Die 5e im Schnee

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Die 5e im Schnee

Der Schnee ist fast weg, aber die Eindrücke des Wintereinbruchs bleiben bestimmt noch eine ganze Weile in unseren Köpfen. Abseits von Pandemie, Lockdown und Homeschooling waren die kalten Temperaturen und das heftige Schneegestöber für uns alle auf jeden Fall eine Abwechslung - ob eine gute oder eine schlechte, bleibt natürlich der eigenen Bewertung vorbehalten. Die Schüler*innen der 5e hatten offensichtlich richtig viel Spaß und es hat nicht lange gedauert, bis unterschiedlichste Fotos von Schnee-Aktivitäten bei uns eingetrudelt sind. Wir wünschen viel Spaß mit unserer Bildergalerie.

BlickPunkt

BlickPunkt (52)

Wir sind es wert!

Sonntag, 20. April 2014

Von unseren Redakteuren Eike Plhak und Jakob Traxel

Azubis Wir sind es wertAm 26. März war der Königsplatz in der Innenstadt Kassels voller als an einem normalen Mittwochvormittag. Es fuhren keine Straßenbahnen, denn die Fahrer der KVG befanden sich mit tausenden anderen Arbeitnehmern des Öffentlichen Dienstes auf eben jenem Platz, um für eine Lohnerhöhung zu demonstrieren.

Dabei wurden die aus ganz Nordhessen stammenden Arbeiter unterstützt vom ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske. Warnstreik und Kundgebung waren die Fortsetzung des Streiks vom 18. März: "Wir sind es wert!".

IMG 1135Am Dienstag, den 18.März 2014, war es mal wieder soweit: Die Tarifverträge im Öffentlichen Dienst sind ausgelaufen und somit galt auch die Friedenspflicht nicht mehr. Einher damit gingen einmal mehr die Warnstreiks.

Für viele Schüler boten die Streiks zwangsläufig einen Anlass zu körperlicher Betätigung: Die Linien 1 bis 30, von der Kassler Verkehrsgesellschaft betrieben, fielen aus. So mussten sich die Schüler günstigstenfalls von ihren Eltern zur Schule chauffieren lassen. Wer Pech hatte, kam also mit dem Fahrrad oder  zu Fuß.

SnackDie Hausaufgaben wurden aufgegeben und die Stunde ist offiziell um. Als nächstes steht Chemie-, Physik oder Biologieunterricht an. Dafür müssen die Goethe-Schüler ins Untergeschoss. Wenn sie dort angelangt sind, hört man häufig: "Ahhh! Da sind ja voll die großen Spinnen!"

Diesen Ausruf hatten bestimmt schon viele von uns, auch an anderen Orten, auf den Lippen. Die einen empfinden sie als eklig, die anderen stören sich nicht an ihnen. Spinnen sind auf jeden Fall oft ein Gesprächsanlass. 

Alle Jahre wieder

Samstag, 21. Dezember 2013

Weihnachtsmarkt BaumAlle Jahre wieder: Weihnachten. Aber was verbinden wir eigentlich mit diesem Fest? Familie? Geschenke? Jesu Geburt? Eine besinnliche Zeit? Die Frage kann nur schwer beantwortet werden, aber es steht fest, dass Weihnachten für viele schon lange nicht mehr ein Fest im christlichen Sinne ist. 

Zwar verbringen viele Menschen, wie früher auch, das Weihnachtsfest gemeinsam, aber trotzdem ist das Zusammensein oft eher Nebensache und die Geschenke stehen im Vordergrund. Hierbei spielt die Industrie eine wichtige Rolle, denn sie steuert die vermeintlichen Bedürfnisse der Menschen.

Regen - TKEY & Danikk44

Freitag, 29. November 2013

TITELAnfang des Halbjahres erschütterte der Suizid unseres Mitschülers Markus Lehn die Schülerschaft. Daraufhin wurde in Raum Y302 ein Raum der Stille eingerichtet. Die Schülerinnen und Schüler nahmen großen Anteil und versuchen seitdem, die Familie in dieser schweren Zeit zu unterstützen.

Man merkt, dass dieser Selbstmord vielen Schülerinnen und Schülern die Augen geöffnet hat. Einer von uns ist nicht mehr da und man fragt nach dem Warum. TKEY und Danikk44, zwei Schulrapper, haben Markus ein Lied gewidmet.

DSCI4727 71"Liebesgrüße nach Moskau!" steht auf dem T-Shirt eines Demonstranten im Rahmen des CSD in Kassel. Darunter ein mit Photoshop ins Abstrakte gezerrtes Bild des derzeitigen russischen Präsidenten Wladimir Wladimirowitsch Putin, der in dieser Darstellung gut als Homosexueller durchgehen würde. 

Dieses Shirt wirkt zunächst witzig, bringt aber eine ernste, eindeutig politische Botschaft zum Ausdruck: Hier gehen die Menschen gegen Putin und die neuen Gesetze seiner Regierung auf die Straße. Gesetze, die das Leben homosexueller Menschen in Russland extrem einschränken. 

 

Modeopfer

Freitag, 01. November 2013

IMG 3497 - Kopie bearbeitetErst ein Fabrikeinsturz und dann ein neuerliches Unglück in Bangladesch: ein Brand in einer Industrieanlage. Am 24. April 2013 und nur zwei Wochen später sind dort insgesamt über 1.000 Menschen zu Tode gekommen, und das nur wegen der Herstellung von Billigkleidung.

Die Menschen westlicher Länder und auch wir Deutschen wollen immer die neuste Mode tragen und müssen sehr häufig nicht einmal viel dafür ausgeben. Outlets bieten uns unsere Kleidung viel preiswerter an und auch die Anbieter wollen, dass wir immer mehr kaufen.

 

 

wahl klein

Am Sonntag ist es wieder soweit. Es ist Bundestagswahl, die Bürger walten ihres Amtes und entscheiden über die Zukunft ihres Landes. Oder bestimmen, wen sie entscheiden lassen wollen.

Doch der Ausblick ist alles andere als rosig: Die Politikverdrossenheit der Jugend ist kaum von der Hand zu weisen, Politiker fürchten eine Wahlbeteiligung, die alle vorherigen unterbieten könnte, Spitzenkandidaten wandern von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen und schießen sich selbst und gegenseitig ins Abseits. Und Mama Merkel sitzt im Kanzleramt und dreht Däumchen. 

 

Suomi ja takaisin 30 kertaa

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Sonntag, 08. September 2013

Von unseren Redakteuren Jakob Traxel und Lukas Buchenau

500x300CrossCountryDSC 0148"Suomi ja takaisin 30 kertaa!!!" Das war Finnisch und heißt: 30 Mal Finnland und zurück. Schon zum dreißigsten Mal wagte sich eine Gruppe Jugendlicher unserer Schule im Februar für zehn Tage in das verschneite Finnland.

Die Austauschpartner - die Schüler leben in Gastfamilien - hatten sich bereits vor dem Besuch in Rovaniemi per Facebook kennengelernt. Jetzt stand der Gegenbesuch an und alle freuten sich auf ein Wiedersehen mit den Gästen aus Kassels Partnerstadt.

KSV-EinlaufenKassel, der 02.06.2013: Wieder einmal eine Gelegenheit aufzusteigen. Wieder einmal kein Erfolg. Der KSV Hessen Kassel hat erneut die Chance auf die höhere Spielklasse vergeben. Die Enttäuschung ist groß, überall hängende Gesichter. 

„Hätten die das erste Tor geschossen, hätten die das Stadion in einen Hexenkessel verwandelt und wären jetzt vielleicht aufgestiegen", meint ein Fan hinter uns, als wir mit der Masse zum Ausgang strömen. Haben sie aber leider nicht!  

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