Erik Tuchtfeld

Erik Tuchtfeld

Samstag, 11 Januar 2014 23:00

Der Taifun - so nah und doch so fern

Die zerstörte Stadt Tacloban aus der Luft.Der Taifun, der die Philippinen Anfang November 2013 heimgesucht hat, war einer der schwersten Stürme seit Beginn der Wetteraufzeichnungen: tausende Tote, zerstörte Städte und viele Menschen, die bis heute ohne Strom und Wasser sind. Die Hilfskräfte stehen vor der Herkulesaufgabe, Bedürftige in entlegensten Provinzen zu erreichen. 

Unser ehemaliger Schulsprecher Erik Tuchtfeld befindet sich seit Sommer 2013 als Menschenrechtsbeobachter auf den Philippinen und erlebte die Zerstörung hautnah mit, obwohl sein Aufenthaltsort glücklicherweise verschont blieb. Im Folgenden berichtet er von seinen Eindrücken.

einfuehrungDie Philippinen waren im vergangenen Herbst aufgrund des verheerenden Taifuns ein täglich präsentes Thema in den Medien. Viele Menschen auf der ganzen Welt haben schon Geld für die Opfer der Katastrophe gespendet. Doch was wissen wir darüber hinaus über diesen Inselstaat? Seit einigen Monaten bin ich nun vor Ort als Menschenrechtsbeobachter tätig.

Zwischen Palmen und bei etwa 30°C höre ich Geschichten von Auftragskillern, lese Obduktionsberichte und Zeugenaussagen von Folteropfern. Ziel der Arbeit ist die Stärkung der Menschenrechtsverteidiger.