Lust & Leben

Lust & Leben (252)

Von unserem Mitarbeiter Yannick Rudolph (03.03.2006 21:07)

Am 12. September 2003 starb die Country-Musiklegende Johnny Cash. Nun wurde sein Leben mit allen Höhen und Tiefen von Regisseur James Mangold als Biografie verfilmt. Die beiden Protagonisten in diesem Film, Johnny Cash und June Carter, werden von Joaquin Phoenix ("Gladiator", "The Village - Das Dorf") und Reese Witherspoon ("Natürlich Blond", "Eiskalte Engel") verkörpert. Dieser Film ist dieses Jahr mit fünf Nominierungen bei der Oscarverleihung vertreten, wo sich auch Reese Witherspoon und Joaquin Phoenix Chancen auf den Oscar des besten Hauptdarstellers, der besten Hauptdarstellerin ausmachen können. Sie gewannen dieses Jahr auch bei den Golden Globes in eben diesen Kategorien und gelten nun auch als Oscarfavoriten.



Joaquin Phoenix als Johnny Cash


Der Film "Walk the Line" beginnt bei dem bekanntesten Ereignis im Leben des Johnny Cash. Er gab ein Konzert in einem Gefängnis, wo er selber Jahre zuvor wegen Drogenkonsums einsaß. Er gab dieses Konzert, um den Menschen im Gefängnis Mut zu machen. Er wollte ihnen zeigen, dass sie - auch wie er - es schaffen können, wieder ein geregeltes Leben außerhalb der Zelle zu führen.

Johnny Cash und June Carter im Film auf auf der Bühne

Nach dieser Szene im Knast geht der Film da weiter, wo das Leben von Cash zum ersten Mal aus dem Tritt geriet. Sein älterer Bruder starb durch eine tödliche Verletzung an einer Holzsäge. Er war sein Vorbild und Johnny wollte immer so sein wie er. Der Tod war ein traumatischer Verlust für ihn.

Joaquin Phoenix als Johnny Cash in den 60er Jahren mit Elvis-Locke

Während seiner Zeit als Besatzungssoldat in Deutschland hielt ihn die Musik am Leben. Er schrieb Songs mit seiner Gitarre. Einige Jahre später heiratete er seine Freundin. In ihr erhoffte er sich die Liebe seines Lebens. Er setzte mit ihr drei Kinder in die Welt. Erfolglos in seinem Beruf als Vertreter gründete mit ein paar Freunden eine Band. Johnny glaubte an seinen Traum und schaffte es, bei einem Plattenproduzenten eine Platte aufzunehmen mit seinen Songs, die er in seiner Zeit als Soldat geschrieben hatte. Er wurde bekannt, erfolgreich und absolvierte zahlreiche Tourneen mit Jerry Lee Lewis, Elvis Presley und der wunderschönen June Carter. Er begrüßte das Publikum immer mit den Worten: "Hallo, ich bin Johnny Cash". Diese Worte und seine Musikalität machten ihn zu einer Legende - und das Publikum liebte ihn.

Reese Witherspoon als June Carter auf der Bühne

Trotz der Tatsache, dass er eine Frau und drei Kinder hatte, verliebte er sich in seine Kollegin June Carter. Johnny war unsterblich in sie verliebt, doch sie erwiderte ihm diese Gefühle nicht. Trotz gemeinsamer Auftritte verliefen ihre eigenen Beziehungen äußerst unglücklich.
Johnny verfiel dem Alkohol und Drogen und kam ins Gefängnis. Nach seiner Freilassung versuchte er einen Neuanfang, doch er erlitt immer wieder Rückschläge. In einem entscheidenden Moment gab June ihm den Halt, den er benötigte, um diesem Desaster zu entkommen. Gemeinsam gingen sie als Duett wieder auf Tournee und sangen. June empfand mit der Zeit tiefe Gefühle zu Johnny Cash, doch wenn er sie fragte, ob sie ihn heiraten wolle, verneinte sie heftig. Nach vierzig Versuchen erhörte sie ihn in einer öffentlichen Inszenierung - ein Höhepunkt des Filmes - und sie heirateten. Johnny entschied sich nun zu dem Konzert im Gefängnis. Damit geht der Film wieder auf die Anfangsszene zurück und der Kreis schließt sich.

Am 12. September 2003 starb Johnny Cash

Dieser Film ist rundum gelungen. Durch zahlreiche Songs wirkt der Film viel origineller als bei anderen Biografien dieser Art. Für diese bemerkenswerten Stimmen verdienten sich Joaquin und Reese dieses Jahr den Golden Globe. Für Fans von Johnny Cash ist hier alles enthalten, denn von seinen Songs bekommt der Kinogänger für sein Geld einiges zu hören.
Besonders intensiv wird Johnnys Liebe und seine Höhen und Tiefen im Leben behandelt. Man erkennt realitätsnahe Veränderungen eines Menschen, durch Leid getrieben von enttäuschter Liebe bis hin zu Drogen und Alkohol. Dieser Film ist sicherlich nicht der beste seiner Klasse, aber dennoch bemerkenswert gut gelungen und für Freunde der Country-Musik - vor allem aber für Oldies ab 50 Jahre - ein absolutes Muss, was auch durch den Altersdurchschnitt der Kinobesucher verdeutlicht wird.

Samstag, 04 Juni 2011 20:46

Robin aus Louth

Von unserem Englisch-Assistant Robin Oldman (03.02.2006 01:01)

Ich heiße Robin Oldman und arbeite seit drei Monaten bei euch als English-Assistent. Ich dachte, es wäre eine gute Idee, wenn ich euch vielleicht ein bisschen über meine Person und mein Leben in England erzähle, so dass ihr mich besser kennenlernt.



Unser Englisch Assistant-Teacher Robin Oldman


Ich bin in Louth, einer alten englischen Kleinstadt (ungefähr 15.000 Einwohner) nicht weit von der Ostküste von Lincolnshire geboren und aufgewachsen. Louth befindet sich etwa 200 km nördlich von London. Gegen Osten hin ist die Landschaft sehr flach, während sich nach Westen hin sanfte Hügel und Felder ausdehnen. Die Freizeit- möglichkeiten sind zurzeit noch einigermaßen beschränkt - ein Hallenbad, eine Sporthalle und ein Tennisplatz; allerdings soll in nächster Zukunft ein riesiger moderner Sportkomplex erbaut werden, was vor allem der Jugend zugute kommen wird. Ein großes, modernes Theater und ein Kino sorgen für Unterhaltung.

Das Englisch-Deutsch- Wörterbuch ist ein notwendiges Hilfsmittel

Die alten historischen Gebäuden, der Markt, der dreimal in der Woche stattfindet, sowie eine bemerkens- werte Kirche aus dem 15. Jahrhundert und Hubbards Hills, ein wunderbarer, von Hügeln umgebener Park, ziehen das ganze Jahr hindurch viele Touristen an.
Hier noch einige weitere nennenswerte Tatsachen über Louth: Die Kirche hat die höchste achtkantige Turmspitze Englands. Der erste englische Astronaut kam aus Louth. John Smith, der Gründer von Virginia, USA, - ein Teil seines Lebens wurde in "Pokahontas" verfilmt - ging in Louth zur Schule. Louth hat die vierthöchste Anzahl von Pubs pro Kopf in England - eine beliebte Freizeitgestaltung. Alfred Lord Tennison, ein berühmter englischer Dichter, wurde in Louth geboren.

Robins Stammplatz

Ich studiere zur Zeit an der Universität von Nottingham. Viele der Schüler haben bemerkt, dass ich ein "Robin aus Nottingham" bin, aber das bedeutet noch lange nicht, dass ich mich mit der legendären Figur aus dem 13. Jahrhundert identifiziere. Aber leider bin ich kein Held, der die Reichen beraubt, um die Armen zu beschenken, sondern nur ein unbedeutender Student der Germanistik. Ist zwar nicht so attraktiv wie als ein Held bewundert zu werden, aber dafür werde ich auch nicht aufgehängt und kann mich mit der deutschen Kultur, Sprache und Geschichte beschäftigen, die ich überaus faszinierend finde.

Unser Beurteilung: Robin ist eine sehr nette, höfliche und umgängliche Person -
hier mit seiner Englisch-Kollegin Christina Kauffeld

Ich bin sehr positiv überrascht darüber, wie freundlich und wie eifrig bemüht ihr alle seid, mit mir Englisch zu sprechen. Bitte haltet euch nicht zurück, wenn ihr mich etwas über die englische Sprache, das Land oder meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen fragen wollt. Ich bin hier, um euch zu helfen. Ich danke euch allen dafür, dass ihr mir die erste Zeit meines Aufenthalts in Deutschland so angenehm gemacht habt und freue mich schon auf die nächsten drei Monate bei und mit euch.

Robin

The famous St. James' Church
St James Church was built on the profits of the wool trade. Indeed, Louth and Lincolnshire were famous for its 'fat cattle'. Daniel Defoe, the novelist and social commentator wrote in 1724:

" A particular Example of this, I have mention'd already, the bringing of Fat Cattle, especially Sheep to London in the Winter, from the remoter Counties of Leicester and Lincoln, where they are bred; by which the Country Grasiers are obhg'd to sell their Stocks off, at the latter End of the Summer, namely September and October, when they sell cheap, and the Butchers and Farmers near London engross them, and keeping them 'till December and January, sell them, tho' not an Ounce fatter than before, for an advanc'd Price, to the Citizens of London; whereas, were the Roads made good and passable, the City would be serv'd with Mutton almost as cheap in the Winter as in the Summer, or the Profit of the Advance would be to the Graziers of Leicester and Lincolnshires, who were the original Breeders."

Samstag, 04 Juni 2011 20:46

Kunststücke

Aus unserer UMLAUF Online-Redaktion (09.02.2006 19:30)

Aufgabe des praktischer Leistungsnachweises im Grundkurs der Jahrgangstufe 13/1 (Eichler) zum Thema Naturalismus – Idealismus – Realismus war durch Kombination bzw. Verbindung von Bildelemente aus Werken der Bildenden Kunst einen neuen Bildzusammenhang zu schaffen.



Elena Bub: Claude Monet und Salvatore Dali


Zunächst mussten die Schüler anhand allgemein bekannter Kunstwerke die spezifischen Gestaltungsmerkmale suchen und auswählen, die in der besonderen Zusammenstellung zu einer neuen Bildaussage führen könnten. Das Format DIN A2 wurde ihnen vorgegeben, jedoch konnten sie sich für die Gestaltungsmittel wie Buntstift, Wachsmalstifte, Kreide, Wasserfarbe usw. selbst entscheiden.
Dabei standen schließlich folgende Beurteilungskriterien im Vordergrund:

Prägnanz der Bildaussage (Auswahl der Kunstwerke)
Komplexität der bildnerischen Gestaltung (Arbeitsaufwand)
Formale Problemlösung und Auswahl der Gestaltungsmittel.

Carla Kraus: Auguste Renoir und van Gogh

 

Christina Gries: Mel Ramos (Pop-Art)
und Johann H. W. Tischbein

 

Christina Bachmann: René Magritte und Salvatore Dali

 

Christina Stoll: Edward Munch und Salvatore Dali

 

Dennis Baiz: C. D. Friedrich und Van Gogh

 

Haike Streubel: Jacques Louis David und René Magritte

 

Julia Arnold: Salvatore Dali und René Magritte

 

Linda Bachmann: René Magritte und Leonardo Da Vinci

 

Kathrin Göbel: Johann H. W. Tischbein
und Sandro Botticelli (Frührenaissance)

 

Rebekka Stamm: Salvatore Dali und Van Gogh

 

Silvia Halfar: Van Gogh und Claude Monet

 

Alexandra Dammer: Edward Munch und Van Gogh

 

Basar Arslan: René Magritte und Michelangelo

 

Patricia Nascimento: Salvatore Dali und René Magritte


Ergebnis:
Wenn alle Bilder den richtigen Künstlern zugeordnet wurden, würden wir 15 Punkte für das Kunstverständnis vergeben.

Samstag, 04 Juni 2011 20:46

Die letzte Fahrt

Von unserem Redakteur Marvin Barneetz (27.01.2006 16:19)

Als Jungredakteur aus der Klasse 5 sollte ich an der wahrscheinlich letzten Fahrt der historischen Dampfeisenbahn HESSENCOURIER am 4. Januar teilgenehmen. Von Kassel nach Naumburg und wieder zurück ging die Fahrt über einer Strecke von 33 km durch den Naturpark Habichtswald mit einer tollen Winterlandschaft.



Dampflock 524544 auf letzter Fahrt und...


In Naumburg angekommen stand nicht weit vom Gleis ein alter Waggon, auf dem Würstchen und Brötchen verkauft wurden. Auch Glühwein gab es. Nach einem Aufenthalt von ungefähr eineinhalb Stunden ging es dann wieder zurück nach Kassel zum Betriebsgelände an der Druseltalstraße.

...Schaffner Gerd Schuppelius bei seiner letzten Abfertigung

Es war ein tolles Erlebnis, weil man mitbekommt, wie früher eine Eisenbahnfahrt verlief. Harte, aber bequeme Holzbänke, windige Wagenübergänge, Schaffner in alten Uniformen, die tatsächlich die Fahrkarten knipsten und die Landschaft, die im rumpelnden Wagen vorbeifliegt. Bei einem Halt im Bahnhof durfte man auf die Dampflokomotive, um den Führerstand anzuschauen.

Hoffentlich fährt der HESSENCOURIER bald wieder, weil die Fahrt ein wirkliches Erlebnis ist. Und deshalb habe ich auch eine Menge Bilder geknipst.

Samstag, 04 Juni 2011 20:45

Nieder mit Fastfood

Anja Anbarchian aus dem WPU Kunst unter Leitung von Frau Coers-Dittmar (02.02.2006 23:23)

"Nieder mit dem Fastfood" war die Überschrift für die Kochaktion von Björn Müller, Tatjana König und Kim Golla. Sie kochten Spaghetti Bolognese und wollten ausdrücken, dass mehr Menschen sich an den Herd stellen sollen, denn was man selbst gekocht hat, schmeckt auch einfach besser.




Am 20. Januar 2006 wurden die Schüler und Lehrer in der 20-Minutenpause mit einer besonderen Art von Kunst konfrontiert - der Aktionskunst. Im ganzen Hauptgebäude verteilten sich die Akteure des WPU-Kurses Kunst der Klassen 10 in sieben Gruppen, um diesen Kunststil zu vermitteln.

Esskultur und Esskunst

Entfernte man sich von dem gut riechenden Kochstand, so traf man auf eine eher schockierende Darstellung mit der Bezeichnung "Kommt von Herzen" - Rudi Rapf und Nico Leifheit waren in weiße Schutzanzüge gekleidet und mit Mundschutz versehen. Beide hielten sie einen Faden in der Hand, der in der Mitte an ein Schweineherz gebunden war.

Auf dem "Goethe Grafity" blickt der Namensgeber etwas verärgert

Daraufhin gelangte man im Erdgeschoss gleich auf drei Aktionen. Zuerst ein Portrait vom Kopf des Namensgebers unserer Schule. Elmira Mohammad-Ali, Kim Christopher Schäfer, Julian Knappe und Laura Jostes fertigten dieses Bild mit Wandfarben unter dem Namen "Goethe Grafity" an. Dazu sah man Felix Pfaffe mit einem "Stop!" - Schild in der Eingangstür sitzen und - skandalös - drei Mädchen in der Jungentoilette. Anna-Lina Etzold, Geraldine Klaus und Vera Karnitzschky zogen sich dort in ihrem Projekt "Sind wir hier falsch?" um; zuerst erschienen sie in normaler Kleidung und dann wie eine Geschäftsfrau gekleidet.

Mareike Bolshausen (unschuldig) und Jennifer Priebe (schuldig)

Im ersten Stock des Hauses stieß man auf die "Schuldfrage" von Mareike Bolshausen und Jennifer Priebe. Jennifer lag als Leiche mit dem Bauch auf dem Boden und hatte auf dem Rücken ihres schwarzen Shirts die Aufschrift "Schuldig", neben ihr die Geige von Mareike. Diese saß jedoch auf einem Stuhl mit einem weißen T-Shirt mit der Aufschrift "Unschuldig?" mit zugeklebten Mund. Im dritten Stock wurde auf ein alt bekanntes Problem hingewiesen - "Welten". Weiß, Nadja Habermeier, und Schwarz, Gianna Duthe, kamen zusammen und prallten immer wieder voneinander ab.

Die "Welten", Nadja Habermeier (weiß) und Gianna Duthe (schwarz) kamen nicht zusammen.

Diese sieben Aktionen waren nicht uninteressant für die Schüler, sie versuchten sogar in das Geschehen einzugreifen. Zum Beispiel bei Felix Pfaffes "Stop!". Anstatt mit ihm zu reden stiegen einige Schüler einfach über ihn hinweg, um auf den Schulhof zu kommen, oder warfen Geldstücke hin. Auf solche Reaktionen käme es an, meinte später Frau Coers-Dittmar, die Leiterin der Aktion, im Interview. Aktionskunst sei eine Kunstform der 60iger Jahre - bis heute. Es solle eine Aktivität entwickelt werden, die Fragen aufwirft, Aussagen provoziert oder eine Belehrung darstellt. Ebenso soll verdeutlicht werden, dass Kunst etwas alltägliches ist, auch Kochen gehört zum Beispiel dazu - denn es ist eine Wertschätzung des Normalen. So soll die Kunst nicht einfach untergehen, sie soll im Gespräch erhalten bleiben und vermitteln. Sie will, dass zwischen dem Publikum und dem Künstler etwas geschieht, dass die Grenzen verwischt werden und feste Plätze im Publikum und auf der Bühne verschwinden.

Felix Pfaffe versperrt den Eingang.

Der Kurs brauchte zur Vorbereitung acht bis zehn Stunden, davon vier Theoriestunden. Die Schüler hatten die Vorgabe bekommen, dass alle Aktionen mit den drei Figuren Quadrat, Viereck und Kreis zutun haben sollten. Ansonsten hatten die Schüler ihre künstlerische Freiheit, die sie vollkommen auslebten konnten.



Samstag, 04 Juni 2011 20:45

Alltagsgegenstände

Aus unserem 12er GK Kunst unter Leitung von Manfred Schön (25.11.2005 18:01)

Inhaltlich angelehnt an Motive der Pop Art erhielten die Schülerinnen und Schüler den Auftrag, Alltagsgegenstände im Orginalmaßstab zu skizzieren, danach zu vergrößern und mit Acrylfarbe auf MDF-Spanplatten zu übertragen.
"Jeder Mensch ist ein Künstler" meinte Joseph Beuys und wer diese Einstellung mitbringt, kann in der Grafik fast nichts falsch machen. Verborgene Talente muss man nur herausk(r)itzeln.




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 04 Juni 2011 20:44

Ein Leben ohne Redewendungen?

Vom LK 13 Kunst und seinem Kunstlehrer Manfred Schön (05.01.2006 19:47)

Was wäre das Leben ohne Zitate und Redewendungen? Jeder kennt die Situationen, in denen ein kluger Spruch gefragt ist, zum Ausschmücken eines Textes oder als Lebenshilfe. Zudem besitzen Zitate und Redewendungen häufig volkskundliche und kulturhistorische Hintergründe, die eine Brücke zu Lösungsmöglichkeiten schlagen können. Doch allzu oft fällt einem auf die Schnelle kein passender Spruch ein.



Unser Kunstlehrer Manfred Schön

Alles, was man daher braucht, ist ein geeignetes Nachschlagewerk oder ein Kunstlehrer. Unser Kunstlehrer heißt Manfred Schön. Und er ist verantwortlich, dass monatlich ein ausgewählter Sinnspruch über der Eingangstür des Kunstfachbereichs angebracht wird. Hintergrund: Im Rahmen eines Kunstprojektes zur Visualisierung von Schrift bestand unteranderem der Auftrag an die Schüler, ein eigenes Zitat auszuhängen.

Der Gang zum Kunstfachbereich

Da diese Weisheiten sehr lebenszugewandt sind, hat die UMLAUF-Redaktion sie fleißig fotografiert und stellt sie euch vor. Nicht jeder kommt nämlich am Kunstfachbereich vorbei. Und es wäre doch schade, wenn solche Lebenshilfen wirkungslos verpuffen, oder?

 

 

 

 

 

 

 

Samstag, 04 Juni 2011 20:44

Ich habe die besten Freunde der Welt

Von unserer Redakteurin Anna Jaworski (20.01.2006 23:12)

Die schönste Frau aus Hessen kommt wieder aus Kassel. Margarita Ruhl ist Miss Hessen 2006 und tritt damit die Nachfolge von Nora Hamdi an, die ebenfalls mit unserer Schule verbunden ist. Margarita, eine geborene Kirgisin, lebt seit 15 Jahren in Kassel und ist Schülerin in der Jahrgangsstufe 12. Wir haben sie in der Schul-Cafeteria angetroffen, wo sie sich in den Pausen häufig aufhält, und nach ihren Gefühlen befragt.



Margarita Ruhl, Miss Hessen


UMLAUF Online: Wie fühlt man sich als Miss Hessen 2006?
Magarita: Genauso wie vorher. Für mich macht das keine große Veränderung in meinem Leben aus.

UO: Wie bist du soweit gekommen?
Magarita: Ich wurde von der Miss Germany Corporation (MGC) eingeladen, um an der Miss Hessen Wahl 2006 teilzunehmen, nachdem ich bei der Miss T-Online mitgemacht habe. Bei dieser Miss T-Online Wahl habe ich mich nur zum Spaß beworben. Ich dachte mir, dass ich das einfach mal ausprobiere.

UO: Warst du überzeugt von dir?
Magarita: Ich bin zwar selbstbewusst aufgetreten, was ich nicht an letzter Stelle dem DS-Kurs (Darstellendes Spiel!) zu verdanken habe. Aber daran gedacht, dass ich gewinnen würde, habe ich nie.

UO: Wie hast du die letzten Tage vor deiner Entscheidung verbracht?
Magarita: Ganz normal. Das einzige, was ich gemacht habe, war ein Kleid zu kaufen. Ich wollte eigentlich nur eine weitere Erfahrung sammeln. Dementsprechend war ich die Tage vorher auch überhaupt nicht nervös und habe für die Schule gelernt.

Margaritas Freundinnen stehen ihr nicht nach!

UO: Wie hast du dich unter den 13 Konkurrentinnen gefühlt?
Magarita: Es war anfangs ein komisches Gefühl, weil die meisten sich untereinander von anderen Miss-Wahlen schon kannten. Zum Glück bin ich ziemlich offen und kam schnell ins Gespräch. Das schlimmste für mich war die Startnummer 1. Das bedeutet als erste raus, als erste ein Interview geben, ohne so etwas jemals gemacht zu haben.

Wer hätte das gedacht?

UO: Was sagen deine Freunde zu deinem Erfolg? Gibt es Neider?
Magarita: Wahre Freunde sind keine Neider. Meine Freunde gönnen mir den Erfolg. Einige waren bei der Wahl dabei, um mich zu unterstützen. Im Großen und Ganzen habe ich die besten Freunde der Welt!!!

UO: Wie kriegst du alles unter einen Hut: Schule, Freunde, Model und Job?
Magarita: So schwer ist das nicht. Freunde treffen - immer wenn es die Zeit zulässt. Schule immer ein bisschen, damit man nicht irgendwann einen Riesenberg zu büffeln hat. Modeln nur am Wochenende, wenn nichts anderes ansteht oder in den Ferien.

UO: Wie bist du dazu gekommen, überhaupt professionelle Fotos von dir zu machen?
Magarita: Ich hab durch Zufall eine Fotografin und mittlerweile gute Freundin kennengelernt, die mich gefördert hat. Auf die entstandenen Fotos wurden andere Fotografen aufmerksam und so kam das ins Rollen.

UO: Ist dir allgemein die Schönheit wichtig?
Magarita: Mir ist gepflegtes Aussehen wichtig, Schönheit ist relativ.

UO: Achtest du sehr auf deine Figur? Was tust du dafür?
Magarita: Ich habe gute Gene geerbt :-p Für regelmäßigen Sport habe ich aber leider keine Zeit mehr.

UO: Hast du schon Pläne für die Zukunft?
Magarita: Erst einmal möchte ich mein Abitur in der Tasche haben. Was danach kommt, weiß ich noch nicht.


UO: Wir danken Dir für das Interview und wünschen Dir viel Erfolg.

Der Erfolg hat aber auch seinen Preis. Denn neben dem Schulstress kommen jetzt auch noch viele Model-Termine hinzu. Vom 21. bis 28. Januar fliegt die Kasselerin nach Gran Canaria zu den Vorbereitungskursen zur Miss Germany Wahl. Am 4. Februar wird sich dann entscheiden, ob Hessens Schönste auch Deutschlands Schönste werden wird.

Samstag, 04 Juni 2011 20:44

Die Angst steht im Gesicht

Von unserem Redakteur Marc Hoffmann (29.10.2005 22:12)

"Heute Abend große Halloween-Party. Jeder, der kommen will, ist eingeladen. Kostüme sind erwünscht, für Verpflegung ist gesorgt". Und unten auf dem großen, selbst gemachten Plakat, welches den Haupteingang der Schule zierte, hieß es weiter: "Wer Interesse hat, meldet sich einfach bei Tina."



Gruselig muss es schon sein



Tina war bekannt für ihre Halloween-Partys. Seit sie 12 Jahre alt war, interessierte sie sich für Halloween, verbrachte Halloween auch schon in den Staaten und kannte alle "Halloween" Filme mit dem berüchtigten Michael Myers auswendig. Aber nun war es also wieder soweit. Tina lud zu ihrer Party ein. Wie jedes Jahr war auch in diesem Jahr eine Hütte gemietet worden und eine Großleinwand sowie ein gewaltiges Soundsystem sollten für die passende Lautstärke sorgen.

Den ganzen Vormittag ist Tina in der Schule ziemlich unruhig. Sie hatte für den Abend etwas ganz besonderes geplant und musste nur noch einmal telefonieren. Der besondere Gast, den sie noch anrufen wollte, war jedoch nur zwischen 11 und 11.30 Uhr zu erreichen, so dass Tina darauf wartete, in der Pause endlich telefonieren zu können. Doch noch standen ihr zwei Stunden Geschichte bevor und über Kaiser Karl wollte sie in diesem Moment eigentlich gar nichts erfahren. Einzelheiten über Dracula wären ihr lieber, doch das war von ihrem Geschichtslehrer wahrhaftig nicht zu erwarten. Als dann endlich die Glocke zur Pause klingelte, war Tina die erste, die aus dem Klassenraum rannte, um in Ruhe zu telefonieren. Danach war sie richtig froh, weil alles klappen würde. Mit einem breiten Grinsen verbrachte sie die restlichen Schulstunden.

Halloween-Fete im Wald

Die Vorbereitungen hatten lange gedauert, doch als endlich die ersten Gäste in ihren Kostümen eintrafen, war all die Anstrengung vergessen und die Party konnte beginnen. Tina hatte einen festen Zeitplan vorgesehen: zunächst einmal eine Begrüßung mit dem jährlichen Halloween-Cocktail, dann die Prämierung des besten Kostüms und anschließend auf der Großleinwand der letzte Teil der "Halloween"-Reihe mit Michael Myers in der Hauptrolle. Zum krönenden Abschluss sollte er kommen, der geheime Gast.

Das Lob für Tinas Cocktails ist überwältigend. Und mit Tom, der den Killer aus "Texas Chainsaw Massacre" darstellt, ist wirklich der Beste zum Sieger des Kostümwettbewerbs ausgewählt worden. Als dann auch noch Michael Myers auf der Großleinwand erscheint, ist die Stimmung auf dem ersten Höhepunkt. Aber als plötzlich mit einem lauten Krachen die Tür der Grillhütte aufgeht und der Killer, der eben noch auf der Leinwand zu sehen war, nun direkt im Türrahmen steht, ist es wie durch Zauberhand totenstill. Allen steht die Angst ins Gesicht geschrieben, selbst Tina, die zuerst dachte, dass ihr geheimer Gast gekommen wäre.

Michael Myers, Gruselexperte, ...

Langsam zieht der Unbekannte ein großes, blinkendes Messer aus seiner Tasche und geht langsam einen Schritt nach vorn. Daniel ist der erste, der seine Stimme wiederfindet und laut ausruft: "Das ist ja super Tina, an so etwas hätte ich nie gedacht!" Doch Tina antwortete nicht, sie steht wie erstarrt in der Mitte des Raumes. Der Unbekannte geht direkt auf sie zu, das Messer gezückt und auf sie gerichtet. Tina rührte sich keinen Zentimeter. Erst als der Unbekannte ausholte, schreit sie, laut, schrill und in Todesangst. Ein Schuss fällt, das Messer fliegt weg, Blut spritzt. Alle haben Todesangst. Keiner wagt richtig hinzuschauen.
Dann - der erste öffnet weit die Augen - steht eine zweite Gestalt im Raum. Eine weitere Killer-Maske schaut bedrohlich umher, während der erste Unbekannte auf dem Boden liegt. Tina sitzt geschockt auf der nächstbesten Bank und weint. Dann zieht der zweite Mann seine Maske ab - es ist der örtliche Hauptkommissar.

...aber ein Kürbis tuts auch

Auch ihm steht die Angst im Gesicht, doch dann bricht er sein Schweigen. "Ihr hattet Glück, dass Tina mich eingeladen hatte. Vor etwa zwei Stunden ging ein Anruf bei uns ein. Aus der Psychiatrie sei jemand ausgebrochen, ein gefährlicher Psychopath. Da Tinas Party in der Stadt bekannt war und wir einen Tipp bekommen hatten, gingen wir davon aus, dass er hierher kommen würde. Da die direkte Straße zur Hütte gesperrt war, mussten wir einen Umweg fahren. Aber zum Glück waren wir noch rechtzeitig da." Einen Moment später erscheinen zwei weitere Polizisten, die dem stöhnenden Unbekannten Handschellen anlegten und ihn abführten.
"Die Party ist beendet, wir fahren euch alle nach Hause oder ins Krankenhaus. Ihr steht wahrscheinlich unter Schock, doch ihr werdet schon darüber hinwegkommen", sagte der Kommissar, und ohne Widerworte verließen Tina und ihre Gäste die Hütte, in der sie vorerst ihre letzte Halloween-Party gefeiert hatten.

Samstag, 04 Juni 2011 20:40

Flirt- und Beziehungslexikon

Von unserer Redakteurin Anna Scharf (04.11.2005 21:06)

Diskotheken wie SPOT oder A7 sind die einen, die Schulhöfe die anderen Orte, Jugendzeitschriften wie BRAVO sind eine Möglichkeit, UMLAUF Online die andere. Es geht hier um Zärtlichkeiten, die in allen Ecken und Gängen des Goethe-Gymnasiums ausgetauscht werden und die manchen Lehrer vor Neid erblassen lassen.



Die freundschaftliche Umarmung führt noch nicht zum richtigen Flirtgefühl


Aber was macht der Rest unserer Schülerschaft. Vielleicht hilft an dieser Stelle unser Flirt- und Beziehungslexikon, das unter fachkundiger Anleitung entwickelt wurde. Also nur Mut, denn flirten erhöht den Serontoninspiegel und die Schulfreude.

A Auswählen, denn es kann unglaublich peinlich sein, sich an den falschen Kerl rangemacht zu haben, weil er einfach zu "cool" ist. Überschätzt euch nicht und bleibt auf dem Boden, wenn es um die Frage geht, sprech' ich sie /ihn an oder nicht. Fragt notfalls Freunde, ob dein Annäherungsversuch auf Gegenliebe trifft, bevor du dich an deinen Schwarm ranmachst.

B Briefe schreiben, vor allem Liebesbriefe, sind eine sehr persönliche und romantische Anmache, die heutzutage im Zeitalter des Internet als altmodisch gilt. Trotzdem gibt es sie immer noch, die romantisch veranlagten Mädchen, die einen Liebesbrief einer SMS vorziehen!

C Chatten, nette Art übers Netz zu flirten! Aber vergesst nicht, es ist nur virtuell und ihr wisst nicht mit Sicherheit, wer am anderen Ende der Leitung ist, wenn ihr eure Liebesgeständnisse im Netz verbreitet! Ist aber zunehmend auch eine hilfreiche Unterstützung, seinen Schwarm kennen zu lernen, indem er/sie einfach die ICQ-Nummer, die E-Mail-Adresse oder Ähnliches herausfindet.

D Druck aushalten müssen, besonders vor der besten Freundin, die bei jeder Gelegenheit ankommt, nachharkt und versichert, wie süüüüüß es doch sein würde, wenn sie mit eben diesem Schwarm zusammenkommen könnte.... In solchen Momenten wünscht man sich allein auf dieser Welt.

E Eifersucht ist der absolute Beziehungskiller! Aber Flirten, um deinem Schwarm zu zeigen, dass du auch noch von anderen begehrst wirst, kann man machen, obwohl die Wahrscheinlichkeit, dass das klappt, höchstens bei 30% liegt.

F Füßeln als unauffälliges, aber dennoch eindeutiges Zeichen, wenn es vom Schwarm toleriert wird. Falls er/sie etwas dagegen hat und es sagt, hat man immer noch die Ausrede, ganz zufällig an seinem /ihren Fuß gekommen zu sein.

Vorschriftsmäßige Haltung

G Grausamkeit, abgewiesen zu werden, ist hart und vielen geht es so, als ob sie sich verstecken müssten. Auch dieser Ratschlag, lass dich nicht unterkriegen und lebe selbstbewusst weiter, ist so sinnlos.

H Hochzeitsantrag seltener und übertriebener Flirtversuch, aber wem es gefällt?

I Ich + Du = Wir ist eine ganz schwierige Gleichung, die besonders in einer Beziehung zum Problem wird. Wenn man auf seinen Schwarm eingeht und sich total von ihm abhängig macht, kommt sicher der Punkt, an dem er/sie auch wieder ein eigenständiges Individuum sein möchte. Versuch das mal deinem Partner zu verklickern!

J Jammern, wenn sie solche Behauptungen in den Raum stellt wie "Ich bin ja so hässlich!" Dann ist das ein ganz typischer Trick um herauszufinden, was er von ihr hält. Wenn er diese Behauptung ignoriert oder sogar auch noch zustimmt, ist bei ihm Hopfen und Malz verloren und das Mädel kann ihn abschreiben. Aber Mädchen, macht das nicht zu oft, denn irgendwann geht das den Jungs garantiert auf die Nerven!

K Küssen ist ein wesentlicher Faktor neben den verschiedenen Ebenen der Kommunikation, um zu entscheiden, ob beide wirklich auf einer Wellenlänge liegen. Doch was macht man, wenn der andere nur rumsabbert und die Zunge nicht bei sich behalten kann?

L Liebe gestehen beinhaltet einen Höhepunkt der Nervosität, der kaum zu überbieten ist. Plötzlich liegt euch da was auf dem Herzen und auf der Zunge, es kitzelt im Mund und möchte nur ausgesprochen werden. Diese Worte können nicht erzwungen werden, sie müssen von Herzen kommen. Schafft eine ruhige Atmosphäre zwischen euch und versucht trotz allem euch ruhig und deutlich zu artikulieren.

M Macho-Sprüche: Zwar will frau ja meistens erobert werden, aber liebe Herren der Schöpfung, lasst solche Sprüche wie "Würden wir beide nicht reizend als Marzipanfiguren auf einer Hochzeitstorte aussehen?" Tipp: Lasst es einfach, und falls ihr es wirklich nicht vermeiden konntet, lauft ganz weit weg, um nicht die Reaktion mitzubekommen.

Zwei Herzen im 2/3-Takt

N Nervös werdet ihr, wenn euer Schwarm euch bemerkt hat und ihr euch sogar mit ihm treffen wollt. Leichter gesagt als getan, aber hey, bloß nicht kneifen! Ihr geht da hin, verstanden?! Wäre euer Schwarm nicht ebenso an euch interessiert, hätte er nicht das Date zugesagt. Also Augen zu und durch! Fühlt euch wohl in eurer Haut und genießt die Momente mit einer liebenswerten Person.

O One-night-stand ist ein einmaliges Vergnügen und sollte frei von jeglichen Hoffnungen auf mehr sein, denn wie gesagt: einmalig. Und Achtung: vergesst den richtigen Schutz nicht!

P Parfüm als aphrodisierender Duft wurde schon immer genutzt, um Männchen anzulocken, aber was lernen wir daraus? Bloß nicht stinken! Liebe geht vor allem durch die Nase!

Q Quatschen ist eine Möglichkeit, um unverfangen ins Gespräch zu kommen und Interessen auszutauschen. Angefangen mit Small-talk über Schule, Freunde, Musik und Fernsehen geht es hin zu Geheimnissen und dem Verhältnis zu ihr.

R Reizen, necken und kleinere Streitereien sind Methoden, um ein bisschen Spannung und Körperkontakt herauszufordern.

S Sex solltet ihr nun wirklich nicht zum Flirten benutzen! Und so spießig das auch klingt, Sex gehört in eine stabilere Beziehung. Um diesen Schritt zu wagen, sollte eine gewisse Vertrauensbasis zwischen dem Typen und dem Mädchen herrschen. Und selbst dann gelten solche altmodischen Regeln, den anderen zu nichts zwingen, es langsam angehen lassen und ganz wichtig: beide müssen verhüten.

T Tempo, wie schnell es vorangeht und wie weit man gehen kann, ist eine Sache, die nicht nur ein Partner allein bestimmen kann, sondern beide mit sich bzw. mit dem anderen ausmachen müsssen.

U Umarmen, mit der Ausrede sich zu verabschieden, ist eine Möglichkeit, körperlichen Kontakt und Bereitschaft des Anderen auszutesten.

V Vertrauen ist vielleicht nicht Voraussetzung beim Flirten, aber für eine längere Beziehung unbedingt notwendig - und zwar bei beiden Partnen!

Jetzt ist Schluss mit dem Flirten

W Wagen, etwas (siehe Zeichen geben) wagt es, zeigt eure Gefühle, denn euer Schwarm kann ja nicht wissen, was ihr empfindet! Also los, aufgestanden und den Schweinehund in die Knie gezwungen, denn jeder ist seines Glückes Schmied!

X-mal probiert und trotzdem kein Glück? Schiebt es nicht auf das andere Geschlecht. Könnte es nicht wirklich sein, dass es an euch selbst liegt? Reflektiert euer Verhalten oder fragt Freunde, wie ihr auf andere Menschen wirkt und versucht eure "Abarten" zu verändern oder wenigstens zu vertuschen, vielleicht aber auch zu eurem Vorteil zu nutzen.

Y-Chromosom, der kleine Verräter, der Männer zu unverständlichen und komplizierten - nicht als Kompliment gemeint - Wesen macht.

Z Zeichen geben, zulächeln, ob er mich mag oder nicht? Liebt er mich, liebt er mich nicht und die eine Frage, wo bleibt ein Zeichen. Wenn ihr in jemand verliebt seid, wartet nicht, bis er/sie irgendwann kapiert, sondern zeigt eure Gefühle! Woher sollte diese Person denn sonst auch wissen, was ihr empfindet? Aber Vorsicht, nicht zu offensichtlich, denn das kann peinlich werden!

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