Ehrenamt im Notzustand

Ehrenamt im Notzustand

Jede*r vierte Deutsche engagiert sich ehrenamtlich. Die ergab eine Erhebung der Statista. Ehrenamtlich aktiv zu sein hat mir, einem ehemaligen Schüler des Goethe-Gymnasiums, ein Stipendium für mein Studium erbracht. Doch seitdem im Frühjahr das Coronavirus den ganzen Globus in einen Ausnahmezustand versetzt, ist die Möglichkeit, ein Ehrenamt auszuüben, stark eingeschränkt. Es folgt mein persönlicher Bericht über die Erfahrungen mit Ehrenamtlichkeit in diesem Jahr. Für mich und mein Ehrenamt kam Anfang März dieses Jahrs die Hiobsbotschaft: Die Veranstaltung des Europäischen Jugendparlaments (EJP) in Göteborg fiel aus.

Von unserer Französisch- und Russischlehrerin Rahel Wolf

einleitungBild 2Im Juli 2014 fand ein außergewöhnliches Treffen statt: Schüler des Russischkurses der Q2 des Goethe-Gymnasiums trafen sich in den Räumlichkeiten des PSH-Pflegedienstes mit Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Kassel sowie zwei Holocaust-Überlebenden, Herrn Craizler und Herrn Beylkin.

Im Unterricht behandelten wir das Thema Krieg und setzten uns in diesem Zusammenhang mit dem Holocaust auseinander. Die direkte Begegnung mit Holocaust-Überlebenden sollte die Geschehnisse in lebendiger Weise vermitteln, was ein Lehrbuchtext niemals leisten könnte.