GoethesFaust

GoethesFaust (528)

Montag, 29 August 2011 15:30

Alumni-Portal

von unserer Redakteurin Mabelle Franke (04.02.2010)

Das Alumni-Portal ist das neue Netzwerk unserer Schule. „Sich austauschen, Kontakt zur Schule und zu Jahrgangskameraden aufrecht erhalten, voneinander profitieren“, dies sind nur einige Möglichkeiten, die das Portal bietet, so werben die Herausgeber des Netzwerkes auf ihrer Internetseite.

 

 

 

Das Team besteht aus Philippa Jasper und Tim Reitz; Teamleiterin ist Christine Apel.

Im März 2009 gründeten sie das Portal. „Der damalige Schulleiter Herr Gries hatte auf einer Gesamtkonferenz den Wunsch geäußert, dass am Goethe-Gymnasium stärker Ehemaligenarbeit betrieben werde", begründet sie ihr Initiative.

 

„Alumni“ ist lateinisch und bedeutet auf Deutsch soviel wie „Ehemalige“. Das Ehemaligen-Netzwerk bietet den derzeitigen Schülern des Goethe-Gymnasiums die Möglichkeit sich bei Ehemaligen unserer Schule über bereits gewählte Berufe zu informieren. Außerdem kann man zahlreiche Kontakte knüpfen und so zum Beispiel möglicherweise einen Praktikumsplatz im späteren Wunschberuf bekommen. Natürlich gibt es auf der Internetseite neben einem Forum auch Informationen über Neuigkeiten unserer Schule und Fotos.

 

Zurzeit sind 295 Mitglieder in der Datenbank registriert, Tendenz steigend. Melek Eker, 11. Klasse, ist eine von ihnen; sie findet, dass „das Alumni-Portal gute Möglichkeiten bietet um sich über meinen späteren Berufswunsch zu informieren. Die Bedienung ist sehr einfach, da man nur einen Beruf eingeben muss und schon bekommt man zahlreiche Möglichkeiten aufgelistet“.

 

Dadurch, dass jeder Schüler oder Ehemalige, der sich einschreiben möchte erst von den Herausgebern bestätigt werden muss und überprüft wird, ob diese Person auch wirklich ein Mitglied der Schule ist oder war, ist das Netzwerk sehr sicher. Außenstehenden ist es nicht erlaubt sich dort einzuschreiben.

 

„Meiner Meinung nach ist das Alumni-Portal eine gute Idee. Ich bin zwar angemeldet, allerdings finde ich, dass noch nicht genügend Mitglieder aktiv sind, und es bei seltenen Berufswahlen noch nicht viele Informationen gibt. Es wäre besser, wenn sich noch mehr Mitglieder einschreiben würden“, so Sarah Hugo aus der Jahrgangsstufe 11.

 

Das Goethe-Gymnasium ist im Umkreis wohl die einzige Schule, die ein solches Portal besitzt. „Das zeigt die Fortschrittlichkeit unserer Schule“, so Melek Eker.

Montag, 29 August 2011 15:30

Lange Gesichter

Von unserer Redakteurin Mara Liebehenz (03.02.2010)

„Hast du schon mit der Facharbeit in den Ferien begonnen?“ „Nein, noch nicht. Und du?“ So oder so ähnlich hörte man nach den Weihnachtsferien einige Schüler auf den Gängen des Goethe-Gymnasiums. Topthema: die Facharbeit.

 

 Facharbeiten-Streik

 

 

„Ich glaube, viele Lehrer hatten kein großes Interesse an unseren Forderungen, beziehungsweise wollten die Sache nicht noch einmal neu aufrollen. Dass das Ganze unter den Teppich gekehrt wurde wundert mich ehrlich gesagt nicht, da ich so eine Sache schon einmal mitgemacht habe“, erklärt Christian Ullrich aus der Jahrgangsstufe 12. Die Enttäuschung über die Entscheidung der Lehrerschaft, die Schüler nicht selbst entscheiden zu lassen, ob sie die Facharbeit schreiben möchten oder nicht, lässt sich bei vielen Schülern nicht verbergen. Auch das Gefühl mit den Forderungen nicht Ernst genommen zu werden, ist für viele Schüler im Jahrgang ernüchternd. „Das Ziel der Schule ist es doch uns auf das spätere Leben vorzubereiten, da kann es nicht sein, dass wir in der 12. Klasse mit 18 oder 19 Jahren nicht für ‚voll' genommen werden und unsere Forderungen mit einem Lächeln in der Schublade verschwinden“, beschreibt die 18-jährige Laura Wetzel. Dieses Verhalten fördere in keiner Weise das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern. 

 

Einfach unter den Teppich gekehrt habe man die Forderungen der Schüler laut Organisator Ralph Meist allerdings nicht. „Nach dem Protest wurde das Ganze in der Schulleitung noch einmal besprochen, was die Aufschiebung der Abgabefrist bewirkt hat“, erklärt er. Man komme den Schülern daher entgegen, da sie nun die Facharbeit nicht mehr komplett in den Ferien hätten anfertigen müssen. „Die Schüler selbst entscheiden zu lassen, ob sie nun die Facharbeit schreiben oder nicht ist jedoch vorerst nicht möglich.“ Man müsse erst einmal einen Durchlauf machen, in dem alle eine Facharbeit schreiben, um zu sehen wie die Sache nun tatsächlich funktioniere. Erst dann könne man über eine Freiwilligkeit entscheiden.  

 

„Für die Schüler hätte es die Möglichkeit geben müssen, ihr Thema und Fach auf jeden Fall frei wählen zu dürfen, natürlich in Absprache mit dem betreffenden Lehrer. Es ist auch klar, dass nicht ein Lehrer einen Ansturm von vielen Schülern bewältigen kann, die ihre Facharbeit bei ihr oder ihm schreiben wollen. Deshalb hätte man eine Maximalanzahl von Arbeiten pro Lehrer festlegen sollen und die Schüler hätten sich dann um einen freien Lehrer in ihrem Wunschfach kümmern müssen“, kritisiert auch Luisa Wagenschwanz, selbst Schülerin der Klasse 12.

 

Nun gut, bezüglich der Facharbeit lässt sich die Stimmung im Jahrgang 12 momentan als durchwachsen beschreiben. Sehr durchwachsen sogar. Die Abgabefrist rückt von Tag zu Tag und von Stunde zu Stunde näher. Und plötzlich wird dem einen oder anderen klar, dass die Proteste nicht hartnäckig genug und vor allen Dingen nicht rechtzeitig in die Wege geleitet wurden. „Die Lehrer haben uns Honig um den Bart geschmiert und wir waren nicht imstande unsere klaren Forderungen zielgerichtet durchzusetzen“, äußert sich Luisa Wagenschwanz auch kritisch gegenüber der Schülerschaft.

 

Dennoch wird sie ihre Facharbeit schreiben. „Trotzdem stehe ich in einem Zwiespalt, da ich den Facharbeiten-Streik immer noch sehr unterstütze, aber letztendlich keine andere Wahl habe als meine Arbeit zu schreiben“, räumt Luisa Wagenschwanz ein. „Ich bin der Meinung, dass mindestens 50% der Schüler sich bereit erklären müssten, die Arbeit nicht zu schreiben. Ansonsten bekommen die drei Leute die hartnäckig bleiben Null Punkte und der Streik hat absolut nichts bewirkt!“

Montag, 29 August 2011 15:30

Ökumenischer Weihnachts-Gottesdienst

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (22.12.2009)

„Das ist wie vierte Stunde nachsitzen vor den Ferien.“ In seinen Einleitungsworten war deutlich Herrn Kräbs Skepsis deutlich zu hören, die sich aber am Ende der Veranstaltung in Luft aufgelöst hatte. Mit Nachsitzen war der ökumenische Weihnachtsgottesdienst des Goethe-Gymnasiums nicht zu vergleichen.

 

 

 Freute sich über das besinnliche Zusammenkommen - Michael Kräbs

 

Es herrschte Ferienstimmung und die Aula war in ein gemütliches Murmeln und in Teelichtschein getaucht. Trotz Ferienstimmung kamen noch einmal viele Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen, sowie zahlreiche Lehrer zusammen um sich auf das zu besinnen, was sie in den Ferien erwartet. Weihnachten steht vor der Tür.

 


 

 Weihnachstgeschichte nach Lukas -

DS 10

 

Unter dem Motto „Es ist Weihnachten und keiner geht hin", eröffnete eine Theatergruppe die Feier. Das Programm war schon wie beim letzten Weihnachtsgottesdienst großartig. Es reichte vom Theaterauftritt der DS-Gruppe aus dem Jahrgang 10, über eine Trompetendarbietung von Macel Gothe bis zu drei Liedern von Les Sirenes, der A-cappella-Gruppe des Goethe-Gymnasiums. Darüber hinaus wurden auch die lyrischen Darbietung von Berat Yilmaz im Poetry Slam-Stil und Lisa Wolfs Soloperformance von „Silent Night" mit gehörigem Beifall gewürdigt. Neben den klassischen Weihnachtsliedern Sang Französisch und Religionslehrerin Rahel Wolf auch einige neuere Weihnachtslieder.

 

 Begeisterte Besucher

 

Bei dieser Vielzahl an wirklich guten Darbeitungen ist es eigentlich verwunderlich, dass die Aula nicht bis zum letzten Platz besetzt war. Nachsitzen sieht anders aus; und so wurde auch der zweite Weihnachtsgottesdienst des Goethe-Gymnasiums ein voller Erfolg und besinnlicher Start in die Weihnachtsferien. 

Montag, 29 August 2011 15:30

DELF

von unserer Redakteurin Lisa Finis (02.12.2009)

Am Freitag wurde die zusätzliche Arbeit der 37 Schüler belohnt, die teilweise schon drei Jahre die Nachmittagsstunden in der Schule verbrachen um an der DELF-AG teilzunehmen. Denn nun können sie stolz ihr Zertifikat in den Händen halten.

 

 Glückliche Absolventen

 

Es ist 13:30 Uhr, als sich die bunte Truppe von Schülern verschiedener Klassen in der Präsenzbibliothek eingefunden hat um ihre Diplome in Französisch abzuholen. Herr Becklas beginnt seine Rede und berichtet was es bedeutet ein solches Diplom erwerben zu können und gibt das Wort weiter an Frau Dr. Klaus, die das Projekt in die Wege geleitet hatte.

 

Das Goethe Gymnasium hat einen großen Erfolg dieses Jahr zu vermelden, denn „Alle 37 Schüler haben ihre Prüfungen bestanden und somit das Diplôme d’études en langue francaise  erworben“, verkündet Frau Klaus stolz. Doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb sie und Frau Moreau über das ganze Gesicht strahlen: „Wir sind nun das Prüfungszentrum der mündlichen Prüfungen von Nordhessen!“

 

 

 Frau Moreau und Frau Dr. Klaus

 

Zwar konnten die Schüler davor schon ihre schriftlichen Prüfungen an unserer Schule ablegen, konnten allerdings den mündlichen Teil nicht an unserer Schule absolvieren.

Es gibt vier Diplome, die auf dem schulischen Weg erreicht werden können: Die Stufen A1 und A2 dienen als Vorbereitung auf die Stufen B1 und B2. Wenn man diese Qualifikation erreicht hat, ist es möglich an Französischen Universitäten zu studieren.

 

Nadia Rassuli hat ihr A2 Diplom erhalten und sagt: „Ich habe jetzt schon Angst vor der B2 Prüfung“, obwohl sie ihr jetziges Zertifikat mit 97 von 100 Punkten erreicht hat. Generell scheint es sich um einen sehr Leistungsstarken Kurs zu handeln, kaum jemand ist unter 80 Punkte gekommen. „Ich will wahrscheinlich nicht in Frankreich studieren, aber ich brauche das Diplom trotzdem, denn ich will Linguistik in Englisch und Französisch studieren“, sagt Tobias Armbröster auf der 11 Klasse.

 

Dieses Angebot ist von großem Nutzen für die Schüler, dennoch ist auch hier ein kleiner Haken an der Sache. Die Schüler müssen für jedes Zertifikat die Kosten der Prüfung selbst zahlen. Diese sind jedoch recht gering und für alle Französischbegeisterten eine Investition wert.

 

Frau Klaus sowie Frau Moreau betonen immer wieder, dass sie zusammen mit dem Institut in Mainz arbeiten und dass auch die Kooperation noch nie zu Problemen oder ähnlichem geführt hätte. Durch deren Unterstützung hat unsere Schule es zu der Führenden in ganz Nordhessen geschafft und wird wohl, wenn die Teilnehmerzahlen bei dieser hohen Leistung bleiben, es im Sprachbereich Französisch noch weiter bringen.

Montag, 29 August 2011 15:26

Bienvenidos!

von unserem Redakteur Schahin Saket (25.11.2009)

Fast jedem sind die Beiden schon aufgefallen. Seit fast zwei Monaten verschönern die beiden bolivianischen Zwillingen Maria und Ximena so manch einem den stressigen Schulalltag mit ihren fröhlichen Lächeln.

 

Die beiden bolivianischen Zwillinge Maria und Ximena -

wie immer mit einem Lächeln!

 

In ihrer Heimatstadt Santa Cruz besuchen die beiden Zwillinge eine deutsche Schule, um neben Spanisch und Englisch eine weitere Sprache zu lernen. Auch deshalb interessierten die beiden sich für einen Austausch mit Deutschland, der durch die freundliche Unterstützung von unserem Englisch- und Geschichtslehrer Herrn Beuchel ermöglicht werden konnte.

 

„Wir leben gerade bei unserer sehr freundlichen Gastfamilie Zeh in Kaufungen und wurden bisher von allen sehr lieb aufgenommen. Herr Beuchel kümmert sich auch ganz oft um uns - mit ihm backen wir ab und zu oder schauen uns Kassel an“, beschreibt Ximena mit einem Lächeln. „Aber auch von den Lehrern und Schülern wurden wir total gut aufgenommen, keine Spur von Fremdenfeindlichkeit oder so!“

 

Die Beiden nutzen ihre Zeit hier in Deutschland, um sich neben Kassels Sehenswürdigkeiten auch noch Städte wie Frankfurt, Hamburg oder Berlin anzusehen. Dennoch sei Kassel für die beiden eine schönere Stadt als beispielsweise die Großstadt Frankfurt, da sie hier in einem grünen Park joggen und abends auch mal ins Kino gehen könnten.

 

„Besonders cool finden wir die deutsche Pünktlichkeit! In Bolivien heißt es zwar, man treffe sich um beispielsweise um drei Uhr, aber oft wird daraus in Wirklichkeit fünf Uhr oder später“, erzählt Maria. „Auch ist hier das Essen super lecker, vor allem die Schokolade!“ Neben ihrem neuen Lieblingsgericht Jägerschnitzel mit Pommes und dem durch Herrn Beuchel erweckten Interesse an Geschichte, nehmen die beiden also viele weitere interessante Erfahrungen und Erkenntnisse mit nach Bolivien.

 

Für ihren weiteren leider sehr kurzen Aufenthalt von zwei Monaten wünscht die Umlauf-Redaktion ganz viel Spaß und weitere interessante Erlebnisse!

Montag, 29 August 2011 15:26

SV-Eine verpasste Chance

von unserer Redakteurin Gianna Dalfuß (15.11.2009)

Schüler denken oft, dass sie sich an der Schulpolitik nicht beteiligen können, daher versuchen viele nicht einmal Einfluss auf das Schulgeschehen zu nehmen. Sie fügen sich den Vorgaben, nach der Devise „Lehrer sitzen immer am längeren Hebel“. Dabei vergessen sie die wichtigste demokratische Errungenschaft der Schüler: Die Schülervertretung (SV)

 

 

 Unser SV-Kasten

 

Wir haben Schüler und Lehrer gefragt, was sie unter SV verstehen und die Definition

scheint jedem klar zu sein. „Die Schülervertretung vertritt die Interessen der Schüler und beeinflusst das Schulleben.“

 

In den letzten Jahren gab es viele Projekte der SV, die den tristen Schulalltag „bunter“ machen sollten. Ein Beispiel ist das Frühlingsfest für die Jahrgänge 5-8, das schon jahrelange Tradition hat. Es gibt aber auch immer wieder neue Ideen, wie den Talentwettbewerb, der letztes Jahr statt fand und mit prominenter Jury und hervorragenden Acts überzeugte. Von dem Erlös wurde eine „Ökobank“ angeschafft, die nun ein farbenfroher Kontrast zu den Pavillions ist. Diese Projekte sollen auch in Zukunft weitergeführt werden. Hoch motiviert macht sich Erik Tuchtfeld, unsere neuer Schulsprecher ans Werk, denn er hat viele neue Pläne. „Ich möchte den Ausbau der W-Lan Zugriffspunkte unterstützen, damit auf jeder Etage an Computern gearbeitet werden kann. Außerdem setze ich mich dafür ein, dass G8-Schüler keine Hausaufgaben mehr bekommen und sie so entlastet werden.“

 

Trotz des Engagements unseres Schulsprechers waren die Meinungen geteilt, als ich Schülerinnen und Schüler gefragt habe, wie die SV an unserer Schule umgesetzt wird. Einige äußerten sich zwar positiv über die Arbeit der Schülervertretung, doch viele sind unzufrieden. Es würden nur unnötige Entscheidungen getroffen, außerdem habe im Endefekt die Schulleitung das letzte Wort. Hinzu kommt, dass nur wenige Schüler interressiert seien und die SV nur zur Befriedigung des Demokratiegefühls diene. Genau das ist das Problem, wie der Lehrer Herr Wiemeyer bestätigt: „Die Schülervertretung wird von Schülern und Lehrern falsch verstanden und nicht ernst genommen!“ Es geht sogar so weit, dass Schüler, die sich engagieren für verrückt erklärt werden, weil sie sich die zusätzliche Arbeit machen. 

 

Die SV müsste von Schülern und Lehrern ernster genommen werden, denn besonders die Schüler merken nicht, dass sie die Chance etwas zu bewegen verpassen.

von unserer Redakteurin Lisa Finis (09.11.2009)

Seit diesem Schuljahr ist Frau Jochheim die Leiterin des Nebengebäudes unserer Schule in der Schützenstraße. Darum haben wir sie zu einem Interview gebeten.

 

Die allseits beliebt Biologie- und Chemielehrerin Frau Jochheim ist seit Beginn des Schuljahrs 2009/2010 in die Fußstapfen des ehemaligen Zweigstellenleiters Herrn Eberhardt getreten.  In einem kurzen Interview hat sie uns fünf Fragen beantwortet:

1. Warum haben Sie sich auf diese Stelle beworben?
„Ich habe mich bereits vor Jahren beworben. Daher wusste man von meinem Interesse an der Stelle. Als sie jetzt vakant wurde, bin ich gefragt und dann auch eingesetzt worden.“

 

Frau Jochheim

2. Was hat sich in Ihrem Schulalltag verändert?
„Ich habe noch keine endgültigen Infos wegen der Entlastung. Mein Arbeitstag beginnt um 7.30Uhr und endet um 15.30Uhr. In dieser Zeit ist ja auch Unterricht.“

3. Haben Sie sich schon gut in Ihrer Rolle als Zweigstellenleiterin eingelebt?
„Eingelebt habe ich mich schon. Manche Tage sind stressiger als andere. Ich muss mich noch in vieles einarbeiten. Frau Drubel ist dabei eine große Hilfe und Stütze.“

4. Haben Sie schon eine Vorstellung, ob und was Sie an unserem Nebengebäude ändern wollen?
„Ja, einiges wird sich ändern: Wir bekommen eine 1€-Kraft zur Hilfe bei der Aufsicht über die Spiel- und Sportgeräte und den Aufenthaltsraum. Außerdem gibt es demnächst eine Beschilderung der Gebäude Wimmel- und Schützenstraße. Wir werden noch enger mit der Polizei zusammenarbeiten und Präventionsprogramme durchführen.“

5. Denken Sie, dass es eine große Umstellung wird wenn ein neuer Schulleiter an unserer Schule sein Amt antritt?
„Es kommt darauf an, wer der neue Schulleiter sein wird. Ein schulfremder Bewerber, zum Beispiel, wird schon gewisse Vorstellungen haben. Wir warten erst einmal ab, bis wir Näheres wissen.“

Vielen Dank für Ihre Antworten und viel Erfolg in Ihrem neuen Amt.

Montag, 29 August 2011 15:26

Auszeichnung der Schülermentoren

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (27.10.2009)

In einer kleinen, aber feinen Runde wurden am Dienstag neun Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums für ihre freiwillige Mitarbeit am Pilotprojekt „Schülermentoren“ ausgezeichnet.

 

 

 Die Schülermentoren - oben v.l.n.r.: Steffen Friedrich, Paul Skerra, David Müller, Erik Tuchtfeld; unten: Erik Schwarz, Jessica Müller, Nina Gill; es fehlen: Michelle Baum, Adrian Bravo Sanchez;

Des weiteren: Herr Hörold, Herr Asmus, Frau Kühn, Herr Becklas;

Herr Scholz, Herr Müller

 

50 Stunden an Wochenenden haben engagierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 und 11 an dem Projekt des Hessischen Kultusministeriums mitgearbeitet. Unter Leitung der Sportlehrer Marion Kühn und Klaus Müller wurden die jungen Mentorinnen und Mentoren in Bereichen der Trainingsgestaltung, dem Umgang mit Gruppen und weiteren wichtigen Elementen im Umgang mit anderen Schülern geschult. Die Entlassung in ihre Aufgaben wurde am Dienstag, den 27. Oktober in einem kleinen Rahmen mit Buffet, Sekt und natürlich Urkunden gefeiert.

 

Nun sollen sie unter anderem bei der Betreuung von AGs mithelfen und Sportveranstaltungen des Goethe-Gymnasiums mit organisieren. Die Ausbildung ist auch hinsichtlich der weiteren aktiven Beteiligung in ihren Vereinen und als Einstieg in den Trainerberuf nützlich.

 

Im Rahmen dieser Veranstaltung äußerten der HKM-Ratsleiter „Schulsport und Gesundheit“ Herr Thomas Hörold, der Schulfußballbeauftragte des Hessischen Fußball-Verbandes Herr Stefan Asmus und der Sportrat von staatlichen Schulamt Thomas Scholz ihren herzlichen Dank gegenüber den Schülern und den betreuenden Lehrern. Die Veranstaltung wurde vom Förderverein unserer Schule mit organisiert und finanziert.

Montag, 29 August 2011 15:26

UMLAUF erneut erfolgreich

von unserer Redakterin Mara Liebehenz (21.10.2009)

Der UMLAUF ist und bleibt eine der besten Schülerzeitungen Hessens. Bei der Preisverleihung am 17. September nahmen vier UMLAUF-Redakteure die zahlreichen Preise entgegen.

 

 Die glücklichen Gewinner: Mara Liebehenz, Steffen Engelbrecht,

Alisa Schmitz und Schahin Saket

 

Beim diesjährigen Schülerzeitungswettbewerb 2009 der Jugendpresse Hessen sahnte der UMLAUF wieder zahlreiche Preise ab. Bei dieser Veranstaltung werden jährlich die besten Schülerzeitungen aller Schulformen prämiert. Unter den Augen der Vertreterin des Amerikanischen Konsulats, die den Sonderpreis zum Thema „Wie hat Barack Obama die Welt verändert“ verlieh, nahmen unsere Redakteure im Anschluss gleich vier Preise entgegen.

 

In der Kategorie „Beste Schulzeitung der Gesamtschulen mit Sek. II und Gymnasien konnte der UMLAUF den zweiten Platz belegen und musste sich lediglich der Schülerzeitung „Möeh“ aus Kronberg geschlagen geben. Souverän konnte sich jedoch die Internetseite des UMLAUF behaupten und räumte den ersten Platz ab.

 

 

 Der beste Einzelartikel kam von

Schahin Saket

 

Der größte Erfolg waren jedoch die Erstplatzierungen in der Kategorie „Beste Einzelartikel“. Steffen Engelbrecht und Schahin Saket räumten die ersten Plätze ab. Steffen Engelbrecht wurde mit seiner Glosse „Goethe XXL“ zweiter und Schahin Saket mit seiner Reportage „Leben mit doppelter Kultur“ glanzvoll Erster. Damit gewinnt er auch das zweiwöchige Praktikum bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und darüber hinaus wurde auch ein Auszug seines Artikels in der HNA abgedruckt.

 

Montag, 29 August 2011 15:25

Der neue Schulsprecher

von unserer Redakteurin Julia Müller (05.10.2009)

Seit dem 18. September 2009 hat das Goethe-Gymnasium einen neuen Schulsprecher. Erik Tuchtfeld aus dem Jahrgang 10 über nimmt dieses verantwortungsvolle Amt. Wir haben ihn zum Interview getroffen und nachgefragt, wie er sich seinen Job vorstellt und was er gerne erreichen möchte.

 

 

Der neue Schulsprecher

Erik Tuchtfeld

 

Am 18. September wurde der 15-jährige Erik Tuchtfeld aus der Klasse 10e zum neuen Schulsprecher gewählt. Ganz spontan entschloss sich der Schüler, der sich selbst als ehrgeizig, hilfsbereit und fröhlich beschreibt, für die Wahl dieses verantwortungsvollen Jobs zu kandidieren. Er beeindruckte die Vertreter und Vertreterinnen aus den einzelnen Klassen mit dem Ziel, das Angebot an Schüleraustauschen zu vergrößern und bekam dafür nicht nur großen Applaus, sondern wurde auch mit großer Mehrheit gewählt.


Im Interview gesteht Erik bei der Frage, was er dachte, als feststand, dass er gewonnen hat: „Ich habe es zuerst gar nicht realisiert, dann habe ich mich aber sehr gefreut!“  Haben ihn Lehrer auf seine Wahl angesprochen? „Natürlich! Ich habe sehr viele Glückwünsche bekommen!“ Auch von Schüler sei er oft angesprochen worden. Das sei aber gar nicht so schlimm gewesen, wie man sich das vielleicht vorstellt. Er beschreibt es als ein ungewohntes, aber schönes Gefühl.

 

Er hatte nach der Wahl bedenken nicht ernst genommen zu werden. Er sei ja erst im Jahrgang 10 und seine Vorgänger waren meist aus der Oberstufe. Dass er aber noch so jung sei, sehe er auch als Vorteil. So könne er das Amt länger begleiten und deswegen auch langfristig mehr bewegen. Zudem sei er sozusagen die Mitte zwischen den Jahrgängen 5 und 13, wodurch er besser zwischen den Jahrgängen vermitteln könne. Seine Arbeit sei nicht einseitig und sie würde deswegen auch alle etwas angehen.


Erik beschreibt sein neues Amt als sehr verantwortungsvoll. „Mir liegen Aufgaben, die gewissenhaft zu erledigen sind“, antwortete er auf die Frage, warum er sich nominieren ließ. Außerdem will er etwas verändern. Er hat viele Ideen und auch die Bereitschaft, sie durch zu setzten, was genau ihn zu dem Richtgen für diesen Job mache.

 

In seiner Zeit als Schulsprecher möchte Erik zum einen das Gebäude verschönern, aber auch die Dinge weiterführen, die die SV schon begonnen hat. Dazu gehört zum Beispiel auch der Talentwettbewerb. Bei der SV-Gesamtsitzung am 18. September sprach er zudem davon, sich für mehr Schüleraustauschangebote einzusetzen. Was das betreffe, habe sogar er schon mit Herrn Beklas gesprochen. Sie wollen zuerst sehen, was momentan andauernde Austauschprogramme bringen bzw. ob man tatsächlich einer großen Anzahl von Schülern eine Absage auf Grund der begrenzten Anzahl von Plätzen erteilen müsse. Es seien langfristig vor allem mehr Angebote mit englischsprachigen Ländern wie die USA, Kanada, England und Neuseeland geplant. Aber auch die Möglichkeit eines Austausches nach Frankreich solle es in Zukunft geben.


Die Frage, ob er mehr Stress habe als früher, bejahte Erik. Er habe viel zu tun und jede Menge außerschulische Termine, er betonte aber, dass dies alles positiver Stress sei und ihm seine Arbeit viel Spaß bereite.

Ich bedanke mich bei Erik für dieses Gespräch und wünsche ihm im Namen der Umlauf-Redaktion viel Erfolg.

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