GoethesFaust

GoethesFaust (528)

Montag, 29 August 2011 15:21

Notfallplan Amoklauf

von unserer Redakteurin Lisa Finis (20.03.2009)

Der Amoklauf am 11. März 2009 in Winnenden hat an allen Schulen für Entsetzen gesorgt. Fast jeder ist mit den Gedanken bei den Angehörigen und Opfern, doch ist vor allem die Frage aufgekommen: Was ist, wenn so etwas an unserer Schule passiert, haben wir auch einen Notfallplan? Aus diesem Grund haben wir uns an die Schulleitung gewandt und haben Herrn Becklas um ein Gespräch gebeten.

 

Guten Tag Herr Becklas vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns nehmen.

 

Gibt es einen Notfallplan am Goethe-Gymnasium?

Ja, wir haben einen Notfallplan.

 

 

 Leere Flure an den Schulen ...

 

Wann ist dieser in Kraft getreten?

Seit dem Amoklauf am 26. April 2002 in Erfurt ist es ein Thema, und seit diesem Zeitpunk haben wir uns auch darauf vorbereitet. Kurz danach haben wir auch die Aufgaben aufgeteilt und das Szenario durchgespielt.

 

Was beinhaltet dieser Plan?

Wir haben Notfallnummern an zur Polizei und an die Dienstbehörden in Kassel und Wiesbaden. Außerdem können wir, falls das Treppenhaus blockiert sein sollte, alle Schüler und Lehrer aus allen Stockwerken nach draußen bringen, ohne durch das Treppenhaus zu müssen, wenn das nötig seien sollte.

 

In Winnenden gab es eine Lautsprecherdurchsage, wir haben überhaupt keine solche Anlagen.

Ja, wir sind gerade dabei die Kommunikationsanlagen zu verbessern und überlegen, ob wir vielleicht auch Lautsprecher einbauen lassen. Generell ist für dieses Problem eine Lösung in Entwicklung. Wir sind uns nur sicher, dass wir keine Aufrüstung wollen, indem wir Metalldetektoren an den Türen anbringen und die ganze Schule durch Kameras überwachen lassen wie in einem Hochsicherheitsgefängnis.

 

Haben sie den Plan nach einem bestimmten Schema aufgebaut, z.B. wie die meisten Amokläufer vorgehen?

Wir hatten uns mit der Polizei in Verbindung gesetzt aber die haben gesagt, dass es kein bestimmtes Schema gäbe, denn die Amokläufer würden meist aus den verschiedensten Schichten kommen und aus den unterschiedlichsten Gründen handeln.

 

Wird es demnächst eine Konferenz geben, bei der nochmal mit allen Lehrern darüber gesprochen wird?

Mitte Mai werden Herr Ruppert, der Sicherheitsbeauftragte, und ich Lehrgänge zu diesem Thema besuchen, wie alle Schulen aus Kassel. Danach werden wir eine Konferenz einberufen.

 

 

Danke für das Gespräch.

Montag, 29 August 2011 15:21

Direktor Gries geht

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (08.03.2009)

Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern: Direktor Waldemar Gries verlässt das Goethe-Gymnasium. Wie es zu dieser Entscheidung kam und wohin er jetzt geht, dazu befragte ihn unser Chefredakteur Steffen Engelbrecht.

Das Interview als Mp3-Podcast können sie hier [13,1 MB, 9 Minuten] öffnen.

Montag, 29 August 2011 15:21

Konzert vor ausverkauftem Haus

von unserer Redakteurin Berit Wenzel (28.02.2009)

Die Menschen drängen sich in Strömen durch die Tür der Aula. Es zeigt, etwas Besonderes findet statt - das Schulkonzert. Die Veranstaltung lockte Kinder, Eltern und viele Lehrer zur späten Stunde noch in die Schule.

 


Gute Laune auch auf der Bühne, hier in thematischem Schoko-Braun

 

 

Mit wenigen Minuten Verspätung ging es los. Die Aula war bis auf den letzten Platz besetzt, dass Manche sogar stehen mussten. Das ausliegende Programm klang sehr vielversprechend:  "Auf die Talente und die neue Schulband freue ich mich besonders", hörte man einige Zuschauer sagen. Nach einem kurzen Empfang durch Herrn Reitinger, der einen "angenehmen und unterhaltsamen Abend" versprach, ging es dann auch endlich los.

 

Zuerst war der Unterstufenchor an der Reihe. Die Kinder sangen nicht nur, sondern spielten dazu Cajon und Boomwhackers. "Das haben sie gut arrangiert", so Melanie Börner aus der 9. Klasse.

Auch der Kaufrausch-Rap von Diana Renpenning, Diana Al-Galqamouni und Basak Ozongüney aus der siebten Klasse kam gut bei dem Publikum an. "Den Song haben wir von unserem Musiklehrer bekommen, nur die letzte Strophe wurde selbst geschrieben", so Basak. Jacqueline Gängler war leider krank und konnte nicht mit auftreten, doch die drei Mädchen haben das beste aus der Situation gemacht.

 

 
 Marcel Gothe (10a) spielte "My Way"  

Dimitri Doroschenko setzte sich ans Klavier und fing an zu spielen. Trotz leichter Aufregung spielte er traumhaft schön. Die Finger flogen nur so über die Tasten. Jedoch erzählte Achtklässer Dimitri nach seinem Auftritt, dass er vor lauter Aufregung sogar Fehler gemacht hatte. "Er sitzt jeden Tag ungefähr zwei Stunden am Klavier", berichtete seine stolze Mutter.

 

Für eine Überraschung sorgte der Musikkurs 12 von Herrn Reitinger, der nicht nur mit einer selbstkomponierten Sprechfuge, sondern auch mit einer zeitgenössischen Variation derselben das Publikum zunächst verwirrte, dann aber blenden unterhielt.

 

Les Sirènes, der Oberstufenchor,  wurde ebenfalls von Vielen schon vor der Veranstalltung herbeigesehnt. Diesen Druck spürten auch die Sängerinnen. Tülay Sevim, eine A-cappella-Sängerin, erzählte: "Ich bin total aufgeregt, weil schon viele gute Leute aufgetreten sind und ich Angst habe, dass etwas schief geht." Doch das Publikum war begeistert.

Kurz vor der zwanzigminütigen Pause führte Herr Reitinger seine beiden Chöre auf der Bühne zusammen. "Es war mal etwas anderes, ein sehr guter Abschluss zur Pause", so die Neuntklässlerin Polina Schneider.

In der Pause berichtete Frau Horchler begeistert: "Ich interessiere mich für Musik; bei dieser Veranstaltung ist für jeden etwas dabei, weil alles unterschiedlich ist - eine gute Mischung." Und Herr Fohrmann ergänzte: "Obwohl das Goethe-Gymnasium keine spezielle Schule für Musik ist, ist alles gut organisiert!"

 

 
 Berat Yilmaz (Jahrg. 12) gab einen neuen Poetry Slam zum Besten  

Nach der Pause erreichte die Stimmung einen erneuten Höhepunkt, als die Gewinner des Talentwettbewerbs, Yanick Orf, Jana Mendel und Xavier Moussa ihre preisgekrönten Auftritte wiederholten.

 

Paradies Bathaee, der Sängerin der Schulband, konnte man die Aufregung schon ansehen, was sie dann auch bestätigte. "Ich hatte schon viele Balett- und Hip-Hop-Auftritte, aber ich habe noch nie vor so vielen Leuten gesungen. Aber es ist cool, dass so viele gekommen sind. Meine Familie und viele Freunden sind auch da." Doch wie kam es nach einem Jahr wieder zu einer Schülerband? "Ich wollte umbedingt in einer Band singen, weil ich schon seit ich ein Baby war singe, und dann habe ich Herrn Scheer überredet. Nach und nach ist die Band dann entstanden." Zum Schluss erzählte sie noch, dass der Auftritt "total cool sein wird".
Als dann endlich die Schulband auftrat, war das Publikum total hingerissen. Obwohl einige Zuschauer schon gingen, da es schon spät war, rockte die neue Schulband und das Publikum hatte sichtlich Spaß: Sie sangen die gecoverten Songs mit, klatschten im Takt und bejubelten die Band nach jedem Song. "Man merkt, dass sich Paradies auf der Bühne total wohlfühlt, sie rockt richtig ab", so Melanie Börner, 9. Klasse. Tobias Haag aus der 11. Klasse und selbst Gitarrist bestätigt: "Die Gitarrensoli waren richtig gut!"

 

Die Schulband, aus Paradies Bathaee, Jonathan Bock, Lennart Ritz und Simon Kniffert, war ein perfekter Abschluss für einen gelungenen Abend.

 

von unserer Redakteurin Alisa Schmitz (24.02.2009)

Was sich wie eine großes Kompliment von Jury-Mitglied Arnold Hupe anhört, ist auch so gemeint: Der Talentwettbewerb war ein voller Erfolg!

 

Die drei Sieger des Talentwettbewerbs: Janick Orf,

Xavier Amin Moussa & Jana Mendel

 

"Die Goetheschule hat so viele Talente, dass hätte ich gar nicht gedacht!", platz es aus Frau Jochheim heraus. Die SV-Leiterin ist begeistert von ihrer Truppe und den Jugendlichen, die sich auf die Bühne trauten: "Die SV ist unheimlich spitze. Die haben das alles selbst auf die Beine gestellt. Echt klasse."

 

Doch hinter der Organisation steckte auch viel Stress und Aufwand. "Es war ein Chaos. Aber es hat trotzdem super geklappt", erklärt Lin Brede, Mitglied der SV und Ideenträgerin des Talentwettbewerbs. "Sam und ich hatten die Idee, auch mal die Talente an unserer Schule vorzustellen. Ich kannte das ganze Spektakel aus meiner alten Schule, doch hier hat es um Längen besser geklappt. Ich habe die Aula noch nie so voll gesehen", erzählt sie erleichtert. Sie, Diem Linh Nguyen und Sam Mohajer-Sabor haben den Abend moderiert und auch wenn es hier und da ein paar kleine Pannen gab, haben sie alles mit viel Charme und Engagement gemeistert.

 

 

Berat Yilmaz beim "Poetry-Slam"

 

Vor allem die Talente, die auf der Bühne hantierten, haben einiges geleistet. Von Mädchen-Bands aus der 5. Klasse bis hin zu Tänzern aus der Oberstufe, alles war vertreten und aufgeregt. Man konnte Clowns beobachten, die sich um eine Banane stritten, junge Turnmeisterinnen und Musik kam natürlich auch nicht zu kurz.

 

Es gab außergewöhnliche Talente, wie zum Beispiel den Achtklässler Dimitri Doroschenko, der mit seinem furiosen Klavierstück ein Niveau auf Bundesebene vorlegte. Corin Freyer dagegen aus der 11 entführte das Publikum in eine Welt voller Farben und Mystik mit seinen bunt leuchtenden Poys. Leider konnte er seine übliche "Flammen-Nummer" nicht aufführen, da in der Aula offenes Feuer verboten ist.

 

Mit der Macht der Wörter verzauberte Berat Yilmaz die Zuschauer, da er ihnen mit seinem "Poetry-Slam" fast die Sprache verschlug. Er selbst erklärte mit den Worten "Richtig gut, richtig gut!" seine Liebe zu dem Sprachgesang. Nicht nur "Poerty-Slam" sondern auch deutscher Rap war vertreten, vorgeführt von dem Achtklässler Ata und Emre aus dem Jahrgang 10.

 

Doch am Ende konnte es nur drei Sieger geben, ausgewählt von einer nicht ganz unprominenten Jury: dem Geschäftsführer der Dierichs Mediengruppe (HNA) Harold Grönke, dem allbekannten DJ Blackskin und dem Kinderanimateur Arnold Hupe. Sie kürten zum Schluss die Gewinner der UNter-, Mittel- und Oberstufe.

 

In der Unterstufe gewann Janick Orf aus der 6e, der mit seiner Hip-Hop Tanz-Einlage nicht nur der Jury bewies, dass gutes Tanzen nichts mit Alter zu tun hat. Die Siegerin der Mittelstufe wurde Jana Mendel aus der 7e, die mit ihren akrobatischen Turnkünsten den Zuschauern den Atem raubte. Sie konnte ihren zierlichen Körper weiter dehnen, als manch Einer für möglich hielt.

 

 

Die Preisübergabe durch DJ Blackskin

 

Xavier Moussa war nicht nur der Gewinner der Oberstufe, sondern auch der allgemeine Sieger des Wettbewerbs. Mit seiner Tanzeinlage faszinierte er alle dermaßen, dass nichts anderes mehr üblich blieb als eine Zugabe zu verlangen. "Es war unglaublich anstrengend und ich hätte nie gedacht, dass ich das Ganze gewinne", erklärt schwer atmend. "Ich hatte meine Show erst eine Woche vor dem Wettbewerb umgestellt, trotzdem hat es einigermaßen so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe", ergänzt er mit einem leichten Grinsen. Er bekam als Preis eine kleine Trophäe aus Glas mit einem eingebauten Mikrofon. Alle drei bekommen noch einen Goethe-Gymnasium Pullover mit der Aufschrift "Sieger beim Talentwettbewerb" und dürfen sich auf weitere Auftritt, unter anderem beim nächsten Schulkonzert, freuen.

 

Im Endeffekt war natürlicher jeder ein Gewinner. Schließlich muss man erst einmal den Mut aufbringen, sich überhaupt auf eine Bühne zu stellen und sich vor so einem großen Publikum zu beweisen. "Ich fand den ganzen Talentwettbewerb super! Jeder hatte es verdient auf der Bühne zu stehen", sagt Marjan, Schülerin der Jahrgangstufe 12, begeistert, "Der muss auf jeden Fall nächstes Jahr wieder stattfinden!"

 

Montag, 29 August 2011 15:20

Faschingsfeier

von unserer Redakteurin Atlanta Eckhardt (22.02.2009)

Für geringen Eintritt bekamen Schüler der Klassen 10 bis 13 am Freitagabend in der Aula des Goethe-Gymnasiums eine mit viel Aufwand gestaltete Faschingsfeier zu sehen. Nicht nur die kreativen Kostüme, sondern auch die toll gestaltete Aula waren ein echter Blickfang.

 

 Schüler aus der 13. Klasse - wer hätte das gedacht?

 

Filmplakate von bekannten und beliebten Filmen schmückten die Wände bis hoch zur Aula ganz im Stil von Hollywood. In einem Nebenraum wurden Getränke und Essen verkauft und auch der Service einer Garderobe war vorhanden. In der Aula angekommen traf man zum Beispiel auf Pikatschu, Amy Winehouse, Bart Simpson und den Joker, den Schurken aus „Batman".

 

Der erste Programmpunkt war eine Modenschau unter dem Motto „Inside Hollywood". Jeder der wollte, konnte sich dazu anmelden auf dem Laufsteg zu laufen und posieren und sich letzten Endes einer Jury zu stellen. Viele legten dabei eine tolle Show hin, die sehr beeindruckte und deswegen auch eine hohe Punktzahl von der Jury zum Ergebnis hatte. Die Gewinnerin der Modenschau war eine Elbe der Klasse 13, die ein Freigetränk gewann.

 

Im Laufe des bunten Abends wurden Tombola-Lose verkauft, zu gewinnen gab es eine gesponsorte Digital-Kamera und einen iPod. Die Preise wurden von  Waldemar Gries, dem Schulleiter, überreicht. Musikalisch unterstützt und somit voll und ganz abgerundet wurde der Abend von der Band „Bun Fight".

 

aus unserer Redaktion (19.02.2009)

Am kommenden Wochenende (20./21.02.09) findet in Darmstadt die Landesolympiade Mathematik statt. Auch in diesem Jahr stammt ein Teilnehmer vom Goethe-Gymnasium: Nicolas Schüler aus der 5c. Er setzte sich gegen etwa 330 andere Mitbewerber durch und gehört damit zu den besten Mathematik-Schülern Hessens.

 

Herr Imhof gratuliert Nicolas Schüler (5c) zum bisherigen Erfolg


Die Mathematik-Olympiade beginnt immer Anfang September mit einer Hausaufgabenrunde. Wer diese gut besteht, darf anschließend an der zweiten Stufe teilnehmen, einer vierstündigen Klausur an unserer Schule.  Alle Ergebnisse dieser Klausur müssen nach Darmstadt zum Zentrum für Mathematik gemeldet werden, das daraus eine hessenweite Rangliste erstellt. Die besten 20 jeder Jahrgangsstufe werden dann Mitte Februar nach Darmstadt zur Landesrunde eingeladen, um dort eine bzw. zwei weitere vierstündige Klausuren zu schreiben.

Nicolas gehört schon jetzt zu den zwanzig besten Schülern aller Klassen 5 aus ganz Hessen - und wir drücken ihm die Daumen, in Darmstadt einen ersten Platz zu erreichen!

 

 

Übrigens: An unserer Schule finden noch weitere Wettbewerbe statt: In der "Biber-Woche" 2008 haben die Schüler der Informatik-AG bei Herrn Imhof am Biber-Wettbewerb teilgenommen. Dieser beschäftigt sich mit Grundfragen der Informatik und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Teilnehmer unserer Schule konnten fast alle einen dritten Platz erreichen und wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet.

 

 Erfolgreiche Biber von links nach rechts: Lukas Thiede (9b), Najib Habibi (9b), Erik Tuchtfeld (9e), David Weißenborn (9b), Yannick Schubert (9b), Adrian Reinhardt (9c), Caroline Linß (9c), Tim Grotstück (9c), Belinda Hähner (9c), Carina Skibba (9c); es fehlte: Miriam Gerstel (9c)
Montag, 29 August 2011 15:20

Frühlingserwachen

von unserem Redakteur Schahin Saket (18.02.2009)

Die Aula füllte sich allmählich. Keltische Musik,rhythmisch und kämpferisch, begleitete das Schauspiel. Die Zuschauer und Zuschauerinnen mussten sich einen Platz auf einer der beiden Seiten der Aula aussuchen und saßen dann den anderen Zuschauern/innen gegenüber. Am Ende der großen Aula stand sie, die pompöse Bühne- poppig und fetzig geschmückt- und Vorne stand sogar eine Weitere- eine dezente, schwarze, kleinere Bühne. „Arena Bühne“ wird so etwas in der Sprache der Schauspielerei genannt, doch ist es ungewohnt für einen Theater-Laien. Schnell wurden noch die letzten kleineren Einstellungen vorgenommen und nach einem kurzen Vorspann war das Stück schon in vollem Gange.

 

Froh und erleichtert nehmen die Schauspieler/innen ihren Beifall entgegen



Die Schüler und Schülerinnen des DS-Kurses von Hern Lück nutzen ihre Chance und setzten das Stück „Frühlings Erwachen" in eine neue moderne und gelungene Fassung.

Das Stück, geschrieben von Frank Wedekind, handelt von Teenagern und deren Problemen, aber all dies nicht in der Neuzeit, sonder um 1890 unter den Bedingungen einer rigiden Gesellschaft. Die Jugendlichen müssen ihre Sexualität und die Aufklärung selber meistern und treffen dabei auf Probleme, die mit starker Unsicherheit verbunden sind. So wird Wendla (Anna-Lina Etzold) ungeahnt schwanger, Moritz (Matthias Bürger) hat keine Ahnung von sexuellen Aspekten und leidet darunter, Martha (Cathrin Sachs) erfährt Schläge von ihrem Vater und Hänschen Rilow (Thomas Tatzel) entdeckt homosexuelle Gefühle.

Genau dieses Szenario schauen sich die Jugendlichen aufgrund einer Deutsch-Hausaufgabe als DVD an. Und somit entsteht die neu interpretierte Version des Stückes Frühlingserwachen:

 

 
Moritz entdeckt seine Sexualität  

Während auf der kleinen Bühne vorne in der Aula die „DVD" von Schülerinnen und Schülern aufgeführt wird, sitzen hinten auf der zweiten Bühne die Jugendlichen, die sich diese DVD anschauen. Die modernen Jugendlichen Wendy (Nathalie Krug), Irina (Tuba Bahro), Michi (Mirko Tandara), Mandy (Karima Hayati), Moritz (Nicolai Sprenger), Jacqueline (Tanses Karadag) und Sven (Enes Sancar) verkörpern viele Stereotypen der heutigen Jugendlichen: Irina die Prüde, Michi der Mädchenschwarm und Mandy die Zicke.

 

Schnell wird das fast nur aus Schüler bestehende Publikum in den Bann des hervorragenden Stückes gezogen. Witzig und authentisch werden die Probleme der Sexualität, Schwangerschaft und des Mobbings vorgeführt und durch viele kleine Gags dargestellt. Die Jugendlichen, die als Aufgabe haben ein Referat über Frühlingserwachen zu schreiben sehen schnell, dass trotz Altmodischem Parallelen zur Gegenwart vorhanden sind. Die Moral der Geschichte ist: Tortz Offenheit und weiter Aufklärung brauchen selbst heutzutage Jugendliche Hilfestellungen bei dem was sie erleben oder noch erleben werden.

 

Schauspielerisch traf man als Zuschauer/in auf großes Kino - oder eher gesagt Theater. Jeder Schauspieler und jede Schauspielerin war authentisch und sich seiner/ihrer Rolle sicher. Sie legten alle eine Glanzleistung hin. An Effekten fehlte es ebenfalls nicht: Mit den geringen verfügbaren Mitteln schafften es die Schüler des DS-Kurses ein großes Stück vorzuführen. Es war regelrecht ein Genuss die Bühnenbilder mitzuverfolgen und sich von den Schauspielern mitreißen zu lassen. So ist es auch nicht erstaunlich, dass während des Stückes dauerhaft und herzhaft gelacht wurde. Dennoch gab es auch die spannenden und traurigen Momente. Wie gesagt: ganz großes Kino.

 

Leider war die schlechte Akustik der Aula ein Dorn im Auge. Zum Teil verstand man die Schauspieler kaum trotz ausreichender Stimmstärke. Ebenso war das sehr linkslastige Licht kein Vergnügen und so konnte man vieles, was recht auf der Bühne geschah nur im Dunkeln betrachten. Dennoch sind das nur kleine Kritikpunkte und werden von den vielen positiven Aspekten überlagert. Jetzt erstmal ein Nackenkissen für den strapazierten Hals und danch die Vorfreude auf das nächste Stück.

Montag, 29 August 2011 15:19

Der Abend der Gitarren

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (13.2.2009)

Die Aula ins Dunkle getaucht, betraten die vier Gitarristen die sanft beleuchtete Bühne. Ohne große Ankündigungen, waren die ersten Töne, die zu vernehmen waren, zunächst ein Durcheinander an Stimmübungen, die schließlich verstummten. Nach einem kurzen Nicken erklang das erste Stück des Abends und das Cassalla Gitarrenquartett zog für die nächsten eineinhalb Stunden die Konzertbesucher in seinen Bann.

 

 

Cassalla Gitarrenquartett - von links nach rechts: Anja Gerschewsky,

Jochen Lorbach, Markus Bartke und Herrmann Beuchert

 

Was DJ Blackskin und ein Gitarrenquartett gemeinsam haben? Beide wurden vom diesjährigen Musikgrundkurs 13 von Herrn Reitinger in das Goethe-Gymnasium eingeladen. Da es zu keinem Gig von DJ Blackskin an unserer Schule kam, wurden die Künstler vom Gitarrenquartett Cassalla eingeladen am 11. Februar um 19 Uhr ein Konzert zu veranstalten.

 

Der Kontakt zu den Gitarristen der Musikakademie Kassel entstand durch Xavier Moussa, ebenfalls Schüler aus dem Musikkurs, der selbst zehn Jahre Gitarrenunterricht bei Markus Bartke und Anja Gerschewsky hatte. So wurde die Idee seit Oktober geplant und ausschließlich von Schülern realisiert. „Wir haben von der Beleuchtung bis zu dem kleinen Buffet alles selbst organisiert", erzählt Xavier.

 

 

 Ernteten viel Applaus für Gitarren-

klänge aus der ganzen Welt

 

Das Konzert wurde mit einer Aneinanderreihung von sechs kleinen Stücken begonnen, und der Zuhörer wurde nach diesem leicht jazzigen Anfang über die halbe Welt mit der Gitarre begleitet. Ob minimalistische Klänge aus Afrika oder typisch südamerikanische Musik, die Besucher flogen auf der Gitarre um die Welt. Vor jedem Stück wies Hermann Beuchert kurz auf Besonderheiten des Komponisten, die regionale Lage oder weitere interessante Aspekte der Darbietung hin. Teilweise wurden auch besondere Techniken genutzt. „Ich spiele selbst auch Gitarre und fand die unterschiedlichen Techniken die Gitarre einzusetzen sehr interessant. Außerdem hat mir die Auswahl der Stücke sehr gut gefallen", meint Tobias Haag, Schüler aus der 11e. Teilweise wurden Taschentücher unter die Seiten der Gitarre geklemmt, die Seiten gekreuzt oder der Körper als perkussives Element genutzt.

 

Das Ensemble Cassalla bildete sich 1995. „Mich hat das Zusammenspiel von Gitarren schon immer fasziniert", erzählt Beuchert in der Pause. „Wir kannten uns alle von der Kasseler Musikakademie und beschlossen, dieses Quartett zu gründen", fährt er fort. „Unser Repertoire für vier Gitarren reicht von von der Renaissance bis zur Moderne mit einem Schwerpunkt bei der Musik des 20. Jahrhunderts", ergänzt er.

 

So breit gefächert war das Programm auch nach der Pause, und bei manchen Stücken hatte man neben der Melodie auch Bilder im Kopf, die mit der Musik verflossen. Nach zwei Stunden und zwei Zugaben, bei denen sich die Künstler für eine Rhumba entschieden, ging ein kulturelles Highlight an unserer Schule zu Ende. Der Musikkurs 13 bedankt sich recht herzlich bei dem Gitarrenquartett Cassalla und das Goethe-Gymnasium würde sich freuen, wenn die Gitarristen unsere Schule bald wieder beehrten. 

Montag, 29 August 2011 15:19

Oberstufen-Fußballturnier 2009

Von unserer Redakteurin Janina Schmidt (12.02.2009)

Am Dienstag, den 10. Februar, war es wieder so weit: Das alljährliche Oberstufenfußballturnier fand zum 32. Mal in der Emil-Junghenn-Halle statt. In einem packend-spannenden Spiel gewann die Mannschaft des Goethe-Gymnasiums endlich einmal wieder das selbstorganisierte Turnier, in dem die Schiedsrichter wie immer eine Menge zu tun hatten.

 

 

 Die erfolgreiche Mannschaft des Goethe-Gymnasiums:

hinten v. links: W.Gries (Schulleiter), Jonas Eckel, Tim Knipping, Jan Hille, Patrick Deppe, Trainer K. Müller

vorn v. links: Jannik Persch, Nick Krug, Christian Wolf, Tobias Beisheim

liegend: Nemanja Radiseljevic

 

Dieses Mal mit nur einer Mannschaft angetreten spielten die Goethe-Schüler in der Gruppenphase gegen das Lichtenberg-Gymnasium, die Herderschule und die Edertalschule Frankenberg. Mit kräftiger Unterstützung besonders der fünften und sechsten Klassen erreichten sie hierbei nach zwei Siegen und einem Unentschieden den ersten Platz in der Gruppe 2. Da dieses Mal nur acht Mannschaften am Oberstufenturnier teilnahmen, erreichten alle Mannschaften automatisch das Viertelfinale, in dem jeweils über Kreuz gespielt wurde. Das bedeutet, dass jeweils die erste Mannschaft aus den beiden Gruppen gegen die letzte Mannschaft der jeweils anderen Gruppe spielen musste.

 

Den Auftakt der Viertelfinale machte die Jacob-Grimm-Schule (JGS) gegen die Edertalschule auf Frankenberg, die in der Gruppe zwei zu der Zeit den letzten Platz belegte. In diesem wahrscheinlich spannendsten Spiel des Turniers (mit Ausnahme des Finales) passierte das Unglaubliche: Die Edertalschule bezwang die JGS mit 3:2 Toren. Selbst ein 10-Meter-Freistoß in den letzten 15 Sekunden konnte an diesem Ergebnis nichts ändern, da der Schütze diesen verschoss.

 

 

 Von voll besetzten Rängen wurde das Goethe-Team lautstark unterstützt

 

In den weiteren Viertelfinalen trennten sich die Albert-Schweitzer-Schule und die Herderschule mit 1:4; das Lichtenberg-Gymnasium und das Eichsfeld-Gymnasium aus Duderstadt beendten ihr Spiel mit 5:1. Da die Mannschaft des Goethe-Gymnasiums die Freiherr-vom-Stein Schule mit 2:0 besiegte, woran besonders Torwart Patrick Deppe durch hervorragende Paraden beteiligt war, wurde die Stimmung in der Halle immer besser, so dass jetzt nicht nur die fünften und sechsten Klassen die Goethe-Spieler tatkräftig unterstützen, sondern auch der Fanblock der Oberstufenschüler, die mit Tröten und Bangbangs angereist waren, feuerte die Mannschaft lautstark an.

 

Im ersten Halbfinale der Edertalschule und des Lichtenberg-Gymnasiums bekamen die Zuschauer ein sehr aggressives Spiel mit vielen 10-Meter-Freistößen zu sehen, das das Lichtenberg-Gymnasium mit 5:3 für sich entschied. (Laut den Futsal-Spielregeln führt nach fünf Fouls jedes weitere Foul direkt zum 10-Meter-Schuß).

 

 
Im Finale schlug das Goethe-Gymnasium das Lichtenberg-Gymnasium mit 4:2
 

Im zweiten Halbfinale schlug die Goethe-Mannschaft die Herderschule mit einem knappen, aber wohl verdienten 3:2. 

 

Im Finale traf sie dann auf die stark spielenden Lichtenberg-Schüler, gegen die ihnen erst in der letzten Minute der 2:2 Ausgleich gelang, so dass es in die 4-Minuten Verlängerung ging. Torwart Patrick Deppe erklärthierzu: "Da wir ja in der Vorrunde schon gegen die Lichtenberg.Schule  gespielt hatten, wussten wir, dass das Spiel sehr eng und schwierig für uns werden würde, aber in der Verlängerung war ich mir sicher, dass wir gewinnen werden." Hier trumpften die Goethe-Spieler auf und zeigten, wie viel ihnen an einem Sieg lag. Sie schossen zwei weitere Tore und gewannen verdient mit einem 4:2 gegen das Lichtenberg-Gymnasium. Der dritte Platz ging an die Edertalschule Frankenberg, die das kleine Finale mit 2:1 gegen die Herderschule gewann.

 

 Weitere Bilder des Oberstufen-Turniers:

 

Montag, 29 August 2011 15:19

Ein Hahn im Chor

Von unserer Redakteurin Marcia Weber (12.02.2009)

Vom 06. - 08. Februar begab sich der Oberstufenchor "Les Sirènes" für drei Tage in die Bad Hersfelder Jugendherberge, die sich besonders für Chorproben empfahl.

 

 Unser Oberstufenchor "Les Sirènes"

 

Vom Hersfelder Bahnhof ging es mit dem Bus weiter zur Herberge, wo der Chor nach insgesamt etwa einer Stunde Fahrzeit gut gelaunt ankam. Doch die Bad Hersfelder Jugendherberge, die direkt an den Kurpark grenzt, war für viele nichts Neues. "Wir fahren schon zum fünften Mal in diese Jugendherberge!", so Katharina Niedens, Schülerin der Klasse 12.

 

Neben den "alten Hasen" waren aber auch neue Chormitglieder auf der Fahrt dabei, die allesamt große Begeisterterung für die saubere und gepflegte Jugendherberge zeigten. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer/innen jedoch von dem riesigen Proberaum mit dem stilvoll ausgebautem Dachgeschoss, der dem Chor zur alleinigen Verfügung bereit gestellt wurde. Neben einem Klavier waren alle weiteren Utensilien für eine erfolgreiche Übungszeit vorhanden.


Nach den anstrengenden Proben kam dann das überraschend gute Essen allen sehr gelegen: "Es schmeckt einfach total lecker, besonders die große Auswahl am Salatbuffet gefällt mir", so Katharina Ponomarew, Klasse 10.

Neben den Schülerinnen und einem Schüler wirkten auch weitere musikalische Lehrer unserer Schule eifrig mit: Herr Imhof und Frau Coers-Dittmar waren bei jeder Probe anwesend und gaben mit ihren kräftigen Stimmen den Schülern Motivation, lauter zu singen. Auch Frau Gerland, die zufälligerweise ebenfalls mit ihrem Chemie-Leistungskurs in der Jugendherberge verweilte, fand Gefallen an den geprobten Liedern. "Ich bekam eine totale Gänsehaut bei 'Far Far Away' ", so die Chemielehrerin, nachdem ihr das Lieblingsstück der Schüler vorgetragen wurde.

 

 

 
Trotz Müdigkeit wurde fleißig weiter geprobt.
 

Geprobt wurden speziell sechs Lieder, die auch beim Schukonzert, welches am 27. Februar in der Aula stattfindet, aufgeführt werden sollen. Herr Reitinger, der manche Stellen der Stücke geduldig und mehrfach erläutern musste, schien mit den Resultaten jedoch insgesamt sehr zufrieden zu sein. "Das Wochenende hat sich auf alle Fälle sehr gelohnt!", so seine abschließende Meinung.

 

"Das Wochenende war anstrengend, aufschlussreich und interessant." findet Stefanie Kasztelan, Klasse 12. Die vielen Proben belasteten die Stimmen einiger jedoch so sehr, dass sie am letzten Tag kaum noch singen konnten. Trotzdem hat es allen großen Spaß gemacht. "Ich spüre wie meine Stimme sich während dieser drei Tage verbessert hat, ich kann plötzlich die Töne viel länger und sicherer halten.", stellt Tülay S., Klasse 10 fest.

 

Doch wie hat sich der "Hahn im Chor", Tobias Haag, Schüler der Klasse 11, bei so vielen singenden Hennen gefühlt? "Ich fand es zwar Anfangs schade, der einzige Junge zu sein, aber nach kurzer Zeit habe ich mich gut an die Situation gewöhnt", was man auch bei den abendlichen Meetings in privatem Kreise sehen konnte. Denn trotz allen Anstrengungen der Stimmbänder wurde abends gemeinsam in gemütlicher Runde weiter musiziert. Dabei wurde der Chor von Herr Reitingers Gitarrenspiel unterstützt. Lagerfeuerromantik kam bei Stücken wie "Walking on Sunshine" oder "Er gehört zu mir" auf.

Doch die Fahrt bewirkte neben der musikalischen auch noch eine verbesserte soziale Harmonie unter den Teilnehmern. Die anfängliche Distanz mancher Chorsänger/innen untereinander schien nach den drei Tagen völlig verschwunden zu sein. Seit diesem Wochenende bilden die "Les Sirènes" eine vollständige Einheit, die sich jedoch jederzeit über neue Mitglieder freuen würde.

Die Proben finden jeden Dienstag von 15:45-16:45 Uhr im Musikraum des Hauptgebäudes statt.

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