Freitag, 04. März 2022

Der geheime Schlüssel zum Universum

Von 
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Von unserem Redakteur Ole Stäber

Stephen Hawking war ein Multi-Talent: Er erklärte das Universum und verfasste ebenfalls Romane. Meiner Meinung nach war er einer der brillantesten Menschen, die je gelebt haben. Er entwickelte das Konzept der „Hawking Strahlung“, nach dem Schwarze Löcher in der Quantenfeldtheorie zerstrahlen. Aber im frühen Alter von 21 wurde er mit „Amyotrophe Lateralsklerose“ diagnostiziert. Sein Zustand verschlechterte sich schnell, doch er gab nicht auf und installierte auf seinem Computer eine Tastatur und einen Mauszeiger, so dass er den Mauszeiger mithilfe eines Wangenzuckens bewegen konnte. So war er immer noch in der Lage, im Internet zu surfen und zu reden. Im Alter von 76 Jahren verstarb er am 14. Marz 2018.

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Auch in seinem Roman „Der geheime Schlüssel zum Universum” geht es um das Weltall und Schwarze Löcher. Das Spannende an diesem Buch ist, dass es eine eigene Geschichte erzählt, die einen wissenschaftlichen Hintergrund hat. Zusätzlich werden für Wissenschaftsfreaks auf manchen Seiten Dinge wie zum Beispiel Materie erklärt.
Zur Handlung: Es geht um einen Jungen namens George, dessen Eltern elektronische Geräte im Haus ablehnen. Deswegen wird er gemobbt, was ihn aber nicht so sehr stört. Eines Tages läuft sein Schwein Freddy zu seinen Nachbarn Annie und Eric, wo Eric ihm Cosmus zeigt. Das ist ein Supercomputer, der eine Tür überall im Weltall erschaffen kann, durch die man hindurchgehen kann. Aber zunächst verbietet Eric es George, dort hindurchzugehen, weil er sich verletzen könnte. Im Verlauf gibt Eric aber nach und sie erleben viele Abenteuer im All. Bis Graham, Georges Lehrer, Eric falsche Koordinaten zu einem Planeten gibt, wo es Leben geben soll. Als sie die Stelle aufsuchen, die durch die Koordinaten beschrieben ist, wird Eric von einem schwarzen Loch eingesaugt und es entwickelt sich ein Kampf darum, ihn wieder zurückzuholen.
Und wenn man sich überlegt, wie ein Schwarzes Loch entsteht – durch die Explosion eines Sterns, der größer als die Sonne ist – und wie ein Schwarzes Loch überhaupt beschaffen ist – sogar Licht kann nicht entkommen, weil die Schwerkraft dort drin so hoch ist – dann kann man eigentlich gar nicht anders, als Hawkings Roman in einem Rutsch durchzulesen.

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