Mittwoch, 11. November 2015

Hoffentlich alle Jahre wieder- UMLAUF beste Schülerzeitung Hessens

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Die 81. Ausgabe des UMLAUF ist dieses Jahr von der Jugendpresse Hessen auf der Frankfurter Büchermesse zur besten Schülerzeitung Hessens gekürt worden! Darüber hinaus belegte Lukas Buchenau mit seinem Artikel den 2. Platz in der Kategorie "Sozialer Alltag" und Eike Plhak den 1. Platz in der Kategorie "Europa". Eike darf sich zusätzlich über eine Reise nach Brüssel freuen. Wir als Redaktion sind sehr stolz auf diese Ergebnisse! Hier berichtet Lukas Buchenau von seinen Eindrücken.

Preisverleihung Titelbild

Die Verleihung des Schülerzeitungswettbewerbs fand auf einer separaten Etage im Congress Center der Messe Frankfurt statt. Wir kamen extra etwas früher, um nichts zu verpassen. Vor der Verleihung konnten wir noch über die Buchmesse laufen und uns bereits einen Überblick über die Größe dieses Events verschaffen. Wir kamen also rechtzeitig an aber die Veranstaltung begann aufgrund fehlender Redaktionen mit etwas Verspätung. Gut 20 Minuten mussten wir also warten. Unter den ca. 150 anwesenden Schülern, Lehrern und Mitgliedern der Jugendpresse Hessen machte sich langsam eine gewisse Anspannung breit. Und auch wir wollten nicht mehr länger warten! Dann war es endlich soweit.

Preisverleihung IDa wir als UMLAUF in der wichtigsten Kategorie, Gymnasien und Realschulen mit Sekundarstufe 2, nominiert waren, dauerte es noch eine Weile, bis es zur Verleihung der Preise kam. Zuerst wurden die Sieger in den Kategorien Gesamtschule, Förderschule und Realschulen und Gesamtschulen ohne Sekundarstufe 2 gekürt. Dann war unsere Kategorie dran. Anspannung machte sich breit. Sollte es für uns reichen oder waren alle Hoffnungen vergeblich gewesen?

„Platz 5: Schülerzeitung EGS von der Ernst-Göbel-Schule in Höchst“, ließ Stefan Löwer, Pressesprecher des Hessischen Kultusministeriums, ehemaliger Schüler des Goethe-Gymnasiums und Preisrichter der Jugendpresse Hessen, verlauten. Puh. Zum Glück nicht der letzte Platz für uns!

Auf der zweistündigen Autofahrt nach Frankfurt hatten wir uns darauf geeinigt, dass der dritten Platz ein formidables Ergebnis wäre. „Platz 4 geht an … "Jacobs Blick" von der Jacob-Grimm-Schule in Kassel.“ Unser Minimalziel hatten wir somit erreicht. Parallel stiegen die Hoffnungen und Erwartungen um ein Vielfaches. Trotzdem war uns klar, dass insbesondere die Redaktion des georg. von der Georg-Christoph-Lichtenberg Schule Hauptkonkurrent um den ersten Platz sein würde. Und so sollte es auch kommen. „Platz 3 geht an "Die neue Eule" des Willhelmsgymnsiums aus Kassel.“ Wir freuten uns bereits, dass wir ins Kopf-an-Kopf-Rennen gegen die Schüler der Lichtenberg Schule gekommen waren, und es wäre auf keinen Fall eine Schande gewesen, gegen einen solchen Mitbewerber den 2. Platz zu erreichen. „Platz 2 geht an … georg. der Georg-Christoph-Lichtenberg Schule aus Kassel.“

Yes! Somit war klar, dass wir Erster geworden waren. Die Freude über diesen Triumph ließ folglich nicht besonders lange auf sich warten. Nach all den Jahren ohne einen Preis wurde direkt ein mehr als erfolgreiches Comeback errungen. Stark! Und auch erstaunlich, dass die Plätze eins bis vier an Kasseler Schulen gingen. Das ist wohl mehr als ein gutes Ergebnisse für unsere nordhessische Metropole.

Preisverleihung IIDoch das sollte es ja noch nicht gewesen sein. Zusätzlich waren noch jeweils ein Artikel unseres Redakteurs Eike Plhak und mein Artikel als Einzelartikel in zwei von drei Kategorien nominiert. Insgesamt gab es drei Kategorien für Einzelartikel. Zum einen die Kategorie „Europa und ich“, in der Eikes Artikel „Refugees unwelcome“ nominiert war, zum anderen die Kategorie „Sozialer Alltag“ mit meinem Artikel „Wahl des geringeren Übels“. Die dritte Rubrik trug den Titel „Kulturkritik“. Zuerst durfte Eike auf eine gute Platzierung hoffen. Und er sollte in dieser Kategorie als Letzter aufgerufen werden. Eike holte den Sieg mit seinem stark recherchierten Artikel zum Thema unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Diese Leistung wird mit einem Ausflug in das EU-Parlament nach Brüssel belohnt, von wo Eike auf jeden Fall berichten wird. Zwei Siege wurden bereits eingefahren und der dritte hätte folgen können. Doch es sollte leider nicht sein. Trotzdem belegte ich einen starken zweiten Platz in der Kategorie „Sozialer Alltag“. Es gab also keinen Grund, enttäuscht zu sein, zumal der Sieg der kompletten Ausgabe wohl der mit Abstand wichtigste sein sollte. Nun dürfen wir auf mehr hoffen, da wir im nächsten Sommer in Berlin an der deutschlandweiten Preisverleihung teilnehmen werden.

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