Kulisse war einfach traumhaft.

Für die Goetheschüler war dieser bestens organisierte Wettbewerb ein Riesen-Erlebnis und Ansporn, im nächsten Jahr wieder mit den besten deutschen Schulmannschaften um den Sieg zu ringen.

Klaus Müller

Montag, 18 April 2011 11:41

Von der Altstadt bis ins Wesertor

(27.03.2006 15:55)

Die Zeiten ändern sich und vieles von dem, was einmal war, geht verloren. Wer weiß noch wie die Weserspitze einmal ausgesehen hat? Wer erinnert sich an das Urania-Kino in der Mönchebergstraße? Oder wer kann sich an das Rattern der "Elektrischen" erinnern? Gerade im Wesertor hat es im Laufe der Jahrzehnte viele Veränderungen gegeben.

Gemälde Metz Ahnaberger Tor 1620


So entstand in einer Gruppe von engagierten Bürger und Bürgerinnen in Kooperation mit dem Stadtteilmanagement ÄLTER WERDEN im Wesertor, die Idee zu dieser Ausstellung, die zum Ziel hat, die Geschichte des Quartiers wieder sichtbar zu machen. Rund 100 Bilder zeigen bekannte und weniger bekannte Gebäude und Orte wie sie früher waren und dem gegenübergestellt wie sie sich heute präsentieren.

Weserstraße, stadteinwärts

Bei unserer Suche nach Fotos und Geschichte(n) haben wir so einige Schätze entdeckt, die wir nun stolz der Öffentlichkeit präsentieren. Die Ausstellung möchte über das Betrachten der Fotos hinaus Treffpunkt sein, um sich in netter Runde zu erinnern, Geschichten zu erzählen und auch eigene Bilder mitzubringen. Wer weiß, vielleicht treffen Sie hier ehemalige Schulkameraden oder Nachbarn zu einem angenehmen Plauderstündchen wieder.

Von der Altstadt bis ins Wesertor
- Wesertor einst und heute -

Fotoausstellung:
31. März - 23. April 2006

Weserstraße 38 - 40 (ehemals Farben-Schmidt)

Eröffnung und Begrüßung am Freitag, 31. März 06, um 16.00 Uhr

Öffnungszeiten:
Mittwochs von 15.00 bis 18.00 Uhr
Samstags und sonntags von 13.00 bis 18.00 Uhr

Ostersamstag geschlossen. Ostersonntag und Ostermontag von 13.00 bis 18.00 geöffnet

Eintritt Freitag:
Stadtteilrundgang

Jeden Mittwoch: um 15.00 Uhr sowie am 8. und 22. April um 14.00 Uhr mit Führung durch die Ausstellung, Treffpunkt vor dem Ausstellungsgebäude

Führungen:
Nach Absprache mit Christian von Klobuczynski, Tel.: 0561-87 35 44 möglich.

Montag, 18 April 2011 11:40

Aus Liebe und für Lebensqualität

(28.03.2006 18:00)

Dem Partner folgen, mit der Familie zusammen sein und eine bessere Lebensqualität - dies sind die Hauptgründe für Europäer, in ein anderes Land zu ziehen. Von den 2 Prozent der europäischen Bürger, die im Ausland leben, hat sich nur ein Viertel aus Beschäftigungsgründen für den Umzug entschieden. Die Studie von PIONEUR wurde mit knapp 1 Million Euro aus dem EU-Forschungsrahmenprogramm finanziert. Sie hat das Profil und die Einstellungen von 5000 EU-Staatsangehörigen untersucht, die in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und dem Vereinigten Königreich leben.

Nach der Europäischen Union...


Der typische Durchschnittsmigrant in der EU stammt aus der Mittelschicht, ist qualifiziert und gut ausgebildet. Im Bestimmungsland geht er meistens einer nichtmanuellen Arbeit nach und hat eine positive Einstellung zur EU. Menschen, die in einem anderen EU-Land leben, sind politisch aktiver und ihre Beteiligung an den Europawahlen liegt über dem lokalen Durchschnitt.

...kam der Euro...

Die Studie zeigt, dass 30 Prozent der im Ausland lebenden Bürger wegen ihres Partners oder der Familie umziehen. 24 Prozent wollen mehr Lebensqualität und 25 Prozent ziehen wegen der Arbeit um. Der Hauptfaktor, der Menschen nach Frankreich und Spanien ziehen lässt, ist die Lebensqualität. In Italien ist es der Partner oder die Familie. Und nach Deutschland und in das Vereinigte Königreich zieht man, um zu arbeiten und zu studieren. Jeder zweite hat schon zuvor im Ausland gelebt, in vielen Fällen mit Hilfe des europäisch geförderten ERASMUS Programms. Der Umzug nach Deutschland wird durch die Suche nach manueller Arbeit bestimmt. Menschen, die in das Vereinigte Königreich ziehen, sind dagegen eher Fachkräfte besonders im Finanz-, Versicherungs- und Immobiliensektor.

...und jetzt die partnerschaftlichen Vereinigungen?

Montag, 18 April 2011 11:40

Zu viel Zeit verloren

(09.04.2006 17:56)

Seiner eigenen Partei hat der NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU) eine Mitschuld an den Integrationsschwierigkeiten von Migrantenkindern an den Schulen gegeben. Abschiebungen lehnt er einem Medienbericht zufolge ab. Die Türkische Gemeinde kündigte eine Bildungsoffensive an.

Späte Erkenntnisse werden mit...


"Die Union hat zu spät erkannt, dass wir ein Einwanderungsland sind und eine Einwanderungspolitik brauchen", sagte Laschet in der "Berliner Zeitung". Es sei viel Zeit verloren worden, "weil wir gedacht haben, dass spätestens in der dritten Generation die Integration automatisch da ist", so Laschet. Eine Abschiebung der besonders schwierigen Jugendlichen lehnte Laschet ab. "Kriminelle kann man abschieben, aber hier handelt es sich um sozial desorientierte Jugendliche", sagte der CDU-Politiker.

...außergewöhnlichen Maßnahmen korrigiert.

Mit Blick auf die Konflikte in Berliner Hauptschulen kündigte die Türkische Gemeinde in Deutschland in der "Berliner Zeitung" eine Bildungsoffensive an. Türkische Eltern müssten stärker mobilisiert werden, sagte Gemeindechef Kenan Kolat dem Blatt. Als positives Beispiel nannte er den Berliner Stadtteil Moabit, wo in der Hedwig-Dohm-Schule türkische Pädagogen den Eltern zur Seite stehen. Ein Ende April geplanter Bildungskongress stoße bei deutschen Politikern jedoch bislang auf wenig Resonanz, beklagte Kolat. Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) und die Migrationsbeauftragte Maria Böhmer hätten aus Zeitgründen abgesagt, von Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) stehe eine Antwort noch aus. "Wir brauchen Ansprechpartner, die wir nicht finden", sagte Kolat.

Rheinische Post vom 4. April 2006

Montag, 18 April 2011 11:34

3. Platz in Gelnhausen!

(09.04.2006 19:41)

Unsere Jungen-Mannschaft erkämpfte beim Landesentscheid "Jugend trainiert für Olympia" einen tollen dritten Platz. Obwohl der Fußbruch von Felix Ullmann schon alle Hoffnungen zunichte gemacht hatte, schafften die elf Schwimmer am Ende eines langen Wettkampftages den Sprung aufs Treppchen: Bronze für das Team von Herrn Eichner und Herrn Kräbs.


Auf dem Bild seht ihr (hinten links beginnend): Valerij Schidlowski, Fabian Fischer, Nils Knieschek, Marc Fricke, Dominik Sperling, Jonas Beckmann, Tobias Schmidt, Thomas Rojek, Christoph Hinz und Tobias Scheibenbrenner.

Ein großer Bericht und weitere Bilder vom Wettkampf folgen.

Sonntag, 17 April 2011 18:10

Sophies Unterwelt

Aus unserer UMLAUF Online-Redaktion (17.02.2006 00:38)

"Hallo du, dies ist nicht die offizielle Homepage der Schülerzeitung SOPHIES UNTERWELT, sondern das Werk zweier ehemaliger Mitglieder der Redaktion. Schülerzeitungen sind Sprachrohre der Jugendlichen. Sie geben Schülern die Möglichkeit, sich am Schulleben zu beteiligen, Missstände zu kritisieren und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Hier erfahren Jugendliche auf praktische Weise lebendige Demokratie.


Doch nicht überall gibt es diese Möglichkeit. An Hamburgs katholischen Schulen wird zensiert. § 11 der im Sommer 2005 verabschiedeten katholischen Rahmenschulordnung besagt, dass eine Schülerzeitung der Schulleitung zur Kontrolle vorgelegt werden muss, bevor sie auf dem Schulgelände erscheinen darf. Die Schüler sind somit der Willkür hilflos ausgesetzt.

Die Schülerzeitung Sophies Unterwelt

Was diese Willkür bedeutet, haben die Redakteure der Schülerzeitung SOPHIES UNTERWELT im letzten Schuljahr erfahren. Sie widersetzten sich zwar der Zensur durch einen Beratungslehrer und brachten drei Ausgaben heraus. Doch die Schulleitung verbot das Blatt, untersagte Redaktionstreffen auf dem Schulgelände und drohte den Redakteuren mit Rausschmiss. "

Bemerkung der UMLAUF-Redaktion:

Wir veröffentlichen diese zugesandte Email auf unserer Homepage, nicht weil der Konflikt der Schülerzeitung SOPHIES UNTERWELT mit der Leitung der privaten Sophie-Barat-Schule Hamburg bundesweit großes Aufsehen erregt hat, sondern hier in grundsätzliche Rechte der Pressefreiheit eingegriffen wird. Der Fall ist noch nicht abgeschlossen, sondern wird von der Schülerzeitung über eine Petition gegen Schülerzeitungszensur an den Erzbischof von Hamburg im Juni 2006 weitergeführt. Bis dahin wird eine Unterschriftensammlung durchgeführt, der ihr euch unter der unten angegebenen Adresse anschließen könnt.

Sophies Unterwelt: 8. Platz beim SPIEGEL-Wettbewerb

Zu dieser Auseinandersetzung sind jedoch einige Bemerkungen notwendig. Die Rechtslage bezüglich Schülerzeitungen ist in allen Bundesländern unterschiedlich. Zu beachten ist aber der rechtliche Unterschied zwischen Schülerzeitung und Schulzeitung. Bei einer Schulzeitung ist die Schule, vertreten durch den Schulleiter, der Herausgeber. Dies trifft zwar auch für unsere Schulzeitung UMLAUF und der Internetausgabe UMLAUF Online zu, darüber hinaus ist jedoch auch zugleich der Redaktionsleiter Mitherausgeber.

Eine Schülerzeitung dagegen ist eine Zeitschrift, die von Schülern erstellt wird. Zielgruppe sind meist Schüler, auch ehemalige Schüler, Lehrer und manchmal Eltern. In der Schülerzeitung können Schüler im Sinne des Grundgesetzes ihre Meinung frei äußern. "Es handelt sich im Allgemeinen um ein Informations- und Diskussionsblatt", wie die Definition in Deutschland lautet. Wie andere Periodika müssen auch Schülerzeitungen ein Impressum haben, in dem die Redaktionsadresse und ein Verantwortlicher im Sinne des Presserechts (Herausgeber) aufgeführt sind. Auch bei Schülerzeitungen gibt es in der Praxis kaum eine rechtliche Handhabe, mit der ein Erscheinen verhindert werden kann, auch hier gelten die Grundsätze der Pressefreiheit mit Rechten und Pflichten. Jedoch kann der Verkauf auf dem Schulgelände untersagt werden, wenn der Schulfrieden durch Erscheinen gestört werden kann, was gelegentlich dazu führt, dass die Schülerzeitungen außerhalb des Schulgeländes verkauft werden.

Redaktionsräume im Dixi-Klo

An Privatschulen entscheidet über die Ausübung des Hausrechts der private Schulträger. Deshalb greifen in aller Regel auch die staatlichen Vorschriften für Schülerzeitungen nicht. Somit kann die Schulleitung selbstständig über einen Verkauf von Schülerzeitungen auf dem (privaten) Schulgelände entscheiden.

Der Unterschied zwischen staatlicher und Privatschule wurde im Schuljahr 2004/2005 an der Sophie-Barat-Schule Hamburg deutlich: Ein Streit zwischen Schulleitung und Redakteuren der Schülerzeitung "Sophies Unterwelt" gelangte an die Öffentlichkeit. Da die Schulleitung das Schülermagazin nur erlauben wollte, wenn die Redaktion sich von einem Beratungslehrer zensieren ließe, gaben die Schüler ihr verbotenes Blatt vor der Schule heraus. Im Herbst 2005 wurde von Verfassungsexperten im Schulausschuss der Hamburger Bürgerschaft festgestellt, dass der Staat den Schulen in freier Trägerschaft die Handhabe mit Schülerzeitungen nicht vorschreiben dürfe. Eine Petition gegen Schülerzeitungszensur soll im Juni 2006 an den Erzbischof von Hamburg übergeben werden.

Sonntag, 17 April 2011 18:10

Kreuz weg!

(24.02.2006 17:36)

Mit dem Aschermittwoch endet die närrische Karnevalszeit. Gleichzeitig beginnt die Vorbereitungszeit auf Ostern. Sie ist eine Zeit des Richtungswechsels und der Neuorientierung.

Unser Diakon Michael Kräbs



Meist ist sie damit verbunden, dass man erkennt, dass Einiges im Leben falsch läuft, und dass man Etliches korrigieren müsste. Traditionell haben sich die Menschen Asche auf das Haupt gestreut, als Zeichen ihrer Reue und Buße. Der Priester gibt in der Feier ein Aschenkreuz auf die Stirn und sagt: "Bedenke, dass du eigentlich nur aus Staub bist und du wieder zum Staube zurück kehren wirst." Dieses Aschenkreuz ist das äußere Zeichen, dass man auf dem Lebensweg eine Änderung vornehmen will: Eine Änderung in Richtung auf die Fragestellung: Was gibt meinem Leben Sinn? Was muss ich unbedingt noch erledigt haben, bevor ich sterbe?

Erinnert wird mit dieser Denkmal-Zeit an die Zeit, in der Jesus 40 Tage in der Wüste nachdachte. Diese Zeit beginnt für die Christen am Aschermittwoch und nennt sich Fastenzeit. Sie endet mit einem großen Fest: dem Osterfest.

Deshalb lade ich alle Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer zu einer gemeinsamen Aschermittwochsfeier ein:

Aschermittwoch, 1. März 2006 um 8.15 Uhr in der Bonifatiuskirche.
(Weserspitze, gegenüber der ARAL-Tankstelle)

Thema: "Kreuz weg!" oder "Kreuzweg"?

Für die Dauer des Gottesdienstes (8.15 - 9.00 Uhr) sind sie vom Unterricht befreit.

M. Kräbs, katholischer Diakon und Religionslehrer am Goethe- Gymnasium

Und ein Rückblick auf die letzten Jahre:

Aschermittwoch 2003
Aschermittwoch 2004
Aschermittwoch 2005

Sonntag, 17 April 2011 18:09

Prinzipienlosigkeit auf breiter Front?

(28.02.2006 19:45)

Mit unversöhnlichen und umfassenden Attacken auf Kritiker der dänischen Mohammed-Karikaturen im eigenen Land hat der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen nach dem Abebben der islamischen Protestwelle eine Gegenoffensive eingeleitet. Nachdem sein Land durch weltweite Protestaktionen mit mindestens 45 Toten, gewaltsamen Botschaftsbesetzungen und Flaggenverbrennungen in seinen Grundfesten erschüttert wurde, wirft der Kopenhagener Regierungschef nun Medien, Intellektuellen und Unternehmen Kapitulationsverhalten sowie "Prinzipienlosigkeit auf breiter Front" vor.

Vorbereitung auf den "Kampf ...


Umgekehrt vermochte Rasmussen in einem großen Sonntags-Interview mit der Zeitung "Berlingske Tidende" keinen Grund dafür zu sehen, seine betont harte Ausländerpolitik zu überdenken. Und auch zum überaus scharfen dänischen Debattenklimas in Sachen Islam und Zuwanderung meinte er: "Die Debatte bei uns läuft im Wesentlichen nicht anders als anderswo."

Genau das aber war der Kern der innerdänischen Kritik, als "Jyllands-Posten" mit den provokativen zwölf Mohammed-Zeichnungen eine "Tendenz zur Selbstzensur" gegenüber dem Islam "testen" wollte. Pubertär und nur mit Blick auf die kleine, ungeliebte islamische Minderheit habe Dänemarks größte Zeitung hier provoziert und international Sturm mit gefährlichen globalen Konsequenzen geerntet, meinte etwa Ex-Außenminister Uffe Ellemann Jensen aus Rasmussens eigener rechtsliberaler Partei "Venstre".

...der Kulturen"?

Mit Stimmen aus dieser Richtung rechnet der Ministerpräsident jetzt in beispielloser Schärfe ab. Leitartikel des liberalen Blattes "Politiken" hätten ihn an den April 1940 erinnert, als man sich in Dänemark beim Einmarsch des nationalsozialistischen Deutschland nach allgemeiner Auffassung "einfach plattlegen sollte". Bei Schriftstellern, die gegen die harte Ausländerpolitik protestiert hatten, vermutet Rasmussen Hass als wichtigstes Motiv beim Streit um die Mohammed-Zeichnungen: "Sie können die (mit der Regierung kooperierende und ausländerfeindliche) Dänische Volkspartei nicht leiden, sie können Jyllands-Posten nicht leiden, und sie können die Regierung nicht leiden." Wegen dieses "an Hass grenzenden" Grundgefühls hätten die Schriftsteller sich auf ihrem "hohen Parnas" dann nicht zur Verteidigung der Meinungsfreiheit aufraffen können.

Auch Kritiker aus dem Industrieverband und Unternehmenschefs, die sich vor dem Hintergrund von Boykottaktionen gegen dänische Produkte kritisch über Provokationen von Muslimen geäußert hatten, bekamen ihr Fett ab. Steuerminister Kristian Jensen erklärte in der Zeitung "Berlingske Tidende" (Dienstag): Ich meine, dass Teile des Wirtschafslebens in dieser Angelegenheit wirklich den Profit vor die Prinzipien gesetzt haben." Generell, so Rasmussen, habe sich für ihn beim Mohammed-Konflikt im eigenen Land "die Spreu vom Weizen getrennt".

Nach Meinung der Kopenhagener Zeitungskommentatoren will die Regierung mit dieser für viele verblüffenden Härte beim eigenen Wählervolk gewisse Eindrücke vom Höhepunkt der Krise vergessen machen. Während täglich zehntausende Muslime zwischen Djakarta und Tunis gegen das kleine Dänemark demonstrierten, hatte ein höchst verbindlich lächelnder Rasmussen live in arabischen TV-Sendern erklärt, er würde persönlich nie und nimmer Karikaturen veröffentlichen, mit denen man religiöse Gefühle anderer verletzen könnte.

newsroom.de vom Dienstag, 28.02.2006, 15:21

Sonntag, 17 April 2011 18:09

Althaus für 42-Stunden-Woche

(12.03.2006 15:14)

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst fordert Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) eine Anhebung der Arbeitszeit von Angestellten auf 42 Wochenstunden. "Aus Sicht der neuen Länder, wo schon immer 40 Stunden gearbeitet wurde, wirkt das zähe Festhalten an den 38,5 Stunden im Westen geradezu lächerlich", schreibt Althaus in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". Die Thüringer Beamten arbeiteten mit Ausnahmen inzwischen sogar 42 statt 40 Stunden. Sein Ziel sei, auch die Arbeitszeit der Angestellten auf 42 Wochenstunden anzuheben.

Dieter Althaus, Ministerpräsident in Thüringen


Althaus fordert zugleich einen massiven Stellenabbau im öffentlichen Dienst: "Wir brauchen mehr Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft und einen deutlichen Personalabbau bei Bund, Ländern und Kommunen", so der CDU-Politiker. "Auch die riesigen Personalapparate sind ein Grund dafür, dass in Deutschland fast jeder zweite Euro durch die Hände des Staates geht. Das behindert das Wirtschaftswachstum - und damit die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der freien Wirtschaft." Die Gewerkschaftsfunktionäre müssten diese Zusammenhänge endlich begreifen und sollten ihre Mitglieder nicht länger instrumentalisieren, forderte der thüringische Ministerpräsident.

Tagesschau vom 4.3.2006 11:28

P.S.: Seit 1960, also vor 46 Jahren, wurde in allen wesentlichen Wirtschaftsbereichen die Einführung einer 40-Stunden-Woche erkämpft, vor 22 Jahren begann der Streik für die 35-Stunden-Woche und was kommt in Zukunft auf euch zu?

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