Montag, 29 August 2011 15:20

Frühlingserwachen

von unserem Redakteur Schahin Saket (18.02.2009)

Die Aula füllte sich allmählich. Keltische Musik,rhythmisch und kämpferisch, begleitete das Schauspiel. Die Zuschauer und Zuschauerinnen mussten sich einen Platz auf einer der beiden Seiten der Aula aussuchen und saßen dann den anderen Zuschauern/innen gegenüber. Am Ende der großen Aula stand sie, die pompöse Bühne- poppig und fetzig geschmückt- und Vorne stand sogar eine Weitere- eine dezente, schwarze, kleinere Bühne. „Arena Bühne“ wird so etwas in der Sprache der Schauspielerei genannt, doch ist es ungewohnt für einen Theater-Laien. Schnell wurden noch die letzten kleineren Einstellungen vorgenommen und nach einem kurzen Vorspann war das Stück schon in vollem Gange.

 

Froh und erleichtert nehmen die Schauspieler/innen ihren Beifall entgegen



Die Schüler und Schülerinnen des DS-Kurses von Hern Lück nutzen ihre Chance und setzten das Stück „Frühlings Erwachen" in eine neue moderne und gelungene Fassung.

Das Stück, geschrieben von Frank Wedekind, handelt von Teenagern und deren Problemen, aber all dies nicht in der Neuzeit, sonder um 1890 unter den Bedingungen einer rigiden Gesellschaft. Die Jugendlichen müssen ihre Sexualität und die Aufklärung selber meistern und treffen dabei auf Probleme, die mit starker Unsicherheit verbunden sind. So wird Wendla (Anna-Lina Etzold) ungeahnt schwanger, Moritz (Matthias Bürger) hat keine Ahnung von sexuellen Aspekten und leidet darunter, Martha (Cathrin Sachs) erfährt Schläge von ihrem Vater und Hänschen Rilow (Thomas Tatzel) entdeckt homosexuelle Gefühle.

Genau dieses Szenario schauen sich die Jugendlichen aufgrund einer Deutsch-Hausaufgabe als DVD an. Und somit entsteht die neu interpretierte Version des Stückes Frühlingserwachen:

 

 
Moritz entdeckt seine Sexualität  

Während auf der kleinen Bühne vorne in der Aula die „DVD" von Schülerinnen und Schülern aufgeführt wird, sitzen hinten auf der zweiten Bühne die Jugendlichen, die sich diese DVD anschauen. Die modernen Jugendlichen Wendy (Nathalie Krug), Irina (Tuba Bahro), Michi (Mirko Tandara), Mandy (Karima Hayati), Moritz (Nicolai Sprenger), Jacqueline (Tanses Karadag) und Sven (Enes Sancar) verkörpern viele Stereotypen der heutigen Jugendlichen: Irina die Prüde, Michi der Mädchenschwarm und Mandy die Zicke.

 

Schnell wird das fast nur aus Schüler bestehende Publikum in den Bann des hervorragenden Stückes gezogen. Witzig und authentisch werden die Probleme der Sexualität, Schwangerschaft und des Mobbings vorgeführt und durch viele kleine Gags dargestellt. Die Jugendlichen, die als Aufgabe haben ein Referat über Frühlingserwachen zu schreiben sehen schnell, dass trotz Altmodischem Parallelen zur Gegenwart vorhanden sind. Die Moral der Geschichte ist: Tortz Offenheit und weiter Aufklärung brauchen selbst heutzutage Jugendliche Hilfestellungen bei dem was sie erleben oder noch erleben werden.

 

Schauspielerisch traf man als Zuschauer/in auf großes Kino - oder eher gesagt Theater. Jeder Schauspieler und jede Schauspielerin war authentisch und sich seiner/ihrer Rolle sicher. Sie legten alle eine Glanzleistung hin. An Effekten fehlte es ebenfalls nicht: Mit den geringen verfügbaren Mitteln schafften es die Schüler des DS-Kurses ein großes Stück vorzuführen. Es war regelrecht ein Genuss die Bühnenbilder mitzuverfolgen und sich von den Schauspielern mitreißen zu lassen. So ist es auch nicht erstaunlich, dass während des Stückes dauerhaft und herzhaft gelacht wurde. Dennoch gab es auch die spannenden und traurigen Momente. Wie gesagt: ganz großes Kino.

 

Leider war die schlechte Akustik der Aula ein Dorn im Auge. Zum Teil verstand man die Schauspieler kaum trotz ausreichender Stimmstärke. Ebenso war das sehr linkslastige Licht kein Vergnügen und so konnte man vieles, was recht auf der Bühne geschah nur im Dunkeln betrachten. Dennoch sind das nur kleine Kritikpunkte und werden von den vielen positiven Aspekten überlagert. Jetzt erstmal ein Nackenkissen für den strapazierten Hals und danch die Vorfreude auf das nächste Stück.

Montag, 29 August 2011 15:19

Der Abend der Gitarren

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (13.2.2009)

Die Aula ins Dunkle getaucht, betraten die vier Gitarristen die sanft beleuchtete Bühne. Ohne große Ankündigungen, waren die ersten Töne, die zu vernehmen waren, zunächst ein Durcheinander an Stimmübungen, die schließlich verstummten. Nach einem kurzen Nicken erklang das erste Stück des Abends und das Cassalla Gitarrenquartett zog für die nächsten eineinhalb Stunden die Konzertbesucher in seinen Bann.

 

 

Cassalla Gitarrenquartett - von links nach rechts: Anja Gerschewsky,

Jochen Lorbach, Markus Bartke und Herrmann Beuchert

 

Was DJ Blackskin und ein Gitarrenquartett gemeinsam haben? Beide wurden vom diesjährigen Musikgrundkurs 13 von Herrn Reitinger in das Goethe-Gymnasium eingeladen. Da es zu keinem Gig von DJ Blackskin an unserer Schule kam, wurden die Künstler vom Gitarrenquartett Cassalla eingeladen am 11. Februar um 19 Uhr ein Konzert zu veranstalten.

 

Der Kontakt zu den Gitarristen der Musikakademie Kassel entstand durch Xavier Moussa, ebenfalls Schüler aus dem Musikkurs, der selbst zehn Jahre Gitarrenunterricht bei Markus Bartke und Anja Gerschewsky hatte. So wurde die Idee seit Oktober geplant und ausschließlich von Schülern realisiert. „Wir haben von der Beleuchtung bis zu dem kleinen Buffet alles selbst organisiert", erzählt Xavier.

 

 

 Ernteten viel Applaus für Gitarren-

klänge aus der ganzen Welt

 

Das Konzert wurde mit einer Aneinanderreihung von sechs kleinen Stücken begonnen, und der Zuhörer wurde nach diesem leicht jazzigen Anfang über die halbe Welt mit der Gitarre begleitet. Ob minimalistische Klänge aus Afrika oder typisch südamerikanische Musik, die Besucher flogen auf der Gitarre um die Welt. Vor jedem Stück wies Hermann Beuchert kurz auf Besonderheiten des Komponisten, die regionale Lage oder weitere interessante Aspekte der Darbietung hin. Teilweise wurden auch besondere Techniken genutzt. „Ich spiele selbst auch Gitarre und fand die unterschiedlichen Techniken die Gitarre einzusetzen sehr interessant. Außerdem hat mir die Auswahl der Stücke sehr gut gefallen", meint Tobias Haag, Schüler aus der 11e. Teilweise wurden Taschentücher unter die Seiten der Gitarre geklemmt, die Seiten gekreuzt oder der Körper als perkussives Element genutzt.

 

Das Ensemble Cassalla bildete sich 1995. „Mich hat das Zusammenspiel von Gitarren schon immer fasziniert", erzählt Beuchert in der Pause. „Wir kannten uns alle von der Kasseler Musikakademie und beschlossen, dieses Quartett zu gründen", fährt er fort. „Unser Repertoire für vier Gitarren reicht von von der Renaissance bis zur Moderne mit einem Schwerpunkt bei der Musik des 20. Jahrhunderts", ergänzt er.

 

So breit gefächert war das Programm auch nach der Pause, und bei manchen Stücken hatte man neben der Melodie auch Bilder im Kopf, die mit der Musik verflossen. Nach zwei Stunden und zwei Zugaben, bei denen sich die Künstler für eine Rhumba entschieden, ging ein kulturelles Highlight an unserer Schule zu Ende. Der Musikkurs 13 bedankt sich recht herzlich bei dem Gitarrenquartett Cassalla und das Goethe-Gymnasium würde sich freuen, wenn die Gitarristen unsere Schule bald wieder beehrten. 

Montag, 29 August 2011 15:19

Oberstufen-Fußballturnier 2009

Von unserer Redakteurin Janina Schmidt (12.02.2009)

Am Dienstag, den 10. Februar, war es wieder so weit: Das alljährliche Oberstufenfußballturnier fand zum 32. Mal in der Emil-Junghenn-Halle statt. In einem packend-spannenden Spiel gewann die Mannschaft des Goethe-Gymnasiums endlich einmal wieder das selbstorganisierte Turnier, in dem die Schiedsrichter wie immer eine Menge zu tun hatten.

 

 

 Die erfolgreiche Mannschaft des Goethe-Gymnasiums:

hinten v. links: W.Gries (Schulleiter), Jonas Eckel, Tim Knipping, Jan Hille, Patrick Deppe, Trainer K. Müller

vorn v. links: Jannik Persch, Nick Krug, Christian Wolf, Tobias Beisheim

liegend: Nemanja Radiseljevic

 

Dieses Mal mit nur einer Mannschaft angetreten spielten die Goethe-Schüler in der Gruppenphase gegen das Lichtenberg-Gymnasium, die Herderschule und die Edertalschule Frankenberg. Mit kräftiger Unterstützung besonders der fünften und sechsten Klassen erreichten sie hierbei nach zwei Siegen und einem Unentschieden den ersten Platz in der Gruppe 2. Da dieses Mal nur acht Mannschaften am Oberstufenturnier teilnahmen, erreichten alle Mannschaften automatisch das Viertelfinale, in dem jeweils über Kreuz gespielt wurde. Das bedeutet, dass jeweils die erste Mannschaft aus den beiden Gruppen gegen die letzte Mannschaft der jeweils anderen Gruppe spielen musste.

 

Den Auftakt der Viertelfinale machte die Jacob-Grimm-Schule (JGS) gegen die Edertalschule auf Frankenberg, die in der Gruppe zwei zu der Zeit den letzten Platz belegte. In diesem wahrscheinlich spannendsten Spiel des Turniers (mit Ausnahme des Finales) passierte das Unglaubliche: Die Edertalschule bezwang die JGS mit 3:2 Toren. Selbst ein 10-Meter-Freistoß in den letzten 15 Sekunden konnte an diesem Ergebnis nichts ändern, da der Schütze diesen verschoss.

 

 

 Von voll besetzten Rängen wurde das Goethe-Team lautstark unterstützt

 

In den weiteren Viertelfinalen trennten sich die Albert-Schweitzer-Schule und die Herderschule mit 1:4; das Lichtenberg-Gymnasium und das Eichsfeld-Gymnasium aus Duderstadt beendten ihr Spiel mit 5:1. Da die Mannschaft des Goethe-Gymnasiums die Freiherr-vom-Stein Schule mit 2:0 besiegte, woran besonders Torwart Patrick Deppe durch hervorragende Paraden beteiligt war, wurde die Stimmung in der Halle immer besser, so dass jetzt nicht nur die fünften und sechsten Klassen die Goethe-Spieler tatkräftig unterstützen, sondern auch der Fanblock der Oberstufenschüler, die mit Tröten und Bangbangs angereist waren, feuerte die Mannschaft lautstark an.

 

Im ersten Halbfinale der Edertalschule und des Lichtenberg-Gymnasiums bekamen die Zuschauer ein sehr aggressives Spiel mit vielen 10-Meter-Freistößen zu sehen, das das Lichtenberg-Gymnasium mit 5:3 für sich entschied. (Laut den Futsal-Spielregeln führt nach fünf Fouls jedes weitere Foul direkt zum 10-Meter-Schuß).

 

 
Im Finale schlug das Goethe-Gymnasium das Lichtenberg-Gymnasium mit 4:2
 

Im zweiten Halbfinale schlug die Goethe-Mannschaft die Herderschule mit einem knappen, aber wohl verdienten 3:2. 

 

Im Finale traf sie dann auf die stark spielenden Lichtenberg-Schüler, gegen die ihnen erst in der letzten Minute der 2:2 Ausgleich gelang, so dass es in die 4-Minuten Verlängerung ging. Torwart Patrick Deppe erklärthierzu: "Da wir ja in der Vorrunde schon gegen die Lichtenberg.Schule  gespielt hatten, wussten wir, dass das Spiel sehr eng und schwierig für uns werden würde, aber in der Verlängerung war ich mir sicher, dass wir gewinnen werden." Hier trumpften die Goethe-Spieler auf und zeigten, wie viel ihnen an einem Sieg lag. Sie schossen zwei weitere Tore und gewannen verdient mit einem 4:2 gegen das Lichtenberg-Gymnasium. Der dritte Platz ging an die Edertalschule Frankenberg, die das kleine Finale mit 2:1 gegen die Herderschule gewann.

 

 Weitere Bilder des Oberstufen-Turniers:

 

Montag, 29 August 2011 15:19

Ein Hahn im Chor

Von unserer Redakteurin Marcia Weber (12.02.2009)

Vom 06. - 08. Februar begab sich der Oberstufenchor "Les Sirènes" für drei Tage in die Bad Hersfelder Jugendherberge, die sich besonders für Chorproben empfahl.

 

 Unser Oberstufenchor "Les Sirènes"

 

Vom Hersfelder Bahnhof ging es mit dem Bus weiter zur Herberge, wo der Chor nach insgesamt etwa einer Stunde Fahrzeit gut gelaunt ankam. Doch die Bad Hersfelder Jugendherberge, die direkt an den Kurpark grenzt, war für viele nichts Neues. "Wir fahren schon zum fünften Mal in diese Jugendherberge!", so Katharina Niedens, Schülerin der Klasse 12.

 

Neben den "alten Hasen" waren aber auch neue Chormitglieder auf der Fahrt dabei, die allesamt große Begeisterterung für die saubere und gepflegte Jugendherberge zeigten. Besonders beeindruckt waren die Teilnehmer/innen jedoch von dem riesigen Proberaum mit dem stilvoll ausgebautem Dachgeschoss, der dem Chor zur alleinigen Verfügung bereit gestellt wurde. Neben einem Klavier waren alle weiteren Utensilien für eine erfolgreiche Übungszeit vorhanden.


Nach den anstrengenden Proben kam dann das überraschend gute Essen allen sehr gelegen: "Es schmeckt einfach total lecker, besonders die große Auswahl am Salatbuffet gefällt mir", so Katharina Ponomarew, Klasse 10.

Neben den Schülerinnen und einem Schüler wirkten auch weitere musikalische Lehrer unserer Schule eifrig mit: Herr Imhof und Frau Coers-Dittmar waren bei jeder Probe anwesend und gaben mit ihren kräftigen Stimmen den Schülern Motivation, lauter zu singen. Auch Frau Gerland, die zufälligerweise ebenfalls mit ihrem Chemie-Leistungskurs in der Jugendherberge verweilte, fand Gefallen an den geprobten Liedern. "Ich bekam eine totale Gänsehaut bei 'Far Far Away' ", so die Chemielehrerin, nachdem ihr das Lieblingsstück der Schüler vorgetragen wurde.

 

 

 
Trotz Müdigkeit wurde fleißig weiter geprobt.
 

Geprobt wurden speziell sechs Lieder, die auch beim Schukonzert, welches am 27. Februar in der Aula stattfindet, aufgeführt werden sollen. Herr Reitinger, der manche Stellen der Stücke geduldig und mehrfach erläutern musste, schien mit den Resultaten jedoch insgesamt sehr zufrieden zu sein. "Das Wochenende hat sich auf alle Fälle sehr gelohnt!", so seine abschließende Meinung.

 

"Das Wochenende war anstrengend, aufschlussreich und interessant." findet Stefanie Kasztelan, Klasse 12. Die vielen Proben belasteten die Stimmen einiger jedoch so sehr, dass sie am letzten Tag kaum noch singen konnten. Trotzdem hat es allen großen Spaß gemacht. "Ich spüre wie meine Stimme sich während dieser drei Tage verbessert hat, ich kann plötzlich die Töne viel länger und sicherer halten.", stellt Tülay S., Klasse 10 fest.

 

Doch wie hat sich der "Hahn im Chor", Tobias Haag, Schüler der Klasse 11, bei so vielen singenden Hennen gefühlt? "Ich fand es zwar Anfangs schade, der einzige Junge zu sein, aber nach kurzer Zeit habe ich mich gut an die Situation gewöhnt", was man auch bei den abendlichen Meetings in privatem Kreise sehen konnte. Denn trotz allen Anstrengungen der Stimmbänder wurde abends gemeinsam in gemütlicher Runde weiter musiziert. Dabei wurde der Chor von Herr Reitingers Gitarrenspiel unterstützt. Lagerfeuerromantik kam bei Stücken wie "Walking on Sunshine" oder "Er gehört zu mir" auf.

Doch die Fahrt bewirkte neben der musikalischen auch noch eine verbesserte soziale Harmonie unter den Teilnehmern. Die anfängliche Distanz mancher Chorsänger/innen untereinander schien nach den drei Tagen völlig verschwunden zu sein. Seit diesem Wochenende bilden die "Les Sirènes" eine vollständige Einheit, die sich jedoch jederzeit über neue Mitglieder freuen würde.

Die Proben finden jeden Dienstag von 15:45-16:45 Uhr im Musikraum des Hauptgebäudes statt.

Montag, 29 August 2011 15:19

13 Fragen an Herrn Prauß

Das Interview führte unser Redaktionsleiter Ulrich Eichler, Fotos: Werner Waldrich (03.02.2009)

Zum 31. Januar haben uns zwei liebgewonnene Lehrer verlassen, die beide über viele Jahre hinweg an unserer Schule erfolgreich gearbeitet und sie besonders gestaltet haben: Frau Ingeborg Horn als Leiterin unserer Bibliothek und Herr Hans-Joachim (Benno) Prauß als ehemaliger Ressortleiter von UMLAUF Online. Verständlich, dass wir besonders ihn nicht einfach so „gehen lassen“ können, und ihn nochmals journalistisch in einem Interview herausfordern:

 

 

 Benno Prauß bei der Verabschiedung durch Direktor Gries

 

1. Benno, am Freitag den 30.1. war Dein letzter Arbeits- und Schultag. Was war das für ein Gefühl?

 

Ganz weit hinten im Tunnel sehe ich Licht!

 

2. Gibt es etwas ganz besonderes, was Du an Deinem ehemaligen Arbeitsplatz „Schule“ vermissen wirst?

 

Die Schülerinnen und Schüler, die Kolleginnen und Kollegen einschließlich der Schulleitung.

 

3. Welche Situation hat Dich in Deiner Schulzeit mal so niedergeschlagen, dass Du kaum noch an Deine beruflichen Fähigkeiten geglaubt hast?

 

Unser ehemaliger stellvertretender Schulleiter Linten hat mal gesagt, dass das letzte Jahr das schlimmste sei. Durch die Abgabe der Oberstufenkurse im Tausch mit den vielen 2-Stunden-Klassen bis hinunter zur Unterstufe bin ich im letzten Halbjahr durchaus an die Grenzen meiner pädagogischen Fähigkeiten gekommen.

 

4. Was war hingegen Dein größtes Ereignis, an das Du Dich gern erinnern möchtest?

 

Der zweite Preis im Spiegelwettbewerb gehört sicherlich dazu.

 

 
 Ein Abschiedsgeschenk der Chemikerkollegen  

 5. Du warst über viele Jahre SV-Beratungslehrer, Du hast „federführend“ die Leitung des Praktikums der Klassen 9 übernommen und dennoch hast Du als gelernter Chemie-Laborant bzw. Chemie-Ingenieur stets darauf geachtet, dass in deinem Fachbereich „ordnungsgemäß“ und vielseitig unterrichtet werden konnte. Wie hast Du das geschafft?

 

Wenn man dafür Interesse, keine ausgesprochen linken Hände und nette Kollegen hat - dann kann das jeder.

 

6. Du hast viele Jahre erfolgreich als Ressortleiter die UMLAUF Online-Redaktion geprägt. Wie war das als Chemie-, Politik- und Wirtschaftslehrer eigentlich möglich? 

Auf der Grundlage der Schülerinteressen, regelmäßiger Zeitungslektüre (über die HNA hinaus) und mit Einblicken in naturwissenschaftliche und politische Sachverhalte – bedingt durch meine Fächerkombination - ist das alles nicht so schwierig gewesen.

 7. Mal ganz intim, oder sollten wir besser Deine Frau Claudia und Deine Söhne Marius und Jonas fragen: Wann hat es mal richtig Ärger wegen Deiner unermüdlichen Redaktionsarbeit gegeben?

 

Meine Frau und meine Söhne haben mir den Rücken frei gehalten ;)

 

8. Eigentlich war und ist immer noch am Wochenende „UMLAUF Online-Produktion“. Mal ganz ehrlich, wie viel Zeit hast Du dann durchschnittlich nur für die Präsentation der aktuellen Artikel im „World Wide Web“ investiert?

 

Zu meiner Zeit habe ich noch alle Artikel selbst bearbeitet, ins Internet gestellt und mit zum Teil langen Bildgalerien versehen. Das war sehr zeitaufwändig. Das haben mittlerweile die Schüler überwiegend selbst übernommen.

 

9. Mit wie viel Stunden Schlaf bist Du dann ausgekommen?

 

Ich war immer ein typischer Nachtarbeiter. Bis 24 Uhr war ich immer zu erreichen, manchmal auch später.

 

10.Inwieweit ist es Dir schwer gefallen, deine Ressortleitung beim UMLAUF an einen jüngeren Kollegen zu übergeben?

 

Die Kompetenz des neuen Online-Ressortchefs Timm Reitinger hat mir ganz schnell gezeigt, dass ich mich anderen Tätigkeiten zuwenden konnte.

  

   

11. Deine Zukunft?

 

Das Licht am Tunnelende erst einmal richtig erreichen und voll genießen.

 

12. Könntest Du Dir einen Beratervertrag für Öffentlichkeits- und Foto-Archivarbeit des Goethe-Gymnasiums vorstellen?

 

Ich kann mir vieles vorstellen.

 

 

13. Welche Wünsche und Hoffnungen hast Du für das Goethe-Gymnasium?

 

Dazu brauche ich keine Wünsche und Hoffnungen äußern. Das Goethe-Gymnasium ist mit diesem Schulkollegium und dieser Schulleitung unbestritten auf dem besten Weg, die immer schwierigeren und komplexeren pädagogischen und gesellschaftlichen Problemstellungen zu bewältigen. Viel Erfolg und das Quentchen Glück (= 1,67 Gramm).

 

 

Benno, wird danken Dir für Deine beherzten Antworten.

Frau Horn und Herr Prauß - jetzt werde ich wieder offiziell -, im Namen des UMLAUF und der Schulgemeinde wünschen wir Ihnen alles nur Gute für Ihren weiteren neuen Lebensweg und hoffen, dass Sie regelmäßig- also täglich - bei UMLAUF Online vorbeischauen.

Montag, 29 August 2011 15:19

DSDS-Feeling am Goethe-Gymnasium

von unseren Redakteurinnen Lea Techen und Lisa Finis (02.02.2009)

Die Hände schweißnass, die Knie zittrig, der Blick geht von der Bühne in die ausdruckslosen Gesichter der Jury. Noch sind die Ränge leer. Doch schon bald könnte hier ein riesiges Publikum sitzen. Erst einmal aber das Vorcasting überstehen. Was sich nach DSDS oder Popstars anhört ist der Goethe-Talentwettbewerb!

 

 

"Dramaqueen" kurz vor ihrem Auftritt in der Aula

 

Die meisten Schüler freuten sich, nach der dritten Stunde am Freitag mit ihren Zeugnissen nach hause gehen zu können. Für die ca. 65 Kandidaten, die sich zum Talentwettbewerb an unserer Schule angemeldet hatten, fing der Stress aber erst an.

 

Selina, Eva, Melissa und Sina aus der 5a, gemeinsam die „Dramaqueens“, sind einige der ersten Kandidaten. „Kennengelernt haben wir uns erst hier auf der Schule. Seitdem sind wir Freundinnen und proben zusammen!“, erzählen sie, während sie gespannt warten, dass ihre Namen aufgerufen werden.  Auf der Bühne merkt man den 10- und 11-Jährigen die Nervosität kaum an. Ohne wie üblich mit Gitarre und Schlagzeug, performen sie ihr Stück a-cappella auf Englisch.

 

Die Jury, die vorerst durch die SV (Schülervertretung) gestellt wird, zeichnet sich jedoch nicht durch coole Sprüche á la Dieter Bohlen oder lautes Detlef-D!-Soost-Geschreie aus. Freundlich teilen sie jedem mit, dass sie nicht sofort eine Entscheidung fällen können.

So werden die „Dramaqueens“ erst  in der nächsten Woche durch eine Liste am schwarzen Brett erfahren, ob sie weiter sind oder nicht.

Bis dahin heißt es Zittern und Bangen, denn von den vielen Kandidaten sollen nur ungefähr 20 in der Show am 23.Februar um 18 Uhr in der Aula mit dabei sein.

 

Konkurrenz könnten die „Dramaqueens“ von „KeinPlan“ bekommen. Ebenfalls vier Mädchen aus der Stufe 5, die das bekannte Lied „I kissed a girl“ von Katy Perry mit gekonnten Bewegungen in Szene setzten. Oder von David, Philipp und Anna-Lena aus der 6c, die „Behind blue eyes“  von The Who mit Gesang und E-Gitarre vortrugen.

 

 
 David, Philipp und Anna-Lena bei der letzten Probe vor ihrem Auftritt  

Das DSDS-Feeling, das durch die vielen Gesangsbeiträge entstand, wurde jedoch von den unterschiedlichsten Talenten unterbrochen. Neben Tänzern, Turnern oder Rappern gab es auch Schüler, die mit ihren Instrumenten begeistern konnten.

Besonders stach Johannes aus der 6b mit einem selbst komponierten Stück auf der Querflöte heraus. Doch auch er sagte vor seinem Auftritt: "Ich habe ganz schön Bauchkribbeln!"

 

„Wir haben uns vor Kurzem eine kleine Clownsshow ausgedacht“, erklären Phillip, Denis und Maurice auf die Frage, was wir von ihnen sehen werden. Während Phillip und Denis dann auf der Bühne darüber streiten, ob man mit einer Banane wirklich telefonieren kann, spricht plötzlich Maurices Stimme, der hinter einem Vorhang steht, aus der Banane.                     

              

 
Adriane, Jana und Julia verbanden das Tanzen mit Basketbällen  

Adriane, Jana und Julia aus der 8a hatten sich eine besondere Tanz-Choreographie überlegt: Sie tanzten mit Basketbällen. 

 

Die fröhliche, lockere Stimmung, die in den Probe- und Umkleideräumen herrschte, wurde jedoch zwischendurch getrübt. Die Polizei musste gerufen werden, da einem Teilnehmer ein Handy und ein mp3-player entwendet wurde. Traurig, dass so etwas bei einer Veranstaltung geschieht, bei der es doch eigentlich nur um den Spaß und die Freude gehen sollte. Auch gingen einige Kandidaten entnervt noch vor ihrem Auftritt, da es durch die hohe Teilnehmerzahl leider sehr lange dauerte.

 

Die meisten Talente kamen aus den Klassenstufen 5 und 6, doch hatten sich auch einige Schüler der 10. bis 12. Klassen getraut vor der Jury aufzutreten. Dafür nahmen sie eine Wartezeit von fast eineinhalb Stunden auf sich!

 

Herr Kräbs, der ebenfalls anwesend war und der SV bei ihrer schwierigen Entscheidung half, ist begeistert von der Vielfalt an Talenten, die unsere Schule zu bieten hat.Wir freuen uns auf das Finale am 23. Februar!

Montag, 29 August 2011 15:18

Tag der offenen Tür

Von unserer Redakteurin Atlanta Eckhardt (25.01.2009)

Wie jedes Jahr am Goethe-Gymnasium, gab es auch diesmal einen Tag der offenen Tür. Am 24.1.2009 standen für Kinder und deren Eltern die Türen des Nebengebäudes von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr offen. Schüler und Lehrer gaben Einblicke in das Schulleben des Goethe-Gymnasiums mit tollen Vorführungen und Versuchen.

 

Kinder entdecken "die Wunder der Physik"

 

Von der Mathematik bis hin zu Sport , Sprachen, Kunst und Musik gab es alles am Tag der offenen Tür zu entdecken. Grundschüler und Eltern konnten in den verschieden Räumen die Fächer und auch zusätzliche Aktivitäten wie DELF, Rudern oder das Schulmagazin UMLAUF kennenlernen.

 

Im Physikraum berichtete Marius Jäger, Schüler des Goethe-Gymnasiums Klasse 7b, begeistert über den Tag. Die Wunderwelt der Physik kam bei den Gästen sehr gut an. Aber nicht nur die Physik begeisterte die Schüler: Auch in den Chemie- und Biologieräumen war immer viel los.

 

In der Sporthalle waren mehrere Stationen aufgebaut. Die Schüler führten mit viel Spaß Judo-Würfe und Hindernisläufe vor, spielten Fußball und auch Basketball. Besonders viele begeisterte Eltern standen an den Judomatten und staunten über die Judo-Würfe und die Techniken. Karin Carepa-Figueiras half den Kindern und stand für Fragen zur Verfügung.

 

 Der Kunstraum

Die Kunsträume waren mit gemalten Bildern und Kunstwerken gestaltet und wurden von vielen Schülern, aber besonders den Eltern bestaunt.

Nach dem Rundgang mit all den Aktionen, die auch zum Mitmachen animierten, konnte man sich im „Elterncafé" in der schuleigenen Mensa mit Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen stärken. Das Buffet der Eltern war enorm, viele leckere Kuchen mussten wieder mit nach Hause genommen werden.

 

 

Der Tag endete mit begeisterten Eltern und gut gelaunten Kindern, die sich schon jetzt freuen auf das Goethe-Gymnasium gehen zu können und über alles, was sie an dem Tag gemacht haben Genaueres zu lernen und zu erfahren.

Montag, 29 August 2011 15:18

Wolfgang Decker weiss, was so abgeht

von unserer Redakteurin Alisa Schmitz (16.01.2009)

Um es mit Frau Lühmanns Worten zu sagen: Am Dienstag, dem 13.01.09, ging der „Dauerwahlkampf" in die nächste Runde. Gemeint sind die fünf Parteien des hessischen Landtags die sich in unserem Gymnasium einer Diskussionsrunde stellten, die mit „Bullshit" anfing und gescheiterter Bildungspolitik endete.

 

 

Der Po/Wi - Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12 gestaltete die meinungsbildende Talk Show  unter Frau Lühmanns Leitung. Im Unterricht  stellten sie zuerst die drei Themenblöcke auf: Wirtschaft, Umwelt & Energie und die Bildungspolitik. In Gruppenarbeit wurden nun die einzelnen Blöcke behandelt und die wichtigen Fragen formuliert.

 

Etwas verspätet, durch die notwendige Begrüßung der Abgeordneten durch unseren Schulleiter, liefen nun die Politiker durch die Reihen hin zu ihren vorgegebenen Plätzen: Bündnis 90/Die Grünen wurden von Dr. Andreas Jürgens, Die Linke von Marjana Schott, die SPD von Wolfgang Decker, die FDP von Matthias Nölke und die CDU von Eva Kühne-Hörmann vertreten.

 

 

 Schüler und Abgeordnete

 

Nach den einleitenden Worten von Frau Lühmann übernahmen nun die Schüler das Zepter und leiteten die Diskussion. Schon in der  einminütigen Vorstellung zauberte der  53jährige SPD- Abgeordnete Wolfgang Decker mit seiner Erläuterung „also weiß ich, was so abgeht" ein Lächeln auf manche Lippen. Dahingegen erstaunte der FDP-Vertreter Matthias Nölke viele mit seinen jungen 29 Jahren und seiner gewählten Floskel: „Wir möchten der jungen Generation eine Stimme geben".

 

Schon in der ersten Runde der Befragung zur Wirtschaftskrise gingen die Temperamente mit einigen durch. Von dem Spruch Wolfgang Deckers „Das ist Bullshit" mal abgesehen, reagierte die FDP auf die etwas hitzig gewordene Frau Schott, die sich über die Steuerverteilung in Deutschland ausließ, ebenfalls etwas gereizt. Matthias Nölke beschrieb die Linke  als „aufgespielten Robin Hood" mit ihrem Kampf für die Ärmeren in unserer Gesellschaft. Auch in den weiteren Themenblöcken blieben kleine Sticheleien nicht aus. Bei der Diskussion um den Ausbau des Flughafens Kassel Calden reagierte Herr Decker auf die Anschuldigungen der CDU- Abgeordneten Eva Kühne-Hörmann, die SPD habe sich bei Besprechungen über die Ausgaben für Arbeitsplatzschaffungen dafür ausgesprochen, sich aber in der Öffentlichkeit dagegen gestellt, mit einer doch etwas frechen Antwort: „Ich dachte die Leseschwäche tritt häufig bei Viertklässlern auf, aber anscheinend auch bei der CDU."

 

 

 Schülerfragen

 

Doch nicht nur die Politiker erhielten Beifall auf ihre Erklärungen, auch unsere Schüler  konfrontierten die Abgeordneten mit Fragen und lauter Unterstützung des Publikums. Auf die Frage von Jasmin Hammermüller, Schülerin der Jahrgangstufe 12, reagierten die Zuschauer mit heller Begeisterung. Sie bemängelte unsere Umwandlung zur Ganztagsschule, die für die Oberstufe keinerlei Mittagstisch, einerseits wegen Zeitmangels, andererseits wegen fehlender Mensa bzw. Küche vorsieht und auch keine vernünftigen Sporthallen mit entsprechenden Zeiten zur Verfügung stellt. Die SPD reagierte mit „es ist der Anfang und gute Weg einer Ganztagsschule" und ebenso seien sie sicher, dass Herr Gries sich darum kümmern würde und schon etwas in Planung stehe.

 

Alles in allem waren sich doch die Parteien einig, dass es um die Schulen mit G8 nicht gut bestellt ist und die Grünen, die Linken, die Sozialdemokraten sowie die Freien Demokraten werden um kleinere Klassen und besser qualifizierte Lehrer kämpfen. Nur die CDU bleibt bei ihrem G8-Gedanken, auch wenn sie sich eingestehen, dass das Programm überarbeitet werden muss.

Montag, 29 August 2011 15:18

Ökumenische Weihnachtsfeier

Von unserer Redakteurin Marcia Weber (22.12.2008)

Viele von euch werden wohl die Plakate der ökumenischen Weihnachtsfeier gesehen haben und so manch einer wird sich gefragt haben: "Wer bleibt denn freiwillig länger in der Schule um dorthin zu gehen?" Doch das angeblich so langweilig erscheinende Fest entpuppte sich als modern gestaltete Feier, die die Freude auf die Vorweihnacht mit Theaterspiel, Musik und Texten vertiefte.

 

 Auftritt der "Les Sirènes", geleitet von Herrn Reitinger

 

Am 19.12.2008 fand, wie jedes Jahr am letzten Schultag, die ökumenische Weihnachtsfeier in der Aula statt.  Alle, die gerne noch etwas "nachsitzen" wollten, waren herzlich dazu eingeladen, denn die Feier begann nach der dritten Stunde, also nach Schulschluss. Trotz allem war die Schülerschaft gut vertreten: "Ich habe nicht damit gerechnet, dass trotz des Ferienbeginns gut 50 Schüler und Schülerinnen zu unserer Weihnachtsfeier kommen", so Waldemar Gries, Schulleiter des Goethe-Gymnasiums.

 

 
Schulleiter Waldemar Gries liest die Weihnachts-geschichte nach Lukas  

Wer eine langweilige Veranstaltung erwartet hatte, hatte sich getäuscht:

Neben einem von Schülern gespielten Theaterstück, in welchem es um das "typische" Weihnachtsfest und die Unzufriedenheit der Menschen ging, sang auch Herrn Reitingers Chor  "Les Sirènes" ein irisches Weihnachtslied.  "Ich war Anfangs total aufgeregt, doch als wir dann auf der Bühne standen, hat es total Spaß gemacht. Und ich finde, wir haben uns auch ganz gut angehört.", so Lea Techen, ein Mitglied des Chors. Der Applaus des Publikums bestätigte diese Selbsteinschätzung.

 

Herr Kräbs, Lehrer für katholische Religion am Goethe-Gymnasium, der die Feier mit einer Begrüßungsrede und dem Gedicht einer Schülerin der Klasse 5 eröffnete, trug außerdem seine Gedanken zur Weihnachtszeit vor.  Seine Aussagen waren modern und regten dadurch zum Nachdenken an. Es schien, als gelte das Motto: "aus alten Texten etwas Neues machen", so dachte man zumindestens als Herr Gries mit gekonnter Erzählerstimme die Weihnachtsgeschichte nach Lukas vortrug.

 

 
 Frau Rahel Wolf bei ihrem Auftritt  

"Ich bin echt überrascht von Frau Wolfs Stimme, sie kann super singen", so Maik S. nach dem Auftritt Frau Wolfs. Sie trug, neben dem von ihr geleiteten Auftritt der Klasse 7a, mit männlicher Begleitung vier  zur Weihnachtszeit passende Lieder vor. Auch Herr Gries wusste bisher nichts von der Stimmgewalt Frau Wolfs: "Sie hat wirklich eine tolle Stimme!".  Traditionelle Weihnachtslieder durften jedoch nicht fehlen. Auf den Sitzplätzen waren Liedtexte verteilt, so dass man bei den Strophen von "Oh du Fröhliche" und "Stille Nacht" nicht durcheinander kommen konnte. Da die Stimmung gut war, sangen die meisten,  zur Freude des am Piano begleitenden Musiklehrers  Andreas Knöpfel,  laut mit.
Stefanie Kasztelan aus dem Jahrgang 12 trug einen nachdenklich machenden Text vor, der die Frage:  "Wann ist Weihnachten?" beantworten sollte. Für diesen Vortrag erhielt sie anschließend großen  Applaus.

 

Beendet wurde die Veranstaltung von Herrn Kräbs, der einen rührenden Weihnachtssegen aussprach und von Frau Wolf, die noch ein Schlusslied, welches man vom Text her auch als Segen deuten könnte, sang. "Besonders schön fand ich es, als bei dem Schlusslied alle aufgestanden sind und mitgesungen haben.", so Katharina P., Schülerin des Jahrgangs 10.  

 

"Ich finde es war schön, nicht wie gewöhnlich in die Ferien zu gehen, sondern sich durch den Gottesdienst auf die Festtage Vorfreude machen zu können. Die Dekoration war meiner Meinung nach auch sehr gut ausgewählt.", so Lea Techen, Klasse 10. Romantische Atmosphäre wurde durch den von überall kommenden Kerzenschein verbreitet. Die Bühne war festlich geschmückt und einige Schüler erschienen sogar mit Weihnachtsmannmütze.

Montag, 29 August 2011 15:18

Kinderlabor - Bunte Chemie

Von unserer Redakteurin Atlanta Eckhardt (18.12.2008)

14 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Grundschulen im Landkreis Kassel nahmen seit Ende August an dem Projekt „Kinderlabor" teil. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit Bianca Gehrke und Marco Ruppert, Lehrer des Goethe-Gymnasiums, führten die Kinder am 10.12.2008 im Chemiehörsaal unserer Schule vor.

 

 Bianca Gehrke & Marco Ruppert helfen bei dem Versuchsaufbau.

 

Drei Uhr Nachmittags. In dem Chemiesaal des Goethe-Gymnasiums in Kassel, wo sonst eigentlich nur Schüler der Mittelstufe bis Oberstufe zu finden sind, befanden sich 14 kleine Chemiker mit ihren Eltern, den Geschwistern, Freunden und Bekannten. Die Schüler waren aufgeregt und auch Bianca Gehrke und Marco Ruppert sah man die Aufregung an.

 

 
 Luca & Lukas beim "Rotkohlversuch"  

Doch die lange Arbeit hatte sich gelohnt. Nach einer kleinen Ansprache von Bianca Gehrke und einer Anmerkung des Schulleiters Waldemar Gries ging es auch schon los. Es wurden elf Experimente von den Schülern durchgeführt: Fragen wie „Befindet sich in „Cola Zero" wirklich kein Zucker?" oder warum Zitronensaft nach dem erhitzen auf dem Papier sichtbar wird, wurden den Eltern anschaulich erklärt.

Auch die anderen Versuche machten sehr deutlich, wie viel die Kinder gelernt hatten und man sah ihnen an, mit was für einer Begeisterung sie diese den Eltern vorführten.

 

Die Experimente wurden in Zweier- bis Vierer-Gruppen durchgeführt und sogar Fragen aus dem Publikum, meistens von den Eltern gestellt, konnten souverän beantwortet werden, ohne dass die Schüler aus dem Konzept kamen.

Nachdem alle Gruppen ihre Experimente stolz präsentiert hatten, führten sie alle zusammen ein gemeinsames Experiment vor. Sie zündeten Teebeutel an und sahen zu, wie diese in die Luft stiegen.

 

Viele der Grundschüler, darunter auch Ann-Kathrin, Rebecca, Isabelle und Maurice erzählen begeistert von den vielen Versuchen und sind sich einig, dass das „Tee-Beutel-Experiment" am meisten Spaß gemacht hat. Nach der Grundschule wollen sie ganz sicher das Goethe-Gymnasium besuchen und freuen sich jetzt schon auf den Chemieunterricht.

 

Auch Leonie, die kleine Schwester von Isabelle, die begeistert im Publikum saß, freut sich schon jetzt darauf später einmal beim Projekt „Kinderlabor" mitforschen zu können.

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