Von unserer Redakteurin Jessica Jaworski (21.03.2010)

Computer, ein Sofa und gemütliche Sessel – Alles, was ein Schüler braucht. Jedoch gibt es einiges, was gegen diese Gemütlichkeit spricht. Herr Johannes ist der Meinung, dass die Präsenzbibliothek kein Aufenthaltsraum sei und deswegen sich einiges ändern solle.

 

Herr Johannes plant die neue Präsensbibliothek

 

„Früher war die Präsenzbibliothek eine Bibliothek, zwar war sie schlecht bestückt, aber dennoch war sie eine. Es gab eine richtige Aufsicht und Schülerinnen und Schüler kamen zum Lesen und Lernen her. Heute sitzen sie alle vor den Rechnern, chatten, machen andere private Dinge, oder liegen auf dem Sofa und schlafen." So klingt es, wenn Herr Johannes über die jetzige Präsenzbibliothek spricht.

 

Katharina Zeh aus der Klasse 10b teilt Herrn Johannes Meinung nicht: „Ich bin nur am PC, wenn ich etwas recherchieren muss. Eigentlich sitze ich nur in den gemütlichen Sesseln und lerne."

Yannick Schubert, unser Mittelstufensprecher, ist ein gutes Beispiel um Herrn Johannes Theorie zu bestätigen: „Das sollte ein Chillraum werden und dann sollen die Lehrer keinen Stress machen, wenn wir mal was anderes machen als zu recherchieren."

 

Dennoch hat Herr Johannes ein großes Ziel vor Augen: „Die ganze Präsenzbibliothek

soll neu konstruiert werden: neue Möbel, neue Regale, neue Bestuhlung. Die Bibliothek soll oberstufengerechter werden, mit Nachschlagewerken und allgemein neuen Büchern. Und vor allem soll es wieder ruhiger werden und kein Aufenthaltsraum mehr sein." So stellt sich Herr Johannes die neue Präsenzbibliothek vor. „Im Moment ist alles noch eine Überlegung", sagt Herr Johannes und sitzt zusammen mit Herrn Burghardt vor dem Modell der neuen Präsenzbibliothek. Das Modell ist millimetergenau und auch Schränke, Tische und Stühle passen genau auf das Modell. Somit können verschiedene Möglichkeiten für eine ''neue'' Präsenzbibliothek zusammengestellt werden. Stundenlang wird gemessen, Tische werden verschoben und neue Möglichkeiten des Umstellens am Modell ausprobiert.

 

„Eine Veränderung in der Präsenzbibliothek wäre toll, muss aber nicht unbedingt sein!"; Polina Schneider aus der Klasse 10b findet die jetzige Präsenzbibliothek ganz gut, da es Computer gibt. „Die Bücher lese ich sowieso nicht, dafür gehe ich in die Unibücherei. Ich benutze nur die Computer in unserer Präsenzbibliothek. Aber wenn es dort mal neuer und moderner aussehen würde, hätte ich auch nichts gegen." Lisa Noelle aus der 10b ist folgender Meinung: „Ich finde die Präsenzbibliothek recht gut, da es dort Internet gibt und viele Bücher, jedoch würde ich persönlich nicht alle Bücher von dort lesen. Es müssten mal neue Bücher dazukommen."

 

„Zuerst muss Herr Becklas unser Konzept genehmigen, dann können wir beginnen die Präsenzbibliothek umzubauen." Ein wichtiger Punkt, an dem Herr Johannes scheitern könnte. Jedoch ist Herr Johannes optimistisch: „Ich wurde zum größten Teil nur wegen dem Neuaufbau der Präsenzbibliothek eingestellt." Für Herrn Johannes ist klar, dass es jetzt an der Zeit ist anzufangen die Präsenzbibliothek neu aufzubauen, denn seiner Meinung nach sei die Präsenzbibliothek unpraktikabel. Jetzt fehlt nur noch die Zusage von Herrn Becklas.

Montag, 29 August 2011 15:31

Cambridge ruft!

von unserer Redakteurin Lisa Finis (18.03.2010)

Kurz vor den Abiturprüfungen kommt für viele Schüler des Jahrgangs 13 endlich wenigstens eine Erleichterung: Sie halten ihre schwer erarbeiteten Cambridge-Zertifikate in der Hand!

 

Fast alle 21 Absolventen haben sich in der Präsenzbibliothek eingefunden, als Herr Becklas die Verleihung mit einer humorvollen Ansprache beginnt. Wie sich nämlich während seiner Rede herausstellte, war Herr Beuchel, der verantwortliche Leiter des Projekts an unserer Schule nicht besonders begeistert von der Idee, seinen großen Einsatz für der Schüler und das Projekt in den Mittelpunkt zu stellen. „Herr Beuchel würde wahrscheinlich lieber in den Kohlenkeller gehen, als ich im Rampenlicht würdigen zu lassen", sagte Herr Becklas mit einem Lächeln auf den Lippen.

 

 Herr Beuchel mit Katharina Niedens bei der Übergabe des

Zertifikats

 

Herr Beuchel hat sich nämlich zusammen mit seinen Schülern und natürlich den über zwanzig Absolventen ein Jahr lang jeden Freitag in der neunten und zehnten Stunde in der Schule getroffen und auf das ersehnte Zertifikat hingearbeitet. So viel ist zu sagen: „Es hat sich gelohnt!“, so Stephanie Kasztelan aus dem Jahrgang 13. Durch Abschluss der insgesamt fünf Prüfungen stehen ihnen nun die Türen zu sämtlichen englischsprachigen Universitäten offen.

 

Doch leicht wird es ihnen nicht gemacht: „Wir haben unsere Prüfungen in der Aula geschrieben. Nachdem wir den Raum betreten hatten, durften wir nicht mehr reden, hatten einen Garderobenraum und unsere Handys mussten wir abgeben, die wurden dann weggeschlossen“, berichtet Katharina Niedens, eine weitere Absolventin. Stefanie Kasztelan fügt hinzu: „Das war noch schlimmer als beim Abi! Wir hatten eine punktgenaue Uhrzeit bei der wir anfangen mussten, damit wir auch anderen Absolventen aus anderen Zeitzonen keine Vorinformationen geben konnten!“

 

Trotz des enormen zusätzlichen Zeitaufwands und der damit zusätzlichen Belastung, verzeichnen die Lehrer mit jedem Jahrgang ein ansteigendes Wachstum der Teilnehmerzahl, was die Verantwortlichen natürlich immer wieder motiviert, ihren Schülern diese einmalige Chance zu bieten. Der „C1-Abschluss“ wird hauptsächlich von Schülern wahrgenommen, die auch als Leistungskurs Englisch gewählt haben, aber auch für andere Schüler ist das Zertifikat, wenn sie sich anstrengen, ein durchaus erreichbares Ziel!

 

Der Aufwand und die Anspannung scheinen sich gelohnt zu haben wenn man in die erleichterten und glücklichen Gesichter der Prüflinge schaut.

Montag, 29 August 2011 15:31

Projektname: Hausaufgaben

von unserem Redakteur Philipp Dittmar (05.03.2010)

"Heute gibt es mal keine Hausaufgaben!", ist der Satz, den jeder Schüler gerne am Ende der Stunde hört, doch zu selten fällt er für die Schülerohren, und noch seltener hat die komplette Klasse in der nächsten Stunde die Hausaufgaben fertig. Gerade G8-Schüler stehen oft zu sehr unter Zeitdruck, sodass die Hausaufgaben auf der Strecke bleiben. Doch durch das neue Projekt der SV soll diesem Problem nun Abhilfe geschaffen werden.

 

 

 Blick in ein überfülltes Hausaufgabenheft

 

Der Vorwurf an die Lehrer, sie gäben zu viele Hausaufgaben ist wahrscheinlich schon so alt wie die Hausaufgaben selbst. Doch mit der Einführung von G8 hat die Belastung gerade für betroffene Schüler enorm zugenommen. Und meistens kommt auch noch dazu, dass die Hausaufgaben im Unterricht einfach unter den Tisch fallen, und aufgrund des voll gepackten Lehrplans keine Unterrichtszeit mehr für die Auswertung aufgewendet werden kann.

 

Deswegen hat die Schülervertretung unserer Schule um Schulsprecher Erik Tuchtfeld nun ein Konzept erarbeitet, welches allen Schülern bei diesen Problemen helfen soll. Laut den Plänen soll es im Jahrgang 9 zwei Projektklassen geben, in denen die Lehrer keine, oder nur wirklich sinnvolle und notwendige Hausaufgaben aufgeben. Die Aufgaben sollen aber auch wieder kreativer und anspruchsvoller werden, sodass jeder einen größeren Ansporn entwickelt als für eine Aufgabe, die mit geringen Hirnanstrengungen zu erledigen ist. Viele denken, dies seien nur „lästige Pflichtaufgaben“, und bearbeiten sie daher nur flüchtig oder erst gar nicht. Diese als sinnlos erachteten Aufgabenstellungen, wie Statistiken abmalen, Karten zeichnen oder Ähnliches, sind sehr zeitraubend, und schränken somit den Schüler neben dem Nachmittagsunterricht noch mehr in seinen Freizeitaktivitäten ein.

 

Die nötigen Grundlagen wie Vokabeln lernen, was wohl logischerweise unumgänglich ist, sollen natürlich erhalten bleiben, genauso wie sinnvolle Aufgaben. Es ist nämlich eindringlichst darauf hinzuweisen, dass das Konzept nicht gegen Hausaufgaben im allgemeinen ist; es soll sie weiterhin, wenn auch in „optimierter“ Form und nicht überall geben, da sie oft auch sehr hilfreich sein können.

 

Wichtig für die SV ist auch, dass die Hausaufgaben wieder mehr in den Unterricht eingebunden werden. Das hilft nämlich den Schülern (denen, die das Angebot annehmen) oft ihre individuelle Arbeit bewerten zu lassen, und zu sehen, ob sie den Stoff verstanden haben. Wenn das nicht passiert, nehmen viele Schüler eine externe Nachhilfe an, um den fehlenden Stoff dort zu erarbeiten, was laut SV zu einem „stärkeren Leistungsgefälle zwischen Kindern aus sozial starken und Kindern aus sozial schwachen Familien“ führt.

 

Bei diesen ganzen Überlegungen sind die Vertreter übrigens bei Weitem nicht allein. Es gab schon zahlreiche Studien, die belegen, dass ein Großteil der erteilten Hausaufgaben keinen direkten Lerneffekt bei den Schülern hervorrufen. Dies besagt unter anderem eine Studie der TU Dresden (Johann Gängler) aus dem Jahr 2008, die noch viel weiter geht und behauptet: „Hausaufgaben sind nur ein pädagogisches Ritual“.

 

Professionelle Unterstützung beim Projekt der SV soll durch den Professor der Universität Kassel, Herrn Prof. Frank Lypowski, und die Studentin Karolin Michalski gewährleistet werden. Sie sollen auch drei Befragungen der Projektklassen durchführen, die zeigen sollen, ob und inwiefern sich die Hausaufgaben verändert haben. Außerdem soll laut Konzeptpapier der SV auch ein „Hausaufgaben-Tagebuch“ geführt werden, um die Resultate am Ende des Projekts besser auswerten zu können. Die anderen Klassen des Jahrgangs dienen hierbei als Kontrollklassen.

 

Laut neuesten Informationen ist der Start des Projekts so gut wie gesichert, nachdem die SV eindringlich mit Herrn Becklas am Dienstag darüber beratschlagt hat. Lediglich die Lehrer des Jahrgangs 9 sollen noch im Zuge einer Konferenz über das Projekt detailiert informiert werden. Also kann die SV wohl noch sehr zeitnah zusammmen mit der Schulleitung, den Lehrern, Herrn Lypowski und Frau Michalski den Startschuss für das "Projekt: Hausaufgaben" geben.

 

Das Ergebnis und die Ausdehnung auf andere Klassen oder Kurse steht wohl noch in den Sternen, doch vielleicht können durch dieses Projekt die Lehrer, die sich um die Entlastung ihrer Schüler bemühen (die gibt es durchaus zahlreich) unterstützt werden, und die Schüler nehmen das Projekt hoffentlich sehr ernst, denn es soll ihnen helfen ihr Leben ein wenig stressfreier gestalten zu können. Dies kann aber nur funktionieren, wenn sie sich selbst aktiv am Projekt beteiligen.

Montag, 29 August 2011 15:31

Lehrervorstellung - Herr Beck

von unserer Redakteurin Mabelle Franke (28.02.2010)

Herr Beck ist einer unserer neuen LiV am Goethe-Gymnasium im Bereich Politik und Wirtschaft sowie Sport. Ursprünglich kommt er aus einer Kleinstadt hinter Göttingen. Er ist sehr interessiert an den Musikbereichen Funk und Soul; vor dem Beginn seines Referendariats arbeitete er nebenbei auch als Disc-Jockey in der Region von Göttingen. Herr Beck legte sowohl privat als auch auf öffentlichen Festlichkeiten wie Hochzeiten etc. auf.

 

 

 Herr Beck ist einer der neuen Lehrer in Vorbereitung (LiV) für Politik und Wirtschaft sowie Sport.

 

„Von der 7. bis zur 10. Klasse betrieb ich professionelles Inline-Skating",  berichtet er, „außerdem war ich im Bereich Schwimmen aktiv, spielte 6 Jahre Fußball, beschäftigte mich mit  Kampfsport und befasste mich bis vor kurzer Zeit mit Basketball im ACT Kassel, wo ich auch Jugendtrainer war.“ All das begründet wohl auch seine Fachwahl Sport.

 

Auf die Frage, weshalb er auch PoWi studiert, antwortet er: „Ich finde, dass Politik und Wirtschaft eines der wichtigsten Fächer ist aufgrund seiner ständigen Aktualität."

Herr Beck stieß eher zufällig auf den Berufswunsch Lehramt, da er eigentlich die Wahl zwischen Diplomsport und Lehramt hatte. Das seine Wahl letztlich auf das Lehramt fiel, war kein reiner Zufall:

 „Während meiner Schulzeit hatte ich viele strenge Lehrer, bei denen der Unterricht ziemlich eintönig verlief. Besonders den Politik und Wirtschaftsunterricht empfand ich immer als eher langweilig."

 

Aus diesem Grund war es ein besonderer Ansporn für ihn seinen Schülern den Unterrichtsstoff besser und interessanter zu vermitteln, als er ihm gelehrt wurde.

Deshalb wurde er besonders gut von den Schülern des Goethe-Gymnasiums aufgenommen, aber auch von der Lehrerschaft, die es ihm vereinfachte die Anfangsphase seines Referendariats zu überstehen.

 

Für seine weitere Karriere wünscht sich Herr Beck sein Referendariat erfolgreich abschließen zu können und danach eine Lehrstelle am Goethe-Gymnasium angeboten zu bekommen. Wir drücken die Daumen.

Montag, 29 August 2011 15:30

Faschingsparty

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (16.02.2010)

Die Aula des Goethe-Gymnasiums ist knapp gefüllt von Schülern in ausgefallenen Kostümen. Zwischen Buffet und Tribüne der Faschingsparty herrscht eine ausgelassene Stimmung, Schülerinnen, Schüler und Lehrer erobern gemeinsam mit sichtlich viel Spaß die Tanzfläche. Die Faschingsparty des 13er-Jahrgangs war für die zukünftigen Abiturientinnen und Abiturienten ein persönliches Zusammentreffen.

 

 Faschingsparty

 

Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm bestimmte den Abend in der Aula. Neben Catwalk mit anschließender Auszeichnung des besten Kostüms standen: eine Tombola, bei der fast niemand leer ausging, Karaoke und der Auftritt eines Improvisation-Theaters, welcher leider wegen Krankheit ausfiel, auf dem Programm. Moderiert wurde der Abend von Schahin Saket.

 

Das Publikum war überwiegend verleidet. Neben Mario und Luigi, den berühmten Nintendohelden, einigen Mexikanern, Katzen und einem Stinktier, traf man unter anderem eine Avatarin (Alexandra Konradt) aus dem aktuellen 3D Kinofilm, welche auch verdient den Preis für die beste Kostümierung gewann.

 

Die Lehrer, eher dezent verkleidet, meist nur von einem Hut oder einem Blümchen am Kragen geschmückt, hielten sich auch beim Karaoke zurück und ließen den Schülern den Vortritt. Bei der Tombola wurden neben den Taschentuch-Trostpreisen auch Rucksäcke und etliche Gutscheine für alles, was das Herz begehrt verlost.

 

Nordhessen ist und wird wahrscheinlich nie eine Faschingshochburg werden, was auch durch die geringe Beteiligung anderer Jahrgänge deutlich wurde. Die Faschingsparty der 13er war letztlich auch eher eine Faschingsparty für die 13er. Hier die große Bilderschau:

 

 

     
Montag, 29 August 2011 15:30

Oberstufenturnier 2010

von unserer Redakteurin Lisa Finis; Fotos Tobias Aschenbrenner (11.02.2010)

Die Emil-Junghenn-Halle ist nicht wiederzuerkennen. In der Halle ist die Begeisterung zu spüren, die immer wieder aufkommt, wenn eine der Mannschaften unseres Gymnasiums aufläuft.

 

 Ein Tor von Pirasand Selvachandran für das Goethe-Gymnasium

 

Die Tribüne ist überfüllt und die Stimmung auf dem Höhepunkt, als Jannik Persch seine Chance ergreift und eines der grandiosesten Tore des Tages schießt! Der später zum Spieler des Tages gekürte Fußballer ist nach dem Spiel immer noch euphorisch: „Es ist wirklich super zu merken, wie die Halle mitgeht und uns anfeuert!“

Doch nicht nur Schüler unserer Schule sind unter den begeisterten Fans, auch viele Lehrer lassen es sich nicht entgehen, das Turnier bis zum Schluss zu verfolgen. Herr Müller, der Trainer unserer Schulmannschaft und gleichzeitig beliebter Sportlehrer des Goethe-Gymnasiums richtet dieses Jahr zum zehnten Mal das einzig überbliebene Schul-Fußball Turnier in Kassel aus: „Es macht immer noch so viel Spaß wie beim ersten Mal! An unserer Schule haben wir auch ein Luxusproblem: Wir haben zu viele sehr gute Fußballer!“

 

 
 Jannik Persch
 

Auch dies ist ein Grund, weshalb unsere Schule als einzige mit zwei Mannschaften an dem beliebten Schauspiel teilnimmt; neben ihnen haben sich noch acht weitere Schulen aus dem Landkreis und der Stadt an diesem Tag eingefunden.

 

Ein Spieler unserer ersten Mannschaft kommt etwas verunsichert nach einer 15-minütigen Spielzeit vom Feld: „Ich bin gar nicht mehr so sicher, ob wir heute unbedingt gewinnen!“ Diese Vorahnung bewahrheitet sich auch. Das Tunier endet mit dem Stand, dass unsere erste Mannschaft im Finale leider nicht die Lichtenberg-Schule schlagen konnte und mit 3:2 als Zweitplatzierter die Veranstaltung verlässt.

Herr Pflüger, Physik- und Sportlehrer, hat für großzügige Preise gesorgt und als Sponsoren MT Melsungen und das Cineplex mit je 10 Feikarten gewinnen können, und die Sparkassen-Versicherungen, die mit Handtüchern, Sporttaschen, Fußbällen und Mützen die Erstplatzierten beglückten.

 

Unsere Mannschaften belegten den zweiten und den dritten Platz und waren damit voll und ganz zufrieden. Nach der Siegerehrung sagt Tim Knipping aus der 11e: „Wir haben mit unserer Mannschaft zwar nur den dritten Platz gemacht, aber wir hatten einfach Spaß, und das ist Alles was zählt!“  Damit steht er nicht alleine da, denn eines ist klar geworden, unsere Mannschaften sind die Gewinner der Herzen und das ist unbezahlbar!

 

 
Montag, 29 August 2011 15:30

Alumni-Portal

von unserer Redakteurin Mabelle Franke (04.02.2010)

Das Alumni-Portal ist das neue Netzwerk unserer Schule. „Sich austauschen, Kontakt zur Schule und zu Jahrgangskameraden aufrecht erhalten, voneinander profitieren“, dies sind nur einige Möglichkeiten, die das Portal bietet, so werben die Herausgeber des Netzwerkes auf ihrer Internetseite.

 

 

 

Das Team besteht aus Philippa Jasper und Tim Reitz; Teamleiterin ist Christine Apel.

Im März 2009 gründeten sie das Portal. „Der damalige Schulleiter Herr Gries hatte auf einer Gesamtkonferenz den Wunsch geäußert, dass am Goethe-Gymnasium stärker Ehemaligenarbeit betrieben werde", begründet sie ihr Initiative.

 

„Alumni“ ist lateinisch und bedeutet auf Deutsch soviel wie „Ehemalige“. Das Ehemaligen-Netzwerk bietet den derzeitigen Schülern des Goethe-Gymnasiums die Möglichkeit sich bei Ehemaligen unserer Schule über bereits gewählte Berufe zu informieren. Außerdem kann man zahlreiche Kontakte knüpfen und so zum Beispiel möglicherweise einen Praktikumsplatz im späteren Wunschberuf bekommen. Natürlich gibt es auf der Internetseite neben einem Forum auch Informationen über Neuigkeiten unserer Schule und Fotos.

 

Zurzeit sind 295 Mitglieder in der Datenbank registriert, Tendenz steigend. Melek Eker, 11. Klasse, ist eine von ihnen; sie findet, dass „das Alumni-Portal gute Möglichkeiten bietet um sich über meinen späteren Berufswunsch zu informieren. Die Bedienung ist sehr einfach, da man nur einen Beruf eingeben muss und schon bekommt man zahlreiche Möglichkeiten aufgelistet“.

 

Dadurch, dass jeder Schüler oder Ehemalige, der sich einschreiben möchte erst von den Herausgebern bestätigt werden muss und überprüft wird, ob diese Person auch wirklich ein Mitglied der Schule ist oder war, ist das Netzwerk sehr sicher. Außenstehenden ist es nicht erlaubt sich dort einzuschreiben.

 

„Meiner Meinung nach ist das Alumni-Portal eine gute Idee. Ich bin zwar angemeldet, allerdings finde ich, dass noch nicht genügend Mitglieder aktiv sind, und es bei seltenen Berufswahlen noch nicht viele Informationen gibt. Es wäre besser, wenn sich noch mehr Mitglieder einschreiben würden“, so Sarah Hugo aus der Jahrgangsstufe 11.

 

Das Goethe-Gymnasium ist im Umkreis wohl die einzige Schule, die ein solches Portal besitzt. „Das zeigt die Fortschrittlichkeit unserer Schule“, so Melek Eker.

Montag, 29 August 2011 15:30

Lange Gesichter

Von unserer Redakteurin Mara Liebehenz (03.02.2010)

„Hast du schon mit der Facharbeit in den Ferien begonnen?“ „Nein, noch nicht. Und du?“ So oder so ähnlich hörte man nach den Weihnachtsferien einige Schüler auf den Gängen des Goethe-Gymnasiums. Topthema: die Facharbeit.

 

 Facharbeiten-Streik

 

 

„Ich glaube, viele Lehrer hatten kein großes Interesse an unseren Forderungen, beziehungsweise wollten die Sache nicht noch einmal neu aufrollen. Dass das Ganze unter den Teppich gekehrt wurde wundert mich ehrlich gesagt nicht, da ich so eine Sache schon einmal mitgemacht habe“, erklärt Christian Ullrich aus der Jahrgangsstufe 12. Die Enttäuschung über die Entscheidung der Lehrerschaft, die Schüler nicht selbst entscheiden zu lassen, ob sie die Facharbeit schreiben möchten oder nicht, lässt sich bei vielen Schülern nicht verbergen. Auch das Gefühl mit den Forderungen nicht Ernst genommen zu werden, ist für viele Schüler im Jahrgang ernüchternd. „Das Ziel der Schule ist es doch uns auf das spätere Leben vorzubereiten, da kann es nicht sein, dass wir in der 12. Klasse mit 18 oder 19 Jahren nicht für ‚voll' genommen werden und unsere Forderungen mit einem Lächeln in der Schublade verschwinden“, beschreibt die 18-jährige Laura Wetzel. Dieses Verhalten fördere in keiner Weise das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern. 

 

Einfach unter den Teppich gekehrt habe man die Forderungen der Schüler laut Organisator Ralph Meist allerdings nicht. „Nach dem Protest wurde das Ganze in der Schulleitung noch einmal besprochen, was die Aufschiebung der Abgabefrist bewirkt hat“, erklärt er. Man komme den Schülern daher entgegen, da sie nun die Facharbeit nicht mehr komplett in den Ferien hätten anfertigen müssen. „Die Schüler selbst entscheiden zu lassen, ob sie nun die Facharbeit schreiben oder nicht ist jedoch vorerst nicht möglich.“ Man müsse erst einmal einen Durchlauf machen, in dem alle eine Facharbeit schreiben, um zu sehen wie die Sache nun tatsächlich funktioniere. Erst dann könne man über eine Freiwilligkeit entscheiden.  

 

„Für die Schüler hätte es die Möglichkeit geben müssen, ihr Thema und Fach auf jeden Fall frei wählen zu dürfen, natürlich in Absprache mit dem betreffenden Lehrer. Es ist auch klar, dass nicht ein Lehrer einen Ansturm von vielen Schülern bewältigen kann, die ihre Facharbeit bei ihr oder ihm schreiben wollen. Deshalb hätte man eine Maximalanzahl von Arbeiten pro Lehrer festlegen sollen und die Schüler hätten sich dann um einen freien Lehrer in ihrem Wunschfach kümmern müssen“, kritisiert auch Luisa Wagenschwanz, selbst Schülerin der Klasse 12.

 

Nun gut, bezüglich der Facharbeit lässt sich die Stimmung im Jahrgang 12 momentan als durchwachsen beschreiben. Sehr durchwachsen sogar. Die Abgabefrist rückt von Tag zu Tag und von Stunde zu Stunde näher. Und plötzlich wird dem einen oder anderen klar, dass die Proteste nicht hartnäckig genug und vor allen Dingen nicht rechtzeitig in die Wege geleitet wurden. „Die Lehrer haben uns Honig um den Bart geschmiert und wir waren nicht imstande unsere klaren Forderungen zielgerichtet durchzusetzen“, äußert sich Luisa Wagenschwanz auch kritisch gegenüber der Schülerschaft.

 

Dennoch wird sie ihre Facharbeit schreiben. „Trotzdem stehe ich in einem Zwiespalt, da ich den Facharbeiten-Streik immer noch sehr unterstütze, aber letztendlich keine andere Wahl habe als meine Arbeit zu schreiben“, räumt Luisa Wagenschwanz ein. „Ich bin der Meinung, dass mindestens 50% der Schüler sich bereit erklären müssten, die Arbeit nicht zu schreiben. Ansonsten bekommen die drei Leute die hartnäckig bleiben Null Punkte und der Streik hat absolut nichts bewirkt!“

Montag, 29 August 2011 15:30

Ökumenischer Weihnachts-Gottesdienst

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (22.12.2009)

„Das ist wie vierte Stunde nachsitzen vor den Ferien.“ In seinen Einleitungsworten war deutlich Herrn Kräbs Skepsis deutlich zu hören, die sich aber am Ende der Veranstaltung in Luft aufgelöst hatte. Mit Nachsitzen war der ökumenische Weihnachtsgottesdienst des Goethe-Gymnasiums nicht zu vergleichen.

 

 

 Freute sich über das besinnliche Zusammenkommen - Michael Kräbs

 

Es herrschte Ferienstimmung und die Aula war in ein gemütliches Murmeln und in Teelichtschein getaucht. Trotz Ferienstimmung kamen noch einmal viele Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgängen, sowie zahlreiche Lehrer zusammen um sich auf das zu besinnen, was sie in den Ferien erwartet. Weihnachten steht vor der Tür.

 


 

 Weihnachstgeschichte nach Lukas -

DS 10

 

Unter dem Motto „Es ist Weihnachten und keiner geht hin", eröffnete eine Theatergruppe die Feier. Das Programm war schon wie beim letzten Weihnachtsgottesdienst großartig. Es reichte vom Theaterauftritt der DS-Gruppe aus dem Jahrgang 10, über eine Trompetendarbietung von Macel Gothe bis zu drei Liedern von Les Sirenes, der A-cappella-Gruppe des Goethe-Gymnasiums. Darüber hinaus wurden auch die lyrischen Darbietung von Berat Yilmaz im Poetry Slam-Stil und Lisa Wolfs Soloperformance von „Silent Night" mit gehörigem Beifall gewürdigt. Neben den klassischen Weihnachtsliedern Sang Französisch und Religionslehrerin Rahel Wolf auch einige neuere Weihnachtslieder.

 

 Begeisterte Besucher

 

Bei dieser Vielzahl an wirklich guten Darbeitungen ist es eigentlich verwunderlich, dass die Aula nicht bis zum letzten Platz besetzt war. Nachsitzen sieht anders aus; und so wurde auch der zweite Weihnachtsgottesdienst des Goethe-Gymnasiums ein voller Erfolg und besinnlicher Start in die Weihnachtsferien. 

Montag, 29 August 2011 15:30

DELF

von unserer Redakteurin Lisa Finis (02.12.2009)

Am Freitag wurde die zusätzliche Arbeit der 37 Schüler belohnt, die teilweise schon drei Jahre die Nachmittagsstunden in der Schule verbrachen um an der DELF-AG teilzunehmen. Denn nun können sie stolz ihr Zertifikat in den Händen halten.

 

 Glückliche Absolventen

 

Es ist 13:30 Uhr, als sich die bunte Truppe von Schülern verschiedener Klassen in der Präsenzbibliothek eingefunden hat um ihre Diplome in Französisch abzuholen. Herr Becklas beginnt seine Rede und berichtet was es bedeutet ein solches Diplom erwerben zu können und gibt das Wort weiter an Frau Dr. Klaus, die das Projekt in die Wege geleitet hatte.

 

Das Goethe Gymnasium hat einen großen Erfolg dieses Jahr zu vermelden, denn „Alle 37 Schüler haben ihre Prüfungen bestanden und somit das Diplôme d’études en langue francaise  erworben“, verkündet Frau Klaus stolz. Doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb sie und Frau Moreau über das ganze Gesicht strahlen: „Wir sind nun das Prüfungszentrum der mündlichen Prüfungen von Nordhessen!“

 

 

 Frau Moreau und Frau Dr. Klaus

 

Zwar konnten die Schüler davor schon ihre schriftlichen Prüfungen an unserer Schule ablegen, konnten allerdings den mündlichen Teil nicht an unserer Schule absolvieren.

Es gibt vier Diplome, die auf dem schulischen Weg erreicht werden können: Die Stufen A1 und A2 dienen als Vorbereitung auf die Stufen B1 und B2. Wenn man diese Qualifikation erreicht hat, ist es möglich an Französischen Universitäten zu studieren.

 

Nadia Rassuli hat ihr A2 Diplom erhalten und sagt: „Ich habe jetzt schon Angst vor der B2 Prüfung“, obwohl sie ihr jetziges Zertifikat mit 97 von 100 Punkten erreicht hat. Generell scheint es sich um einen sehr Leistungsstarken Kurs zu handeln, kaum jemand ist unter 80 Punkte gekommen. „Ich will wahrscheinlich nicht in Frankreich studieren, aber ich brauche das Diplom trotzdem, denn ich will Linguistik in Englisch und Französisch studieren“, sagt Tobias Armbröster auf der 11 Klasse.

 

Dieses Angebot ist von großem Nutzen für die Schüler, dennoch ist auch hier ein kleiner Haken an der Sache. Die Schüler müssen für jedes Zertifikat die Kosten der Prüfung selbst zahlen. Diese sind jedoch recht gering und für alle Französischbegeisterten eine Investition wert.

 

Frau Klaus sowie Frau Moreau betonen immer wieder, dass sie zusammen mit dem Institut in Mainz arbeiten und dass auch die Kooperation noch nie zu Problemen oder ähnlichem geführt hätte. Durch deren Unterstützung hat unsere Schule es zu der Führenden in ganz Nordhessen geschafft und wird wohl, wenn die Teilnehmerzahlen bei dieser hohen Leistung bleiben, es im Sprachbereich Französisch noch weiter bringen.

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