Dienstag, 13 Juni 2017 08:22

Documenta 14 eröffnet

Am Samstag, den zehnten Juni, wurde die Documenta 14 feierlich eröffnet. Prominente Gäste aus der Politik waren unter anderem Bundespräsident Frank Walter Steinmeier, dessen Gattin Elke Büdenbender, der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier mit der hessischen First Lady Ursula Bouffier, der griechische Präsident Prokopis Pavlopoulos und der Gastgeber, Oberbürgermeister Bertram Hilgen mit seiner Ehefrau Margit Berghof Becker. Adam Szymczyk, der künstlerischen Leiter der Documenta 14, und die Geschäftsführerin der Documenta, Annette Kuhlenkampff, führten die Politiker-Delegation durch einige Standorte der Documenta, stets begleitet durch ein Polizeiaufgebot und Personenschützer.

Wie viele von uns sicherlich schon aus den Nachrichten erfahren haben, plant die argentinische Künstlerin Marta Minujín, zur documenta 14 im Sommer 2017 das Kunstwerk "The Parthenon of Books" auf dem Friedrichsplatz zu errichten. Für die Realisierung des Projektes werden 100.000 verbotene Bücher benötigt, Titel, die nach Jahren des Verbots entweder wieder verlegt werden oder in einigen Ländern legal verbreitet, in anderen aber verboten sind. Die Künstlerin und das Team der documenta 14 bitten also um Bücherspenden, die per Post geschickt und bei Spendenboxen in Kassel abgegeben werden können. Oder auch in unserem Sekretariat!

Von unserer Gastredakteurin Juliane Gallo, Kulturagentin der documenta 14

Das Goethe-Gymnasium hat sich für die Teilnahme am Projekt „Ein Kulturagent für die documenta 14“ beworben und ist eine der acht ausgewählten Schulen in Kassel, die sich jetzt gemeinsam mit mir als Kulturagentin auf den Weg zur documenta machen.

 

Thumbnail Internetseite Arnold BodeArnold Bode ist seit dem 3.Oktober 1977 tot, aber über seinen Tod hinaus lebt doch sein Vermächtnis weiter. Dem Künstler, der dadurch, dass er die documenta ins Leben rief, weltweite Bekanntheit in der Kunstszene erlangte, wurde ein Monument für die Ewigkeit gesetzt: Eine Schule in Kassel wurde nach ihm benannt.

So ist die ehemalige Walter-Hecker-Schule in der Schillerstraße nun in "Arnold-Bode-Schule" umgetauft worden. Zu diesem Anlass wurde ein Kunstwettbewerb initiiert, an dem auch Schüler des Goethe-Gymnasiums teilgenommen haben. Wir filmten!

Samstag, 17 November 2012 23:00

Occupy everything

Welcome

Während der dOCUMENTA 13 gab es vor dem Fridericianum das erste Occupy-Camp in Kassel. Doch was steckte tatsächlich dahinter? Wenn man vom Opernplatz aus zu den Documenta-Hallen ging, konnte man rechts neben dem Fridericianum das Camp mit ungefähr 35 Zelten sehen.

Aber bei den vielen auf Tafeln und Plakat geschriebenen Forderungen verlor ein nicht so aufmerksamer Beobachter doch sehr schnell die Orientierung. Das rief uns auf den Plan, mal etwas genauere Nachforschungen anzustellen.