BlickPunkt

BlickPunkt (45)

Von unserem Gastredakteur Gökhan
IMG 5849Zwölf Menschen kamen ums Leben, weitere sind teils schwer verletzt. Vier Zeichner der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo" mussten sterben, weil sie den Propheten Mohammed aus der islamischen Religion zeichneten und Fanatiker damit verärgerten.

Die Täter waren schwer bewaffnet flüchteten. Als sie sich zwei Tage später versuchten, sich zu verbarrikadieren, endete ihre Flucht in der französischen Gemeinde „Dammartin-en-Goële", wo sie erschossen wurden. Ihre Taten sind unendlich grausam und unmenschlich.

Von unserem Gastredakteur Steffen

IMG 5852Neben intensiven Filmanalysen bietet unser Medienkunde-Unterricht ebenfalls die Möglichkeit, verschiedene journalistische Formate auszuprobieren. Im Zuge der Vorfälle um Charlie Hebdo bekamen Schüler der Q2 die Aufgabe, einen Kommentar zu schreiben. In unserer Medienkunde-Reihe könnt ihr drei Beispiele von Jakob (Teil 1), Steffen (Teil 2) und Gökhan (Teil 3) lesen.

Elf Menschen sterben. Abgeschlachtet von zwei fanatischen Irren, die denken, für ihren Glauben gekämpft zu haben. Terroristen und auch einige Muslime sehen durch die Mohammed-Karrikaturen ihren Glauben beleidigt.

Schutzkleidung 335x221Dass eine fadenförmige Gestalt so gefährlich sein kann, hätte niemand gedacht, und so weit verbreitet und gefährlich ist keine Krankheit in Afrika. Von dem Virus sind vor allem die westlichen Länder, wie zum Beispiel Liberia, Guinea und Sierra Leone stark betroffen.

Täglich sehen wir in den Nachrichten, dass immer mehr Menschen sich mit Ebola anstecken, und in bis zu 90% der Fälle verläuft die Krankheit sogar tödlich. Bislang gibt es schon bis zu 6600 Tote und über 18 000 Infizierte. 

Wir sind es wert!

Sonntag, 20. April 2014

Von unseren Redakteuren Eike Plhak und Jakob Traxel

Azubis Wir sind es wertAm 26. März war der Königsplatz in der Innenstadt Kassels voller als an einem normalen Mittwochvormittag. Es fuhren keine Straßenbahnen, denn die Fahrer der KVG befanden sich mit tausenden anderen Arbeitnehmern des Öffentlichen Dienstes auf eben jenem Platz, um für eine Lohnerhöhung zu demonstrieren.

Dabei wurden die aus ganz Nordhessen stammenden Arbeiter unterstützt vom ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske. Warnstreik und Kundgebung waren die Fortsetzung des Streiks vom 18. März: "Wir sind es wert!".

IMG 1135Am Dienstag, den 18.März 2014, war es mal wieder soweit: Die Tarifverträge im Öffentlichen Dienst sind ausgelaufen und somit galt auch die Friedenspflicht nicht mehr. Einher damit gingen einmal mehr die Warnstreiks.

Für viele Schüler boten die Streiks zwangsläufig einen Anlass zu körperlicher Betätigung: Die Linien 1 bis 30, von der Kassler Verkehrsgesellschaft betrieben, fielen aus. So mussten sich die Schüler günstigstenfalls von ihren Eltern zur Schule chauffieren lassen. Wer Pech hatte, kam also mit dem Fahrrad oder  zu Fuß.

SnackDie Hausaufgaben wurden aufgegeben und die Stunde ist offiziell um. Als nächstes steht Chemie-, Physik oder Biologieunterricht an. Dafür müssen die Goethe-Schüler ins Untergeschoss. Wenn sie dort angelangt sind, hört man häufig: "Ahhh! Da sind ja voll die großen Spinnen!"

Diesen Ausruf hatten bestimmt schon viele von uns, auch an anderen Orten, auf den Lippen. Die einen empfinden sie als eklig, die anderen stören sich nicht an ihnen. Spinnen sind auf jeden Fall oft ein Gesprächsanlass. 

Alle Jahre wieder

Samstag, 21. Dezember 2013

Weihnachtsmarkt BaumAlle Jahre wieder: Weihnachten. Aber was verbinden wir eigentlich mit diesem Fest? Familie? Geschenke? Jesu Geburt? Eine besinnliche Zeit? Die Frage kann nur schwer beantwortet werden, aber es steht fest, dass Weihnachten für viele schon lange nicht mehr ein Fest im christlichen Sinne ist. 

Zwar verbringen viele Menschen, wie früher auch, das Weihnachtsfest gemeinsam, aber trotzdem ist das Zusammensein oft eher Nebensache und die Geschenke stehen im Vordergrund. Hierbei spielt die Industrie eine wichtige Rolle, denn sie steuert die vermeintlichen Bedürfnisse der Menschen.

Regen - TKEY & Danikk44

Freitag, 29. November 2013

TITELAnfang des Halbjahres erschütterte der Suizid unseres Mitschülers Markus Lehn die Schülerschaft. Daraufhin wurde in Raum Y302 ein Raum der Stille eingerichtet. Die Schülerinnen und Schüler nahmen großen Anteil und versuchen seitdem, die Familie in dieser schweren Zeit zu unterstützen.

Man merkt, dass dieser Selbstmord vielen Schülerinnen und Schülern die Augen geöffnet hat. Einer von uns ist nicht mehr da und man fragt nach dem Warum. TKEY und Danikk44, zwei Schulrapper, haben Markus ein Lied gewidmet.

DSCI4727 71"Liebesgrüße nach Moskau!" steht auf dem T-Shirt eines Demonstranten im Rahmen des CSD in Kassel. Darunter ein mit Photoshop ins Abstrakte gezerrtes Bild des derzeitigen russischen Präsidenten Wladimir Wladimirowitsch Putin, der in dieser Darstellung gut als Homosexueller durchgehen würde. 

Dieses Shirt wirkt zunächst witzig, bringt aber eine ernste, eindeutig politische Botschaft zum Ausdruck: Hier gehen die Menschen gegen Putin und die neuen Gesetze seiner Regierung auf die Straße. Gesetze, die das Leben homosexueller Menschen in Russland extrem einschränken. 

 

Modeopfer

Freitag, 01. November 2013

IMG 3497 - Kopie bearbeitetErst ein Fabrikeinsturz und dann ein neuerliches Unglück in Bangladesch: ein Brand in einer Industrieanlage. Am 24. April 2013 und nur zwei Wochen später sind dort insgesamt über 1.000 Menschen zu Tode gekommen, und das nur wegen der Herstellung von Billigkleidung.

Die Menschen westlicher Länder und auch wir Deutschen wollen immer die neuste Mode tragen und müssen sehr häufig nicht einmal viel dafür ausgeben. Outlets bieten uns unsere Kleidung viel preiswerter an und auch die Anbieter wollen, dass wir immer mehr kaufen.

 

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