Montag, 27. Juli 2020

Gottes kleine Faust - Kapitel 24: Fragen und Antworten

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Oma fuhr viel zu schnell, fand Angie. Sie saß nicht gern mit ihr im Auto, „Du fährst wie der Teufel“, sagte ihr Vater immer, wenn er mit seiner Schwiegermutter unterwegs war, und „Das nimmt noch mal ein böses Ende!“
Angie musste immer daran denken, wenn die Reifen quietschten und sie in der Kurve so sehr an das Fenster gedrückt wurde, dass ihre Backen schmerzten. Da half auch kein Gurt.
„Oma! Fahr doch nicht so schnell!“ stöhnte sie auf. „ Du musst nicht meinen, Papa kriegt das schon wieder hin, nur weil er Chirurg ist.“

Das hätte sie lieber nicht gesagt. Ihre Oma sah sie mit einem strengen Blick der Missbilligung an.
„Nun hab dich nicht so. Du weißt, ich fahre seit 50 Jahren unfallfrei“, belehrte die Großmutter Angie. Dabei blitzte es vergnügt in ihren Augen. „Und ich denke, ich schaffe es noch weitere fünf Minuten, wenn du mich nicht nervös machst, Kind“

Angie ärgerte sich wirklich. Und weil ihre Oma immer noch nicht langsamer fuhr, stichelte sie weiter:
„Vergiss nicht, dass wir hier in der Stadt sind und nicht bei dir zu Hause auf dem Land.“
Ihre Oma bemerkte in der Stichelei Angies Angst und versuchte, sie zu beruhigen.
„Mein Schätzchen. Du weißt doch, dass ich einen besonderen „Schutzengel“ habe.“
Angie stutzte. Ob sie wirklich einen hatte? So wie sie Matthias hatte?
„Im Ernst?“ fragte sie überrascht. „Glaubst du an Engel, Oma?“
Ihrer Großmutter war gar nicht bewusst gewesen, was sie gesagt hatte. Sie sah nur die Überraschung in den Augen der Enkelin.
„An „Engel“ glauben? Nein wieso, Liebes?“
„Na, weil du gerade gesagt hast „Ich habe einen Schutzengel““
„Ach, das habe ich doch nur so dahin gesagt. Wer ein halbes Jahrhundert ohne Unfall Auto fährt, der muss doch einen Schutzengel haben, findest du nicht?“
„Also nicht“, dachte Angie enttäuscht.
Dann kam ihr eine Idee:
„Ich bin dein Schutzengel und ich sage dir: Fahre bitte langsamer!“

Das wirkte. Oma sah über die Schulter nach hinten zu Angie und lachte:
„Also gut mein Engel. Pass schön auf deine alte Omi auf!“
In dem Moment rollte ein Ball über die Straße. Die Großmutter konnte gerade noch rechtzeitig abbremsen, als sofort ein kleines Mädchen hinterher gesprungen kam.
„Glück gehabt!“, sagte die Oma.
Danke, dachte Angie.

Der Volvo stand vor der Tür. Papa war also zu Hause. Angie rannte die Einfahrt hinauf und klingelte Sturm. Noch bevor ihre Oma nachkommen konnte, erschien ein verschlafenes, unrasiertes Gesicht in der Tür. Der Trainingsanzug war sehr rasch angezogen worden, bemerkte Angie, weil die Hose falsch herum saß. Sie grinste ihren Papa an.
„Hey Paps, guten Morgen! Gut geschlafen?“
Und zur Oma, die nun endlich ihr Auto rückwärts eingeparkt hatte und ebenfalls die Einfahrt hinauf kam, sagte sie leicht spöttisch:
„Sieh mal, Oma: Chirurg müsste man sein!“
„Wieso?“, fragte Oma und Herr Mertens stemmte schon mal erbost die Hände in die Hüften.
„Na schau dir doch Papa an: Schläft am hellen Tag!“

Herr Mertens schien auf einmal hellwach und machte einen Sprung auf seine Tochter zu:
„Du Biest!“, meinte er scherzhaft und tat als legte er sie über sein Knie. „Ich habe Nachtdienst gehabt und die Frühschicht mit Günther getauscht. Wenn ich nicht noch immer zu müde wäre, würde ich dich jetzt...“.
Er brach den Satz ab, weil er den warnenden Blick von Oma auffing.
„Hallo Oma! Schön, dass du mich besuchen kommst.“
Er stellte seine Tochter gerade auf den Weg und tat so als zupfte er ihre Kleider wieder zu recht, die er in Unordnung gebracht hatte.
„Kommt doch bitte rein. Ich wollte sowieso gerade einen Kaffee aufsetzen.“

Die drei drückten sich herzlich. Dann gingen sie gemeinsam ins Haus.
Die Oma sah sich um und begann sofort, die Sauberkeit zu bemängeln.
„Das sieht ja bei dir aus wie in einer Räuberhöhle, Klaus“
„Ach Oma,“ bat Herr Mertens, „lass das doch jetzt bitte. Ich bin wirklich noch sehr müde. Wir hatten einen Brand heute nacht in der Hansestraße und ich konnte beim besten Willen nicht noch vorher aufräumen.“

Sie waren inzwischen in der Küche angelangt, wo sich das schmutzige Geschirr zu kleinen Türmen stapelte.
Die beiden „Frauen“ sahen sich an und nickten sich zu. Angie hatte verstanden.
„Komm Paps. Ich mach den Kaffee und du ziehst dich erst einmal richtig an“, sie zeigte mit dem Finger auf die falsch sitzende Hose, „und Oma und ich bringen zu zweit deine Küche wieder auf Vordermann.“
Oma lachte und schob ihren Ex-Schwiegersohn sanft zur Tür hinaus:
„Der Kaffee, den du kochst, ist sowieso immer viel zu stark. Zieh dir mal was Richtiges an. Wir räumen hier auf. Deine Tochter kommt nämlich ganz nach ihrer Oma und nicht nach ihrem Papa. Du hättest mal heute mein Zimmer sehen sollen. Das hat sie picco bello sauber gemacht! Mit Sondersternchen!“, lobte die Oma.

Angie lief rot an. Ihr Papa sah sie merkwürdig von der Seite an, als könne er das nicht glauben. Was sollte sie darauf sagen? Rasch guckte sie zur Seite und ließ das Spülwasser ein.

„Na dann lege ich mich noch mal ein Stündchen aufs Ohr...“, sagte Herr Mertens.
„Wehe!“, drohte die Oma und warf das Geschirrtuch hinter dem in der Tür verschwindenden Schwiegersohn her. Herr Mertens hob es auf und warf es zurück.
„Ich beeile mich und such schon mal nach dem Buch für dich.“
Dann warf er den beiden eine Kusshand zu und winkte grinsend zum Abschied.

Zurück blieben die beiden Besucherrinnen.
„Lass mich spülen. Du trocknest ab.“, sagte die Oma in einem strengen und bestimmenden Ton, der keine Widerrede erlaubte.
Na prima, dachte Angie, die Abtrocknen hasste. Aber sie fügte sich in ihre altbekannte Rollenzuteilung. Hauptsache, sie musste den ganzen Geschirrberg nicht allein bewältigen.

Während Oma die Berge von Tellern vorspülte, begann sie nach wenigen Augenblicken ein Gespräch über ihr „Lieblingsthema“: Ob Angie denn schon einen Freund habe! Das interessierte sie immer ganz besonders. Betont unauffällig schlich sie sich an das Thema heran. Wenn sie mit den magischen drei Worten „Sag mal, Angie“, begann, dann wusste Angie, dass sie vorsichtig sein musste. Dann konnte es brenzlig werden. Denn ihre Oma war nicht nur eine sehr nette und saubere Oma. Sie war auch eine sehr neugierige Großmutter.
„Sag mal Angie,“, begann die Oma und Angie schluckte sofort. „Achtung“, dachte sie.
„Wie ist es denn so in der Schule? Läuft alles prima?“
Angie nickte „Hm!“
Oma schaute Angie zurechtweisend an und knuffte sie in die Seite.
„Was heißt hier „Hm“? Lass mal deine alte Oma etwas hören. Was macht denn Harald so? Ist er immer noch der stärkste in der Klasse?“

„Und Rums, sind wir mitten im Thema“, dachte Angie. Jetzt ging es los.
„Nicht mehr ganz“, antwortete Angie. „Wir haben seit letzter Woche einen Neuen. Der hat ihn im Armdrücken beinahe besiegt. Stell dir vor, es hat ein Unentschieden gegeben.“
„Das gibt’s doch gar nicht.“, staunte die Oma und freute sich, dass das Gespräch in Gang kam.
„Wo kommt denn der Neue her und wie heißt er überhaupt?“
„Oh, oh“, dachte Angie und antwortete schnell.
„Er heißt Matthias und wo er früher gewohnt hat, weiß ich nicht.“
„Und?“ Die Oma zwinkerte der Enkelin zu, „Sieht er gut aus?“
„Ach Omi!“, stöhnte Angie „Er ist doch erst ein paar Tage da.“
„Aber da weiß man doch, ob ein Junge einem gefällt, oder?“ lachte die ehemalige Lehrerin. Sie wusste zu gut, was sich in Klassen tat, wenn Neulinge eintrafen.

Angie begann tatsächlich zu überlegen, ob Matthias „gut“ aussah. Sahen „Engel“ gut aus? Sie erinnerte sich an den ersten Morgen, wo sie Matthias wirklich als „gutaussehend“ einsortiert hatte. Aber das hatte sich nach den ersten Erlebnissen mit ihm absolut in den Hintergrund gedrängt. Matthias war ihr Freund! Basta und fertig!- Nicht mehr aber auch nicht weniger. Sollte sie das Oma sagen?

„Klar gefällt er mir“, antwortete Angie. „Und ob du es glaubst oder nicht, wir waren schon gemeinsam Bootfahren am Sonntag und wir sind zu zweit im See schwimmen gewesen!“
Angie war ganz bewusst in die „Offensive“ gegangen. Sie war gespannt, wie ihre Oma reagieren würde. Ihre Oma war tatsächlich so überrascht, dass sie eine Tasse fallen ließ! „Ups!“ sagte Angie ein klein wenig schadenfroh und holte rasch Besen und Kehrschaufel. „Das haben wir gleich wieder.“

Ihre Oma war noch immer ein wenig verstört wegen der Tasse und schwieg beschämt. Das nutzte nun Angie für eine überraschende Gegenfrage:
„Sag mal, Oma. Bist du eigentlich ein gläubiger Mensch?“

Beinahe hätte die Oma die nächste Tasse fallen lassen, so überrascht war sie von der Wendung des Gesprächs. Über dieses Thema hatten sie noch nie gesprochen.
„Wie kommst du denn darauf?“ fragte dann auch postwendend die Großmutter, wohl auch um Zeit zu gewinnen.
„Ich beschäftige mich in letzter Zeit verstärkt mit der Frage. Von Mami weiß ich, dass sie zwar Weihnachten mit mir in die Kirche geht, aber warum sie nicht häufiger mit mir über die Religion spricht, weiß ich nicht. Hast du auch nie mit ihr über Religion gesprochen?“

Die alte Dame drehte sich ein wenig zur Seite und sah staunend auf die Enkelin. Es war, als bemerkte sie zum ersten Mal, dass Angie kein kleines Kind mehr war, sondern begonnen hatte, sich mit den großen Fragen des Lebens auseinander zu setzen. Das war nicht mehr die „kleine Angie“, die immer nur geradeaus lief, ohne nacht rechts oder links zu sehen.

 

 

„Weißt du, Angie“, begann die Oma, „deine Mutter hat mich nie wirklich nach meiner Religion gefragt. Als sie in deinem Alter war, sind wir noch ganz selbstverständlich jeden Sonntag in die Kirche gegangen. Das war bei uns auf dem Land damals so üblich. Aber als sie dann größer wurde, hat sie es dann sein gelassen und ich wollte sie nicht dazu zwingen.“

Angie dachte einen Moment nach. „Und du, Oma? Glaubst du an Gott?“

Die Oma staunte über die Hartnäckigkeit der Fragestellerin, antwortete aber gerne. Sie spürte, dass sie endlich ein „gutes“ gemeinsames Thema gefunden hatten und ein „echtes“ Gespräch führten. Bereitwillig gab sie Auskunft.
„Ich weiß es nicht ganz genau, aber ich glaube schon, dass ich es tue.“
„Das verstehe ich nicht“, sagte Angie. „ Glaubst du nun an Gott oder nicht?“

„Weißt du, ich bin so erzogen worden, dass es Gott gibt. Ich kann gar nicht anders, als anzunehmen und zu glauben, dass es Gott gibt. Aber“, jetzt lachte sie kurz auf, „gesehen habe ich ihn natürlich auch noch nicht.“
Angie ließ der Oma keine Pause.
„Und wer beantwortet dir die Fragen, die du hast?“, fragte Angie weiter.
„Im Grunde habe ich gar keine Fragen, Angie. Ich glaube, dass alles schon so kommen wird, wie es der liebe Herrgott will. Da müssen wir uns gar nicht den Kopf zerbrechen.“

Angie war damit aber immer noch nicht zufrieden.
„Wer hat dir denn damals, als du so alt warst, wie ich es jetzt bin, die Fragen nach Gott und über die Religion beantwortet?“
„Du bist aber ganz schön hartnäckig“ antwortete die Oma und wechselte vom Vorspülen zum richtigen Abspülen. „Aber ich will es dir gerne erklären. Zu meiner Zeit, da gingen die Kinder mit ihren Eltern zusammen in die Kirche und so wuchsen sie ganz selbstverständlich mit dem Glauben auf. Außerdem gab es regelmäßigen Religionsunterricht und dort hat man den „Katechismus“ gelesen.“

„Den was ?“, fragt Angie. Dieses Wort hatte sie überhaupt noch nie gehört.
„Den Katechismus. So etwas gibt es zwar heute auch noch“, erklärte die Oma, „aber er ist nicht mehr Schulbuch im Religionsunterricht von heute.“
„Wieso nicht?“, fragte Angie.
„Weil man heute anders vorgeht. Weißt du, früher war das mit dem Religionsunterricht so: Im Katechismus las man zuerst eine Frage zur Religion und dann las man die Antwort zur Frage. Und dann lernte man sie auswendig.“
„Das verstehe ich nicht“, unterbrach Angie. „Der Katechismus ist also ein Art Schulbuch für den Religionsunterricht, in dem Fragen und Antworten stehen? Beide nebeneinander?“
„Ja, Angie. Nur nicht neben- sondern untereinander.“
„Und was waren das für Fragen?“
„Das waren Fragen, von denen man meinte, dass alle Menschen diese Fragen stellten.“
„Zum Beispiel?“
„Na zum Beispiel „Warum hat Gott die Welt erschaffen?“ Und die Antwort stand dann gleich unter der Frage, so dass wir sie auswendig lernen konnten. Wir mussten die Fragen und die Antworten immer auswendig lernen. So war unser Religionsunterricht früher.“

 

 

„Warum musstet ihr auch die Fragen auswendig lernen? Reichten nicht die Antworten?“, wunderte sich Angie.

„Ja, das müsste man meinen. Aber damals sah die Pädagogik noch anders aus. Sieh mal: Heute diskutiert man in der Schule und mit seinen Lehrern und Eltern richtig. Aber früher, lernte man brav Antworten und die dazu gehörigen Fragen in Religion. Andere Fragen als die, die im Katechismus standen, waren im Grunde nicht erlaubt, auch wenn sie uns unter den Fingernägeln brannten. Nur die vorgefertigten Fragen aus dem Katechismus waren erlaubt.“

„Aber das gibt’s doch gar nicht!“ hakte Angie nach. „Jeder hat doch unterschiedliche Fragen oder ganz eigene! Wer hat dir deine damals beantwortet?“

„Eigentlich niemand. Wir waren uns aber auch nicht bewusst, dass man eigene und „gefährliche“ Fragen stellen durfte. Deine Mutter aber gehörte dann schon einer Generation an, die sich das nicht mehr gefallen ließ. Die wollten alle ihre eigenen Fragen stellen. Vorgefertigte Antworten auf nicht selbst gestellte Fragen interessierten Schüler wie deine Mutter nicht.“
Sie dachte einen Moment nach.
„Und ich hatte nie gelernt, eigene Fragen in Religion zu stellen, geschweige denn, die Fragen deiner Mutter beantworten zu können.“

Angie überlegte. Omas Religionsunterricht erinnerte an eine „Fahrprüfung“, dachte sie. Bei ihrer Fahrradprüfung in der Schule hatte der Polizist auch fertige Fragebögen mit vorgefertigten Antworten parat gehabt. Und als sie dem schon etwas älteren Herren mit allen möglichen Sonderfragen auf den Pelz gerückt waren, war der ganz schön ins Schwitzen geraten und hatte kapituliert.
„Das führt jetzt zu weit“, hatte er gesagt und sich immer wieder die nasse Stirn mit einem Taschentuch abgewischt. Sie sollten bei den „ganz normalen Fragen“ bleiben. Das würde für die Verkehrsprüfung ausreichen und zum Bestehen genügen.

Angie überlegte weiter.
Sie verglich Omas Religionsunterricht mit ihrem eigenen.
Der gefiel ihr auch nicht. Da ging es zwar auch irgendwo um „Gott und die Welt“, aber es wurde auch nicht klarer oder, wie sie gewünscht hätte, interessanter. Da wurde diskutiert und diskutiert, aber Antworten gab es da im Grunde nie. Das meiste blieb offen. Wenn es überhaupt mal um „echte“ Reli-Fragen ging...

„Bei uns in Reli langweilen sich die meisten. Richtig lernen tut da keiner“, berichtete Angie der Oma.
„Manchmal denke ich, dass ist „Benimm“-Unterricht, weil es immer darum geht, was man tun soll oder nicht.“, erklärte Angie der lachenden Oma.

„Da lobe ich mir doch meine alten Fächer!“, sagte die Großmutter, „Biologie ist eine Naturwissenschaft, da kann man im Labor und mit der Vernunft alles klären. Und Deutsch ist unsere Muttersprache, da finden sich die meisten schon zu recht.

Sie ließ das Wasser aus der Spüle in den Ausguss laufen und grinste Angie an. Beim Auswischen und Polieren des Beckens fiel ihr Blick auf die Uhr.

 

„Ja sag mal, wo bleibt denn eigentlich dein Vater? Der wird sich doch nicht wirklich noch einmal ins Bett gelegt haben? “
Angie zuckte unwissend mit den Achseln : „Ich weiß nicht.“
Omi schlug die Hände zusammen und schüttelte den Kopf: „Ich trockne zu Ende ab. Geh du ihn lieber mal suchen. Sag ihm, dass der Kaffee gleich verdunstet ist, wenn er nicht bald hier wieder auftaucht!“
Angie lachte und verschwand in Richtung Schlafzimmer.

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