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Türchen Nr. 15: Weniger Weihnachtsstress

15. Dezember 2025

Die Weihnachtszeit wird als die Zeit der Besinnlichkeit angesehen und ist trotzdem für viele meist äußerst stressig und mit zeitaufwendigen Aktivitäten verbunden. Geschenke müssen gekauft, gebastelt oder gebacken werden, Weihnachtsfeiern stehen in unterschiedlichsten Gruppen an und der normale Alltag pausiert schließlich auch nicht plötzlich. Was also kann man gegen den Stress des Winters tun? Wir haben einige Tipps für euch zusammengestellt.

1.         Nicht alles kurz vor Weihnachten anfangen

Geschenke müssen nicht erst am 20. Dezember gekauft werden, wo einige Läden fast ausverkauft sind. Man kann auch schon Anfang Dezember oder sogar Ende November mit dem Kaufen der Geschenke beginnen. In diesem Zeitraum liegt glücklicherweise auch der Black Friday, an dem es bei vielen Unternehmen Rabatte und Angebote gibt. Dieses Jahr war der Black Friday am 28. November, aber Unternehmen verlängern manchmal auf bis zu 14 Tage. So könnte jeder die Zeit nutzen, Geschenke frühzeitig zu bestellen. Natürlich ist das leichter gesagt als getan und erfordert vor allem, sich frühzeitig Gedanken zu machen, obwohl die Weihnachtsstimmung noch fehlt. Es erfordert also tatsächlich ein wenig Disziplin und Planung.

2.         Nicht für alles zuständig sein

Viele Erwachsene denken in der Weihnachtszeit, sie müssten alles vorbereiten und durchplanen. Das erhöht den Stress jedoch nur. Kümmert sich eine einzige Person darum, für die Familie Plätzchen zu backen, das Haus zu schmücken, den Tannenbaum zu holen und das Weihnachtsessen zu planen, schafft diese aber das Wesentliche kaum noch, nämlich Zeit mit der Familie zu verbringen. Aufgaben sollten für eine stressfreiere Festvorbereitung abgegeben oder gemeinsam erledigt werden und man sollte hierbei auch auf die eigenen Belastungsgrenzen achten und sie offen ansprechen.

3.         Perfektionismus

Die Dekoration muss hübsch aussehen, das Essen muss perfekt schmecken und auch die Kleidung muss festlich und edel sein – solche Gedanken vor Weihnachten führen ebenfalls zu Stress durch Zeitdruck und Angst, bis Weihnachten nicht alles perfektioniert zu haben. Es kann helfen, sich vor Weihnachten damit zu beschäftigen, worauf man Wert legt. Oft stellt man fest, dass das Zusammensein mit der Familie im Vordergrund steht. Ein bisschen Mühe bei Outfit und Dekoration sorgen aber natürlich auch für eine besondere Atmosphäre.

4.         Erwartungen

Da das perfekte Fest nur schwer realisierbar ist, kann es helfen, seine Erwartungen von Anfang an nicht zu hoch zu setzen. Perfektionismus und enttäuschte Erwartungen können zu Weihnachtsdepressionen führen. Wer sich vor Weihnachten bewusst macht, was er/sie in der Weihnachtszeit priorisiert, kann Abstand von den Dingen nehmen, die überflüssigen zusätzlichen Stress verursachen. Nicht jeder Aspekt muss jedem Menschen oder jedes Jahr von gleicher Wichtigkeit sein.

Wir wünschen euch ein möglichst entspanntes, persönliches Weihnachtsfest mit möglichst wenig Stress und viel Zeit zum Entspannen in euren Familien.


  • Tamina Fohrmann



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