Montag, 29 August 2011 15:46

Wenn der große Hunger kommt

von unserer Redakteurin Luisa Appel (28.08.2011)

Schnell werden die letzten Croissants bereitgelegt und das Tablett mit den Getränken wird zurechtgerückt. Dann kann es endlich losgehen. Nach und nach füllt sich die Caféteria der Schützenstraße mit den Schülern der Jahrgänge 5 – 8. Hierbei spielt die neue Mensabetreiberin Frau Ullrich eine wichtige Rolle.

Kurz vor dem Ansturm: Frau Ullrich mit unserem Hausmeister Herrn Hamdi

 

Scheinbar gelassen geht sie mit dem Eintreffen der hungrigen Schüler um.

Sie hat zuvor bereits für den Ruderverein gekocht, wie uns der Schüler Jan Muda aus der 8c verrät.

Bereits seit Beginn dieses Schuljahres leitet sie nun die Caféteria und stellt in jeder großen Pause frisch belegte Brötchen, Schokoladencroissants, Gebäckstücke, verschiedene Getränke und vieles mehr zur Verfügung. Nach Bestellung am Morgen können in der Mittagspause auch warme Mahlzeiten gekauft werden.

Auf das Treiben während der Verkaufszeiten angesprochen, zeigt sich Frau Ullrich gelassen: „Natürlich gibt es immer mal Schüler, die quer treiben und es mit dem „hinten anstellen“ nicht so ernst nehmen, allgemein bin ich aber mit der Situation und dem Verhalten

zufrieden."

Auch den Schülern der unteren Jahrgänge ist das Vordrängeln der Älteren nicht 

gerade recht. So denkt auch Janik Trojan aus der 6a. Er erwähnt allerdings auch, dass die Preise nun etwas gestiegen seien, das Essen sich jedoch geschmacklich verbessert habe.

 
So soll es sein: geordneter Andrang.  

Auch anderen Schülern ist dies schon aufgefallen. Auf die Frage, ob Frau Ullrich schon Rückmeldungen von Schülern bekommen hat, antwortet diese: „Lediglich einige Schüler des fünften Jahrgangs merken an, wenn eine Mahlzeit besonders gut geschmeckt hat.“ Außerdem lege sie einen großen Wert auf die Ehrlichkeit der Schüler und fänd es wünschenswert, wenn ihr der ein oder andere seine Meinung oder Vorschläge offen sagen würde. Abschließend äußert sie noch den eventuellen Bedarf einer helfenden Kraft, die sie besonders in der Mittagspause bei der Zubereitung der mehr als 50 Mahlzeiten unterstützten könnte. „Auch Schüler bzw. Schülerinnen oder ehrenamtlich helfende Eltern wären sehr hilfreich." 

Wir hoffen, dass uns Frau Ullrich als Caféteriabetreiberin lange erhalten bleibt, und wünschen ihr weiterhin viel Spaß und Erfolg beim Versorgen der vielen Schüler und Schülerinnen.

Montag, 29 August 2011 15:45

Schulfest im Nebengebäude

von unseren RedakteurInnen Iman Cherfaoui und Mike Huntemann (29.06.2011)

Erstmalig fand in diesem Jahr in der Zweigstelle ein Sommerfest für alle fünften bis achten Klassen statt, für die deswegen der Unterricht am 10.06. in den letzten beiden Stunden ausfiel - und alle Schüler konnten ein abwechslungsreiches Angebot nutzen.

 

Zur Begrüßung sang der Unterstufenchor, geleitet und auf der Gitarre begleitet von unserem Musiklehrer Herrn Reitinger. Schulsprecher Erik Tuchtfeld, der den Tag mit der SV organisiert hatte, hielt eine kleine Begrüßungsrede, bevor Mathematiklehrerin Frau Lange die Siegerehrung für den diesjährigen Känguru-Wettbewerb durchführte. Danach glänzte Selina Seide aus der 6e mit ihrem Solo-Gesangs-Auftritt, in dem sie „Lipstick“ von Jedwards darbot. In der Pause vor dem nächsten Auftritt legte Herr Hamdi, unser Hausmeister, eine spontane Tanzdarbietung aufs Parkett und begeisterte das Publikum. Anschließend ging die Hip-Hop-Gruppe an den Start, deren Choreographie ebenfalls viel Applaus bekam.
Als Beschäftigung neben dem Programm gab es viele Möglichkeiten wie Schminken, Sing-Star im Aufenthaltsraum, Papierfliegerbasteln, Wikinger-Schach und Slackline. Natürlich fand auch wieder ein Fußballturnier statt. Im Finale standen sich die 8e und die 8c gegenüber - im Elfmeterschießen setzte sich die 8c durch.
Den größten Andrang hatte wieder einmal der Waffelstand zu verzeichnen, und viele Schüler waren der Meinung, dass mehr Waffel-Eisen benötigt werden. Erik Tuchtfeld nahm das motiviert als Kompliment und Arbeitsauftrag für die Planungen des nächsten Schulfests auf.
Insgesamt gab es fast ausschließlich gute Rückmeldungen; nur ein paar Schüler aus dem achten Jahrgang waren der Meinung, es solle mehr Angebote für ältere SchülerInnen geben, da vieles eher für die Fünft- und Sechstklässler gewesen sei. Auch Schüler der 7b gaben ein paar Verbesserungsvorschläge ab. Zum Beispiel fanden sie, dass das Fest jedes Halbjahr stattfinden sollte. Außerdem sollte es abwechslungsreichere Musik, das Abseilen und die Kletterwand, die beim Sportfest für so viel Spaß gesorgt hatte, wieder geben. Ansonsten bezeichneten sie das Sommerfest als rundum gelungen und „cool"; Noel und Ömer Can aus der 5a waren zum Beispiel ganz begeistert von dem Sing-Star-Angebot. Für all diese Anregungen zeigte sich die SV offen und versprach, diese für das nächste Sommerfest in Betracht zu ziehen.
Ein gelungener Vormittag, der unbedingt eine Neuauflage erfahren sollte!

 

Zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken!

Montag, 29 August 2011 15:45

Die Reise nach Absurdistan

von unserem Redakteur Henning Engelbrecht (29.05.2011)

Mit immer neuen und oft auch selbst geschriebenen Theateraufführungen begeistern sie - die DS-Kurse des Goethe-Gymnasiums. Das Werk „Die Reise nach Absurdistan", gespielt vom DS-Kurs des Jahrgangs 12 unter der Leitung von Herrn Lück, reihte sich ebenfalls erfolgreich ein. Wie der Titel des Stücks schon verrät, wird der Zuschauer in die bizarre Welt des absurden Theaters entführt. Viele lustige Momente sorgten für zwei gelungene Darbietungen.


Das absurde Theater hat nicht nur Fans, doch das Stück „Die Reise nach Absurdistan" zog die Zuschauer in seinen Bann und ließ diese nicht mehr los. Die von den Schülerinnen und Schülern erarbeitete Inszenierung bestand aus zwei Teilen. Zu Beginn wurden kleinere Szenen dargestellt. Schon als sich die Darsteller das erste Mal zeigten, war zu erkennen, dass dieses Theaterstück anders ist. In teils sehr amüsanten Kostümen stellten die Schauspielerinnen und Schauspieler vor, was sie zuvor in langer Arbeit zusammen mit ihrem Lehrer Herrn Lück geschaffen hatten.

 

 
 Wo soll die Reise hin gehen?  

Doch was ist eigentlich absurdes Theater? Die Definition, die auf Wikipedia zu finden ist, lautet:

„Das absurde Theater ist eine Richtung des Theaters des 20. Jahrhunderts, die die Sinnfreiheit der Welt und den darin orientierungslosen Menschen darstellen will." Im ersten Teil wurde diese Sinnfreiheit klar dargestellt. Das Leben eines Paares wurde wie im Zeitraffer gespielt: vom Kennenlernen bis zum Tod. Liebe und Hass, Streit und Versöhnung werden thematisiert. Da es bei dem Theaterstück zuvor Kontroversen über die für Manchen zu obszöne Sprache gab, wurde dabei auch eine Stelle, die angedacht gewesen war, ausgelassen.  

 

Der zweite Teil, der nach einer kurzen Pause folgte, begann mit einer Gruppenchoreografie. Die Idee liegt dem Stück „Der Herrscher" zugrunde. Herr Lück, der als Leiter des Stücks maßgeblich an der Themenfindung beteiligt war, beschreibt das Entstehen dieses absurden Stücks so: „Ich habe gemerkt, dass es den Schülern viel Spaß gemacht hat, etwas in einer großen Menge gemeinsam etwas zu machen. Danach habe ich mich umgeguckt und den Text vom Herrscher gefunden, der aber im Original so nicht zu verwenden war. Also haben wir das dann in kleinen Gruppen erarbeitet."

 

 
 Sinnlos!?  

Und was dabei herauskam, konnte sich wirklich sehen lassen. Die Darsteller waren sehr überzeugend und professionell und blieben trotz der sehr komischen Momente in ihrer jeweiligen Rolle. Die Zuschauer waren begeistert und, wie Henri Blaschke, Schüler des Jahrgangs 12, voll des Lobes: „Ich war überrascht, wie ernst die Schauspieler geblieben sind, obwohl alle anderen lachen mussten. Ich fand es insgesamt richtig gut." Bei solch gutem Feedback bleibt nun nur noch die Frage nach der Fortsetzung...

von unserem Redakteur Paul Bröker (20.05.2011)

Die Theateraufführungen am Goethe-Gymnasium reißen nicht ab: Nachdem schon der 12er DS-Kurs von Herrn Lück mit seinem Stück „Reise nach Absurdistan" überzeugen konnte, sorgte am 10. und 11. April 2011 der Kurs von Frau Stanko für großen Applaus in der Aula.

 

Schüler auf Theaterbühne in der Aula des Goethe-Gymnasiums Kassel
Die Schüler bei der Abschluss-Szene: Das Volk hat einen neuen Herrscher

 

Dienstag, 13.05.2011, 18.00 Uhr:
Es herrscht Stille in der Aula, lediglich leises Vogelgezwitscher tönt aus Lautsprechern. Plötzlich erhebt sich die erste Reihe und betritt verkleidet mit Müllsäcken und Pappteller-Masken, begleitet von aufbrausender Musik, die Bühne. Das Stück beginnt „mächtig verdächtig".


Die Schüler setzen sich wieder auf ihre Plätze, ein Sprecher führt kurz in die Handlung ein. Dann geht der quietschende Vorhang auf und Lanzelot, ganz in schwarz, erscheint. Um ihn herum tollen zwei koboldhafte Wesen, die anscheinend mehr wissen als der orientierungslose Ritter.


Lanzelot will gegen den Drachen kämpfen, doch er weiß nicht, dass der Drache ein Freund des Volkes ist, das er befreien will; er erfährt es erst später. Zudem hat er ein ganz falsches Bild vom Drachen: Aus seiner Freundschaft zu den Menschen hat dieser sich selbst in einen solchen verwandelt und sieht wenig furchterregend aus.

 

 
Lanzelot (l.) will den Drachen töten  

Der Drache ist nicht schockiert, als er erfährt, dass Lanzelot vorhat, ihn zu töten. Schließlich glaubt er, der unbesiegbare Herrscher zu sein. Ihm unterwirft sich ein ganzes Volk, da kann ihm ja ein derartig „armseliger" Ritter erst recht nichts anhaben.
Trotzdem will er nicht selbst gegen Lanzelot kämpfen und lässt Elsa, die Tochter von Charlemagne, dafür heranzerren. Doch sie kann ihren Auftrag nicht erfüllen, da sie sich in Lanzelot verliebt hat.

 

Dadurch, dass die Schüler immer wieder ihre Rollen wechseln, sind die Zuschauer gefordert, die Charaktere auseinanderzuhalten und wiederzuerkennen, was angesichts der überzeugenden Schauspielleistung jedoch nicht schwerfällt. So strahlt der Drache, trotz wechselnder Schauspieler, durchweg seine überheblich-hochnäsige Haltung aus und ist immer wiederzuerkennen.


Letzterem steht anschließend ein neues Ärgernis bevor: Elsa steht nun auf der anderen Seite, sie tanzt mit ihrem geliebten Lanzelot und singt mit ihm über ihre schwierige Lage.

Schon wird des Drachen Thron errichtet, auch drei Schönheiten sind da, doch der Drache interessiert sich nicht für sie, seine Blicke schweifen nur Richtung Elsa. Er will sie zurückhaben, und es stellt sich niemand in seinen Weg. Lanzelot kann nichts tun, doch er gibt sich noch nicht geschlagen.


Es kommt zum Kampf zwischen Lanzelot und dem Drachen. Niemand glaubt an Lanzelots Chance, doch nach einem überraschend spannenden Kampf, den die Schauspieler als Lichtspiel inszenieren, steht Lanzelot als Sieger fest - der Drache ist tot. Aber den Kampf um Elsa hat er damit noch nicht gewonnen. 

 

 

 

Elsa hat Lanzelot indes nicht vergessen, sie schmiedet Pläne, mit ihm an die Macht zu kommen. Es hat sich herumgesprochen, dass Elsa den Bürgermeister heiraten wird, doch nur der Macht wegen. Innerlich sehnt sie sich nach Lanzelot.

 

Inzwischen wurden ihr Vater und zwei weitere Unterstützer Lanzelots getötet. Dieser hat sich nun selbst zum Tyrannen gewandelt und herrscht schließlich mit Elsa über das Volk. Der letzte Ausruf Elsas „Nieder mit dem Tyrannen, denn ich bin das Volk" ist daher grotesk und macht die widersprüchliche Situation eines schwachen Volkes deutlich, das sich kampflos dem nächstbesten Herrscher unterwirft.


Bei der knapp 70-minütigen Vorstellung konnten die Schüler nicht nur das Publikum für sich gewinnen, auch Lehrerin Frau Stanko war vollends zufrieden mit der schauspielerischen Leistung ihrer „Schützlinge": So gut wie am Dienstagabend seien sie noch nie gewesen. Und auch am Mittwoch enttäuschten sie die Zuschauer nicht! 

 

In der nächsten Sendung von Umlauf TV wird es noch einen Beitrag über das Theaterstück geben. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, abonniert unseren Youtube-Kanal!

Montag, 29 August 2011 15:45

Nur ein Traum!?

von unserer Redakteurin Alisar Dahere (20.05.2011)

Die Theater-AG der Jahrgänge fünf und sechs führte am 5. Mai zum zweiten Mal ihr Stück „Nur ein Traum!?" auf, welches mit viel Fantasie auf Seiten der Jungschauspielerinnen und der Unterstützung der AG-Leiterin, Frau Jahn-Schiller, geschrieben wurde.

 

 
 Invasion aus dem All?

 

„Nur ein Traum" ist der Titel des Theaterstücks, welches die Mädchen der Theater-AG mit viel Einsatz und Witz aufführten. Das Stück handelt von einer Gruppe, bestehend aus zwei Lehrerinnen, Schülern und einem Hund, die sich im schaurigen Wald verirrt. Sie finden eine Hütte, in der sie übernachten müssen, weil es schon dunkel geworden ist.

Bevor jedoch geschlafen wird, muss die Hütte auf Vordermann gebracht werden, damit es dort gemütlicher und ein wenig vertrauter ist, da überall Spinnweben und Staub sind. Doch die gruselige Atmosphäre kann nicht durchs Putzen entfernt werden und die Gruppe wird in der Nacht von den (un-)heimlichsten Träumen heimgesucht.

 

In den Träumen kommt ein Alien vor, der auf unserem Planeten Pizza essen geht und unsere Welt verwünscht, weil ihm dabei Paprika untergejubelt wurde. Unschuldige Menschen werden verfolgt und umgebracht, böse Hexen werden vernichtet, Geschenke wachsen auf Bäumen, rosa Schweine können fliegen und noch vieles mehr.

Am Ende des Stücks wachen alle aus der Gruppe vor Angst auf und finden noch dazu eine Leiche in der Hütte vor. Es wird ihnen alles zu unheimlich, und deswegen suchen sie so schnell wie möglich das Weite.

 

   
 Die Mörderin wird verhaftet  

Die Mädchen der Theater-AG zeigten, dass auch mit nur sehr wenigen Requisiten ein Theaterstück ein Erfolg sein kann. Für die Rolle der Polizistin wurden z.B. nur eine Polizeikappe und eine Waffe als Kostüm benutzt, und die Nachwuchsschauspielerinnen meisterten es überzeugend, ohne großen Aufwand für die Kostüme den Zuschauern ihre Rollen nahezubringen.  

 

„Nur ein Traum!?" ist ein fantasievoll und abwechslungsreich gestaltetes Theaterstück. Die Schauspielerinnen legten eine gute Aufführung hin und können stolz auf ihre Leistung sein, da die Zuschauer Spaß hatten und zwischendurch dem ein oder anderen auch einmal ein Schauer über den Rücken lief.

Montag, 29 August 2011 15:45

DELF-Prüfungen

von unserer Redakteurin Kirstin Appel (14.05.2011)

Erst vor wenigen Wochen wurden die DELF-Absolventen des Vorjahres für ihre Mühe und ihren Fleiß belohnt, als sie endlich die renommierten DELF-Zertifikate erhielten, auf die sie so lange hingearbeitet hatten. Auch dieses Jahr stellten sich wieder 24 Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums der Herausforderung und legten im April 2011 ihre mündlichen und schriftlichen Prüfungen ab.

 

Zufriedene Prüflinge mit ihren Betreuerinnen Frau Dr. Klaus und Frau Moreau


Dieses Jahr war unsere Schule in Kooperation mit dem in Mainz ansässigen Institut Français sowohl Prüfungszentrum für die schriftlichen als auch für die mündlichen Prüfungen. Zwischen dem 11. und dem 13. April legten 736 Schüler aus dem nordhessischen Raum daher ihre mündlichen Prüfungen am Goethe-Gymnasium ab.  Hessenweit wurden fast 4000 Schülerinnen und Schüler in den Niveaustufen A1, A2, B1 und B2 geprüft.
Doch bis zu diesem Ziel war es ein langer Weg. Seit etwa einem dreiviertel Jahr nahmen die Teilnehmer wöchentlich an zwei zusätzlichen Schulstunden teil, die von Frau Doktor Klaus und Frau Moreau gegeben wurden. Eine zusätzliche Belastung? Nicht unbedingt! Den von der französischen Sprache begeisterten Schülern machte es Spaß, ihre Sprachkenntnisse zu erweitern.
Frau Doktor Klaus fügte hinzu, dass die strenge Prüfungssituation „die Schüler auf spätere Prüfungen wie das Abitur oder Prüfungen in der Studienzeit“ vorbereite. Zudem wollen auch einige der Schüler das Fach Französisch als Leistungskurs wählen und sehen die Kurse als eine willkommene Hilfe, sich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sind die Zertifikate international anerkannt und können somit Türen zu ausländischen Universitäten öffnen.
Vanessa Günther legte die Prüfung auf der Stufe B2 des europäischen Referenzrahmens ab: „Während der mündlichen Prüfung war ich sehr aufgeregt, weil wir alle einzeln aufgerufen wurden.“ Bei der schriftlichen Prüfung war sie hingegen weniger angespannt, da alle Teilnehmer sich in einem Raum befanden und keine inhaltlichen Fragen gestellt wurden. Andere Schüler empfanden aber auch die schriftliche Prüfung als nervenaufreibend. „Es war schon eine ungewohnte Situation, weil die Prüfungsbedingungen sehr streng waren und alles viel offizieller als in der Schule wirkte“, meinten Diana Al-Dalqamouni und Diana Renpenning. Beide waren Teilnehmerinnen der Schwierigkeitsstufe A2.
Viele Teilnehmer haben bereits letztes Jahr teilgenommen und einige wollen auch nächstes Jahr wieder dabei sein. Daniela Dumat und Gökce Kusoglu haben beide dieses Jahr am der Prüfung für B1 teilgenommen, nächstes Jahr wollen sie sich dann an B2 heranwagen. Daniela und Gökce haben Französisch sogar als Leistungskurs gewählt!

Montag, 29 August 2011 15:44

„Jeder Euro kann helfen!“

von unserer Redakteurin Kirstin Appel (14.05.2011)

Gleich mehrere Erdbeben, ein Tsunami und ein Atomunfall, dessen Folgen bis jetzt kaum abzumessen sind, erschütterten Japan in kurzen Abständen. Unzählige Menschen starben, noch immer werden Tausende vermisst. Die Zahl der Opfer und Vermissten liegt mittlerweile bei über 25 000. Die Spätfolgen sind noch lange nicht abzusehen. Während ganz Deutschland jetzt über die Sicherheit von Atomkraftwerken diskutiert, darf man nicht vergessen, dass Japan noch immer Hilfe bei Aufräumarbeiten und Wiederaufbau braucht. Vor den Osterferien fand zu diesem Zweck an unserer Schule eine Spendenaktion statt.

 

 Die SV sammelt für Japan - hier im Jahrgang 5

 

„Als ich die schlimmen Nachrichten im Fernsehen und im Internet verfolgt habe und dort gesagt wurd, dass in Japan die schlimmste Naturkatastrophe nach dem zweiten Weltkrieg passiert war, war ich geschockt, wie viele Menschen sterben mussten und wie viele Menschen noch immer vermisst werden. Dabei fiel mir spontan eine Idee ein, wie wir den Mensch in Japan helfen könnten. Wir sind eine Menge Schüler und jeder Euro kann helfen, daher beschloss ich, eine Spendenaktion an unserer Schule durchzuführen.“

 

Saminy Santhirapalan ist Schülerin der Einführungsphase und organisierte die Spendenaktion für Japan. Nachdem sie diesen Entschluss gefasst hatte, setzte sie sich mit der SV und der Schulleitung in Verbindung, die beide sofort einverstanden waren. Somit stand dem Projekt nichts mehr im Weg. Zusammen gingen Saminy und einige Mitglieder der SV durch die Klassen und sammelten Geld für die „Aktion Deutschland hilft“. „Ich habe mich für diese Hilfsorganisation entschieden, weil es eine seriöse Organisation ist, bei der man auch sicher sein kann, dass das komplette Geld in Japan ankommt.“

 

Und wie haben Lehrer und Schüler  auf den Spendenaufruf reagiert?

„Viele Schülerinnen und Schüler waren zuerst skeptisch, ob das Geld auch wirklich nach Japan überwiesen wird, jedoch konnten wir sehr viele von der Seriosität der Organisation überzeugen. Die meisten Lehrer fanden die Idee gut und haben auch gespendet.“ Dementsprechend fiel der Erlös aus: Gemeinsam spendeten unsere Schülerinnen, Schüler und Lehrer € 1032,62!

Saminy ist begeistert: „Klar wäre es toll gewesen, wenn sogar noch mehr Geld zusammengekommen wäre, aber jeder Euro kann helfen.“

 

Zwar ist die Spendenaktion am Goethe-Gymnasium mittlerweile beendet, aber man kann immer noch individuell an die Aktion „Deutschland hilft“ spenden. (Weitere Informationen über Spenden für Japan findet man unter http://www.aktion-deutschland-hilft.de/de)

Montag, 29 August 2011 15:44

Umlauf TV gewinnt den „Mediasurfer“

von unserem Redakteur Paul Bröker (08.05.2011)

Am 14. April 2011 wurde unserer Redaktion bei der „MediaSurfer“-Preisverleihung der LPR Hessen in Zusammenarbeit mit der KVG der 2. Sonderpreis für das Projekt „Mr. LED“ überreicht.

 

Das Umlauf-TV-Team beim obligatorischen Siegerfoto

Die Redaktion und Dr. Thorsten Ebert beim Siegerfoto (Quelle: LPR Hessen)

 

Der eingereichte Beitrag war bereits in den Winterferien entstanden. Die KVG stellte uns für die Dreharbeiten auf ihrem Betriebshof in Wilhelmshöhe eine komplette Straßenbahn zur Verfügung, wofür wir uns noch einmal bedanken möchten!

 

Nachdem bereits die „normalen" Mediasurfer in den verschiedenen Altersklassen und der Sonderpreis für Schulnachrichten vergeben worden waren, kam Herr Dr. Thorsten Ebert, Vorstandsmitglied der KVG, auf die Bühne, um uns den von der KVG mit 1500 € ausgeschriebenen Sonderpreis „Unterwegs mit mehr Medienkompetenz" zu überreichen. Dabei lobte Herr Ebert alle Beteiligten für das „ganz hervorragend gelungene" Werk.

 

Anschließend gab es im Maya Coba ein großes Buffet, was nach einer langen Reihe von Siegerehrungen ein willkommener und gelungener Abschluss war.

 

Ärgerlich war, dass die HNA unsere den Namen unserer Schule in dem kurz darauf erschienenen Artikel durcheinanderbrachte. Nicht, dass wir der Georg-August-Zinn-Schule den Preis nicht gegönnt hätten, doch wir sind immer noch das Goethe-Gymnasium!

Montag, 29 August 2011 15:44

Beat Your Teacher 2.0

von unserem Redakteur Paul Bröker (16.04.2011)

Zum zweiten Mal fand am 15. April 2011 in der Emil-Junghenn-Halle das Beat Your Teacher-Turnier statt. Nachdem im letzten Jahr die Lehrer klar den Sieg holen konnten, machten es die vier angetretenen Schüler-Teams den Lehrern dieses Mal nicht mehr so leicht. Nicht unverdient kommen daher die Sieger in diesem Jahr aus den Reihen der Schüler.

 

Gewinner von Beat Your Teacher 2.0

Die glücklichen Sieger von Beat Your Teacher 2.0 - Das Team E03"

 

Im Vorfeld wurde vom Organisationskomitee um Sportlehrer Christian Gutt entschieden, dass alle Teams mindestens ein Mädchen auf dem Feld haben müssen; nach dem Volleyball wurde das Team „E03" jedoch von der Verletzung seiner einzigen Spielerin Lidia Skumaj überrascht und spielte danach das Turnier ohne sie weiter. Manch einer in der Halle fand das ungerecht, doch ein Leistungsunterschied zwischen den beiden Geschlechtern war ohnehin in keinem Team vorhanden. Für gute Stimmung in der Emil-Junghenn-Halle sorgte so z.B. ein Tor von Jana Sommer, die einen sehr wichtigen Treffer im Fußball für ihr Team erzielte.

 

Auch bei den gespielten Sportarten gab es eine Änderung: An die Stelle von Badminton trat in diesem Jahr - wohl auch auf Initiative von Sportlehrerin Ramona Remes - Handball. So kam es zu spannenden Wettkämpfen, die wie im Fußball (Sieg 3 Punkte, Remis 1 Punkt) gewertet wurden.

 

Bei der Siegerehrung lobte Herr Gutt die Teilnehmer für ihr faires Spiel, denn im gesamten Turnier kam es zu keinem größeren Vorfall. Für den einzigen kleinen Aufreger sorgte Christian Heckmann, Torwart der „E03", als er entschieden zu hart gegen den heranstürmenden Muhammed Yolcu vom Team „Klasse 9" einstieg und folglich von Schiedsrichter Alexander Schön des Feldes verwiesen wurde. 

 

Für größere Ansichten bitte auf das jeweilige Bild klicken. Das Team "Klasse 9" stand uns leider nicht mehr für ein Mannschaftsfoto zur Verfügung.

 

 

 

 

Spannend wurde es gegen Ende noch einmal bei der Vergabe der Plätze. Hatten im Vorjahr noch die Lehrer klar die Oberhand behalten, gewann dieses Mal das Team „E03" (auch unter dem Namen „Pink Panthers" bekannt). Das Team nahm den Slogan des Wettbewerbs beim Wort und entschied durch einen Sieg im letzten Basketball-Spiel gegen die Lehrer das Turnier knapp mit einem Punkt Vorsprung (insgesamt 21 Punkte) auf die Lehrer für sich. Auf den Plätzen 3-5 folgten die Teams „Klasse 12" mit 19 Punkten, „E07" mit 14 Punkten und „Klasse 9" mit 6 Punkten.

 

Das Gewinner-Team äußerte sich abschließend zu seinem Erfolg: „Es kam zwar ein bisschen überraschend, nachdem Handball nicht so gut gelaufen ist, aber ansonsten hat es echt super geklappt. Wir haben zwei Mal gegen die Lehrer gewonnen, das möchten wir nochmal anmerken - und auch nie gegen die Lehrer verloren, das muss man auch betonen - und ... wir haben pinke T-Shirts!" 

 
Die Lehrer, so Herr Gutt, werden diese Schmach natürlich nicht auf sich sitzen lassen und planen für nächstes Jahr schon fest mit der Rückeroberung des „Potts".

 

In Kürze folgt ein Video zum Thema. Wenn ihr bei Erscheinen des Videos informiert werden wollt, abonniert unseren Youtube-Kanal.

Montag, 29 August 2011 15:44

Das Licht geht aus

aus unserer Redaktion (10.04.2011)

Eine Ära geht zu Ende, ein Schalter wird umgelegt und auf einmal wird es dunkel. Die Dunkelheit, die sich am Ende des Lebens einer jeden Glühbirne einstellt, wird aufgrund Ihres unermüdlichen Einsatzes jedoch in der Redaktion nicht Einzug halten - zu nachhaltig hat uns Ihre Leitung geprägt.

 

 Sechs Jahre Redaktionsleitung mit nachhaltiger Wirkung - Danke!

 

Eine Ära geht zu Ende, ein Schalter wird umgelegt und auf einmal wird es dunkel.

Die Dunkelheit, die sich am Ende des Lebens einer jeden Glühbirne einstellt, wird aufgrund Ihres unermüdlichen Einsatzes jedoch in der Redaktion nicht Einzug halten - zu nachhaltig hat uns Ihre Leitung geprägt.

Die Arbeit mit Ihnen hat uns immer sehr viel Spaß bereitet und wir waren jedes Mal gespannt, mit welchen Anmerkungen Sie uns unsere Artikel wieder zurückgeben würden, denn sicher sein konnte man sich als Redakteur nie, ob man nicht doch, obwohl man seinen Artikel x-Mal gelesen hatte, etwas übersehen oder doch noch einen Fehler gemacht hat. Aber gerade Ihr genauer Blick war es, der uns immer dazu brachte, besser zu werden oder zumindest das Streben danach zu entwickeln.

Jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß, eine (wohlverdiente) gute Zeit mit Ihren Kindern und geruhsame Donnerstage (und auch Abende, an denen Sie nicht mehr mit unseren Texten zu kämpfen haben!).

 

 

 Eine ambitioniere Jung-

redakteurin

 

Die gesamte UMLAUF-Redaktion bedankt sich vielmals für die investierte Arbeit und damit aufgebrachte Zeit, die man mit Worten nicht aufwiegen kann.

Neben den Simpsons und der ein oder anderen Verschwörgungstheorie, die wir in den zahlreichen Sitzungen ans Licht gebracht haben, standen Sie uns zum Glück in so mancher Krise bei. Denn auch wenn wir als Redaktionsteam doch stets bemüht waren, mit guten Ideen in die Sitzung zu kommen, so hat doch jeder mal einen „schlechten Tag" mit kompletter Leere auf der Datenbank. Doch auch das konnte Sie nicht frustrieren - wenn die komplette Motivation versiegt war, war es doch nie so, dass Sie es nicht geschafft hätten, die Stimmung umzudrehen, sodass jeder Redakteur mit einem Lächeln und neuen Ideen aus der Bibliothek ging.

Und auch, dass Sie uns selbst in ihrem Erziehungsurlaub treu geblieben sind und motiviert jeden Donnerstag durch die Tür geschlendert kamen, werden wir nicht vergessen.

Gestützt werden diese Erinnerungen natürlich auch durch die Verantwortliche für den Erziehungsurlaub: Die süße Helene, die dann doch des öfteren die Aufmerksamkeit aller von der eigentlichen Arbeit" auf die zwischenmenschlichen Dinge lenkte und eine tatkräftige Unterstützung darstellte.

Doch nun bleibt der Computer aus (jedenfalls was UMLAUF- online betrifft) und wir werden Sie demnächst hoffentlich noch häufiger im Sandkasten mit Schippchen und Förmchen sehen.

 

Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft viel Erholung, die Sie sich nach sechs Jahren Redaktionsleitung mehr als verdient haben, und eine geruhsame Zeit, die Sie nun mit Ihren Lieben verbringen können.

In diesem Sinne denken wir an eine mehr als erfolgreiche Zeit mit Ihnen als Redaktionsleiter zurück und bedanken uns sehr herzlich für Ihr großes Engagement!

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