Montag, 29 August 2011 15:12

Talente am Goethe-Gymnasium

Von unserer Redakteurin Lea Techen (18.12.2008)

"Wir suchen DICH! Goethes Talent 2009" Seit einigen Tagen sieht man Plakate mit dieser Aufschrift in der Schule hängen. Viele reden darüber, die ersten Gerüchte kursieren - aber was steckt eigentlich wirklich hinter dieser Idee der Schülervertretung? Wie sieht die Jury aus und was gibt es zu gewinnen?

 

 

„Der Vorschlag dazu kam eigentlich bei den SV-Wahlen dieses Jahr zustande. Lin Brede, Oberstufensprecherin aus dem Jahrgang 11, hatte an ihrer alten Schule so etwas schon erlebt und ich kannte das aus den USA. Wir haben die Idee dann mit den anderen SV-Mitgliedern besprochen und ein Konzept ausgearbeitet“, sagt Sam Sabor, Jahrgangsstufe 12 und Schulsprecher des Goethe-Gymnasiums, „Zu gewinnen gibt es neben vielen Überraschungs-preisen auch einen Artikel in der Zeitung. Somit bekommen die Schüler die Möglichkeit sich mit ihrem Talent bekannt zu machen.“ Außerdem erwähnt er, dass die Idee nicht etwa von der ähnlich benannten RTL-Show kopiert wurde.

 

Nicht jeder findet jedoch sofort den Mut dazu sich vor so einem großem Publikum zu präsentieren. Viele üben ihr Talent meistens nur zuhause oder als einfaches Hobby aus. Das Publikum besteht dann, vor allem zur Weihnachtszeit, auch nur aus dem Kreis der Familie. Jan K., Schüler der 10. Klasse findet „es peinlich vor so vielen Leuten zu stehen. Vor allem wenn mich die meisten auch noch kennen! Ich glaube auch nicht, dass ich irgendein Talent habe - zumindest habe ich bis jetzt noch keins an mir entdeckt.“

 

Außer einem Publikum wird auch eine Jury anwesend sein, die dann die Leistungen der Talente bewertet und entscheidet, wer welchen Platz belegen wird. Dabei haben sich auch lustige Gerüchte verbreitet, wie z.B. das die bekannten Talentsucher Dieter Bohlen und Detlef D! Soost die Jury stellen sollen. Ob diese Zeit dafür finden, am Goethe-Gymnasium zu erscheinen, ist aber fraglich. Sicher ist aber, dass die Jury nicht aus Lehrern bestehen soll, die möglicherweise parteiisch sind, da sie manche Bewerber als Schüler unterrichten, sondern außenstehende Personen.

 

„Natürlich suchen wir nicht nur Sänger oder Tänzer sondern auch sportlich oder künstlerisch begabte Schüler. Im Prinzip ist alles möglich was man auf der Bühne darstellen kann!“, antwortet Sam auf die Frage welche Talente der Wettbewerb genau sucht.

 

Jessica J., aus der Neunten Klasse, ist noch unsicher ob sie mitmachen will: „Wenn ich mich bewerben würde, würde ich vielleicht etwas vorsingen. Allerdings habe ich bis jetzt immer nur alleine, mit Freunden oder im Chor gesungen und weiß deshalb noch nicht, ob ich wirklich an dem Wettbewerb teilnehmen will! “

 

Die Anmeldefrist war zwar bis zum 15.Dezember ausgeschrieben, einzelne Personen, die sich bis dahin nicht entscheiden konnten, haben aber die Chance, zu späterem Zeitpunkt noch auf Mitglieder der SV zuzugehen.

Montag, 29 August 2011 15:11

UMLAUF-Redakteure in Berlin

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (08.12.1008)

Als stolze Titelträger der besten Schülerzeitung Hessens fuhren vier Vertreter der UMLAUF-Redaktion vom 3. bis zum 5. Dezember nach Berlin. Die Fahrt war der Preis, den der UMLAUF zur Wahl der besten Schülerzeitung Hessen im vergangenen Jahr gewonnen hatte.

 

 

 Plenarsitzung des Bundestages - UMLAUF-Redakteure saßen auf den Besucherrängen

 

Allerdings waren die vier Redakteure Kristina Batzel (11a), Mara Liebehenz (11b), Schahin Saket (12) und Steffen Engelbrecht (11a) nicht alleine. Bereits am Bahnhof stellte sich heraus, dass die Fahrt keineswegs eine Jugendreise war. 44 andere politisch und kulturell Interessierte komplett unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Parteizugehörigkeit fuhren am Mittwochmorgen mit in Richtung Berlin Hauptbahnhof.

 

Solche politischen Bildungsfahrten können von allen Bundesbürgern wahrgenommen werden und finanzieren sich größtenteils durch Steuern, die vom Informations- und Presseamt der Bundesregierung zur Verfügung gestellt werden. Jeder Gruppe wird eine Abgeordnete oder ein Abgeordneter einer bestimmten Fraktion zugeteilt. Organisiert wird die Fahrt durch das jeweilige Wahlkreisbüro der Partei und deren Mitarbeiter.

 

Diese politische Bildungsfahrt wurde von Bündnis 90 Die Grünen ausgerichtet, weshalb besonders viele Mitreisende der Partei und deren Jugendpartei Grüne Jugend angehörten. So zum Beispiel Carolina Papel, 16 Jahre alt: „Ich bin bei der Grünen Jugend Hessen (GJH) und habe eine Einladung zu der Berlinfahrt von Nicole Maisch (MdB) bekommen." Wie ihr hat die Fahrt allen Teilnehmern größtenteils gefallen: „Mir hat die Fahrt sehr gut Gefallen, die Leute waren alle sehr nett, man hatte ein bisschen Zeit für sich. Außerdem finde ich es gut, dass überhaupt solche Fahrten angeboten werden", ergänzt sie.

 

 

Schahin Saket und Mara Liebehenz

vorm Brandenburger Tor

 

Alle Teilnehmer erlebten das politische Berlin und besichtigten die wichtigen politischen Institutionen, wie den Bundestag oder das Bundeskanzleramt. Neben dieser vielfältigen politischen Bildung nahm die Gruppe auch an einer Berlin-Rundfahrt teil, bei der es Informationen zu anderen wichtigen Orten und Sehenswürdigkeiten gab.

 

Ziel solcher Fahrten ist, dass jeder Bundesbürger mal in der wichtigsten Stadt dieses Landes war und einen Einblick in das politische und kulturelle Berlin bekommt. Es ist erstaunlich, dass kaum jemand von dieser Gelegenheit weiss und sie somit wahrnehmen kann. Das ist ein gutes Angebot der Bundesregierung, Interessierte sollten sich an ein Wahlkreisbüro ihrer Wahl wenden.

 

Die UMLAUF-Redakteure möchten sich beim Informations- und Presseamt bedanken, der Abgeordneten der Grünen Nicole Maisch und bei den Organisatoren. Vor allem bei Philipp Hinrichsmeyer, der auf der kompletten Fahrt ein freundlicher und kompetenter Ansprechpartner war.

Montag, 29 August 2011 15:11

Kunstausstellung von Triptychons

Von unserer Redakteurin Jessy Franke (04.12.2008)

Ein Triptychon (griech. tryptychos = dreifach) ist ein dreifaches Gemälde. Es besteht aus einer Mitteltafel und zwei gleichgroßen Flügelteilen. Ursprünglich war ein Triptychon ein tragbares Altarbild, doch Sabine Lempp hat das mit ihrem WPU 10er Kunst-Kurs variiert. Die Bilder zeigen nun zum ersten Mal Porträtbilder und sind mit verschiedenen Techniken bearbeitet.

 

 Die Forografie

 Der Linoldruck

 Die Verfemdung

 

"Das Ziel des Projekts war sich selber auf unterschiedliche Art und Weise zu sehen und darzustellen", sagte Frau Lempp dazu. Sie wollte die altertümliche Bedeutung der Werke einmal auf heute übertragen und etwas vollkommen anderes daraus gestalten. Die Aufgabe war es sich selbst fotografieren und fotokopieren zu lassen um dann später die daraus entstandenen Bilder umzuwandeln, so zum Beispiel mit Hoch- und Tiefdruck, in diesem Fall speziell den Linoldruck, Bildbearbeitung am Computer und der Fotografie.

 

 "Ich wollte bewirken, dass die Schüler / innen sich selber mal mit anderen Augen sehen, dass sie andere Techniken kennenlernen, dass sie aber auch Spaß am Kunstgeschehen entwickeln und dabei auch einiges lernen", erklärte Frau Lempp ihre Absichten.

 

"Die Arbeit hat mir großen Spaß gemacht, speziell der Linoldruck, und ich habe viel gerlent", trägt Sarah Hugo ,eine Schülerin des Kurses von Frau Lempp bei. "Zuerst dachte ich ,es kommt sehr viel auf uns zu, aber mir hat die ganze Arbeit Spaß gemacht und ich bin stolz auf mich", so Andrea Pranjkovic ,eine andere Mitschülerin.

Die besonderen Schwierigkeiten, die auch bei der Bewertung eine Rolle spielten, waren unter anderem wie kreativ die Aufgabe umgesetzt wurde, wie die optische Zusammenstellung wirkt, aber auch wie gut die Bearbeitung ausgeführt worden ist.

Frau Lempp sagt schließlich: "Die Erwartungen sind zum großen Teil auf jeden Fall erfüllt und auch übertroffen worden."

 

Montag, 29 August 2011 15:11

Schlachtfeld Mädchentoilette

von unserer Redakteurin Katrin Greif (04.12.2008)

Die Pause wird angekündigt und alles rennt in den zweiten Stock. Den Weg dorthin kennt jede Schülerin des Goethe-Gymnasiums, und die meisten legen ihn mehrmals täglich zurück. Die Mädchentoilette - es gibt nur eine einzige, aber die wird nicht gerade schön hinterlassen.

 

Am Anfang der ersten großen Pause sieht das Ganze noch recht harmlos aus.

 

 Alle sind sich einig: Der wohl meistbesuchte Raum des Goethe-Gymnasiums scheint das einzige Mädchenklo zu sein. In den beiden großen Pausen, und auch in den kleinen 5-Minuten-Pausen dazwischen, werden sie regelrecht gestürmt. Noch kurz in den Spiegel geschaut, die Haare gerichtet, nachgepudert - und nichts wie weg. So schnell wie sie gekommen sind, gehen sie auch wieder. Das Weite wird gesucht. Die Situation ist keine schöne, der Mülleimer ist überfüllt und umringt von weiterem Klopapier, das auch sonst überall herumliegt. Es duftet auch nicht nach zarten Essenzen, die noch aufgesprüht wurden, es riecht vielmehr und das teils unerträglich.

Aus den Reihen der Mädchen ist es nicht zu überhören, dass sie unzufrieden sind, wie die Mädchentoilette aussieht. Jessy (10a) und Mabelle Franke (10b) wissen genau wie es dort ist: "Die Toilette ist viel zu schmutzig, das ist schon ekelhaft, ein zweiter Raum wäre bestimmt besser", meint Mabelle. Jessy weiß aber, dass die Toilette ein Gutes hat: "Wenigstens haben wir einen großen Spiegel!" Und der gleichen Meinung sind auch die Putzkräfte, die sich wundern, weil die Damen doch sonst haargenau auf alles aufpassen, es kann doch eigentlich gar nicht so schmutzig werden, es ist doch die Damentoilette. Letztlich beschweren sich alle, aber keine will es gewesen sein. Verändern jedoch können nur die Schülerinnen selbst etwas, es liegt in ihrer Hand.

Darüber hinaus kommt noch eine entscheidende Frage auf: "Wieso gibt es denn nur ein Mädchenklo?!" Die Antwort ist recht simpel, und jeder wird auch sofort die Logik dahinter erkennen. Der Grund liegt - historisch gesehen - etwas weiter zurück. Damals war das Goethe-Gymnasium noch eine reine Jungenschule. Als dann auch Mädchen die Schule besuchen konnten, wurde nur eine einzige Toilette in die für die weibliche Schülerschaft  umgewandelt, da es zunächst viel weniger Mädchen als Jungen gab. Das vermag an der unschönen Situation heute nichts zu ändern, aber es ist wohl eine logische Schlussfolgerung.

Montag, 29 August 2011 15:11

Das Seelsorge-Team bekommt Verstärkung

Von unserer Redakteurin Lisa Finis (23.11.2008)

Jedem sind wohl schon die neuen Plakate aufgefallen, auf denen die „Neuen Vertrauenslehrer“ vorgestellt werden. Was es mit den „Neuen“ auf sich hat und was eigentlich hinter den Aufgaben eines Vertrauenslehrers steht, weiß aber kaum jemand.

 

 Anna-Lena Bünte

Die Vertrauenslehrer, das sind Herr Kräbs, Frau Jochheim, Frau Wolf, Frau Hofmann-Grünzig und seit kurzem auch die vier Praktikanten Tina Schmittmann, Rajmond Eckenberger, Anna-Lena Bünte und Alexander Struß. Die vier angehenden Lehrer sind von der Universität Kassel an unsere Schule geschickt worden um unser Schulseelsorge-Team tatkräftig zu unterstützen.

 

„Damit alle einen für sie angenehmen Ansprechpartner finden, sind sie zu uns gestoßen“, sagt Herr Kräbs, der nun seit ca. 10 Jahren den Schülern des Goethe-Gymasiums als Zuhörer und „Problembewältiger“ zur Seite steht.

Rajmond Eckenberger

„Ich werde meist ,zwischen Tür und Angel’ angesprochen und vereinbare danach einen Termin.“

 

 

Es sei wichtig zuerst zuzuhören und nicht sofort nach dem ersten Problemgespräch eine Lösung vorzuschlagen. Es wäre keine sinnvolle Lösung, denn um dauerhaft zu helfen müsse man vielleicht auch mal eine Nacht darüber schlafen.

 

Was zu der Frage führt, ob er die gehörten Probleme mit nach Hause nimmt und auch als Privatmensch sich noch häufig damit beschäftigt: „Natürlich belastet es mich auch noch zu Hause wenn ich bei Problemen helfen will. Aber meine Familie gibt mir starken Rückhalt.“

 

 Alexander Struß

Herr Kräbs stellt fest: „Am wichtigsten ist es, dass ich und meine Kollegen uns auf die Schüler einstellen. Manche sind offener und sind sofort bereit alles zu erzählen. Aber andere sind am Anfang in den ersten Gesprächen verschlossen und brauchen Zeit um sich zu öffnen und die Probleme zu offenbaren.“

 

 

Es wäre durchaus möglich mit den Aufgaben der Seelsorger eine Halbtagsstelle von einem Sozialarbeiter zu füllen. Um auf die einzelnen Schüler besser eingehen zu können, ist die Hilfe der vier Studenten herzlich willkommen.

 

 

Tina Schmittmann

Durch sie gehen vielleicht manche Schüler einen Schritt auf die Schulseelsorge zu, die sich zuvor vielleicht noch nicht richtig aufgehoben und verstanden gefühlt haben oder sich nicht getraut haben.

Montag, 29 August 2011 15:10

Die neue SV ist da!

Von unseren Redakteurinnen Lea Techen und Marcia Weber (20.11.2008)

Die Schülervertretung wurde in diesem Jahr fast komplett neu gewählt, das bedeutet viele neue Gesichter und Ideen. Falls noch nicht jeder so genau weiß, wer eigentlich dabei ist und an wen er sich bei Fragen, Problemen, Wünschen oder Einfällen wenden kann, stellen wir sie euch hier vor:

 

"Schon seit der 11. Klasse überlege ich, mich zum Schulsprecher aufstellen zu lassen. Früher war ich Mittelstufensprecher und fand es schon immer interessant an der Organisation unserer Schule mitwirken zu können!" So hört sich unser neuer Schulsprecher an. Sam geht in die 12. Klasse und ist seit der 5. Klasse, also von Anfang an auf unserer Schule. Meistens sieht man ihn mit einem Lächeln durch die Flure unserer Schule laufen.

 

"Ich werde ständig gefragt, was die SV macht. Wir haben eine Menge Ideen und Anregungen und versuchen diese so gut wie möglich umzusetzen." Momentan diskutiert die neue SV beispielsweise über den Bau von Fahrraddächern.

Doch ist ihm all die Arbeit nicht zu stressig?  "Nein, kein bisschen. Es macht mir sehr viel Spaß die Verantwortung als Schulsprecher zu tragen."

 

 
 Unser neuer Schulsprecher Sam  

Er wirkt freundlich und motiviert etwas im Sinne der Schüler verändern zu wollen. Sein Wunsch wäre es, dass die Schüler die Schule nicht nur mit dem Gedanken an Unterricht und das Lernen besuchen, sondern auch Spaß daran hätten, bis in den Nachmittag ihre Freizeit dort zu verbringen. "Ich fände es schön, wenn die Schüler Gründe dafür hätten sich in der Schule aufzuhalten." Dieses System lernte er bei einem halbjährigen Aufenthalt in den USA kennen. Dort ist es üblich, dass die Jugendlichen auch nach dem Unterricht viele Angebote wahrnehmen.

 

 

„Ich bin auch gerne in der SV, weil ich mich für die Schule interessiere und hier etwas verändern möchte. Außerdem macht mir die Arbeit unglaublich viel Spaß“, antwortet Saskia auf die Frage, warum sie zum zweiten Mal Mittelstufensprecherin geworden ist. „Man merkt zwar, dass die alte SV drei Jahre zusammen gearbeitet hat; die neue SV ist gerade erst dabei sich zu finden, aber sie hat gute Ideen und behandelt weiter die der letzten SV. Ich möchte die Diskussionen der SV weder leiten, noch ihnen etwas vorschreiben, ich bin nur eine Art Beratungslehrer“, sagt Herr Kräbs, wieder mit aller Zustimmung gewählter Vertrauenslehrer über die neue Schülervertretung, bei deren Sitzungen er mitwirkt.

 

Die SV trifft sich jede Woche montags in der großen Mittagspause, wechselnd zwischen Neben- und Hauptgebäude.

 

Weitere Mitglieder der SV sind:

Unterstufensprecher: Derya Frommann (7b) und Constantin Blaschke (7b)

Mittelstufensprecherin: Saskia Meckback (10e)

Oberstufensprecher: Timo Kunkel (12TUT4) und Lin Brede (11d)

Stellvertretende Schulsprecher: Jasmin Hammermüller (12TUT1) und Giana Dalfuß (11e)

Schulsprecher: Sam Mohajer-Sabor (12TUT2)

Kassenwart: Diem Linh Nguyen (11f)

Protokollantin: Anais Decker (11c)

Stadtdeligierte: Brian Ullmann (11e) und Saskia Meckbach (10e)

Schulkonferenzteilnehmer: Anna Groß (10e) und Isabelle Boßmeyer (12TUT5)

Vertrauenslehrer: Herr Kräbs und Frau Jochheim

 

Bei Problemen oder Ideen wendet euch also einfach an den Sprecher eurer Stufe, die Schulsprecher oder auch an die Vertrauenslehrer.

 

Der UMLAUF wünscht der neuen Schülervertretung viel Glück und gutes Gelingen!

Montag, 29 August 2011 15:10

Bundesweiter Schülerstreik

Von unserer Redakteurin Lea Techen (12.11.2008)

Die Klassenräume blieben heute fast leer. Dafür traf man die meisten Schüler, laut pfeifend oder schreiend, um zehn Uhr vor dem Rathaus an. Die Lehrer blieben ratlos oder verärgert zurück. Doch manche mussten sich ein Schmunzeln verkneifen, da die Ziele der Forderungen auch ihnen zu Gute kommen würden.

 

 "Bildungsblockaden einreißen!"

 

Demonstriert wurde für die Abschaffung von G8 (dem "Turbo Abitur") und dem dreigliedrigem Schulsystem, sowie für kleine Klassen mit höchstens 20 Schülern, Lernmittelfreiheit und volles Streikrecht für SchülerInnen und LehrerInnen. Die Umsetzung der Forderungen würde 10.000 neue Lehrer in ganz Deutschland und jede Menge Ausgaben für die Bildungspolitik bedeuten, ob die hessische Regierung dies nach den Neuwahlen im Januar umsetzen kann und will ist fraglich. Allerdings wurden nach dem ersten Streik im Juni 2008 schon die Studiengebühren und die U-Plus Vertretung gestrichen.

 

Zu den Organisatoren gehörten unter anderem die Landesschülervertretung, die DGB Jugend und das Kasseler Schülerbündnis. Unterstützt wurden diese durch verschiedene Jugendorganisationen, denen z.T. linksradikale Einflüsse nachgesagt werden. Der Streik mit kurzen Redebeiträgen vor dem Rathaus und einem anschließenden Demonstrationszug um die Kasseler Innenstadt, mit kurzem Stop vor dem CDU-Gebäude lief friedlich ab. Im Vergleich dazu wurden z.B. in Hannover zwei Demonstranten festgenommen, die den niedersächsischen Landtag mit Steinen bewarfen.

 

 Schüler vor dem Kasseler Rathaus

"Ich finde es gut, dass gestreikt wird. Ich bin auch gegen so große Klassen und G8, auch wenn ich nicht direkt davon betroffen bin", so Larissa aus der Neunten Klasse.

 

Viele Schüler sahen den Streik leider auch als gute Gelegenheit sich in der Stadt aufzuhalten oder einfach nach hause zu gehen, doch diejenigen, die blieben wussten genau um was es geht und schafften es kurzzeitig den Verkehr lahm zu legen.

 

Die meisten Anwesenden setzten sich darüber bewusst hinweg, dass sie für diesen Streiktag einen unentschuldigten Fehltag im Zeugnis stehen haben werden. Großes Aufsehen erregten die wenigen Albert-Schweizer Schüler. Sie wurden von ihrer Schulleitung und Lehrern, die die Schulausgänge kontrollierten gehindert zu kommen. Ganz anders lief es bei der Offenen Schule Waldau. Dort fuhren die Schüler, mit Erlaubnis der Eltern, mit Trillerpfeifen ausgestattet, um zehn Uhr mit Bussen in die Stadt.

 

Ob der bundesweite Schulstreik ein voller Erfolg war, wird sich zeigen. Jedoch konnten die Schüler demonstrieren, dass es ihnen nicht egal ist, was aus ihrer Bildung und Zukunft gemacht wird.

Montag, 29 August 2011 15:10

UMLAUF auf Buchmesse gekürt

von unserer Redakteurin Mara Liebehenz (21.10.2008)

Erneut kann sich das Schulmagazin UMLAUF des Goethe-Gymnasiums Kassel über einen 1. Platz freuen und sich als beste Schülerzeitung der Gymnasien in Hessen präsentieren.

 

 

Stolz nehmen wir den 1. Preis entgegen!

 

Zum 19. Mal wurden am Samstag, den 18.10.08 die erfolgreichsten Schülerzeitungen Hessens auf der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet. Wie im Vorjahr konnte der UMLAUF den 1. Platz als beste Druckausgabe und beste Online-Internetseite für sich entscheiden. Kein leichtes Spiel: insgesamt sechs Konkurrenten in der Kategorie "Gymnasien" , darunter auch das Blatt "Quintessenz" des Friedrichs-Gymnasium in Kassel, galt es zu übertreffen.

 

Doch nicht nur die besten der Gymnasien trafen sich, um an der Preisverleihung auf dem Frankfurter Messegelände teilzunehmen, die Jury verlieh auch Preise aus anderen Kategorien, wie zum Beispiel beste Grundschulzeitung, beste Hauptschulzeitung oder den Preis für den besten Einzelartikel.

 

Der Preis für den Sieger ist eine Fahrt in die Hauptstadt Belgiens, nach Brüssel. Außerdem darf der UMLAUF nun erneut das Bundesland Hessen beim Bundesentscheid in Berlin vertreten.

 

Ein aufregender und erfolgreicher Tag also für die UMLAUF-Redakteure, die den Preis voller Stolz und unter donnerndem Applaus der anderen Redakteure im Saal in Empfang nahmen. Hoffen wir nun, dass das Schulmagazin des Goethe-Gymnasiums so erfolgreich bleibt und sich auch im Jahr 2009 gegenüber den anderen Bundesländern erfolgreich durchsetzen kann.

Montag, 29 August 2011 15:10

Jaroslawl die Zweite

Von unserer Russischlehrerin Stefanie Hey (08.10.2008)

Am 21. September 2008 endete der erste Durchgang des über mehr als zwei Jahre geführten Austausches zwischen Schülern des Goethe-Gymnasiums Kassel und der 90. Schule in Jaroslawl. Im letzten August hatten sich die Partner in Kassels russischer Partnerstadt nach längerfristigem Email- und Briefkontakt kennen gelernt und nun, ein Jahr später, sahen sie sich auf hessischem Boden wieder.

 

Die Aufregung war groß! Wie würden sich die Partner wohl verändert haben? Wie würde ihnen Kassel gefallen?

 

Lies weiter in dieser PDF-Datei [3,8 MB]!

Montag, 29 August 2011 15:10

Überfüllte Klassen

Von unserer Redakteurin Christina Knüppel (03.10.2008)

Die überfüllten Klassen in deutschen Schulen werden immer mehr zum Problemfall Nummer eins in unserem Bildungssystem. Es ist umstritten, ob in einer Klasse mit über 30 Schülern überhaupt noch effektiver Unterricht geführt werden kann. Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU, Baden-Württemberg) will sich persönlich für die Reduzierung der Schüler in Klassen einsetzen. Seine Prognose, sprich sein Ziel, für das Jahr 2011 soll sein, dass höchstens 28 Schüler eine Klasse besuchen dürfen.

 

Bedrückende Enge in einer typischen Klasse!

Immer mehr Schülerinnen und Schüler empfinden ihre Klassen als überfüllt, unruhig und unharmonisch, da ein normales Unterrichtsklima nahezu unmöglich ist. Außerdem ist es kaum möglich, eine mündliche Leistungsüberprüfung bei einer derart großen Schüleranzahl durchzuführen. Zudem haben Lehrer einen immer schwierigeren Job zu bewältigen. Durch Unruhe der Schüler verliert der Lehrer den so genannten „Roten Faden“ und muss wieder von vorne beginnen. Viele Schüler fühlen sich von den Lehrern übersehen und haben das Gefühl, obwohl sie sich ständig melden nicht gesehen zu werden. Verglichen zu den Klassen vor 30 Jahren stieg die Anzahl der Schüler massiv an. Ein Problem welches dazu kommt, ist der erhebliche Platzmangel in Schulen. Wenn es kleinere Klassen geben würde, gäbe es nach vielen Meinungen bessere Mitarbeit und mehr Zeit sich etwas erklären zu lassen. Der Lehrer könnte jeden Schüler einzeln dran nehmen und keiner würde sich vernachlässigt fühlen.

 

Ein weiteres Problem ist die Unaufmerksamkeit. Sobald sich ein Lehrer zur Tafel wendet, entsteht in jeder Ecke Unruhe. Selbst Schüler, die aufpassen wollen, bekommen leider nur die Hälfte mit! Befragte Schülerinnen und Schüler äußerten sich nicht Positiv zu dem Thema, sie beschwerten sich und gaben Aussagen wie: „Es ist voll stressig, man kann sich nicht richtig konzentrieren und nie herrscht Ruhe!“ oder „Ich fände es besser, wenn nur 20 Schüler in einer Klasse wären, dann würden alle viel besser mitarbeiten und man traut sich mehr zu sagen!“ Andere bemängelten den Platzmangel oder die stickige Luft.

 

Ob sich bald etwas an unserer Bildungspolitik ändern wird, ist zurzeit noch fraglich. Jedoch versucht die Politik einen immer größeren Wert auf Bildung zu legen und wirbt damit neue Wähler. Es wir auch Zeit, denn der aktuellen OSZE-Studie zufolge liegt Deutschland bei den Ausgaben für die Bildung mit 5,1 % des Brutto-Inlandproduktes deutlich unter dem Durchschnitt der OSZE-Länder (6,1 % des BI). Der Hessische Bildungsminister Bantzer versprach Klassenstärken von maximal 30 Schülern für das nächste Schuljahr.

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