von unserer Redakteurin Lisa Finis (16.05.2009)

Es ist noch ganz ruhig und alle wirken sehr konzentriert. 30 Minuten vor Beginn der Theateraufführung, sind die Schauspieler der Theater AG der 5. und 6. Klasse noch sehr angespannt und für jede Ablenkung dankbar. Doch nach und nach wird es unruhiger und langsam finden die Zuschauer den Weg in die Aula unserer Schule.

 

„Wir sind sehr aufgeregt“, gestehen Vanessa, Belkisa und Tina, drei Mädchen aus der 6. Klasse, der elf Köpfe starken Theatergruppe. Nur Lea Batzel sagt: „Bis jetzt geht es noch, ich glaube, wenn wir anfangen wird es schlimm!“ Die Theater AG der 5. und 6. Klasse hat seit den Osterferien fleißig an ihrem selbst geschriebenen Theaterstück „Nacht Schwärmer - oder die zertanzenten Schuhe“ gearbeitet, welches sich inhaltlich aus den zwei gleichnamigen Stücken zusammensetzt.

 

 

Freude über die Begeisterung der Zuschauer

 

Unter all den Mädchen findet man auch zwei Hähne, Phillip und Denis, im Korb, die scheinbar für das Rampenlicht geboren sind, da sie schon an dem „Goethe-Talentwettbewerb“ mit einer komödiantischen und schauspielerischen Darbietung teilgenommen haben.

 

Dann endlich um 17:10 Uhr ging es los! Die Schauspieler taten ihr Bestes und waren sehr überzeugend in ihren Rollen;  wenn ihre Gesichter vor Beginn kaum ein Lächeln heraus brachten, waren sie danach in ihrem Element und füllten den Raum mit ihrer Freude am Theater. Wie Belkisa sagt: „Es haben sich meine Hobbys vereint: das Tanzen und die Schauspielerei!“ Ähnlich muss es auch bei den anderen gewesen sein, die mit einer solchen Leidenschaft ihren Rollen nachgingen. Die Mutter einer Schauspielerin sagte: „Als ich vorhin rein gekommen bin habe ich sie gar nicht erkannt! Das dürfte mir als ihre Mutter doch gar nicht passieren!“ Doch sie war bestimmt nicht die Einzige, die ihren Augen nicht traute als sie ihre Tochter sah, die sich wie die anderen von Kopf bis Fuß in ihre Rolle gefühlt hat.

 

Leider war die Aufführung nicht so gut besucht, wie es die schauspielerische Leistung erfordert hätte, denn mit 30 Besuchern war noch reichlich Platz für begeisterte Zuschauer. Unter den sehr erfreuten Gesichter im Publikum konnten die Schauspieler leider nur ihre Eltern oder Familienmitglieder erkennen und leider auch keinen ihrer Lehrer. Das diese mit viel Mühe inszenierte Darbietung nur so rar besucht war, lag vielleicht auch daran, dass auf den ausgehängten Plakaten in der Schule das falsche Datum angegeben war und zudem auch nicht besonders auffällig geworben wurde.

 

Eines ist auf jeden Fall klar: Wenn die Theater-AG der 5. und 6. Klassen das nächste Mal wieder ruft, ist bestimmt damit zurechnen, dass sich das Publikum bis dahin verdoppelt hat, denn wenn sich die Nachricht über diese Leistung und Leidenschaft nicht verbreitet, wäre das doch sehr verwunderlich.

Montag, 29 August 2011 15:22

Mission Theater für Kinder

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (16.05.2009)

„Es war schön, dass wir Herr Lück einen Traum erfüllen konnten“, erzählt Anna-Lina Etzold und stellt sich fröhlich wieder zu ihren Schauspielerkollegen in Spee. Alle sind noch sehr angetan von dem Lied, das ihnen die Kinder zum Dank für das Theaterstück vorgesungen haben und summen teilweise noch leise die ein oder andere Strophe vor sich hin. Der 13er Kurs Darstellendes Spiel lies am Vormittag des 13. Mai nicht nur Kinderaugen glänzen.

 

 

 Karima Hayati beim verteilen der grünen Armbänder

 

Ab elf Uhr wich das Strahlen nicht mehr von Eckhard Lücks Gesicht. Der Mathematik- und Physiklehrer der Carl-Schomburg-Schule, der auch Darstellendes Spiel an der Oberstufe des Goethe-Gymnasiums unterrichtet, krallte sich seine Kamera, scherzte mit den Kindern, die nacheinander in den großen Raum der Kindertagesstätte St. Bonifatius stürmten und freute sich auf seine Jungschaupieler. Ein Märchen war von acht Schülern des DS-Kurses 13 so umgeschrieben worden, dass es die Kinder begeistern und zum Mitspielen animieren sollte. Doch bevor der große König mit der tiefen Stimme die spartanisch leere Bühne durch den ausgeblichen-gelblichen Vorhang betreten konnte, wurden erst einmal die Kinder im Alter ab drei Jahren so auf dem grauen Linoleum verteilt, dass jede und jeder etwas sehen konnte.

 

 
 Hinter den Kulissen: Eckhard Lück  

Manche mit Spannung, andere mit aufgeregtem Tuscheln, warteten alle auf den Beginn des Märchens und als eine Rose aus dem Vorhang hervorkam, flogen die ersten Blicke und kleinen Zeigefinger in Richtung Bühne. Mit der Vorgabe Zielgruppen orientiertes Theater zu machen, war dieses Projekt das Abschlusswerk dieses Kurses. Herr Lück hatte früher selbst als Student vor Jugendlichen und Kindern Theater gespielt und eigentlich den Traum, dies auch später noch einmal zu tun. Dazu kam es zwar nicht, doch als seine Schwester, die selbst in einer KiTa arbeitet ihn einlud, merkte er etwas: „Den Kindern fehlt so ein wenig der kreative Kick", meint Herr Lück, „dabei ist es faszinierend ihre Reaktion zu sehen. Kinder reagieren viel mehr auf Theater und sind dabei auch unverstellter." So hatte ein Teil seiner Schüler die Chance seinen Traum zu verwirklichen.

 

 

 Von der bösen Hexe verführt:

Enes Sancar

 

Auch wenn Herr Lück dieses zielgruppenorientierte Projekt bereits früher geplant hatte, hatte sich vier DS-Kurse zuvor keine Schülergruppe finden lassen, die Interesse gezeigt hatte. Doch der Wille und der Spaß der acht Schülerinnen und Schüler waren die gesamte Zeit über spürbar im Raum des Pfarramts St. Bonifatius. Das Ziel, die Kinder mit in das Stück einzubinden war klar ersichtlich. Der Große König, gespielt von Thomas Driebe, schimpfte auf seinen Sohn, den Prinzen, gespielt von Enes Sancar, der nur Pokémon im Kopf hatte und wollte darüber hinaus, dass alle seine Untertanen gleich aussehen. So bekamen die Kinder weiße T-Shirts, Rote Nasen und ein grünes Tuch um das Handgelenk. Die meisten Knirpse machten das Spektakel mit Begeisterung mit, und als die böse Hexe den Prinzen in einen Wolf verwandelte, waren Warnungen und „Achtung, die Hexe" zu hören. Immer wieder wurden die Kinder mit eingebunden. Neben Herrn Lück waren auch die anwesenden Erzieherinnen sichtlich amüsiert über das Theaterstück.

 

 
 Begeisterung bei den Kindern  

Marita Gill, Leiterin der KiTa St. Bonifatius, war erfreut über den Besuch vom Goethe-Gymnasium. Sie kennt Herrn Lück als Betreuer von Praktikanten der Carl-Schomburg Schule oder des Goethe-Gymnasims. „So ein Theaterstück ist neben unserem Programm eine gelungen Abwechslung.", sagte sie nach dem Stück. Gill ist seit 25 Jahren in der Einrichtung. „Es ist eigentlich schade, dass wir nicht mal in die Schulen gehen können, um den Kindern zu zeigen, wie das Schulleben so ist. Dabei liegen die KiTa und die beiden weiterführenden Schulen alle im gleichen Stadtteil, was eine Kooperation durchaus sinnig macht." Die KiTa, in der 92 Prozent der Kinder Immigrationshintergrund haben, ist somit durchaus ein Teil der „Kinderstube" von zukünftigen Goethe- oder Carl-Schomburg Schülern. Ob sie einmal auch als König, Prinz oder Wolf in ihrem ehemaligen Kindergarten auftreten werden? Dem sechsjährigen Justin hat es auf jeden Fall gefallen: „Mir hat der König und die Hexe am besten gefallen, " sagt er und malt die beiden auf einen Block, „aber ich hatte ein bisschen Angst vor dem Wolf."

 

 
 Die achtköpfige DS-Gruppe  

Nachdem alle ihre weißen T-Shirts ausziehen mussten, damit der Wolf wieder zum Prinzen werden kann, war vielleicht auch so manchem die Botschaft des Stückes klar. Bunt und individuell ist das Leben schließlich viel besser als grau und monoton. „Mir hat das wahnsinnig Spaß gemacht", strahlte Herr Lück: „Das könnte ein dauerhaftes Projekt werden, und nächstes Mal gehen wir ins Altersheim." So wird ein Traum eines Einzelnen zu einer Bereicherung für das gesellschaftliche Leben und der intellektuelle Kritiker würde wohl bei so leuchtenden Kinderaugen verstummen, die höchstens zu beanstanden haben, dass es für jeden nur ein Bonbon gab.

 

Die Schauspieler waren: Thomas Driebe, Anna-Lina Etzold, Julia Fornacon, Karima Hayati, Christina Hornuff, Cathrin Sachs, Enes Sancar, Alina Schmagold 

Montag, 29 August 2011 15:22

Das beste Abi-Plakat 2009

von unserer Redakteurin Lea Techen (02.04.2009)

Auf dem Weg zu ihren Prüfungen können die Abiturientinnen und Abiturienten unserer Schule sich auch dieses Jahr auf zahlreiche Unterstützung freuen. "Viel Glück" oder "Du schaffst es!", steht auf den meisten bunt gestalteten Plakaten. Bei welchen sich Familie und Freunde der Prüflinge aber am meisten Mühe gegeben haben, konnten in den letzten Tagen 100 Schüler der Stufen 9 bis 13 bewerten. Umlauf-Online bedankt sich bei allen Teilnehmern! Die besten acht Plätze haben wir hier veröffentlicht:

 

 

Das schönste Abiplakat, aus Sicht der Schüler,

mit 24 Stimmen

 

Der erste Platz! Mit 24 Stimmen, natürlich vor allem bei den Jungen beliebt, war dieses einfallsreiche Banner zum Thema Fussball!

 

 Platz zwei (22 Stimmen)

 

Das etwas andere Abiplakat: Platz zwei zog vor allem alle Blicke auf sich, da es durch die schwarze Farbe und die weiße Blume besonders auffällt.

 

 Platz drei (19 Stimmen)

 

Besonders bunt überzeugte der dritte Platz mit Schweinchen und Glücksklee.

 

 Platz vier (15 Stimmen)

 

"Mit Vollgas durchs Abi" mit den Simpsons. An der Enstehung dieses Plakates war unter anderem auch unser Schulsprecher Sam beteiligt.

 

 Platz fünf (12 Stimmen)

 

Von Platz fünf mit dem roten Stier war auch Frau Coers-Dittmar angetan.

 

 Platz sechs (4 Stimmen)

 

Etwas weiter abgeschlagen konnte Platz sechs anstatt auf Stoff mit Papier und bunten Bildern überzeugen.

 

 Platz sieben (3 Stimmen)

 

Das rote Auto schaffte es noch auf Platz sieben!

 

 Platz acht (2 Stimmen)

 

Den letzten Platz besetzen zwei fleißige Biber.

 

 

Den Abiturientinnen und Abiturienten des Goethegymnasium wünscht der Umlauf viel Glück und Erfolg bei den Prüfungen!

Montag, 29 August 2011 15:21

Von Knäckebrot und Pippi Langstrumpf

Von unserer Redakteurin Mara Liebehenz (28.03.2009)

Schweden. Na da denkt man doch an Wasa-Knäckebrot, Elche, die tollen Erzählungen aus der Kindheit von Astrid Lindgren und natürlich an das Möbelhaus IKEA. Vergangene Woche besuchte eine Gruppe schwedischer Austauschschüler unsere Schule und bewies, dass die sympathischen Skandinavier noch mehr als nur Köttbullar zu bieten haben.

 

 Schweden vor dem Bürgerhaus Kaufungerwald...

 

Und so hieß es dann "Hjärtligt välkomna" in der Woche vom 16. März bis zum 24. März 2009. Neue Kontakte und Freundschaften wurden geknüpft und gemeinsam allerhand erlebt.

 

"Mir hat der erste Teil des Austauschs sehr viel Spaß gemacht. Mit meiner Austauschpartnerin habe ich mich richtig super verstanden; mittlerweile ist sie sogar eine gute Freundin von mir geworden", erklärt Tülay S. aus der 10 Klasse. Anfängliche Ängste, wie zum Beispiel wegen der Verständigung, waren schnell verflogen.

 

"Mir hat die Woche zwar auch gut gefallen, aber ich bin dennoch der Meinung, dass die Schweden, dafür, dass sie relativ wenig Zeit in Deutschland hatten, nicht unbedingt das Wichtigste gesehen haben", kritisiert Theresa Zeh aus der Jahrgangsstufe 11. So hätte man beispielsweise diverse Museumstrips durch sportliche Aktivitäten ersetzen können.

 

 
...und auf dem Flur des Goethe-Gymnasiums.  

Doch auch von schwedischer Seite war größtenteils positive Resonanz zu hören: Ganz besonders bewunderten einige Schüler die Maulwurfshügel in den Kasseler Parkanlagen. In Schweden gäbe es keinen einzigen Maulwurf. Und so wurden die Maulwurfshügel anfangs fälschlicherweise für "Dirt on the grass" gehalten. 

 

Ein weiterer "Kulturschock" erwartete die Schweden jedoch nicht in der Kasseler Aue, sondern in der Schule. Während in Deutschland immer noch auf die guten alten Kreidetafeln gesetzt wird, schreibt man in Schweden, so wie in den meisten anderen europäischen Ländern, auf die fortschrittlichen Smartboards, interaktiver Whiteboards. Genauso merkwürdig wie unsere Kreidetafeln fanden die schwedischen Austauschschüler übrigens auch, dass man in Deutschland die Lehrerinnen und Lehrer siezt. In Schweden hingegen werden die Lehrer einfach beim Vornamen genannt.

 

Doch irgendwann nach unzähligen Museumsbesuchen, Busfahrten in die nahe Umgebung und abendlichen Barbesuchen, neigte sich auch die Woche mit den neuen Freunden dem Ende zu. Dies war jedoch keineswegs ein Anlass zum Traurigsein, schließlich folgt ja noch der zweite Teil des Austausches Ende Mai im Geburtsland von Pippi Langstrumpf und Co.

Montag, 29 August 2011 15:21

Notfallplan Amoklauf

von unserer Redakteurin Lisa Finis (20.03.2009)

Der Amoklauf am 11. März 2009 in Winnenden hat an allen Schulen für Entsetzen gesorgt. Fast jeder ist mit den Gedanken bei den Angehörigen und Opfern, doch ist vor allem die Frage aufgekommen: Was ist, wenn so etwas an unserer Schule passiert, haben wir auch einen Notfallplan? Aus diesem Grund haben wir uns an die Schulleitung gewandt und haben Herrn Becklas um ein Gespräch gebeten.

 

Guten Tag Herr Becklas vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns nehmen.

 

Gibt es einen Notfallplan am Goethe-Gymnasium?

Ja, wir haben einen Notfallplan.

 

 

 Leere Flure an den Schulen ...

 

Wann ist dieser in Kraft getreten?

Seit dem Amoklauf am 26. April 2002 in Erfurt ist es ein Thema, und seit diesem Zeitpunk haben wir uns auch darauf vorbereitet. Kurz danach haben wir auch die Aufgaben aufgeteilt und das Szenario durchgespielt.

 

Was beinhaltet dieser Plan?

Wir haben Notfallnummern an zur Polizei und an die Dienstbehörden in Kassel und Wiesbaden. Außerdem können wir, falls das Treppenhaus blockiert sein sollte, alle Schüler und Lehrer aus allen Stockwerken nach draußen bringen, ohne durch das Treppenhaus zu müssen, wenn das nötig seien sollte.

 

In Winnenden gab es eine Lautsprecherdurchsage, wir haben überhaupt keine solche Anlagen.

Ja, wir sind gerade dabei die Kommunikationsanlagen zu verbessern und überlegen, ob wir vielleicht auch Lautsprecher einbauen lassen. Generell ist für dieses Problem eine Lösung in Entwicklung. Wir sind uns nur sicher, dass wir keine Aufrüstung wollen, indem wir Metalldetektoren an den Türen anbringen und die ganze Schule durch Kameras überwachen lassen wie in einem Hochsicherheitsgefängnis.

 

Haben sie den Plan nach einem bestimmten Schema aufgebaut, z.B. wie die meisten Amokläufer vorgehen?

Wir hatten uns mit der Polizei in Verbindung gesetzt aber die haben gesagt, dass es kein bestimmtes Schema gäbe, denn die Amokläufer würden meist aus den verschiedensten Schichten kommen und aus den unterschiedlichsten Gründen handeln.

 

Wird es demnächst eine Konferenz geben, bei der nochmal mit allen Lehrern darüber gesprochen wird?

Mitte Mai werden Herr Ruppert, der Sicherheitsbeauftragte, und ich Lehrgänge zu diesem Thema besuchen, wie alle Schulen aus Kassel. Danach werden wir eine Konferenz einberufen.

 

 

Danke für das Gespräch.

Montag, 29 August 2011 15:21

Direktor Gries geht

von unserem Redakteur Steffen Engelbrecht (08.03.2009)

Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern: Direktor Waldemar Gries verlässt das Goethe-Gymnasium. Wie es zu dieser Entscheidung kam und wohin er jetzt geht, dazu befragte ihn unser Chefredakteur Steffen Engelbrecht.

Das Interview als Mp3-Podcast können sie hier [13,1 MB, 9 Minuten] öffnen.

Montag, 29 August 2011 15:21

Konzert vor ausverkauftem Haus

von unserer Redakteurin Berit Wenzel (28.02.2009)

Die Menschen drängen sich in Strömen durch die Tür der Aula. Es zeigt, etwas Besonderes findet statt - das Schulkonzert. Die Veranstaltung lockte Kinder, Eltern und viele Lehrer zur späten Stunde noch in die Schule.

 


Gute Laune auch auf der Bühne, hier in thematischem Schoko-Braun

 

 

Mit wenigen Minuten Verspätung ging es los. Die Aula war bis auf den letzten Platz besetzt, dass Manche sogar stehen mussten. Das ausliegende Programm klang sehr vielversprechend:  "Auf die Talente und die neue Schulband freue ich mich besonders", hörte man einige Zuschauer sagen. Nach einem kurzen Empfang durch Herrn Reitinger, der einen "angenehmen und unterhaltsamen Abend" versprach, ging es dann auch endlich los.

 

Zuerst war der Unterstufenchor an der Reihe. Die Kinder sangen nicht nur, sondern spielten dazu Cajon und Boomwhackers. "Das haben sie gut arrangiert", so Melanie Börner aus der 9. Klasse.

Auch der Kaufrausch-Rap von Diana Renpenning, Diana Al-Galqamouni und Basak Ozongüney aus der siebten Klasse kam gut bei dem Publikum an. "Den Song haben wir von unserem Musiklehrer bekommen, nur die letzte Strophe wurde selbst geschrieben", so Basak. Jacqueline Gängler war leider krank und konnte nicht mit auftreten, doch die drei Mädchen haben das beste aus der Situation gemacht.

 

 
 Marcel Gothe (10a) spielte "My Way"  

Dimitri Doroschenko setzte sich ans Klavier und fing an zu spielen. Trotz leichter Aufregung spielte er traumhaft schön. Die Finger flogen nur so über die Tasten. Jedoch erzählte Achtklässer Dimitri nach seinem Auftritt, dass er vor lauter Aufregung sogar Fehler gemacht hatte. "Er sitzt jeden Tag ungefähr zwei Stunden am Klavier", berichtete seine stolze Mutter.

 

Für eine Überraschung sorgte der Musikkurs 12 von Herrn Reitinger, der nicht nur mit einer selbstkomponierten Sprechfuge, sondern auch mit einer zeitgenössischen Variation derselben das Publikum zunächst verwirrte, dann aber blenden unterhielt.

 

Les Sirènes, der Oberstufenchor,  wurde ebenfalls von Vielen schon vor der Veranstalltung herbeigesehnt. Diesen Druck spürten auch die Sängerinnen. Tülay Sevim, eine A-cappella-Sängerin, erzählte: "Ich bin total aufgeregt, weil schon viele gute Leute aufgetreten sind und ich Angst habe, dass etwas schief geht." Doch das Publikum war begeistert.

Kurz vor der zwanzigminütigen Pause führte Herr Reitinger seine beiden Chöre auf der Bühne zusammen. "Es war mal etwas anderes, ein sehr guter Abschluss zur Pause", so die Neuntklässlerin Polina Schneider.

In der Pause berichtete Frau Horchler begeistert: "Ich interessiere mich für Musik; bei dieser Veranstaltung ist für jeden etwas dabei, weil alles unterschiedlich ist - eine gute Mischung." Und Herr Fohrmann ergänzte: "Obwohl das Goethe-Gymnasium keine spezielle Schule für Musik ist, ist alles gut organisiert!"

 

 
 Berat Yilmaz (Jahrg. 12) gab einen neuen Poetry Slam zum Besten  

Nach der Pause erreichte die Stimmung einen erneuten Höhepunkt, als die Gewinner des Talentwettbewerbs, Yanick Orf, Jana Mendel und Xavier Moussa ihre preisgekrönten Auftritte wiederholten.

 

Paradies Bathaee, der Sängerin der Schulband, konnte man die Aufregung schon ansehen, was sie dann auch bestätigte. "Ich hatte schon viele Balett- und Hip-Hop-Auftritte, aber ich habe noch nie vor so vielen Leuten gesungen. Aber es ist cool, dass so viele gekommen sind. Meine Familie und viele Freunden sind auch da." Doch wie kam es nach einem Jahr wieder zu einer Schülerband? "Ich wollte umbedingt in einer Band singen, weil ich schon seit ich ein Baby war singe, und dann habe ich Herrn Scheer überredet. Nach und nach ist die Band dann entstanden." Zum Schluss erzählte sie noch, dass der Auftritt "total cool sein wird".
Als dann endlich die Schulband auftrat, war das Publikum total hingerissen. Obwohl einige Zuschauer schon gingen, da es schon spät war, rockte die neue Schulband und das Publikum hatte sichtlich Spaß: Sie sangen die gecoverten Songs mit, klatschten im Takt und bejubelten die Band nach jedem Song. "Man merkt, dass sich Paradies auf der Bühne total wohlfühlt, sie rockt richtig ab", so Melanie Börner, 9. Klasse. Tobias Haag aus der 11. Klasse und selbst Gitarrist bestätigt: "Die Gitarrensoli waren richtig gut!"

 

Die Schulband, aus Paradies Bathaee, Jonathan Bock, Lennart Ritz und Simon Kniffert, war ein perfekter Abschluss für einen gelungenen Abend.

 

von unserer Redakteurin Alisa Schmitz (24.02.2009)

Was sich wie eine großes Kompliment von Jury-Mitglied Arnold Hupe anhört, ist auch so gemeint: Der Talentwettbewerb war ein voller Erfolg!

 

Die drei Sieger des Talentwettbewerbs: Janick Orf,

Xavier Amin Moussa & Jana Mendel

 

"Die Goetheschule hat so viele Talente, dass hätte ich gar nicht gedacht!", platz es aus Frau Jochheim heraus. Die SV-Leiterin ist begeistert von ihrer Truppe und den Jugendlichen, die sich auf die Bühne trauten: "Die SV ist unheimlich spitze. Die haben das alles selbst auf die Beine gestellt. Echt klasse."

 

Doch hinter der Organisation steckte auch viel Stress und Aufwand. "Es war ein Chaos. Aber es hat trotzdem super geklappt", erklärt Lin Brede, Mitglied der SV und Ideenträgerin des Talentwettbewerbs. "Sam und ich hatten die Idee, auch mal die Talente an unserer Schule vorzustellen. Ich kannte das ganze Spektakel aus meiner alten Schule, doch hier hat es um Längen besser geklappt. Ich habe die Aula noch nie so voll gesehen", erzählt sie erleichtert. Sie, Diem Linh Nguyen und Sam Mohajer-Sabor haben den Abend moderiert und auch wenn es hier und da ein paar kleine Pannen gab, haben sie alles mit viel Charme und Engagement gemeistert.

 

 

Berat Yilmaz beim "Poetry-Slam"

 

Vor allem die Talente, die auf der Bühne hantierten, haben einiges geleistet. Von Mädchen-Bands aus der 5. Klasse bis hin zu Tänzern aus der Oberstufe, alles war vertreten und aufgeregt. Man konnte Clowns beobachten, die sich um eine Banane stritten, junge Turnmeisterinnen und Musik kam natürlich auch nicht zu kurz.

 

Es gab außergewöhnliche Talente, wie zum Beispiel den Achtklässler Dimitri Doroschenko, der mit seinem furiosen Klavierstück ein Niveau auf Bundesebene vorlegte. Corin Freyer dagegen aus der 11 entführte das Publikum in eine Welt voller Farben und Mystik mit seinen bunt leuchtenden Poys. Leider konnte er seine übliche "Flammen-Nummer" nicht aufführen, da in der Aula offenes Feuer verboten ist.

 

Mit der Macht der Wörter verzauberte Berat Yilmaz die Zuschauer, da er ihnen mit seinem "Poetry-Slam" fast die Sprache verschlug. Er selbst erklärte mit den Worten "Richtig gut, richtig gut!" seine Liebe zu dem Sprachgesang. Nicht nur "Poerty-Slam" sondern auch deutscher Rap war vertreten, vorgeführt von dem Achtklässler Ata und Emre aus dem Jahrgang 10.

 

Doch am Ende konnte es nur drei Sieger geben, ausgewählt von einer nicht ganz unprominenten Jury: dem Geschäftsführer der Dierichs Mediengruppe (HNA) Harold Grönke, dem allbekannten DJ Blackskin und dem Kinderanimateur Arnold Hupe. Sie kürten zum Schluss die Gewinner der UNter-, Mittel- und Oberstufe.

 

In der Unterstufe gewann Janick Orf aus der 6e, der mit seiner Hip-Hop Tanz-Einlage nicht nur der Jury bewies, dass gutes Tanzen nichts mit Alter zu tun hat. Die Siegerin der Mittelstufe wurde Jana Mendel aus der 7e, die mit ihren akrobatischen Turnkünsten den Zuschauern den Atem raubte. Sie konnte ihren zierlichen Körper weiter dehnen, als manch Einer für möglich hielt.

 

 

Die Preisübergabe durch DJ Blackskin

 

Xavier Moussa war nicht nur der Gewinner der Oberstufe, sondern auch der allgemeine Sieger des Wettbewerbs. Mit seiner Tanzeinlage faszinierte er alle dermaßen, dass nichts anderes mehr üblich blieb als eine Zugabe zu verlangen. "Es war unglaublich anstrengend und ich hätte nie gedacht, dass ich das Ganze gewinne", erklärt schwer atmend. "Ich hatte meine Show erst eine Woche vor dem Wettbewerb umgestellt, trotzdem hat es einigermaßen so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe", ergänzt er mit einem leichten Grinsen. Er bekam als Preis eine kleine Trophäe aus Glas mit einem eingebauten Mikrofon. Alle drei bekommen noch einen Goethe-Gymnasium Pullover mit der Aufschrift "Sieger beim Talentwettbewerb" und dürfen sich auf weitere Auftritt, unter anderem beim nächsten Schulkonzert, freuen.

 

Im Endeffekt war natürlicher jeder ein Gewinner. Schließlich muss man erst einmal den Mut aufbringen, sich überhaupt auf eine Bühne zu stellen und sich vor so einem großen Publikum zu beweisen. "Ich fand den ganzen Talentwettbewerb super! Jeder hatte es verdient auf der Bühne zu stehen", sagt Marjan, Schülerin der Jahrgangstufe 12, begeistert, "Der muss auf jeden Fall nächstes Jahr wieder stattfinden!"

 

Montag, 29 August 2011 15:20

Faschingsfeier

von unserer Redakteurin Atlanta Eckhardt (22.02.2009)

Für geringen Eintritt bekamen Schüler der Klassen 10 bis 13 am Freitagabend in der Aula des Goethe-Gymnasiums eine mit viel Aufwand gestaltete Faschingsfeier zu sehen. Nicht nur die kreativen Kostüme, sondern auch die toll gestaltete Aula waren ein echter Blickfang.

 

 Schüler aus der 13. Klasse - wer hätte das gedacht?

 

Filmplakate von bekannten und beliebten Filmen schmückten die Wände bis hoch zur Aula ganz im Stil von Hollywood. In einem Nebenraum wurden Getränke und Essen verkauft und auch der Service einer Garderobe war vorhanden. In der Aula angekommen traf man zum Beispiel auf Pikatschu, Amy Winehouse, Bart Simpson und den Joker, den Schurken aus „Batman".

 

Der erste Programmpunkt war eine Modenschau unter dem Motto „Inside Hollywood". Jeder der wollte, konnte sich dazu anmelden auf dem Laufsteg zu laufen und posieren und sich letzten Endes einer Jury zu stellen. Viele legten dabei eine tolle Show hin, die sehr beeindruckte und deswegen auch eine hohe Punktzahl von der Jury zum Ergebnis hatte. Die Gewinnerin der Modenschau war eine Elbe der Klasse 13, die ein Freigetränk gewann.

 

Im Laufe des bunten Abends wurden Tombola-Lose verkauft, zu gewinnen gab es eine gesponsorte Digital-Kamera und einen iPod. Die Preise wurden von  Waldemar Gries, dem Schulleiter, überreicht. Musikalisch unterstützt und somit voll und ganz abgerundet wurde der Abend von der Band „Bun Fight".

 

aus unserer Redaktion (19.02.2009)

Am kommenden Wochenende (20./21.02.09) findet in Darmstadt die Landesolympiade Mathematik statt. Auch in diesem Jahr stammt ein Teilnehmer vom Goethe-Gymnasium: Nicolas Schüler aus der 5c. Er setzte sich gegen etwa 330 andere Mitbewerber durch und gehört damit zu den besten Mathematik-Schülern Hessens.

 

Herr Imhof gratuliert Nicolas Schüler (5c) zum bisherigen Erfolg


Die Mathematik-Olympiade beginnt immer Anfang September mit einer Hausaufgabenrunde. Wer diese gut besteht, darf anschließend an der zweiten Stufe teilnehmen, einer vierstündigen Klausur an unserer Schule.  Alle Ergebnisse dieser Klausur müssen nach Darmstadt zum Zentrum für Mathematik gemeldet werden, das daraus eine hessenweite Rangliste erstellt. Die besten 20 jeder Jahrgangsstufe werden dann Mitte Februar nach Darmstadt zur Landesrunde eingeladen, um dort eine bzw. zwei weitere vierstündige Klausuren zu schreiben.

Nicolas gehört schon jetzt zu den zwanzig besten Schülern aller Klassen 5 aus ganz Hessen - und wir drücken ihm die Daumen, in Darmstadt einen ersten Platz zu erreichen!

 

 

Übrigens: An unserer Schule finden noch weitere Wettbewerbe statt: In der "Biber-Woche" 2008 haben die Schüler der Informatik-AG bei Herrn Imhof am Biber-Wettbewerb teilgenommen. Dieser beschäftigt sich mit Grundfragen der Informatik und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Teilnehmer unserer Schule konnten fast alle einen dritten Platz erreichen und wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet.

 

 Erfolgreiche Biber von links nach rechts: Lukas Thiede (9b), Najib Habibi (9b), Erik Tuchtfeld (9e), David Weißenborn (9b), Yannick Schubert (9b), Adrian Reinhardt (9c), Caroline Linß (9c), Tim Grotstück (9c), Belinda Hähner (9c), Carina Skibba (9c); es fehlte: Miriam Gerstel (9c)
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