Lust & Leben

Lust & Leben (252)

Samstag, 04 Juni 2011 21:02

Schön blöd!

von unserer Redakteurin Julia Pfannkuch (28.02.2007)

Männer - es waren die klügsten Köpfe der Geschichte - ob Philosophen wie Aristoteles und Platon, Freiheitskämpfer wie Dr. Martin Luther King oder Erfinder wie der verrückte Albert Einstein. Die Geschichte ist voll von ihnen. Doch was für ein Bild zeigt sich heute?

Super-süß oder super-clever? Was will ich nun?

 

Eine neue Frauengeneration schiebt sich in den Vordergrund. Sie sind jung, gutaussehend, erfolgreich in Schule oder Beruf und doch haben sie keinen Freund. Wie jedes Wochenende geht Katrin mit ihren Freundinnen in die Disco, doch nicht um vielleicht den Mann fürs Leben oder zumindest für einen Lebensabschnitt zu finden, sondern um Spaß mit ihren Freundinnen zu haben. „Die Männer hier sind entweder schon vergeben oder bekommen keinen vernünftigen Satz aus dem Mund.“ Sie verdreht leicht enttäuscht die Augen. Die intelligenten Männer seien dagegen so interessant wie ein leeres Blatt. Total langweilig, eine Schlaftablette eben und am Aussehen hapert es meistens noch dazu. Müssen wir uns also entscheiden zwischen einem intelligenten Muttersöhnchen mit Biosandalen und einem Sunnyboy ohne Gehirn?

 

Frau mit Karriere: Frau Keil Fuhr Mann für Familie: Herr Nolte

Der Blick durch die Disco verrät vieles. Selbst die Diskothekenbetreiber scheinen zu wissen, dass sie den Frauen etwas mehr als Männer bieten müssen. Mit freiem Eintritt oder sogar Freiverzehr übertrumpfen sich die verschiedenen Locations in Kassel. Wer die Frauen hat, der hat auch die Männer und wer die hat, der hat den Umsatz. So einfach läuft das! Doch nicht für die Frauen. Den weitgehend ganzen Abend werden sie von Männern angemacht, die sich nach einem Tower endlich genug Mut angetrunken haben um ihr „Opfer“ anzusprechen, aber meist schräg von der Seite. Die eine Hälfte des Satzes ist unverständlich, der Rest macht keinen Sinn. Dabei sah er gar nicht mal so schlecht aus. Wohl wieder einer von der Sorte schön, aber ziemlich blöd.

 

Doch vielleicht sind die Frauen zum Teil an ihrer Misere selber Schuld. Vielleicht wirken sie zu unnahbar, jagen den Männern damit schon fast Angst ein oder legen einfach zu große Ansprüche an den Traummann. Nobody’s perfect und vielleicht lag das Herumgestottere letztendlich nur an Schüchternheit, vielleicht entpuppt sich das Muttersöhnchen schon nach kurzer Zeit als Seelenverwandter. Außerdem heißt es ja nicht umsonst, stille Wasser sind tief!

 

Männer sind bessere Kühlerfiguren

Und sehen wir es doch mal etwas optimistisch. In Wirklichkeit nehmen vielleicht gar nicht die schlauen Männer ab, sondern die intelligenten Frauen zu. Der nervige Typ, der einen in der Disco schräg angemacht hat, kann doch eigentlich auch ganz lustig und amüsant sein. Und wenn man letztendlich den Richtigen gefunden hat, sind all diese Gedanken sowieso vergessen. Schließlich wäre das Leben ohne die Männer doch nur halb so interessant und irgendwie sind sie selbst dann noch nützlich - und wenn auch nur zum Reifenwechsel oder Regalaufbau.

von unseren Redakteuren Felix Geiger und Tim Schaale-Freyth (12.02.2007)

Jedes Jahr fiebern Floristen, Chocolatiers und gemeine Einzelhändler einem Tag im Februar entgegen: dem Valentinstag. Der Valentinstag, der traditionsgemäß am 14. Februar gefeiert wird, ist ein guter Vorgeschmack für den Einzelhandel auf die nahende Osterzeit.

 

Das typische Geschenk zum Valentinstag

 

Der Valentinstag machte seit seiner Erstbegehung einen radikalen Wandel durch, da er anfangs eine gute Möglichkeit bot, eine womöglich eingefrorene Liebesbeziehung oder den Scherbenhaufen der letzten Ehe durch die Darreichung eines Straußes Rosen und einer Packung Mon Chèrie wieder zum Guten zu wenden. Mittlerweile hat sich der Valentinstag in einen Feiertag des Einzelhandels gewandelt und hat seinen ursprünglichen Sinn und seine eigentliche Funktion eingebüßt. Dieser Tag ist sogar soweit kommerzialisiert worden, dass es viele allein stehend Menschen als Beleidigung empfinden, wenn sie am Valentinstag nichts geschenkt bekommen.

 

So erhofft man sich den Valentinstag...

Doch bei näherer Betrachtung verliert der Valentinstag an sich bereits schnell an Sinn, denn benötigt man(n) einen besonderen Tag um seiner Frau, Freundin oder Geliebten zu sagen, wie sehr man sie liebt? Eigentlich nicht, denn wenn man(n) sich unfähig zeigt, Gefühle solcher Art zu offenbaren, werden es auch Rosen und Pralinen nicht besser machen. Dennoch muss der Valentinstag letzten Endes trotz allem eine Existenzberechtigung haben, denn auf Grund der Tatsache, dass dieser Tag in seiner momentanen Form nur in Amerika so glorifiziert gefeiert wird, ist er ein Erzeugnis, dessen europäischen Wurzeln trotzdem klar erkennbar sind.

 

...und das ist, was von ihm bleibt

Besonders die Zeit, in der der Valentinstag aus den Vereinigten Staaten seinen Weg in die europäische Kultur zurückfand, ist schon ein interessantes Phänomen an sich. Ausgerechnet in der frühen Nachkriegszeit, als die Wunden des Zweiten Weltkrieges tief saßen, waren es amerikanische Soldaten, die das Fest des Valentinstages mit sich über den Atlantik nach Europa brachten. Daher passt der Gedanke, alle Sorgen von sich zu werfen und einen schönen Tag mit seinem Valentin zu verbringen schon auf gewisse Weise in das zerbombte Bild Europas, welches damals vorherrschte.

 


War das Valentins Wunsch?

Alles in allem zeigt sich im Laufe der Zeit jedoch leider, dass der Kerngedanke des Valentinstages mit jedem verstrichenen Kalenderjahr immer weiter in Vergessenheit gerät. Schade, wenn man bedenkt, wie es früher einmal gewesen sein mag. Da stellt sich doch letztlich die brennende Frage: Wie mag da die Zukunft aussehen? Hat der Valentinstag überhaupt eine? Und wenn ja, was für eine? Höchst wahrscheinlich eine traurige, verfälschte, jedoch weiterhin gefeiert, denn die Floristen in aller Welt werden auch zukünftig dafür Sorge tragen, dass eine ihrer besten Einnahmequellen nicht plötzlich versiegt.

Samstag, 04 Juni 2011 21:02

Alltagsobjekte

GK Kunst 12 unter Leitung von Manfred Schön (11.02.2007)

Inhaltlich angelehnt an Motive der Pop Art erhielten die Schülerinnen und Schüler den Auftrag, Alltagsgegenstände im Orginalmaßstab zu skizzieren, danach zu vergrößern und mit Acrylfarbe auf MDF-Spanplatten zu übertragen.




"Jeder Mensch ist ein Künstler" meinte Joseph Beuys und wer diese Einstellung mitbringt, kann in der Grafik fast nichts falsch machen. Verborgene Talente muss man nur herausk(r)itzeln.

Samstag, 04 Juni 2011 21:02

Girls on 24/45

von unseren Szene-Scouts Julia&Julia (03.02.2007)

Einen Tag vor den Zeugnissen traf sich fast das ganze Goethe-Gymnasium im Musikpark A7, um dieses Ereignis zu feiern oder vielleicht auch, um die ein oder andere Note mit Hilfe von genügend Alkohol zu vergessen. Zu diesem Anlass gab es zusätzlich für alle Frauen, die bis 24 Uhr im A7 ankamen, 45 Freigetränke und freien Eintritt.

 


Mit Freigetränken kommt Stimmung auf...

 

Da eine Frau alleine unmöglich 45 Drinks genießen konnte, ohne irgendwann bewusstlos über der Kloschüssel zu hängen, sahen die Männer den Sinn des Abends darin, so viele Frauen wie möglich anzusprechen, um von ihnen ein Freigetränk zu bekommen. Pech für die Herren der Schöpfung war nur, dass sich um eine Frau circa drei bis vier Männer tummelten und so schließlich auch nicht mehr viel von den Getränken übrig blieb.

 

Außerdem war es überhaupt erst mal ein Wagnis, sich seine Freigetränke abholen zu wollen, denn dies entwickelte sich zwischen den dichten Menschenmassen zu einer richtigen Herausforderung. Einmal quer über die Tanzfläche gequetscht zu werden dauerte bereits einige Minuten und wenn man schließlich die Theke erreicht hatte, konnte man dort auch noch mal eine viertel Stunde einplanen, bis die ersehnte Erfrischung endlich bereitstand.

 

Doch trotz der vielen Menschen auf der Tanzfläche ließ es sich niemand nehmen, diesen Abend so richtig zu genießen. Wer nicht gerade in der Mainhall am Flaschendrehen teilnahm, konnte sich die sexy Liebesengel ansehen, die in knappen Hotpants Liebesbotschaften an ausgewählte Personen verteilten. Die Singles, die selbst die Initiative ergreifen wollten, hefteten einfach einen Steckbrief von sich an die Flirt-Pinnwand, um an diesem Abend ihren Traummann oder ihre Traumfrau zu finden. Die Musik, sowohl im Stargate, als auch im Future brachte die Feierstimmung auf den Höhepunkt und kaum jemand ist wohl am nächsten Morgen nüchtern und wach in der Schule angekommen, was einige ahnungslose Lehrer kopfschüttelnd zur Kenntnis nahmen.

 


 






















Samstag, 04 Juni 2011 21:01

Wenn ich einmal reich wär...

Von unserem Mitarbeiter Marcel Laabs ((05.01.2007))

Immer wieder zu Beginn eines Jahres machen sich viele Gedanken, was sie von diesem Jahr erwarten. Viele denken an Villen, Laptops, HDTV-Fernseher, alles Luxusartikel, die man nicht wirklich braucht, aber trotzdem gerne hätte. Zudem wird man neidisch auf diejenigen, die diese Dinge besitzen. Natürlich kann man sich alles kaufen, wenn man reich wäre, aber man kann auch ohne diesen Luxus leben. Ich jedenfalls habe gute und schlechte Erfahrungen im Leben gemacht. Ich habe unten angefangen und war ganz oben. Und das ging so

 

Für Reichtum steht der Geldwechsler, ...

Für Reichtum steht der Geldwechsler, ...

 

Alles fing an einem kalten Dezembervormittag an. Ich verlor an diesem Tag meinen Job als Sekretär von Ackermann, Chef der Deutschen Bank, da ich viel Geld bei illegalen Glücksspielen verloren hatte, Drogen kamen hinzu. So war ich auf der Straße gelandet. Manchmal musizierte ich auf dem Platz der Deutschen Einheit mit meiner Mandoline und bettelte um Geld. Wenn ich manchmal genug Geld übrig hatte, kaufte ich mir einen Block, um dann für zwei Euro das Portrait eines Menschen zu malen. Damit lag mein Tageseinkommen bei rund sieben Euro, und das reichte für einige Mahlzeiten. Natürlich gab es auch Tage, an denen ich garnichts verdiente. An solchen Tagen musste ich richtig hungern.



...das Schloss, ...

...das Schloss, ...

Regelmäßig ging ich zum Arbeitsamt, um nach einen neuen Job anzufragen. Genau fünf Monate, nachdem ich meine Stelle bei der Deutschen Bank verloren hatte, bot mir das Arbeitsamt einen Ein-Euro-Job an. So wurde ich Fahrradwächter in einer Grundschule. Bei all diesen Tätigkeiten sang ich gerne, aber nur, wenn mir niemand zuhörte. Meiner Meinung nach konnte ich wirklich gut singen, aber ich traute mich damit nicht an die Öffentlichkeit.
Einen Monat später kam ein unbekannter, elegant gekleideter Mann vorbei und legte zwei Euro in meinen Hut. Ich war natürlich überglücklich und fing sofort an zu malen. Als ich fertig war, gab ich ihm das Bild. Er betrachtete es eine Weile. Dann sagte er zu mir:
"Sie haben Talent. In der Tat, sie habenTalent."
"Ich danke Ihnen Herr......"
"Herr Buschzinsky, Detlev Buschzinsky."
"Ich danke Ihnen, Herr Buschzinsky."
"Sie können mich ruhig Detlev nennen."
Mit diesen Worten nahm er mich mit zu der bekanntesten Künstler-Akademie in Berlin. Ich wurde in den Sparten Tanz, Gesang und Kunst ausgebildet.


...das Luxusauto, ...

...das Luxusauto, ...

Nach Wochen erbarmungslosen Trainings führte ich die ersten Tanzrollen vor Publikum auf. Dafür trainierte ich fünfmal in der Woche bis zu sechs Stunden täglich. Ich arbeitete mich hoch und konnte meine Entwicklung förmlich spüren. Zwei Monate später, nach intensivster Anstregung, führte ich den Napoleon Dynamite Dance vor und - nein ich habe ihn nicht imitiert, ich habe ihn besser gemacht! Ich wurde vom Publikum bejubelt. Später erhielt ich auch erste Rollen als Schauspieler und habe berühmte Stücke á la Romeo&Julia aufgeführt.


...selbstverständlich Geld, ...

...selbstverständlich Geld, ...

 

Nach einer dieser Vorstellungen kam meine zweite Chance. Wieder überreichte ein unbekannter Mann mir eine Visitenkarte mit folgenden Worten: "Überlegen Sie es sich, es ist Ihre Chance!" Die Visitenkarte gab mir zu denken: Talentsuche Hollywood GmbH. Am folgenden Tag rief ich dort an. Cool, freundlich und lässig sagte mir die Stimme am Telefon:
"Ja sie müssen der Mann sein, von dem Jordan mir erzählt hat. Sie sollen ein großes Talent sein."
"Ich danke Ihnen."
"Ja , sowas höre ich gern. Nun gut, wie dem auch sei, sie bekommen eine Wohnung in Hollywood. Ausserdem zahlen wir ihnen den Flug dorthin. Er startet in Paderborn um 17:00 Uhr, morgen Nachmittag, Flug PDB-875."
Ohne dass ich auch nur ein Wort sagen konnte, legte der Mann auf. Ich dachte mir:"Nun gut, Paderborn ist nicht weit entfernt, ich fahre einfach mal hin."


...die Segelyacht, ...

...die Segelyacht, ...

Und so saß ich in einem Privatjet, first class auf dem Weg nach Hollywood. Was ich aber nicht wusste, ich sollte den neuen James Bond spielen. Es war eine sehr gut bezahlte Rolle. So konnte ich mir kaufen, was ich wollte: Villa, Immobilien, Fernseher nach neuester HDPC-Technologie. Er machte mir einfach Spaß, viel Spaß, Geld auszugeben. Mein Vermögen wuchs dennoch, aber eines Tages passierte etwas Schreckliches.....

In einer Drehpause zu dem James Bond-Film: "Geld ist nicht genug", den wir in Las Vegas drehten, spielte ich ein paar der üblichen Glücksspiele. Zuerst verlor ich kleine Beträge, aber meine Einsätze stiegen beständig. Ich konnte nicht mehr aufhören, mein Vermögen schmolz und meine Drogensucht kam hinzu. Ich verlor den Job und wegen einer Gerichtsverhandlung machte ich mich zum Gespött der Presse: Ich erschien nicht zur angesetzten Gerichtsverhandlung und wurde wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt. So musste ich einen viel besuchten Parkplatz fegen, wo natürlich die ganze Presse anwesend war und meine Bilder weltweit zu sehen waren.


...aber selten die Barmherzigkeit.

...aber selten die Barmherzigkeit.

Nun, fünf Jahre nach dem Verlust meines ersten Jobs bin ich wieder da, wo ich angefangen habe, auf der Straße. Ich bettle, musiziere und male gelegentlich. Eines Tages kam ein Mann auf mich zu und legte mir zwei Euro in den Hut, ich fing an zu malen...

Samstag, 04 Juni 2011 21:01

Beinahe deutscher Meister

von unseren Redakteurinnen Isabell und Luisa Jung (28.12.2006)

In allen Kulturkreisen haben immer auch Männer getanzt , z.B. um bei einem Kriegstanz Kraft und Geschmeidigkeit zu demonstrieren. Dagegen ist es für viele Jungen eher ein Problem auf die Tanzfläche zu gehen. Dabei gibt viele unterschiedliche Arten des Tanzens wie z.B. Hip-Hop, Jazz, Breakdance usw. Aber warum hat in den letzten Jahren das Tanzen bei Jungen plötzlich an Beliebtheit zugenommen?

 

Tanzgruppe Body&Soul

 

In den letzten Jahren gab es einige erfolgreiche Sänger, die durch coole Tanzstyles auf sich aufmerksam gemacht haben. Es begann mit Michael Jackson, aktuell sind jetzt aber Usher und Justin Timberlake sehr angesagt, was größtenteil auch an ihren Musikvideos liegt.
Dazu meint die Wissenschaft, dass die Freude an Gesang, Melodie und den passender Bewegung den Jugendlichen angeboren sind, dass die Liebe zur Musik also tief in ihnen steckt und sogar Glückgefühle hervorrufen kann.

 

Sam bei seiner Darbietung

Fast alle Jugendliche schauen heutzutage Fernsehsender wie VIVA oder MTV, wo überwiegend Musikvideos gespielt werden, in denen die Stars selbst oder mit Backgroundtänzer auftreten. Hört man dann dieses Lied ein nächstes Mal, wird man zum Tanzen regelrecht animiert. Wenn Tanzschritte besonders gut gefallen, werden diese häufig so lange geübt, bis sie perfekt sitzen.
In den zurückliegenden Jahren wird Tanzen in vielen Vereinen angeboten. Oft trifft man sich dann dort mit Freundinnen und Freunden und hat für ein bis zwei Stunden viel Freude zusammen. Beim Tanzen gibt es natürlich ebenso Wettkämpfe oder Meisterschaften wie bei anderen Sportarten auch.

 

 

Zu diesem Thema befragten wir Anuscheh (15) und Sam (16), zwei erfolgreiche Tänzer unserer Schule.

UMLAUF-Online (UO): Wie lange tanzt ihr schon?
Sam: Ich tanze, seit ich drei Jahre alt bin. Bei Body&Soul bin ich zusammen mit Anuscheh jetzt auch schon seit zwei Jahren.

UO: Wie seid ihr zum Tanzen gekommen?
Sam: Ich habe vor einigen Jahren in den USA ein Videospiel mit Michael Jackson gesehen. Das hat mich zum Tanzen inspiriert. Und Anuscheh habe ich dann auf Body&Soul aufmerksam gemacht. UO:: Wie oft trainiert ihr in der Woche?
Anuscheh: Nomalerweise tanzen wir ein bis zweimal pro Woche. Vor Meisterschaften trainieren wir allerdings bis zu viermal wöchentlich.

UO: An welchen Meisterschaften habt ihr schon teilgenommen?
Anuscheh: Ich habe zusammen mit Sam bei den Westdeutschen Meisterschaften im Videoclip-Dancing in Köln teilgenommen. Dort belegten wir den 1. Platz und haben uns damit für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.
Sam: Ich habe noch bei Move on Top mitgemacht, einer Meisterschaft, die von der Tanzschule Body&Soul veranstaltet wird.

 

Anuscheh und Sam in Aktion

 

UO: Was ist eure Lieblingstanzstil, eure Musik, was sind eure Vorbilder?
Anuscheh: Meine Lieblingstänze sind New School/New Style (smoothe Bewegungen), die ich am liebsten zu Hip-Hop oder zu Chill-out tanze. Ich finde Ciara, kann sehr gut tanzen, aber mein Vorbild ist Jean-Claude van Damme.
Sam: Und meine Lieblingstanzarten sind New School/New Style und Popping/Locking, die man gut zu Hip-Hop, RnB oder zu Punk tanzen kann. Meine Vorbilder sind Michael Jackson, Omarian, Justin Timberlake und Roger Lee.

UO: Was sind eure Ziele oder was möchtet ihr mit dem Tanzen erreichen?
Anuscheh: Es wäre etwas ganz Besonderes in meinem Leben, wenn ich einmal Backgroundtänzerin eines berühmten Stars sein könnte.
Sam: Mein Traum ist es, Starchoreograph zu werden wie z.B. Marty Kudelka von Justin Timberlake.

UO: Was waren eure lustigsten oder peinlichsten Erlebnisse?
Anuscheh: Ein wirklich peinliches Erlebnis hatten wir eigentlich noch nie. Nur einmal hat bei einem Auftritt die Musik ausgesetzt.

Nachtrag: Das Interview erfolgte kurz vor der Deutsche Meisterschaft. Die Gruppe von Body&Soul hat dort einen hervorragenden 2. Platz belegt, letzendlich nur 0,02 Punkte hinter der Siegergruppe, was aber dennoch das hohe Niveau der Kasseler Tanzschule bestätigt.

 

Samstag, 04 Juni 2011 21:01

Alles Lüge?

von unserem Redakteur Marco Sivori (23.12.2006 14:03)

Kurz vor Weihnachten steigt die Spannung der meisten Kinder. "Was bekomme ich wohl?" und "Kriege ich alles, was ich mir gewünscht habe?", gehören wohl zu den häufigsten Fragen an diesen Tagen. Aber irgendwann kommt jedes Kind in das Alter, in dem es sich die Frage stellt: "Wer bringt mir eigentlich die Geschenke?"




Es war zwei Wochen vor Weihnachten und alle Kinder freuten sich auf das Fest. So auch der kleine Jonas, der morgens freudig aus dem Bett sprang, zu seinem Adventskalender rannte und ein weiteres Türchen öffnete, bevor er sich auf den Weg zu seiner Grundschule machte. So war es auch dieses Jahr. Doch irgendwas war diesmal anders, dachte sich Jonas. Irgendetwas störte ihn diesmal bei dem Gedanken, an Heiligabend in die Kirche zum Krippenspiel zu gehen und bei der Rückkehr viele Geschenke unter dem Weihnachtsbaum zu finden. Vielleicht lag es daran, dachte Jonas, dass er vor einigen Wochen noch mit einer Erkältung im Bett gelegen hat... oder es lag doch noch an etwas anderem.

Vielleicht lag es ja an dem, was er letzte Woche in der Schule erfahren musste. Es war Mittwoch gewesen. Wie immer war Jonas in die Schule gegangen, hatte zu Beginn Sport, dann Religion und dann Unterricht bei seiner Klassenlehrerin, ein ganz normaler Tag halt, bis.....bis die Lehrerin die Mitschüler gefragt hatte, was sie sich denn vom Weihnachtsmann wünschen würden. "Gar nichts!", hatte Jonas Freund Benni gerufen, "Weihnachten ist sowieso gelogen und der Weihnachtsmann erst recht!" In der Klasse war es mucksmäuschenstill geworden, so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Auch Jonas' Lehrerin schwieg zuerst, dann fragte sie schließlich sanft: "Wie kommst du darauf, Benni?" "Ich weiß es!", rief dieser, "Ich weiß es, weil ich letztes Jahr gesehen habe, wie mein Vater die Geschenke unter den Baum gelegt hat!" Keiner in der Klasse sagte etwas daraufhin. Die Lehrerin versuchte, etwas zu erwidern, doch Jonas hörte nicht mehr zu. In seinem Kopf wiederholten sich die Worte seines Freundes wieder und wieder: "Weihnachten ist gelogen...GELOGEN!!!"

Seit diesem Tag keimte in Jonas der Verdacht, dass sein Freund Benni doch Recht haben könnte und es den Weihnachtsmann wirklich nicht gibt. Viele Nächte schon hatte Jonas seitdem wach gelegen und darüber gegrübelt. Schließlich hatte er sich sogar getraut, als seine Eltern einmal nicht da waren, in deren Zimmer zu schleichen und dort nach den Beweisen zu suchen. Er hatte seitdem immer wieder Expeditionen ins elterliche Schlafzimmer unternommen, hatte fast alles abgesucht, doch bisher nichts gefunden. Mittlerweile blieb nur noch eine Möglichkeit: Wenn seine Eltern wirklich im Besitz seiner Weihnachtsgeschenke wären, dann nur auf dem hohen Kleiderschrank, denn dort waren außer Reich- und Sehweite eines Grundschulkindes.

Also wartete Jonas geduldig auf die nächste Gelegenheit, ins Schlafzimmer seiner Eltern zu schleichen. Diese bekam er auch, als seine Eltern eines Tages zu Freunden eingeladen waren und Jonas allein den Abend verbringen musste. "Sei schön lieb!", hatte seine Mutter ihm noch zum Abschied gesagt, "und geh bitte früh ins Bett." "Ja, Mama", hatte er noch gesagt, doch Jonas wusste, dass er zuerst seine Chance nutzen und auch das letzte mögliche Versteck seiner Weihnachtsgeschenke überprüfen musste, sonst würde er nicht ruhig schlafen können. Jonas wartete, bis das Auto seiner Eltern aus der Einfahrt rollte und blieb noch für ein paar Minuten in seinem Zimmer. Dann, als er sicher war, dass seine Eltern nicht doch zurückkommen würden, weil sie vielleicht etwas vergessen hatten, ging Jonas direkt ins elterliche Schlafzimmer. Er wusste, er würde nicht von allein an die Oberkante des Schrankes kommen. Also holte er aus der Abstellkammer das Leiterchen, das seine Mutter stets zum Staubwischen verwendete, und stellte es vor dem Schrank auf.

Der große Moment war gekommen. Jonas kletterte die Sprossen empor. Nun sollte es sich herausstellen, ob es den Weihnachtsmann wirklich gibt. Wer hatte nun gelogen? Seine Eltern, die ihm immer sagten, es gäbe einen Weihnachtsmann oder sein bester Freund, der meinte, es wären bloß die Eltern? Jonas erreichte die letzte Sprosse und spähte auf den Schrank. Er riss die Augen weit auf und hielt sich krampfhaft an der Leiter fest. Nun endlich bestand für ihn kein Zweifel mehr!...

Was hatte Jonas nun gesehen? Waren die Geschenke nun auf dem Schrank? Gibt es den Weihnachtsmann vielleicht doch?... Wie diese Geschichte aber ausgegangen ist, soll eurer Phantasie überlassen bleiben.

In diesem Sinne wünscht euch UMLAUF Online ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Samstag, 04 Juni 2011 21:00

Das Bild

Aus dem Kunstkurs 11 unter der Leitung von Manfred Schön (16.12.2006 19:54)

Die Schülerarbeiten entstanden im Kunstunterricht der Jahrgangsstufe 11. Nachdem die Schüler das Bild "Erwartungen" von Richard Oelze analysiert und interpretiert hatten, erhielten sie den Auftrag, das Bild hinsichtlich heute möglicher Erwartungen zu aktualisieren. Die Menschengruppe in Vordergrund des Oelze-Bildes sollte als konstanter Bestandteil in jeder Schülerarbeit enthalten sein.





Das Spektrum der von den Schülern bildsprachlich als Tuschezeichnungen formulierten Erwartungen nimmt Bezug auf tatsächliche und potentionelle Ereignisse unserer realen oder fiktiven Wirklichkeit. Die so entstandenen Illustrationen einer Apokalypse zeigen, welche Erwartungen 16- bis 17-jährige Jugendliche haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

Samstag, 04 Juni 2011 21:00

Wir wollen mehr

Von unserem Gastredakteur Marius Prauß (22.11.2006 21:47)

Oberarzt Farin Urlaub mit seinem musikalischen Racing Team auf dem konservativen Pflaster von Kassel? Eine Seltenheit, die genutzt werden wollte. Das sahen die Jugendlichen aus Kassel und Umgebung genauso. Das Konzert war ausverkauft.
Es war ein krasser Gegensatz, der sich am 16. November in der örtlichen Stadthalle vereinte: die in den 30er Jahren erbaute Stadthalle im neoklassizistischen Stil empfing einen der größten Punks Deutschlands. Und dieser ließ auch nicht lange auf sich warten. Mit seinem 12-köpfigen Racing Team heizte er den Provinzlern mit Posaune, Saxophon und Trompete mächtig ein. Vier knapp bekleidete junge Damen sorgten für das i-Tüpfelchen des Auftritts.




Das 12-köpfige Racing Team


Jedoch schien es, als könnte dieser Mann, der selbst von sich sagt, dass er für die niveaulosen Ansagen zuständig sei, sich den ein- oder anderen Seitenhieb in Richtung der Kassler nicht verkneifen. "Um rockig zu sein, reicht es nicht, nur die Hände in die Höhe zu reißen und zu grölen!" teilte er dem Publikum mit. Umso zufriedener war er, dass das "böse Satanszeichen" schon bis nach Kassel durchgedrungen war. Zudem belehrte Frontmann Farin das infernal jubelnde Publikum nach der erbettelten ersten Zugabe, dass sie doch einfach "wir wollen mehr" rufen sollten.

Farin Urlaub persönlich und...

Es folgten diverse weitere Rock-Belehrungen, die er immer wieder gekonnt in die Pausen zwischen den Stücken einfließen ließ. Seine Kasseler Fans nahmen all dies in ihrer euphorischen Wissbegier dankend an und bewiesen unter anderem auch, dass sie alle Songtexte weitgehend sicher vortragen konnten, so als Farin Urlaub nach den ersten Worten das Lied "Am Strand" unversehens abbrach und die Menge unbeeindruckt einfach weitersang. Er musste das hochmotivierte Publikum sogar eigenhändig wieder stoppen, denn es hätte bis zum Ende weitergesungen. Man hätte fast glauben können, er wäre zumindest ein bisschen überrascht gewesen...

...Farin in Aktion

Nach zwei grandiosen Stunden bester Live-Unterhaltung waren alle Zuschauer erschöpft, aber offensichtlich sehr glücklich. Das Farin Urlaub Racing Team verließ ein verzaubertes, tief fasziniertes Publikum, dass nun hofft, dass durch dieses Konzert zumindest ein wenig Licht in die triste Mitte Deutschlands gefallen ist und man in ferner Zukunft auch auf andere deutsche Bands hoffen kann, die nicht nur einfach in ihrem Tourbus an Kassel vorbeifahren...

Samstag, 04 Juni 2011 21:00

Vorbilder - Nachbilder

Aus dem Kunstkurs LK 12 unter Leitung von Frau Coers-Dittmar (01.12.2006 23:36)

Auf den Spuren berühmter Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts sollten die Schülerinnen und Schüler des LK 12 Bildnisplastiken aus verschiedenen Materialien anfertigen. Und das ist ihnen doch prima gelungen, oder?



Lilith Dittfurth
"Erhabenheit"



Amedeo Modigliani 1884-1920
Fauvismus
Gipsskulptur, Moltofill, Acryllack
Meine Arbeit ist eine Hommage
an den italienischen Maler und Bildhauer Amedeo Modigliani.
Hauptmerkmale sind der in die Länge gezogene Kopf, die klare Aufrichtung und die reduzierten Gesichtszüge, die an afrikanische Masken erinnern.

Darja Singer
"Tristesse"


Henri Laurens 1885-1954
Analytischer Kubismus
Verpackungsmaterialien, Dispersionsfarbe auf Holzplatte
In dieser Zeit wurde sehr reduziert und abstrakt gearbeitet. Meine Arbeit ist eine Hommage an Laurens. Im Vordergrund stehen bei mir die Simultanansicht und die geometrischen Formen.

Jannika Köller
"Verloren"


Pablo Picasso 1881-1973
Kubismus
Styrodur, Dispersionsfarbe
Bei dem Entstehungsprozess dieser Skulptur habe ich mich an dem Künstler Picasso und seinen Frauenköpfen orientiert. Geometrische Formen, das Monochrome und die Mehrdeutigkeit des Werkes stehen dabei im Vordergrund.

Jelena Savic
"Eine Muse"


Constantin Brancusi
Abstrakte Kunst
Styrodur, Lack, Gipsbinden
Meine Skulptur ist nach dem Vorbild der abstrakten Arbeiten Brancusis entstanden, bei denen er nach der Urform des menschlichen Wesens forschte. Dies wird vor allem durch die
ovoide Kopfform deutlich.

Anna Scharf
"A silly smiler"


Honoré Daumier 1808-1879,
Realismus
(...) erkennbare, doch keine naturalistischen Gesichtzüge.
Besonders Daumier schuf seine Werke nach diesem Merkmal. Hervorstechende Gesichtsmerkmale stellte er übertrieben dar und schuf eine Vielzahl von Karikaturen politisch hochgestellter Persönlichkeiten.
Meine Plastik zeigt den US-Präsidenten mit einem scheinheiligen Grinsen und Eselsohren.
"Sie missunterschätzen mich" (Bush himself)

Daniela Döring
"Frauenkopf"


Pablo Picasso 1881-1973
Styrodur, Zeitung, Lackfarbe
Diese Skulptur ist eine Hommage an den Künstler und den Kubismus. Ich habe mich an seinen berühmten Frauenköpfen orientiert. In dieser Phase seiner Arbeit suchte auch Picasso in seiner bildhauerischen Arbeit nach Wesenformen. Wie Brancusi arbeitete auch er mit ovoiden (Ei-)Formen

Miriam Toursel
"Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins"


Constantin Brancusi 1876-1957
Abstrakte Kunst
Bei dem Entstehungsprozess dieser Plastik habe ich mich an den Werken Brancusis orientiert. Am ehesten lässt sich die Plastik der abstrakten Kunst zuordnen.
Durch die Abstraktion wird die Naturähnlichkeit aufgehoben, ohne das der Bezug zu dieser verleugnet wird.

Felix Möller
"Blau-oranger Kopf"


Karl Schmidt-Rottluff 1884-1976
Deutscher Expressionismus
Gips, Sprühlack
Meine Skulptur habe ich nach meinem Künstler und dem Expressionismus gestaltet. Hauptmerkmale sind die Reduzierung und Vereinfachung des menschlichen Kopfes, sowie die vielen Anteile der afrikanischen Holzkunst. Expressionistisch ist auch mein Umgang mit der Mimik und der kontrastierende Einsatz der Farbe.

Janine Jacob
"Zweiseitiges Ich"


Pablo Picasso 1881-1973
Zeitung, Pappe, Gips, Holzsockel, Dispersionsfarben und alles, was mir grad in die Hände fiel ("Objet trouvé")
Mein Objekt ist im Stil des Kubismus gestaltet. Ich kombiniere geometrische Formen, second-hand Material und Farben zu einem Frauenkopf. Ich verabschiede mich auch von der Perspektive und schaffe Mehransichtigkeit. Es ist eine Hommage an Pablo Picasso.


Vito Nicotra
"Der Kopf"


Henri Laurens 1885-1954
Gips, Deckfarben
Diese Skulptur ist eine Hommage an H. Laurens und den Kubismus. Herausgearbeitet aus einem Gipsblock, mit Pfeile und Messer bearbeitet, soll sie dem Betrachter nahe bringen, wie die Kubisten arbeiteten.

Ksenia Samarin
"Die Hoffnung"


Auguste Rodin 1840-1917
Bildhauer und Wegbereiter der Moderne
Gipsplastik aus Gipsbinden, Kleber, Toilettenpapier und weißem Tuch
Typisch für seine Werke ist die impressionistische Gestaltungsweise, dabei auch das Festhalten eines Moments, symbolistischer Gehalt und die realistische Darstellung. Sein Umgang mit dem Material wirkt oft sehr malerisch.


Agata Shipitsina
"Der Schmerz II"


Auguste Rodin 1840-1917
Bildhauer und Wegbereiter der Moderne
Gipsskulptur
Rodin lässt sich nicht nur einer Kunstrichtung zuordnen. Er verbindet in seiner Arbeit impressionistische, naturalistische, realistische und symbolistische Merkmale. Mir war die Mimik in naturalistischer Darstellungsweise und das Momenthafte in meiner Bearbeitung des Materials, um ein Gefühl wie Schmerz darzustellen am wichtigsten.

Rebecca Klimm
"Unstillbare Gier"


Max Klinger 1857-1920
Symbolismus
Gipsskulptur, Moltofill, Styrodur, Kette, Stoff, Dispersionsfarben
Typisch für die bildhauerischen Werke Klingers als symbolistischem Künstler war die Arbeit mit verschieden farbigen Materialien Polychrom). Auf der inhaltlichen Ebene setzte er sich mit Symbolen, Allegorien und antiken Mythen auseinander. Wie Klinger, mit seiner Neigung zum Gesamtkunstwerk, habe auch ich mit vers. Materialien, Farben und Symbolen und in der Präsentation mit Licht und Musik gearbeitet.

Franziska Eidam
"Hommage an R. Magritte"


René Magritte 1898-1967
Surrealismus
Gips, Lack
Meist realistisch wiedergegebene Personen und Gegenstände werden aus ihrem gewohnten Zusammenhang und Umfeld gerissen und in überraschende optische und inhaltliche Konstellationen gebracht.

Viktoria Lebed
"Das weibliche Ich von heute"


Matisse 1869-1954
Fauvismus
Isoflock, Draht, Spachtelmasse, Sprühlack
Meine Arbeit soll keine Kritik an der Frau von heute sein. Wie Matisse zu seiner Zeit, möchte ich die typischen Eigenschaften einer Frau von heute (aus meiner Sicht) zeigen. Dabei ist mir wichtig, die gesellschaftlichen Vorteile und Freiheiten für Frauen von heute im Gegensatz zur "nicht emanzipierten" Frau zu thematisieren.
Henri Matisse 1869-1954
Isoflock, Draht, Sprühlack
Meine Bildnisbüste habe ich nach Henri Matisse und der Epoche des Fauvismus gefertigt. Masse, Volumen und Dichte werden nicht nur an der abstrahierten Büste und deren vereinfachten Gesichtszügen gezeigt, sondern mit der Farbgebung noch verstärkt.

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