Montag, 29 August 2011 15:33

Solarcup

von unserem Redakteur Henning Engelbrecht (10.06.2010)

Der alljährliche Solarcup auf dem Königsplatz ist zu einem großen Event geworden. Letztes Jahr konnte der Physik-Leistungskurs unserer Schule gewinnen. Auch dieses Mal am 28.05.2010 gab es einige spannende Momente unter dem Kasseler Wolkenhimmel.

 

 Ein Solarmodell der Klasse „ferngesteuert“

 

Es ist schon fast zu einer Tradition geworden: Jedes Jahr, während Physikklassen aus Kassel und Umgebung sich auf dem Königsplatz treffen, regnet es. Der Solarcup 2010 brach mit dieser Tradition nicht. Bewölkter Himmel und Nieselregen erschwerten die Bedingungen für die selbst gebauten Solar-Autos, die im Unterricht vorbereitet worden waren und jetzt an den Start gingen. Nichtsdestotrotz kamen unglaublich viele Klassen von Kindergartenkindern bis zu Auszubildenden, um ihr Können zu beweisen. Die Physikkurse der Jahrgänge 8-10 waren wie immer dabei.

 

 
 Die Rennbahn  

„Natürlich ist es gut, dass wir heute nicht in die Schule müssen, aber es macht auch Spaß, die Autos zu bauen, obwohl mir Roboter mehr Spaß machen", erklärt Lucas Feick aus der 9b. Draußen regnet es im Moment schon wieder. So gut wie alle Teilnehmer sind in dem großen Zelt. Unzählige Plakate sind darin aufgehängt, denn wie die Solar-Autos abschneiden, macht nur die Hälfte der endgültigen Bewertung aus. Dafür zuständig ist eine Jury, die aus freiwilligen Helfern besteht.

 

 

 Solarauto der Klasse „ultraleicht“ aus dem

Jahrgang 9

 

Den Anfang machten die Grundschulen mit ihren Solar-Booten. Die Feuerwehr hatte zuvor ein Becken vorbereitet. Danach ging es weiter mit den Solar-Autos in der Ultraleichtklasse. Leider konnte das Goethe-Gymnasium hier nicht abräumen. Unser bestes Team wurde in dieser Kategorie siebter. Klare Gewinner waren die Schüler der Lichtenberg Schule. Der Höhepunkt der Veranstaltung war der Wettkampf der ferngesteuerten Solar-Autos. Das Goethe-Gymnasium war hier vorne mit dabei und musste sich nur einem Mitstreiter geschlagen geben.


Eine erfolgreiche Bilanz also, dei der abschließenden Siegerehrung gewürdigt wurde. Und für das nächste Jahr wollen sich die Schüler noch steigern.

Montag, 29 August 2011 15:33

Talentwettbewerb 2010

Von unserer Redakteurin Mara Liebehenz (30.05.2010)

Am Freitag, dem 28. Mai war es endlich so weit: der von den Goethe-Schülern lang ersehnte Talentwettbewerb ging in die zweite Runde. Circa 500 Schüler, Lehrer und Eltern überschütteten die diesjährigen Anwärter auf den Titel „Goethes Talent 2010“ mit tosendem Applaus.

 

 Die Teilnehmer des Talentwettbewerbes 2010

 

Pünktlich um 17.45 Uhr stürmten die Zuschauer in die Aula und warteten auf den Beginn des Abends. Nach einer tänzerischen Darbietung des ehemaligen Schulsprechers Sam Sabour und einer kurzen Ansprache von Schulleiter Ludger Becklas ging es los. Mit „Herzlich Willkommen zum diesjährigen Talentwettbewerb" begrüßten der Schulsprecher Erik Tuchtfeld und seine Stellvertreterin Nadia Rassuli das Publikum und führten durch den bunten Abend.

 

 
 Die Jury  

„Die SV hat den Talentwettbewerb, wie im letzten Jahr auch, organisiert. Dazu gehörten zum Beispiel das Besorgen der Siegerpokale, das Casting für die Kandidaten und die Zusammensetzung der Jury", beschreibt Erik Tuchtfeld. Er war es auch, der den letztjährigen Gewinner der Oberstufe, Xavier Amin Moussa, als neues Jurymitglied ins Boot holte. Zusammen mit der Topmodel-Anwärterin, „Mission Hollywood"- Kandidatin und ehemaligen Goethe-Schülerin Margarita Ruhl und dem Kasseler Deejay „Dj Blackskin", beurteilte er die Leistungen der Talente und kürte die drei Gewinner.

 

 

Nach knapp drei Stunden standen diese dann schließlich fest. Gewinnerin der Unterstufe ist Sängerin Meron Girmay aus der Jahrgangsstufe 5, die, begleitet von Herrn Knöpfel am Klavier, ein Lied zum besten gab. Sieger der Mittelstufe wurde der Pianist Dimitri Doroschenko, der schon letztes Jahr im Rennen um den Titel „Goethes Talent 2009" dabei war.  

 

 
Siegerin der Oberstufe  

Gewinner der Oberstufe wurden Lin Brede und Jan Müller, die die Jury mit ihrer gemeinsamen Jonglage-Akrobatik überzeugen konnten.

 

„Ich fand den Talentwettbewerb dieses Jahr gut. Es ist auf jeden Fall schön zu sehen, dass unsere Schule so viele Talente zu bieten hat", erklärt Kübra Gürleyen aus dem Jahrgang 12 stolz. „Jedoch ist die Organisation noch etwas ausbaufähig. Es ging alles ein wenig drunter und drüber. Dennoch, so ein Wettbewerb bringt die Schule näher zusammen und als Oberstufenschüler sieht man auch mal die jüngeren Schüler vom Nebengebäude."

 

 

     
     
   
     
Montag, 29 August 2011 15:32

Wir sind Landessieger!

von unserer Lehrerin Katrin Salehin-Kreh (24.05.2010)

19.05.2010. Morgens halb zehn in Eiterfeld bei Fulda. Ich betrete gerade den schön ausgestatteten Musikraum, in dem sich langsam alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitsamt Begleitungen versammeln, um ein zweites Frühstück einzunehmen. Am letzten Tisch sehe ich schon Tim Becker, Klasse 6c, in Begleitung seiner Eltern und seines Freundes Jan. Tim spielt mit seinem iPod. Nach eigener Aussage ist er sehr nervös, was mich nicht recht überzeugt.

 

 Landessieger ihrer Klassen: Lucas Ebert (Gruppe A) und Tim Becker (B)

 

Argwöhnisch beäugen wir die umstehenden Tische, schließlich sitzt dort die Konkurrenz, die wie Tim heute hessischer Landessieger im Vorlesen werden möchte. Wer von ihnen wird wohl den Wettbewerb als Gewinner verlassen? Unscheinbar sehen sie aus, denke ich mir, immerhin haben sie ja alle schon ein paar Runden des diesjährigen Vorlesewettbewerbs gewonnen, der wie jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels veranstaltet wird: Alle sind sie schon Klassen-, Schul-, Stadt-/ bzw. Kreis- und Bezirkssieger im Vorlesen geworden.

 

Um Punkt zehn beginnt die eigentliche Veranstaltung. Der Zeitplan ist straff. Nach ein paar einleitenden Worten durch den stellvertretenden Schulleiter und den organisierenden Lehrer betritt die siebenköpfige Jury den Raum. Sie wird nachher bewerten, wie die Teilnehmer sich geschlagen haben, und zwei Sieger bestimmen. Wichtige Bewertungskriterien sind eine deutliche Aussprache, sinngemäße Betonung besonders bei wörtlicher Rede und ein angemessenes Lesetempo. Entscheidend aber ist, inwieweit es dem Kind gelingt, seine Zuhörer für das Gelesene zu begeistern.

 

 
 Ein Teil der Jury lauscht gespannt  

Die insgesamt vier Schülerinnen und Schüler der Gruppe A (Hauptschulen) beginnen den Wettbewerb. Souverän tragen sie ihre vorbereiteten Textstellen vor - ich bin beeindruckt. Ein paar Mal ertönt eine kleine Klingel, das Zeichen, dass das Zeitlimit von vier Minuten überschritten wurde. Jetzt beginnt der Wettbewerb für Gruppe B (Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen) und Tim wird als erster lesen. Ich merke schon, wie die Hände seiner Mutter sich um den Stoff-Glückshasen verkrampfen und ich bin jetzt auch aufgeregt. Als Tim fertig ist, muss ich einmal tief durchatmen, offensichtlich hatte ich die Luft angehalten. Ich wusste ja, dass Tim ein begabter Vorleser ist, aber so professionell habe ich ihn noch nie erlebt: Kein Vergleich zu der Generalprobe, die er mir vor zwei Tagen vorgelegt hat. In meinem Herzen ist Tim bereits der Gewinner!

 

Wenn da nicht die Konkurrenz wäre, die bekanntlich auch nicht schläft... Sie ist sogar so gut, dass nach der ersten Runde doch alles wieder offen ist und die Kinder und wir nur umso aufgeregter sind. Zum Glück haben die Organisatoren des Wettbewerbs einen ganz besonderen Überraschungsgast: Paul Maar, Erfinder des Sams und Autor beliebter Kinderbücher wie „Lippels Traum", unterhält die Kandidaten und ihre Gäste mit spontanen Zeichnungen und einer Leseprobe aus seinem neuen Buch, während die Jury sich berät.

 

 
Die Sieger und der Kinderbuchautor Paul Maar  

Jetzt geht es in die zweite, alles entscheidende Runde. Alle Kandidaten müssen eine ihnen unbekannte Passage aus „Onkel Alwin und das Sams" vortragen. Dieses Mal liest Tim zuletzt. Seine Konkurrentinnen schlagen sich einwandfrei, eine liest sogar so gut, dass ich fest davon überzeugt bin, man könne es nicht besser machen. Tim kann. Und gewinnt verdient.

 

Tim ist Landessieger! Endlich kann sich Tims Mutter entspannen - bis zum 17. Juni, denn dann erwartet Tim das Bundesfinale in Frankfurt am Main. Ob er sich auch dort gegen die 15 anderen Landessieger wird durchsetzen können? In meinem Herzen ganz sicher! Am Goethe-Gymnasium drücken ihm dann jedenfalls alle ganz fest die Daumen!

von unserer Redakteurin Mabelle Franke (21.05.2010)

Ein ganz ungewöhnliches Bild bot sich am Abend des 20.05.2010 im City Point Kassel. Keine Menschen, die sich in Massen in Eile vorwärts bewegen. Stattdessen waren viele Menschen zu sehen, die sich Zeit für etwas nahmen, was nach der heutigen Meinung viel zu kurz kommt: die Kunst.

 

 Der City Point war gefüllt mit kunstinteressierten Besuchern.

 

„Ich war überrascht und gleichzeitig begeistert, wie viele Menschen sich an einem Abend in der Woche Zeit nehmen, um sich Gemälde und Konstruktionen von jungen Schülern anzusehen. Ich hätte nicht gedacht, dass sich doch so viele Menschen für Kunst interessieren", sagt Patrick Happe, Schüler der 12. Jahrgangsstufe.

Insgesamt stellten vier verschiedene Schulen Kunstwerke aus: die Herderschule, die Albert-Schweitzer Schule, das Friedrichsgymnasium, das Wilhelmsgymnasium und das Goethe-Gymnasium.

 

Es wurden sowohl Gemälde als auch Konstruktionen, speziell Lampen, von Schülern unserer Schule ausgestellt, unter anderem ein Porträt von Javier Canadilla-Pardo, ein Bild mit dem Titel „Frauenbild im 21. Jahrhundert“ von Kristina Fischer, „Ich bin im Bilde von Leonardo da Vinci" von Lisa Kolbe und auch Lampen, wie zum Beispiel „CD-Lampe“ von Elizaveta Lazareva oder „Pangein Ultima - Die Erde in 200.000 Jahren“ von Annika Landgrebe.

 

 
 „Frauenbild im 21. Jahrhundert"
von Annika Landgrebe.
 

„Ich fand besonders das Foto „Frauenbild im 21. Jahrhundert“ sehr interessant“, sagt Alice Feustel aus der 11. Klasse. Die Darstellung habe sie beeindruckt, da sehr viel Wahrheit in dem Bild steckt und vielleicht einiges in Personen, die sich Schönheitsoperationen unterziehen, bewirken würde.

 

Auch die Leiterin der Ausstellung, Fr. Bergholdt, ist sehr stolz auf die Ausstellung. „Es ist nicht selbstverständlich, dass Schüler sich auch außerschulisch mit Kunst beschäftigen und solch eine Kreativität aufweisen." Junge Kunst habe ebenso das Recht wie etablierte Kunst, präsentiert zu werden. Besonders gefällt ihr, dass Besucher, obwohl es eine Bühne gibt, nicht auf öffentliche Wahrnehmung einer Bühne eingehen müssen, da die Ausstellung in einem Einkaufszentrum integriert ist. Man müsse demnach nicht die Schwelle einer Bühne betreten, da es Besuchern möglich ist, frei zu entscheiden, ob sie sich die Ausstellung ansehen möchten oder nicht. Außerdem ist die Ausstellung hier sehr zentral gelegen und für jeden zugänglich.

 

„Man gewinnt besondere Einblicke aus verschiedenen Perspektiven in die unglaubliche Kreativität des künstlerischen Geschehens“, ergänzt Fr. Bergholdt. Ein besonderes Lob gelte nicht nur den Schülern, die ihre Werke ausstellen, sondern auch dem kreativen Feld der Schulverwaltung, das diese Ausstellung mit ermöglichte. Da „Young Arts“ bereits zum fünften Mal ausgestellt wird, kann man bereits von einer Tradition sprechen. Alle Kunstwerke sind noch eine Zeit lang zu sehen.

 

 
 „CD-Lampe" von Elizaveta Lazareva
Montag, 29 August 2011 15:32

Einfach weg oder nicht mehr da?

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (05.05.2010)

Der ganz normale Schulwahnsinn: Zickenkrieg, die erste Zigarette und nervige Lehrer. Doch bei einer Übernachtung in der Schule fällt der Strom aus und Bella verschwindet. Die Theater-AG der 5. und 6. Klassen mischte den Schulalltag mit einer spannenden Kriminalgeschichte.

 

 

 Nachwuchsschaupielerinnen und Schauspieler aus den Klassen 5 und 6

 

Das theatrale Programm des Goethe-Gymnasium reißt auch nach der Aufführung des DS Kurs 12 nicht ab. Am 04.05.2010 präsentierte ein Ensemble aus 19 Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klasse ihr Stück „Einfach weg oder nicht mehr da?“. Unter der Leitung von Theaterpädagogin Dörte Jahn Schiller entstand aus zunächst improvisierten Teilen, sowie vielen kreativen Ideen der Schülerinnen und Schüler eine Erzählung über die Entführung eines Mädchen und einen verdächtigen Hausmeister.

 

 

 
 Der verdächtige Hausmeister  

„Theaterspielen macht mir einfach Spaß und hier konnte ich mal ein bisschen reinschnuppern“, erzählt Merle Marx (6c) nach der Aufführung. Sie und Dörte Beuermann (5d) waren angesichts der gelungen und ovationsreichen Aufführung sichtlich erleichtert. Beide können sich vorstellen später auch im Darstellenden Spiel Kurs mitzumachen.

 

Begeisterter Gast war auch Bibliothekar Bernd Burghart, der viele Schülerinnen und Schüler aus der Bücherei des Nebengebäudes wiedererkannte. „Mir hat das Stück sehr gut gefallen. Besonders die spannende Handlung. Auffällig war nur, dass sehr wenig Jungen vertreten waren“, erzählt er nach der Aufführung.

 

 
 Stehende Ovationen  

Auch Frau Jahn-Schiller hatte keine Erklärung für die männliche Zurückhaltung war aber sichtlich Stolz und erleichtert über den gelungenen Auftritt. „Das war einfach eine große aber klasse Truppe mit vielen Ideen und Spaß am Theaterspielen.“

 

Über eine Exklusivvorführung am Mittwoch dem 05.05.2010 durften sich außerdem die Jahrgänge 5 und 6 freuen. „Einfach weg oder nicht mehr da“ - eine spannende Geschichte mit Einradaction, Tanzeinlagen und einem bösen Hausmeister.

Montag, 29 August 2011 15:32

Der Weltuntergang

von unserer Redakteurin Mabelle Franke (01.05.2010)

Johlendes Gelächter und Spannung bis zum Ende der Welt – am 27. und 28.04.2010 wurde das Stück „Der Weltuntergang“ von unserem DS-Kurs der Jahrgangsstufe 12 aufgeführt. Dargestellt wurde das Verhalten der Bevölkerung innerhalb eines Monats vor dem Untergang der Welt, welcher von allen anderen Planeten veranlasst wurde, denn die Erde habe „Menschen“.

 

 

 
 Homosexuelle, die sich Sorgen um den Weltuntergang und Papa und Papa machen.
 

Auf der Erde wird die Meldung vom Weltuntergang mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Es wurden Szenen von Homosexuellen bis zur provokanten Darstellung Hitlers gezeigt.

 

Eine Szene war jedoch besonders interessant: Ein Mann und eine Frau führen eine Diskussion, in der es sich um die Umkehrung der Emanzipation der Frau nach dem Weltuntergang dreht. Bei den jüngeren Schülern im Publikum machte sich nur ein fragendes Gesicht breit, bei den älteren Schülern und den Erwachsenen weckte diese Szene Interesse: Nach dem Weltuntergang, so wurde es dargestellt, würde die Frau wieder zu ihrer „ursprünglichen" Berufung als Mutter zurückgeführt werden. Wäre das nach einer weltweiten Katastrophe realistisch?

 

„Meiner Meinung nach ist es realistisch, falls es Menschen gibt, die überleben", sagt Melek Eker aus der Jahrgangsstufe 11. Da es nur noch wenige Menschen gäbe, die überlebt hätten, müssten sich die Frauen auf die Fortpflanzung konzentrieren, um die Weltbevölkerung wieder zu stärken. Frauen würden wieder nur als Sexualobjekte angesehen werden und die Männer übernähmen erneut die stärkere Rolle im Weltbild.

Somit wäre die ganze Arbeit der letzten Jahrzehnte umsonst gewesen - fast keine Chance für Frauen, vom „Standard" loszukommen und sich auf die eigene Karriere zu konzentrieren.

 

Für dieses Problem wurde in der Szene eine Lösung präsentiert, eigentlich ganz einfach: Die Männer sollten sich nach dem Weltuntergang um die Fortpflanzung kümmern, das heißt die Kinder bekommen.

 

Gegenargument der Männer: Die Frauen sollten weiterhin die Kinder gebären, weil es nicht gerecht wäre, den Männern diese Last aufzubürden, sie hätten sich in den letzten Jahrzehnten schließlich genug aufgeopfert und ihren Frauen den Schritt in die Karriere ermöglicht. Sandra Balmer aus der 11. Klasse äußert sich wie folgt dazu: „Das, was manche Männer in den letzten Jahren für uns Frauen aufgegeben haben, steht wohl in keiner Relation zu dem, was wir im Laufe der Evolution leisten mussten."

 

Ob Mann oder Frau demnächst Kinder bekommt, darüber kann man aufgrund der Anatomie des Menschen nicht wirklich diskutieren, allerdings lud das Stück „Der Weltuntergang" auf vielseitige Weise zum Nachdenken ein.  

 

 „Die Erde" macht sich Sorgen, was mit ihr geschieht.
 Kapitalismus durch Teleshoppingng - noch kurz vor dem Weltuntergang.

 

Montag, 29 August 2011 15:32

Dem Ziel einen Schritt näher

von unserer Redakteurin Lisa Finis (29.04.2010)

Vom 21 April bis zum 24 April hat sich das Wimmelgebäude unserer Schule in Kooperation mit dem Institut Français aus Mainz in ein Prüfungszentrum für das Diplôme d’Études en Langue Française, kurz DELF, verwandelt.

 

Der Mittwoch startet für viele Schüler mit der Gewissheit, dass sich in den nächsten vier Tagen ihre Zukunftsplanung komplett verändern kann, wenn sie den hohen Anforderungen der Prüfer nicht standhalten können. Denn wenn sie die Prüfung, egal für welche Qualifikation, sei es A1, A2, B1 oder B2 nicht bestehen, müssen sie den mühsamen Weg an die französischsprachigen Universitäten gehen und die Aufnahmeprüfungen dort vor Ort absolvieren. Doch durch DELF ist ihnen die Chance gegeben, eine Prüfung, die aus Hör- und Leseverstehen, einem schriftlichen sowie einem mündlichen Teil besteht, schon vorab zu absolvieren.

 

 
 Die Schüler bei der Prüfung  

Allein der mündliche Teil, bei dem getestet wird, ob der Prüfling imstande ist, sich gut und sicher auszudrücken, hat drei der vier Tage in Anspruch genommen. Denn an diesen Tagen wurden nicht nur die Schüler unserer Schule, sondern auch alle anderen angehenden Absolventen des nordhessischen Bezirks geprüft. Frau Moreau sagt: „Frau Klaus und ich haben uns im Jahr 2007 zu Prüfern ausbilden lassen und sitzen jetzt auch vor Schülern unserer Schule." Lachend fügt sie hinzu: „Sie müssen jetzt aber nicht denken, dass sie irgendeinen Vorteil haben!"

 

 
 Frau Klaus, eine der Initiatorinnen  

Melek Eker, Schülerin, der 11 Klasse unserer Schule sagt: „Ich war so aufgeregt vor der Prüfung. Ich glaube, das Schriftliche wird gar nicht so schlimm, dafür haben wir genug gelernt, aber wenn man dann vor den Prüfern steht, ist erst mal alles durcheinander!" Im vergangenen Jahr haben Frau Klaus und Frau Moreau eine AG angeboten, die die Schüler gut auf die Diplomprüfung vorbereitet. 

 

Aber natürlich sind auch alle anderen Schüler aufgeregt. Marlen vom Oberstufengymnasium in Eschwege sagt: „Ich habe heute meine mündliche B1-Prüfung! Hoffentlich wird es nicht ganz so schlimm!"  Aber nach einer ersten Rückmeldung gibt Frau Moreau zu verstehen: „Bis jetzt kann ich nicht sagen, dass ich von irgendeinem Absolventen enttäuscht wäre."

 

Am Samstag hat sich der ganze Trubel um und im Wimmelgebäude wieder gelegt und die verbleibenden Schüler unserer Schule werden im Hauptgebäude ihrer eigenen Schule, wie alle anderen nordhessischen Absolventen, geprüft. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Montag, 29 August 2011 15:32

Der neue Schulleiter

Von unserer Redakteurin Mara Liebehenz (27.04.2010)

Nun ist es amtlich: Ludger Becklas wird der neue Schulleiter des Goethe-Gymnasiums. Nach einem langwierigen Auswahlverfahren wurde der 55-jährige Mathematik-, Physik- und Informatiklehrer auserkoren, unsere Schule zu leiten. Wer diese Entscheidung traf und wie die Auswahl vonstatten ging, erzählt er unter anderem in einem Interview.

 

 Der neue Schulleiter Herr Becklas

 

Herr Becklas, nun sind Sie der neue Schulleiter. Wie verlief das Auswahlverfahren und wer hat letztendlich darüber entschieden, dass Sie Herrn Gries Nachfolge antreten?

 

Es hat eine Ausschreibung auf die Stelle gegeben, für die ich mich schon im Sommer mit zwei anderen Kollegen aus den Kasseler Schulen beworben hatte. Auf Bitten des Personalrats hatten wir uns dann auch hier im Kollegium vorgestellt und kurz erklärt, warum wir uns beworben hatten.

 

Warum haben Sie sich beworben?

 

Das ist eine gute Frage (lacht.) Ich habe sehr lange überlegt, ob ich das tue, da ich mir immer wieder die Frage gestellt habe, ob es besser wäre für die Nachfolge des Schulleiters einen Menschen aus dem Haus zu nehmen oder doch besser jemanden, der von außen kommt. Anfangs war ich der Meinung, es sei besser, eine außenstehende Person würde den Posten übernehmen. Mittlerweile denke ich da anders, aber nicht weil ich es nun geworden bin. Ich glaube sagen zu können, dass ich hier die Menschen und diese Schule kenne, weil ich eben schon seit vielen Jahren ganz intensiv hier arbeite. Und um diese Prozesse und Strukturen der Schule weiterzuführen und diesen Reibungsverlust zu vermeiden, der automatisch eintritt, wenn jemand Außenstehendes mit vielleicht anderen Vorstellungen an diese Schule kommt, habe ich mich beworben.

 

Wo sehen Sie Baustellen und Probleme am Goethe-Gymnasium und wie wollen sie diese beheben?

 

Es gibt natürlich die vielen kleinen Täglichen, an denen wir auch ständig arbeiten. Ich möchte das auch so fortführen, wie das in den letzten Jahren hier praktiziert wurde. Die Schule an sich hat noch einige große Aufgaben, die wir alle zusammen anfassen müssen. Wir haben einen Antrag auf eine Ganztagsschule in offener Form gestellt. Noch haben wir keine Rückmeldung, da müssen wir erst einmal bis zum Sommer abwarten. Außerdem sollen alle Schulen in Hessen budgetiert werden; als Gymnasium warten wir darauf, dass wir uns als Pilotschule melden können. Bis jetzt ist das alles ein offener Bereich, der noch nicht geklärt ist.

Wir sind momentan stark mit den Sanierungsmaßnahmen sowohl in den Chemie-, Physik- und Biologieräumen des Hauptgebäudes als auch mit dem Gebäude in der Schützenstraße konfrontiert. Das Hochbauamt hat schon erklärt, dass dort die Umbauarbeiten noch mindestens bis zum Herbst dauern werden. Außerdem gibt es noch keine Bibliothek. Es ist also noch eine Gesamtkonzeption notwendig.

 

Bleibt neben den kostspieligen Umbaumaßnahmen noch Geld übrig, um sich auf die Anschaffung von Smartboards zu konzentrieren? Eins besitzt das Goethe-Gymnasium schon.

 

Das ist ein Versuch. Der Kollege Imhof war mit dabei, als es aufgebaut wurde und lässt sich gerade für den Umgang mit solchen Smartboards im Medienzentrum Kassel ausbilden. Hausintern wird es wahrscheinlich auch noch mal eine Fortbildung geben, sodass immer mehr Kollegen relativ schnell damit umgehen können. Wir sind schon dabei, das nächste für das Wimmelgebäude zu beantragen. Danach werden wir sehen, in welchen Stufen  und Schritten, natürlich abhängig vom Geld, weitere Ausstattungen angeschafft werden können.

 

Herr Becklas, vielen Dank für dieses Gespräch.

Montag, 29 August 2011 15:31

Casting 2010

von unserer Redakteurin Lisa Finis (20.04.2010)

Es ist mal wieder so weit! Die Schülervertretung unserer Schule plant den zweiten Talentwettbewerb und hat alle Interessierten am Mittwoch und Donnerstag den 24. und 25. März in die Aula zum Casting eingeladen.

 

 Einen Blick auf die Jury aus der sicht eines Teilnehmers

 

Wie letztes Jahr besteht die „Vorab-Jury“ aus den Stufen-, Schulsprechern und den freiwilligen Mitarbeiten der SV, die natürlich nur wohlwollend den potenziellen Acts gegenüber treten. Die Aufregung war, wie zu erwarten, schon sehr groß, denn erst einmal muss diese erste Hürde genommen werden, um dann vor über 400 Zuschauern in der Aula am 28.05.2010 aufzutreten. Doch natürlich waren auch bei der Jury die Nerven gespannt und die Neugier groß, welche Talente unsere Schule hervorbringt! Lynn Brede, eine freiwillige Mitarbeiterin der Schülervertretung sagt: „Letztes Jahr gab es so einen großen Andrang der Schüler und die Aufregung war so groß, da müssen wir diesmal an den beiden Tagen schauen, wie das bei diesem Casting so läuft!“

 

 
Tänzer
 

Organisatorisch hat sich nämlich einiges getan zum Vorjahr, denn aus den Fehlern wurde selbstverständlich gelernt. Die Bewerber wurden nach Stufen geordnet an den beiden Tagen zu verschiedenen Uhrzeiten bestellt, um zu lange Wartezeiten zu verhindern.

 

Es zeichnete sich aber schon das Bild ab, dass das Angebot hauptsächlich von Schülern der Unterstufe wahrgenommen wurde, weshalb die Klassen fünf bis sieben ein komplett eigenen „Castingtag“ bekamen. „Wir hatten schon erwartet, dass das Angebot hauptsächlich von den Jüngeren genutzt würde, aber dass das Interesse so extrem zu sehen war, hat mich schon überrascht“, sagt Jonas Koch, Stellvertretender Oberstufensprecher.

 

Alles in allem konnte man sich über das Interesse nicht beschweren, denn die insgesamt 40 Bewerbungen boten ein breites Spektrum verschiedenster Darstellungen und machten es der Jury nicht leicht eine Entscheidung zu treffen. Erik Tuchtfeld, unser Schulsprecher, sagt: „Es gibt so viele gute Bewerbungen, dass wir teilweise auch wirklich gute Beträge nicht weiter lassen können. Die Qualität ist so hoch, da sind wir uns auch alle einig.“

 

 
 Turnerinnen  

Besonders schön war es auch zu sehen, wie auch Bewerber, die es beim letzten Talentwettbewerb nicht auf die Siegertreppchen geschafft haben, wieder dabei waren und diese Veranstaltung dafür nutzten ihr Können unter Beweis zu stellen.

 

Nach den zwei auch teilweise anstrengenden Tagen hat sich die Jury zusammengesetzt und versucht die schwierige Aufgabe zu meistern und alle gerecht zu bewerten. Seit dem 16 April hängen nun die Listen im Wimmelgebäude am Vertretungsplan, sowie im Hauptgebäude im SV-Kasten aus. Auch wenn einige enttäuscht über das Ergebnis sind, so waren doch nur faire Teilnehmer unter den Bewerben, die nicht missgünstig auf ihre erfolgreichen Mitstreiter schauen.

 

 Musiker
Montag, 29 August 2011 15:31

Moderne Chemie

von unserer Redakteurin Zenaida Marquis Carrington (25.03.2010)

Es wird gehämmert und geschraubt, gebohrt und gesägt. Die Umbauarbeiten der Chemieräume haben endlich begonnen. Zuerst waren die kleinen Goetheschüler an der Reihe, doch jetzt wird auch bei den Großen fleißig umgebaut. Wir können uns schon bald auf neue Chemieräume freuen.

 

Helmpflicht beim Betreten des Flures

 

Im Hauptgebäude werden momentan die Chemieräume saniert. Geplant ist eine totale Erneuerung der bereits 35 Jahre alten Räumlichkeiten. Die Decken sind bereits aufgerissen und werden auf Grund von Brandschutzmaßnahmen erneuert. Das gesamte Lüftungssystem, welches nicht nur durch die Chemieräume, sondern auch durch die Physikräume verläuft, wird auf den neusten Stand gebracht. Die Bauarbeiten, die bereits Anfang des Jahres begonnen haben, werden noch bis August anhalten.

 

Da die Chemieräume von Grund auf erneuert werden, haben viele Schüler Angst: „Ich habe Angst vor der trockenen Chemie. Man kann sich das so schlecht vorstellen“, so eine Schülerin der 10. Klasse. Natürlich muss der Unterricht während der Umbauphase auf andere Räume verlegt werden, doch die Chemieräume werden nach den Sommerferien in völlig neuem Glanz erstrahlen und dies wird wohl jeden Schüler erfreuen.

 

„Das gesamte Mobiliar wird aus den Räumen entfernt", so Herr Rupert. Decken und Wände werden gestrichen und neue Böden werden verlegt. Außerdem werden alle Räume mit neuem Mobiliar ausgestattet. Die Tische werden nicht mehr am Boden verankert sein, sodass ein flexibler Unterricht entstehen kann. Auch die Strom- und Gasversorgung wird nicht mehr aus dem Boden kommen sondern von den Decken. Lediglich ein Raum wird weiterhin Gas und Strom aus dem Boden beziehen.

Das gesamte, hochmoderne Mobiliar wird in weiß und grau gehalten sein, sodass die Räume heller wirken. Durch die Helligkeit und die modernen Geräte wird das Arbeitsverhalten der Schüler höchstwahrscheinlich besser werden. In einem hellen, schönen Raum macht lernen doch gleich viel mehr Spaß.

 

 

Allein die Kosten des Mobiliars belaufen sich auf ca. 300.000 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für die Bauarbeiter und für die anderen Baumaßnahmen. Der Schule wurden insgesamt 1,2 Mio.Euro zur Verfügung gestellt. Abgesehen von den Chemieräume sollen auch die Flure, die mit einem gelben Anstrich versehen sind, neu gestrichen werden. Jedoch ist noch nicht klar, ob das Budget ausreichen wird, da die Renovierung der Chemieräume mehr Geld in Anspruch genommen hat als geplant.

 

Bis zum Ende der Sommerferien müssen die Schüler sich jedoch noch gedulden und sich mit trockener Chemie zufrieden geben. Doch das Warten lohnt sich. Die Umbauarbeiten werden nicht gemacht um die Schüler zu ärgern, sondern um ihnen einen hochmodernen Unterricht zu verschaffen und Spaß am Lernen zu bereiten.

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