Montag, 29 August 2011 15:07

Sylt 2008

von Regina Bock (7d) (28.06.2008)

So wie es in unserer Schule schon Tradition ist, fuhren die siebten Klassen des Goethe-Gymnasiums dieses Jahr wieder auf die wunderschöne deutsche Insel Sylt. Vom 12.06.2008 bis zum 20.06.2008 waren wir an der Reihe Sylt kennen zu lernen. Als wir am 12.06 morgens voller Vorfreude vom Kasseler Bahnhof Wilhelmshöhe los fuhren, hatte noch keiner eine Ahnung, wie erlebnisreich diese acht Tage sein würden.

 

 
 Abenteuerlicher Fang auf der "Gret Palucca"

 

Die Stadt Kampen liegt ungefähr in der Mitte von Sylt .

Westerland ist Hauptstadt und Mittelpunkt der Insel .

List ist die nördlichste Gemeinde Deutschlands.

Zwischen Kampen und List liegt unser Jugendseeheim Landkreis Kassel .

 
 Am Fahnenmast hingen ständig Fundstücke. Komisch, dass die keiner vermisste!  

Sylt ist mit dem Festland durch einen schmalen Damm verbunden. Unser Zug fuhr darüber und es war sehr ungewohnt rechts und links des Zuges nur Wasser zu sehen. Und dann nach einer spannenden Reise waren wir endlich da. Wie erwartet war es im Jugendseeheim ganz anders als zu Hause, aber deswegen sind wir ja dorthin gefahren, um neue Erfahrungen zu sammeln. Wir haben in Zelten gewohnt - dort gab es keine Steckdosen, kein Fernsehen, keine Computer, etc. Das war für alle ungewohnt und für einige schwieriger als für andere. Auch haben wir in Gemeinschaftsduschen geduscht und die Toiletten waren einige Meter von den Zelten entfernt.

 

Auf Sylt leben viele einzigartige Tiere - verschiedene Vögel, Fische, Schweinswale, u.s.w. Diese haben wir bei Wattwanderungen, bei der Fahrt auf der Gret Palucca und in der Infobox auf Sylt sowie im Aquarium in Westerland kennen gelernt. Da die Insel von allen Seiten an Meer grenzt, ist die Luft sehr gesund, deshalb ist Sylt ein sehr beliebtes Urlaubsziel. Aber für Sylt besteht auch die Gefahr, dass es verschwindet, da die starken Wellen es immer kleiner machen. Der Strand unseres Zeltplatzes wird jedes Jahr im Frühjahr durch Schiffe neu aufgeschüttet, da die jährlichen Stürme ihn immer abtragen.

 

 
 Zwei Entdeckerinnen und ihre Strandfunde
 

Zu jeder Jahreszeit kommen Touristen nach Sylt, deswegen ist es dort sehr überteuert; dadurch wohnen dort eigentlich nur reiche Menschen. An jeder Ecke sah man einen Porsche oder sogar zwei, einige von uns machten sogar eine Wette "Wer die meisten Porsche sieht".

Wir sind oft gewandert ( insgesamt um die 35 Kilometer ), waren am Strand und sind Fahrrad gefahren. Einige waren auch im Wellenbad, meine Klasse kam leider wegen Überfüllung nicht mehr hinein.

Abends gab es Disco im Rundbau, Fußballturniere, Volleyballspiele, Tischtennisspiele und wir hatten die Möglichkeit zusammen mit den Lehrern und Mitschülern bei den EM-Fußballspielen mit zu fiebern.

Am letzten Abend musste unsere Klasse sich leider von einem Mitschüler verabschieden - Dorian Lajqi, der bald nach Albanien zieht. Es war natürlich ein trauriger Abend, aber trotzdem haben sich alle auf den nächsten Tag - den Tag der Heimfahrt - gefreut.

Es war wirklich ein tolles Erlebnis und wir konnten viele neue Erfahrungen sammeln!

 

 
 Die Autorin am Sylter Strand  

Ich denke, ich kann für alle sprechen, wenn ich sage: Vielen, vielen Dank an die Leute, die uns unterstützt haben - die Bademeister, die Heimleiter, die Köche (auch wenn nicht immer alles so wie zu Hause geschmeckt hat, es war immer frisch und gesund).

Und ein großes Dankeschön an Herr Reitinger (unseren tollen Klassenlehrer) und an alle anderen Lehrer, ich hoffe wir haben es Ihnen nicht zu schwer gemacht, so dass sie die Reise trotzdem genossen haben. Ich wünsche allen Lehrern und Schülern schöne Ferien und ein spannendes EM- Halbfinale und Finale! 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
Montag, 29 August 2011 15:07

Romfahrt 2008

Ein Protokoll von Vanessa Schiller (24.06.2008)

Mittlerweile hat sich ja die Exkursion nach Rom für unsere Lateiner zur Tradition entwickelt. Hier ein paar Impressionen von der diesjährigen Fahrt in Form eines Tagesprotokolls von Donnerstag, dem 1. Mai 2008:

 

 Hier zeigt sich die geballte Leidenschaft unserer Lateiner, die auf der antiken Via Sacra am Forum Romanum niederknien und die Erde küssen.

 

 7.00 - Vanessas Handywecker klingelt und keiner will aufstehen

 7.15 - Bianca beschwert sich, sie sei um 6.00 von Vanessas Handy geweckt worden ...Frechheit!

 7.30 - Badezimmer ist vollkommen blockiert... 4 Mädels wollen hintereinander duschen...  wenigstens die Sonne scheint schon!

 8.00 - Vanessa kramt im Koffer nach etwas Gescheitem zum Anziehen. Bianca lässt sich anstecken... das kann dauern.

 8.50 - Frühstücken... wir krümeln, kleckern und quatschen; gegen 9.10 Anforderung nach mehr Brötchen...

 9.20 - Zurück auf unserem Zimmer mit 3 Brötchen für 4 Personen *mh*

 9.30 - Fast vergebliches Warten auf Frau Kannenberg und ein paar Jungs, bevor wir zur Metro gehen

 9.45 - Stehen an Termini und warten eine halbe Stunde auf Sarah und Frau Kannenberg, weil Sarah ihre neue Fahrkarte besorgen muss. Die Metro ist total überfüllt und wir warten "6 Minuti" auf die nächste...

10.30 - Laufen vom Circus Maximus bis zum Capitol-Hügel, wo wir uns erst einmal umschauen

11.45 - Ankunft über dem Forum Romanum, jetzt haben wir eine Stunde Zeit um uns beliebig - aber möglichst nützlich- zu beschäftigen. Wir bevorzugen es im Schatten zu chillen.

12.10 - Einige holen sich Eis, Tierfreundin Bianca füttert lieber hungrige Tauben.

12.30 - Dringendes Bedürfnis nach der Suche einer Toilette... und los! Werden zwar fündig, müssen aber anstehen und kommen zu spät, also...

12.55 - Strafliegestützen vor der Trajanssäule, es folgt das Referat von Bianca und Vanessa.

 

 
 Gut gelaunte Römerinnen  

 13.00 - Treff mit Frau Langer auf der "Via dei Fori Imperiali". Da das Kolosseum aber wegen der Demonstrationen geschlossen ist, können wir uns nur die Foren der Kaiser angucken, wenigstens von einem schattigen Plätzchen aus! Es folgt die Besichtigung von San Clemente im Kellergewölbe, allgemeine Unlust macht sich breit... Einige sind unbemerkt und spurlos verschwunden, aber wohin?

16.45 - Nach über drei Stunden sind wir entlassen und gehen Pizza essen mit Blick zum Kolosseum - lecker!

17.30 - Steige in die Metro und fahre mit Bianca, Sarah, Tobi S., Julian, Kimberly & Sara Richtung Hard Rock Cafe, Christian und Nina sind verloren gegangen. Bei der Ankunft treffen wir die beiden wieder, aber das Cafe ist voll, also gucken wir uns um, machen Fotos und fahren zurück ins Hotel

18.45 - Finden im Zimmer eine wütende Vanessa vor, weil wir bei der Führung ihr Verschwinden nicht sofort bemerkt haben und sie uns nicht erreichen konnte.

19.15 - Treffe mich mit den anderen wieder im Flur, um einkaufen zu gehen, wir brauchen Lebensmittel und etwas Süffiges für den letzten Abend, mit Erlaubnis von Frau Hey! Nach Rückkehr fragen die Jungs nach einem Wörterbuch, um ihre Klobrille wiederzubekommen. *lach*

 

20.00 - Fahren mit der Metro zum Kolosseum und setzten uns auf die Mauer... Die Stimmung ist gut und wir machen lustige Fotos. Durch die Lautstärke machen wir leider die Inder auf uns aufmerksam, die uns gleich darauf ihre Tücher und andere Sachen verkaufen wollen! Wir handeln ein wenig und schicken sie dann doch weg.

21.30 - Fahren wieder zum Hotel, singen auf dem Rückweg deutsche Lieder, die die Passanten wieder einmal aufmerksam machen!

22.00 - Treff mit Frau Hey im Flur zur Besprechung des nächsten Tages. Der Aufzug wird von einem Schild geziert: "Wanted" mit der Zeichnung einer Klobrille.

22.35 - Sitzen auf unserem Zimmer und bekommen Besuch von Christian und Tim. Sarah verschwindet, Bianca und ich gehen gucken, was die anderen noch machen, weil wir nicht schlafen wollen... Treffen im 5er Jungenzimmer auf Sarah und andere ...- sind aber ganz leise! Zeit vergeht...

23.55 - Sarah, Bianca und ich gehen schlafen... Gute Nacht!

Montag, 29 August 2011 15:06

Abiball 2008

von unserer Redakteurin Mara Liebehenz (17.06.08)

Der krönende Abschluss der schulischen Laufbahn des Abiturjahrgangs 2008 fand gestern in der Mensa der Kasseler Universität statt: der Abiball.

 

Neben den schlicht gehaltenen Anzügen der Abiturienten stach die eine oder andere Frau mit ihrem Ballkleid à la Cinderella aus der Menge hervor. Doch gab es nicht nur Kleider zu bestaunen, sondern auch die Umgestaltung der sonst eher tristen Unimensa. Chemie- und Biologielehrerin Bianca Gehrke zeigte sich sichtlich begeistert: "Ich kenne die Mensa eigentlich nur aus meiner Studienzeit. Ich hätte nicht gedacht, dass sich so viel daraus machen lässt. Auch die feierliche Atmosphäre gefällt mir sehr gut."

 

 
 Steffen Konrath und Sebastian Hesselbach

 

Die Atmosphäre ließ sich als ausgelassen aber feierlich beschreiben, die meisten Abiturienten schienen froh darüber zu sein mit der Schule endlich abschließen zu können.

 

 
 Ein Tanz à la Cinderella

Das Programm, gestaltet von den Abiturienten Sebastian Hesselbach und Steffen Konrath, begeisterte die Gäste. Neben einer Rede über die letzten beiden Schuljahre und diverse Kursfahrten ehrten die beiden die Tutoren der verschiedenen Leistungskurse mit jeweils einem Blumenstrauß und einer Flasche Sekt und hielten die gute Stimmung aufrecht, indem sie Titel, gewählt vom Abiturjahrgang, wie "Traumpaar", "Ewiger-zu-spät-Kommer" aber auch "Super-Macho" an einige Abiturienten vergaben.

 

 

Auch verschiedene Tanzdarbietungen gab es am Samstagabend zu bestaunen. Den Anfang machten Schüler und Schülerinnen der Carl-Schomburg-Schule mit einem indischen Tanz. Außerdem gaben vier Schüler und Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums eine Hip-Hop Einlage zum Besten.

 

 
 Das Goethe-Tanzteam

An Unterhaltung mangelte es an diesem Abend also nicht. Dem stimmte auch unser ehemaliger Umlauf-Chefredakteur Marco Sivori zu: "Die Unterhaltung gefällt mir gut und das Essen ist super!" Das Essen muss den Gästen so gut geschmeckt haben, dass nahezu alle Töpfe eine Stunde nach Beginn der Veranstaltung leer waren. Eigentlich etwas mager für so ein großes Fest.

 

 Trotzdem war es ein gelungener Abend. Bleibt nur noch, den Abiturienten viel Glück auf ihrem weiteren Lebensweg zu wünschen.

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (15.06.2008)

Normalerweise ist es die Aufgabe von Journalisten über die guten oder auch schlechten Taten der Minister im Bundesrat in Berlin zu debattieren. Doch diesen Mittwoch waren Rollen vertauscht. Ole von Beust, Ministerpräsident von Hamburg und Bundesratsvorsitzender, vergab als Schirmherr des diesjährigen Schülerzeitungswettbewerbs der Jugendpresse die Preise an die besten Schülerzeitungen Deutschlands. Der UMLAUF belegte mit seiner Print-Ausgabe hierbei den dritten Platz!

 

 

 Die UMLAUF-Stellvertreter - Kim Kraft und Steffen Engelbrecht

 

   
 Der Bundestag  

Berlin; Regierungsstadt, Millionenmetropole und kulturelles Zentrum Deutschlands, ist für viele Journalisten und Redakteure wohl das journalistische Eldorado. So lässt sich die Entscheidung für den Austragungsort für den Schülerzeitungswettbewerb 2008 gut nachvollziehen und auch die angereisten Redakteure aus ganz Deutschland erlebten spannende zwei Tage in der Hauptstadt.

 

Kim Kraft und Steffen Engelbrecht waren die UMLAUF-Redakteure, die nach dem Landessieg den Weg nach Berlin antraten. Gespannt auf die Preisverleihung und das, was sich die jungen Redakteure der Jungendenpresse Deutschland hatten einfallen lassen, startete die Reise bereits am Dienstag. Merkels Parfüm lag in der Berliner Luft und die kulturelle Vielfalt Berlins wurde bei zahlreichen Exkursionen und herrlichem Sonnenschein immer beeindruckender. Die Rütlischule in Berlin Neuköln, der Bundestag im Regierungsviertel und Kreuzberg standen auf dem Plan der Veranstalter.

 

Wer sich auf seine journalistischen, medialen und vertrieblichen Leistung etwas einbilden kann, sitzt wohl im Verlagsgebäude des Axel Springer Verlags in Berlin. Nach dem Besuch im ARD Hauptstadtstudio betaten alle Redakteure die „heiligen Hallen“ der Entstehungsstätte der Bild, der Welt, der Berliner Morgenpost und vielen anderen Zeitungen. Nicht nur die Führung durch die Redaktionen, sondern auch das organisierte Essen im 19. Stock mit Blick über Berlin ließ den jungen Redakteuren das Herz höher schlagen.

 

   
 Druckfrisch  

Während der Preisverleihung im Bundesrat gerieten die Zeitungsmacher selbst ins Visier der Presse. In der etwas einschüchternden Atmosphäre des Plenarsaals des Bundesrates, wo normalerweise der Ministerrat tagt, wurden die Preise in den unterschiedlichen Kategorien verliehen. Besonders freuen konnten sich auch die Empfänger der Sonderpreise, wie zum Beispiel das Rhododendron-Blatt aus Bremen, eine Schule für Behinderte, die mit ihrer Zeitung für ebenfalls behinderte Kinder einen Preis für ihr bürgerschaftliches Engagement gewann. Da die Gewinner noch nicht bekannt waren, wurde es bei der Verleihung für die Preisträger  in der Kategorie Gesamtschulen/ Gymnasien mit Sekundarstufe II noch mal spannend. „Der UMLAUF – eine Schülerzeitung mit klar strukturiertem Layout und Mut zu schwierigen Themen wie zum Beispiel Homosexualität“, mit diesen Worten wurden die Redakteure in die Mitte des Plenarsaals gebeten, wo Ole von Beust die Preise übergab und herzlich gratulierte.

 

Der UMLAUF versucht die erreichte Messlatte weiterhin zu halten und auszubauen. Wir freuen uns darauf weiterhin alle Schüler, Eltern andere Leser mit unserer Printausgabe zu informieren, für Gesprächsstoff  zu sorgen und damit auch das Goethe Gymnasium Kassel zu repräsentieren. Außerdem versuchen wir mit unserer Onlineausgabe immer aktuell und am Zahn der Zeit zu sein. Die UMLAUF-Redaktion bedankt sich mit stolzgeschwellter Brust bei allen Lesern.

Montag, 29 August 2011 15:06

König Lustik im Kaufhaus

Von Nicolai Sprenger (Jahrgang 12) (15.06.2008)

Das adelige und vor allem pompöse Leben des König Lustiks war Gegenstand der drei im Stundentakt präsentierten Darbietungen, die mit Hilfe wochenlanger Vorarbeit und Extraschauspielunterricht eine gelungene Parodie auf die zu Jérôme Bonapartes Zeiten verbreitete Agitation um dessen zahlreiche Mesalliancen mit naiven und jungen Töchtern des Bürgertums boten.

 

 (Bild: www.museum-kassel.de)

 

Am 09. Mai 2008 hat ein Teil des Theaterkurses des Goethe-Gymnasiums, dessen Teilnehmer inzwischen die 12. Klasse besuchen, zum Anlass der ,,König Lustik!?"-Ausstellung ihre Interpretation der Vorliebe des immer noch in aller Munde befindlichen Monarchen für hübsche junge Mädchen vorgeführt. Bühne bot der Citypoint, was einher gehend mit den zahlreichen begeisterten Zuschauern und den exzellenten Leistungen der Nachwuchstalente zu einer geglückten Aufführung beitrug.

 

Seine Majestät höchst persönlich wurde von Christian Wolf gespielt, der zusammen mit seinen von Christian Schott, Mirko Tandara und Matthias Bürger dargestellten ritterlichen Leibwächtern und Thomas Driebe als Hofvorsteher überzeugend den hohen Stand des Adels repräsentierte. Die jungen verführerischen Frauen wiederum wurden realitätsgetreu von Anna-Lina Etzold, Natalie Krug, Madeleine Kessler und Alina Poliawinkic, (die am Termin der Aufführung leider krankheitsbedingt von dem engagierten Arthur Soltan vertreten werden musste) gespielt. SchlieBlich sorgte zusätzlich Thomas Tatzel samt E-Bass für die musikalische Untermalung des Stücks.

 

In ihrer künstlerischen Arbeit geführt wurden die ambitionierten Jungschauspieler vonTheater- und Schauspiellehrer Eckhard Lück, der unter anderem am Kasseler Goethe-Gymnasium erfolgreich urn Interessenten der Schauspielerei wirbt und seine Begabung zum Beruf machte. Insgesamt erfreute sich das eigenhandig konzipierte Stück eines groBen Publikums und liefert den Beweis fur die Existenzberechtigung des Fachs Theater an Kasseler Schulen zur Forderung künstlerischer Begabung.

Montag, 29 August 2011 15:06

Joshua schaffte den größten Sprung

Aus unserer Redaktion (11.06.2008)

Am 4. 6. 2008 nahm Herr Eberhardt, Leiter der Zweigstelle Schützenstrasse des Goethe-Gymnasiums, die Siegerehrung und Preisverleihung im Wettbewerb „Känguru der Mathematik 2008“ vor.

 

 Herr Eberhardt und die diesjährigen Sieger des Känguru-Wettbewerbs

 

An unserer Schule beteiligten sich 66 Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 an dem Wettbewerb. Innerhalb von 75 Minuten mussten 30 recht anspruchsvolle Aufgaben bearbeitet und gelöst werden. Nach Auswertung der Lösungen durch die Humboldt - Universität in Berlin stehen nun die Schulsieger fest.

 

Beste Teilnehmerin in der Jahrgangsstufe 5 wurde Frauke Schrader aus der Klasse 5b mit 107,5 Punkten (2. Ulrike Ross, 5c, 99,75 Punkte, 3. Carolin Strohmeyer, 5e, 97 Punkte).

 

Souveräner Sieger in der Jahrgangsstufe 6 wurde Marvin Keßler  aus der Klasse 6c mit 125 Punkten  (2. Stefan Dingel, 6e, und Sandra Montag, 6d, 112,5 Punkte).

 

Einen Sonderpreis erhielt Joshua Ortwein aus der Klasse 6c, der den größten Känguru-Sprung vollbrachte. Joshua gelang es, 16 aufeinander folgende Aufgaben richtig zu lösen. Diese tolle Leistung wurde mit einem T-Shirt belohnt.

Montag, 29 August 2011 15:06

ABIschiedsmusik des Musik-Grundkurses 13

Aus unserer Redaktion (09.07.2008)

Die Schülerinnen und Schüler des Musikkurses 13 von Herrn Scheer haben zum Abschluss ihrer Schullaufbahn eigene Kompositionen mit Hilfe des Computers angefertigt. Nach einer Einführung in portable Aufnahmegeräte und Audiobearbeitungssoftware sind in Kleingruppenarbeit Musikstücke unterschiedlichster Art entstanden.

 

 Chantal Jagow und Natalie Hildebrand bei den Aufnahmen

 

Vom selbstkomponierten und traditionell aufgenommenen Jazzstück (ABIschiedslied von Chantal Jagow und Natalie Hildebrand) über Collagen (Brainstorming von Nadja Brodatzki, Simon Christ und Wolf-Ruben Ketteritzsch) bis zu Beat-Tracks, zusammengesetzt aus aufgenommenen Alltagsgeräuschen (Gimme the Beat von Sara Mosch, Ilka Perlwitz und Janina Plettenberg), war stilistisch alles mögliche dabei.

 

Die Stücke als mp3-Dateien:

ABIschiedslied

 

Brainstorming

 

Gimme the Beat

Montag, 29 August 2011 15:06

Lehrer als junge Väter

von Anja Anbarchian (08.06.2008)

Wer findet es nicht süß, wenn ein Mann einen Kinderwagen durch den Park vor sich her schiebt oder mit seinem Kleinen auf einem Spielplatz spielt? Allen Frauen geht dort das Herz gleich auf. Besonders wenn es auch noch so junge Väter sind wie einige unserer Lehrer, wie etwa unsere Musiklehrer Herr Knöpfel und Herr Reitinger.

 

Herrn Dockhorns Tochter mit dem Lieblingsbuch ihres Vaters

 

Herr Knöpfel hat einen 14 Monate alten jungen Sohn namens Jona. Diesen hat er mit seiner gleichaltrigen Frau im Alter von 33 bekommen. „Ich wollte schon immer Kinder. Das stand schon fest," so antwortete Herr Knöpfel auf die Frage, ob es denn ein Wunschkind sei. „Mir war es immer wichtig, dass ich die Zeit und den richtigen Beruf habe um ein Kind zu bekommen."

 

 
Herr Fohrmann mit seiner kleinen Tochter
 

Er mag den Lehrerberuf deshalb auch besonders, weil er sich seine Zeit nachmittags frei einteilen kann und somit flexibler ist. Doch ist man nicht eingeschränkter durch das Kind? Natürlich merkt auch er wie es ist ein Kind versorgen zu müssen. „Ich vermisse nichts. Ich liebe es jeden Tag meinen kleinen Sohn zu sehen, wenn er mich freudig morgens anstrahlt." Natürlich hätte er gern auch ein zweites Kind, dazu sagt er jedoch: „ Bei zwei Kindern wäre es eine Manndeckung... bei drei doch eher wieder eine Raumdeckung" und lacht leise. Bleibt nur zu Hoffen, dass sein kleiner Sohn auch die Vorliebe für das Fach Mathematik erbt und uns somit ein weiterer netter Mathelehrer aus dem Hause Knöpfel bevorsteht.

 

 
 Anna Helene Reitinger
*16. Mai 2008
 

Die Schüler, die Herrn Reitinger aufmerksam beobachteten bemerkten, dass der eigentlich immer recht stille Lehrer irgendwie anders war. Aufgeregt und irgendwie ohne wirkliche innerliche Ruhe. Nun wurde endlich das Geheimnis gelüftet, wieso Herr Reitinger so war: Er hat sein erstes Kind erwartet. Die Eltern ließen sich beim Geschlecht  überraschen; es wurde (Überraschung!) eine süße Tochter namens Helene. Und darauf ist er auch mächtig stolz, zusammen mit seiner 28jährigen Frau. Überglücklich strahlt er in jeder Schulstunde und lässt sich seinen Schlafmangel nicht anmerken.

 

 

Auch Schulleiter Herr Gries zeigt sich mit seinem Sprössling

 

Auch bei Herrn Reitinger war es ein absolutes Wunschkind, welches sein Glück endlich perfekt gemacht hat. Besonders hervor zu heben ist auch, dass Herr Reitinger seiner Frau immer zu Seite stand, sei es bei der Schwangerschaftsgymnastik oder der schließlichen Geburt, Auch für den weiteren Weg seines Kindes macht sich Herr Reitinger Gedanken. So würde das Kind auf alle Fälle zweisprachig aufgezogen (Deutsch und Englisch) aber auch musikalisch ist ihm einiges in die Wiege gelegt worden bei diesen Eltern.

Montag, 29 August 2011 15:05

Kreissieger beim Mathematik-Wettbewerb

Aus unserer Redaktion (02.06.2008)

Anfang Dezember jeden Jahres findet der hessische Mathematik-Wettbewerb statt, an dem alle Schüler der achten Klassen teilnehmen müssen. Fünf Schüler unserer Schule dürfen sich anschließend mit den besten Schülern der Region messen. Einer hat dabei alle anderen hinter sich gelassen: Erik Schwarz (8e). Am 6. Mai wurde er in der Heinrich-Schütz-Schule als Kreissieger ausgezeichnet.

 

 Erik Schwarz (8e) und sein Betreuer, Herr Imhof

 

Der Mathematik-Wettbewerb ist jedes Jahr eine neue Herausforderung: Anders als bei einer "normalen" Klassenarbeit werden die Aufgaben zentral gestellt und behandeln alle Themengebiete, die in der achten Klasse laut Lehrplan bekannt sein sollten. Die Ergebnisse müssen anschließend nach Rüsselsheim gemeldet werden, wo dann landesweite Schulrankings erstellt und die Schulsieger ermittelt werden.

 
 So sehen Sieger aus.  

Anfang März mussten die Schulsieger dann wieder Aufgaben lösen, um ihre Kreissieger zu ermitteln. Dabei setzte sich Erik Schwarz aus der Klasse8e gegen alle anderen Gewinner der Kasseler Schulen durch, obwohl die
Aufgaben dieses Mal schwerer waren als in der ersten Runde.

 

Während der Siegerehrung betonten die Redner die immense Wichtigkeit der Mathematik in der Wirtschaft, bevor Erik kleine Geschenke und eine Urkunde des Kultusministeriums als Auszeichnung erhielt.

 

Leider hat es nicht zu einem ersten Platz unter den Landessiegern gereicht, trotzdem ist der Titel "Kreissieger" ein toller Erfolg, zu dem wir Erik recht herzlich gratulieren!




Beispiel einer Aufgabe der 2. Runde:
In Hupland fahren trotz eines einwöchigen Streiks 50% der Busse und 70%
der Straßenbahnen.
a) Sophia fährt täglich mit der gleichen Straßenbahn und einem
Anschlussbus zur Schule. Mit welcher Wahrscheinlichkeit kann sie wie
gewohnt zur Schule fahren?
b) Jana kann entweder mit einem Bus oder mit einer Kombination von zwei
Straßenbahnen zur Chorprobe fahren. Ihre Freundin Karin sagt: "Lass uns
lieber die Straßenbahnen nehmen, da fahren immerhin 70%." Was meinst du
dazu? Begründe durch Rechnung.
c) Marc hat an zwei Tagen Fußballtraining. Mit einem Münzwurf
entscheidet er, ob er den Bus oder die Straßenbahn nimmt.
(1) Mit welcher Wahrscheinlichkeit kam er an beiden Tagen zum Training,
wenn er sich beide Male für den Bus entschieden hat?
(2) Wie groß ist insgesamt die Wahrscheinlichkeit, dass er beide Male
zum Training kam?
d) Die U-Bahnen werden ebenfalls bestreikt. Robert fährt mit einer
U-Bahn und einem Anschlussbus zur Arbeit. Von fünf Arbeitstagen bekam er
an zwei Tagen die gewohnte Verbindung. Auf welchen Anteil planmäßig
fahrender U-Bahnen lässt dies schließen?

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (31.05.2008)

Es war mehr ein Sommer- als ein Frühlingsfest. Bei sommerlich heißen Temperaturen um 30 Grad trafen sich in der 5./6. Stunde alle Klassen 5 und 6 auf dem Schulhof des Nebengebäudes Schützenstraße, um gemeinsam mit ihren Klassenpaten das diesjährige Sommerfest zu feiern. Auch wenn die Sonne erbarmungslos auf die Köpfe brannte, war das Fest doch eine gelungen Abwechslung zum normalen Unterricht in den erhitzen Klassenzimmern.

 

 Bolzen wie bei der EM

 

 
 Herzen von den Paten  

Nachdem das erste Frühlingsfest wegen unbeständigem Wetter ausgefallen war, konnte es schließlich am  30. Mai nachgeholt werden. Dazu ließen sich die Paten einiges einfallen, um ihre Schützlinge bei dem heißen Wetter noch ordentlich ins Schwitzen zu bringen.

 

Eierlaufen über Hindernisse, Dosenwerfen und Pantomime brachten die Fünft- und Sechstklässler in Bewegung. Mit voller Kraft schmetterten sie die Dosen von den Tischen, die im Innenhof zwischen Mensa und 

 
 Eierlaufen und Dosenwerfen  

CSS-Halle aufgebaut waren. Zur Stärkung gab es Waffeln für alle; und war der Hunger gestillt, konnte man sich gleich noch von Paten mit Schminke verschönern lassen. „Ich finde es gut, dass es dieses Fest gibt. Auch wenn es so heiß ist, ist es doch ein bisschen wie Hitzefrei", erzählt Jasper aus der 6b, der gespannt das Fußballturnier verfolgte.

 

Die Jagd nach dem runden Leder und das Tischtennisturnier waren definitiv die Höhepunkte der Veranstaltung. In sengender Hitze wurde auf dem Sportplatz gebolzt, was der mangelnde Platz hergab. Im K.O.-System schied Mannschaft für Mannschaft aus und im Finale standen sich die 6e und 6d gegenüber.

 
 Sonnenschirm statt Sonnenbrand  

Eine spannende Partie brachte keinen Sieger hervor, und so konnte die 6d das Spiel erst im Elfmeterschießen entscheiden. Das Tischtennisturnier gewann Michael Gerber aus der 5e. „Das Fest ist ja eine gute Idee", befanden Kornelius und Jona aus der 5e, „doch bei dem K.O.-System scheidet man zu schnell aus!"

 

Das Frühlingsfest, was zum Sommerfest wurde, war wohl für alle eine willkommene Pause vor den Sommerferien und eine Abwechslung zum „hitzigen" Unterricht. Vielleicht zeigt sich ja die

 
 Waffeln zur Stärkung  

Schule nächstes Jahr noch etwas gnädiger und lässt die 7. und 8. Klassen auch am Frühlingsfest teilhaben. Die mussten nämlich bei unangenehmen 30 Grad in ihren Klassenzimmern brüten.

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