Ehrenamt im Notzustand

Ehrenamt im Notzustand

Jede*r vierte Deutsche engagiert sich ehrenamtlich. Die ergab eine Erhebung der Statista. Ehrenamtlich aktiv zu sein hat mir, einem ehemaligen Schüler des Goethe-Gymnasiums, ein Stipendium für mein Studium erbracht. Doch seitdem im Frühjahr das Coronavirus den ganzen Globus in einen Ausnahmezustand versetzt, ist die Möglichkeit, ein Ehrenamt auszuüben, stark eingeschränkt. Es folgt mein persönlicher Bericht über die Erfahrungen mit Ehrenamtlichkeit in diesem Jahr. Für mich und mein Ehrenamt kam Anfang März dieses Jahrs die Hiobsbotschaft: Die Veranstaltung des Europäischen Jugendparlaments (EJP) in Göteborg fiel aus.

Im KZ Mittelbau-Dora, das nahe der Stadt Nordhausen in Thüringen liegt, wurden seit 1943 unter schrecklichsten Bedingungen Waffen für den Krieg der Nazis hergesellt.
Das Projekt "Werde Jugendguide" motiviert Jugendliche aus der Region dazu, dass sie sich mit der Geschichte ihrer Heimat auseinandersetzten und diese in einer kleinen Stadtführung den Zuhörern präsentieren.

Der Umlauf war bei den Führungen in Illfeld und Nordhausen und bei der Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ dabei und führte Interviews mit Teilnehmern des Projekts.